Der Tod

02/12/2013 14:03 Dragøn#61
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Originally Posted by Siista♥ View Post
Gestern war ich in der Sauna und wollte die bisschen einheizen mit diesem speziellen wasser da und dann ging die Sauna halb in flamen auf da hatte ich derbe angst vorm tod und keiner kann mir erzählen er hätte keine angst vorm tod!
Wir reden hier vom Tod Allgemein verdammt, das du stirbst und nicht WIE WO WANN du stirbst.
Es geht nicht um den "Vorgang" sondern um den Tod selbst.
02/12/2013 14:04 TheKillas#62
Der Tod gehört hat zum Leben. Da kann man nichts dran machen, also ich hab keine Angst vorm Tod. Wenn er kommt, dann kommt er :D
02/12/2013 14:12 Seekin#63
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Originally Posted by Meiko​ View Post
"Tabu" ist das Thema in keiner Weise. Die wahre Furcht liegt bei mir in der Trauer meiner Angehörigen, denn sowas wünsche ich niemandem.
Sehe ich auch so. Ich habe persönlich Angst vor dem Tod und ich denke nicht, dass man sich dafür rechtfertigen muss.
02/12/2013 14:15 Ares#64
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Originally Posted by Hatd View Post
besser ist relativ, viele wollen ihr leid lediglich beenden
verglichen mit krebskranken patienten im endstadium, die jeden tag unter höllenqualen leiden, da hätte ich persönlich auch keine lust mehr dies tag für tag zu ertragen
(außer ich hätte kinder im jungen alter, dann versucht man denen zu liebe möglichst lange nicht den löffel abzugeben)

und ob der auslöser für diesen sachverhalt nun psychisches oder physisches leid ist, spielt keine rolle
Fakt ist nunmal, dass wir rein gar nichts über den Tod wissen. Wenn ich jetzt sagen würde diese krebskranke Person kommt in die Hölle und muss dort mehr leiden als zuvor, würde mir jeder den Vogel zeigen. In den Himmel wollen sie aber komischerweise alle, auch wenn sie wenig mit Religion am Hut haben.
02/12/2013 14:30 MrSm!th#65
Wir wissen viel über den Tod.

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Originally Posted by Hatd View Post
dann will ich lieber in die hölle, da seh ich dann meine komplette familie wieder (+ freunde)
was will ich im himmel, da kenn ich kein mensch

außerdem sind im himmel die menschen nicht gleichberechtigt (frau/mann), da entscheid ich mich dann lieber für letzteres

allah dürfte doch die affen präferieren, wir stammen von diesen ab, außerdem hinterfragen affen nicht ständig irgendwelche sachen sondern leben lediglich
(letztlich stammen wir von diesen ab)

vlt ist allah auch selbst ein affe! (oder ein affe schrieb den koran? zumindest würde dies das wirre geschwafel erklären)
fragen über fragen
Um mal klugzuscheißen:
Wir stammen nicht vom Affen ab, sondern haben einen gemeinsamen Vorfahren.


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Originally Posted by Dragøn View Post
Wir reden hier vom Tod Allgemein verdammt, das du stirbst und nicht WIE WO WANN du stirbst.
Es geht nicht um den "Vorgang" sondern um den Tod selbst.
Es macht keinen Unterschied.
02/12/2013 14:39 Ares#66
Was wissen wir vom Tod außer die unwichtigen biologischen Abläufe?
02/12/2013 14:39 MrSm!th#67
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Originally Posted by Ares​ View Post
Was wissen wir vom Tod außer die unwichtigen biologischen Abläufe?
Und wieso sind die bitte unwichtig?
02/12/2013 14:49 Ares#68
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Und wieso sind die bitte unwichtig?
Weil der Tod mehr als nur von Menschen erforschte Biologie ist.

Um mal klugzuscheißen: Ein eindeutiges Bindeglied zwischen affenählichