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Originally Posted by yym3
Nach 6 Seiten will ich nun auch meinen Senf abgeben:
Meiner Meinung nach, als gläubiger Muslim, ist solch eine Aussage pure Blasphemie. Denn mein Glaube, beschreibt Gott ganz einfach:
Auf Deutsch bedeutet das soviel wie:
Für mich ist damit die Geschichte von Gott erledigt. Ein Mensch kann, meiner Meinung nach, nie einen gottgleichen Zustand erreichen, da er dafür diese Voraussetzungen erfüllen müsste.
Nun noch etwas anderes, was mir hier aufgefallen ist. Ich finde es richtig dumm, wenn man jemanden klar machen will, dass das woran er glaubt einfach sinnlos ist. Das wäre genauso wie, wenn ich der jeweiligen Person klar machen will, dass seine Aussage einfach sinnlos ist. Denn somit habe ich das, woran er glaubt kritisiert. Immerhin heißt es ja nicht umsonst "Glaube". Man ist davon überzeugt, dass diese Meinung und Einstellung der Wahrheit entspricht und die einzig korrekte Antwort auf diverse Fragen seien muss. Für mich gibt es verschiedene Gründe, warum ich davon überzeugt bin, dass das was mich der Islam lehrt der Wahrheit entspricht. Ich könnte Beispielweise damit argumentieren, dass im Quran steht, dass der Mensch aus einem Samen entstanden ist, jedoch würden dann wiederum andere damit reagieren, dass das kein Beweis dafür ist, dass der Islam das richtige ist.
Wie und woran jemand glaubt ist jedem selbst überlassen und es ist nicht unsere Aufgabe jemanden seinen Glauben schlecht zu machen oder zu kritsieren.
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Zuallererst einmal, wie hier ja auchschon gesagt wurde. Allmacht im Sinne eines Gottes wie er in Relgionen vorkommt ist für Menschen auf Egal welchem Weg so oder so nicht zu erreichen, da wir defintiv von den absolut Grundlegenden Regeln unserer Existens eingeschränkt werden, würde dir also Empfehlen die Fragestellung folgendermassen zu sehn:
Kann in unserem Universum durch Entwicklung oder Technik etwas Entstehen was für unser Momentanes verständniss "gottgleich" ist.
Ala
Jede hoch genug Entwickelte Techologie erscheint ohne Verständnis dafür wie Magie.
Zum Rest, ich persönlich denke das Glauben für viele Menschen etwas wichtiges ist, auch wenn ich selbst es leider nicht mit meinem Weltbild in einklagen bringen kann.
Wissenschaft allerdings hat auch soweit ich mich erinnere nie zum Ziel gehabt Gott zu wiederlegen. Wird es auch niemals können.
Das einzige was ich persönlich Falsch finde sind Relgiöse Glaubenssätze als reine Fakten anzusehn.
Um etwas aus deinem Post aufzugreifen, der Mensch ist aus einem Samen entstanden.
Solange das dein Glaube ist und du diesen vertrittst, kein Thema
Wenn jemand jedoch daraus folgert das Wissenschaftliche herangehensweise falsch ist, hab ich ein Problem damit.
Extrembeispiel, das Lehren das die Erde 10000 Jahre alt ist in einer Schule, wie sie es in Amerika alle paar Jahre mal wieder probiern.
Was ich hier noch kurz einwerfen will ist was mir vor ein paar Jahren mal jemand gesagt hat der gleichzeitig Gläubig ist und dennoch in der Forschung arbeitet.
Selbst wenn der jeweilige Gott(Götter) existiert, so ist das was niedergeschrieben wurde doch immernoch von einem Mensch. Menschen sind Fehlbar und damit ebenfalls alles was von ihnen geschrieben wird. Es unterliegt ihrer Interpretation, also sind Wissenschaftliche Fehler in den jeweiligen Glaubensbüchern eben nicht sofort ein Gegenbeweis für ihre Existens.