Abtreibung: Ja oder Nein?

03/18/2013 16:49 AllesVergeben#61
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Gar nicht. Wo setzen sie die Gegner? Verbieten wir auch wieder Masturbation?

Der Staat soll eine Diskussion verbieten? Wie bitte?
Nein. Der Staat soll nicht darüber diskutieren.

Und wo sie die "Gegner" setzen ist irrelevant. Es geht mir darum dass es bei so was eine Art Dammbruch geben kann.

Masturbieren ist aber auch nicht mit Abtreibung zu vergleichen.
03/18/2013 17:15 HolySell#62
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Originally Posted by AllesVergeben View Post
Nein. Der Staat soll nicht darüber diskutieren.

Und wo sie die "Gegner" setzen ist irrelevant. Es geht mir darum dass es bei so was eine Art Dammbruch geben kann.

Masturbieren ist aber auch nicht mit Abtreibung zu vergleichen.
Wieso nicht ?
Aus den "verschwendeten" Samen könnte ja auch ein "Baby" entstehen.
Beides ist in der frühen Phase nicht "lebensfähig". (Embryo und Spermium)
03/18/2013 17:22 TuPac'#63
Das ist doch schon erlaubt oder ?

LG
03/18/2013 17:23 HolySell#64
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Originally Posted by Heymaker View Post
Das ist doch schon erlaubt oder ?

LG
Ja, wurd hier auch schon erwähnt.

Ist aber trotzdem nur eine Diskussion :D.
03/18/2013 18:10 MrSm!th#65
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Originally Posted by AllesVergeben View Post
Nein. Der Staat soll nicht darüber diskutieren.

Und wo sie die "Gegner" setzen ist irrelevant. Es geht mir darum dass es bei so was eine Art Dammbruch geben kann.

Masturbieren ist aber auch nicht mit Abtreibung zu vergleichen.
Du verkennst hier einen wichtigen Aspekt. Wenn man darüber nicht diskutieren soll, Grenzen irrelevant sind und andere Vergleiche ja eh ungültig sind, was soll dein Post? Du musst doch auch irgendwo Grenzen setzen, sonst könntest du nicht darüber urteilen. Und damit nimmst du auch gleichzeitig an der Diskussion teil. Das ist ein elemantarer Bestandteil der Gesetzgebung.
03/18/2013 18:35 Gameversandhaus#66
kommt auf die Situation an, aber eigentlich nein.
03/19/2013 19:01 TuPac'#67
bei "Vergewaltigungsfällen" wäre ich für ja eine kostenlose abtreibung , jedoch wenn man es ohne verhütung macht und noch regel recht "failt" selbst schuld ;)
03/20/2013 13:54 Looneytune#68
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Originally Posted by HolySell View Post
Wieso nicht ?
Aus den "verschwendeten" Samen könnte ja auch ein "Baby" entstehen.
Beides ist in der frühen Phase nicht "lebensfähig". (Embryo und Spermium)
Schwachsinn
03/20/2013 14:14 MrSm!th#69
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Originally Posted by looneytune View Post
Schwachsinn
Nein.
03/20/2013 14:28 BOMBERMAN009#70
Was ich kacke finde ist, dass wenn das Verhütungsmittel mal versagt, der Mann nichts mehr entscheiden kann. Ich finde es sollte so geregelt werden, dass wenn die Frau es will aber der Mann nicht, der Mann sich null daran beteiligen muss.
03/20/2013 16:15 theit000#71
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Originally Posted by looneytune View Post
Schwachsinn
Er hat Recht.
03/20/2013 17:18 AllesVergeben#72
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Du verkennst hier einen wichtigen Aspekt. Wenn man darüber nicht diskutieren soll, Grenzen irrelevant sind und andere Vergleiche ja eh ungültig sind, was soll dein Post? Du musst doch auch irgendwo Grenzen setzen, sonst könntest du nicht darüber urteilen. Und damit nimmst du auch gleichzeitig an der Diskussion teil. Das ist ein elemantarer Bestandteil der Gesetzgebung.
Du hast Verständigungsprobleme - ich habe nicht gesagt, man solle allgemein nicht darüber diskutieren. Viel eher habe ich mitgeteilt, dass der Staat hier klare Regeln setzen muss und über diese Regeln auch nicht diskutieren darf oder diese auch nicht lasch sein sollten und Spielraum bieten, denn dann besteht bei solch einem heiklen Thema die Gefahr eines Dammbruchs. Ich habe aber nicht gesagt, dass ich nicht darüber diskutiere.

Genau, ich setze beim Embryo die Grenze, da das Leben ab dem Zeitpunkt ohne weiteres Zutun natürlich entstehen kann. Aber wenn du schon meine Grenzen in Frage stellst bringt es nichts darüber zu diskutieren, da wir uns schon über die Grundlagen nicht einig sind bzw. uns erst darüber einig werden müssten.

Und ich halte meine Ansichten, die ich im ersten Post von mir hier geschildert habe, immernoch für richtig.
03/20/2013 17:19 Salisko#73
bin dafür.
03/20/2013 19:52 MrSm!th#74
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Originally Posted by AllesVergeben View Post
Du hast Verständigungsprobleme - ich habe nicht gesagt, man solle allgemein nicht darüber diskutieren. Viel eher habe ich mitgeteilt, dass der Staat hier klare Regeln setzen muss und über diese Regeln auch nicht diskutieren darf oder diese auch nicht lasch sein sollten und Spielraum bieten, denn dann besteht bei solch einem heiklen Thema die Gefahr eines Dammbruchs. Ich habe aber nicht gesagt, dass ich nicht darüber diskutiere.
Wohl eher hast du dich komisch ausgedrückt. Klare Regeln ok, keine Diskussion nein.
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Genau, ich setze beim Embryo die Grenze, da das Leben ab dem Zeitpunkt ohne weiteres Zutun natürlich entstehen kann. Aber wenn du schon meine Grenzen in Frage stellst bringt es nichts darüber zu diskutieren, da wir uns schon über die Grundlagen nicht einig sind bzw. uns erst darüber einig werden müssten.
Wenn wir uns über die Grenzen einig wären, gäbe es kaum Diskussionsbedarf. Tatsächlich lässt sich die Frage über Abtreibung auf die Frage nach der Grenze reduzieren. Also sollte man Argumente dafür finden, wo man die Grenze setzt.
Ich sagte ja bereits, dass ich Singers Ausführungen zu Embryonen unterstütze. Was unterscheidet schon ein Spermium und eine gerade befruchtete Eizelle? Ein paar Chromosomen.
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Und ich halte meine Ansichten, die ich im ersten Post von mir hier geschildert habe, immernoch für richtig.
Sie wirken irgendwie inkonsequent. Bei dir weiß ich nun nicht, ob pro oder contra.
03/20/2013 20:17 AllesVergeben#75
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Wohl eher hast du dich komisch ausgedrückt. Klare Regeln ok, keine Diskussion nein.
Wenn wir uns über die Grenzen einig wären, gäbe es kaum Diskussionsbedarf. Tatsächlich lässt sich die Frage über Abtreibung auf die Frage nach der Grenze reduzieren. Also sollte man Argumente dafür finden, wo man die Grenze setzt.
Ich sagte ja bereits, dass ich Singers Ausführungen zu Embryonen unterstütze. Was unterscheidet schon ein Spermium und eine gerade befruchtete Eizelle? Ein paar Chromosomen.


Sie wirken irgendwie inkonsequent. Bei dir weiß ich nun nicht, ob pro oder contra.
Du übersiehst in deiner vermeintlich modern-liberalen Sichtweise, dass du genauso intolerant gegenüber anderen Sichtweisen wirst, wie "Erzkonservative".

Du hast Recht, es lässt sich auf diese Frage zur Grenze reduzieren. Reduzieren wir es also auf die Frage nach der Grenze. Ich setze die Grenze beim Embryo -also wie schon gesagt ab dem Zeitpunkt, ab dem ein Leben ohne weiteres Zutun des Menschen entsteht bzw. entstehen kann. Und ab da muss man entscheiden, unter welchen Umständen dieses mögliche (!) Leben verhindert werden darf. Diese Grenze heißt aber nicht, dass ab dem Zeitpunkt nicht mehr abgetrieben werden darf, sondern dass ab dem Zeitpunkt genau überlegt werden muss, ob abgetrieben werden darf oder nicht.

Ich kenne mich mit Embryonen nicht aus, aber wenn es nach mir geht, würde ich diese Entscheidung solange der Mutter überlassen bis das Baby ein bestimmtes Entwicklungsstadium erreicht hat. Darüber, welches das ist, diskutiere ich gerne. Aber nach diesem Entwicklungsstadium sollte eine Abtreibung nicht mehr oder kaum möglich sein - auch bei Behinderung nicht, außer, die Mutter ist gefährdet.

Zu Singer;

Anhand[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] kann ich sehen, dass seine Meinung nur eine andere extreme Sichtweise ist. Embryonen mit Kartoffelpflanzen zu vergleichen und Babys mit Tieren, ist mmE ein schönes Stück für einen Philosophieprofessor, kann aus einer Kartoffelpflanze (oder einem Tier) doch nie ein schützenswertes menschliches Leben entstehen.

Es ist nicht inkonsequent, wenn ich nicht extrem zu einer Seite neige wie du, sondern einfach eine andere Ansicht.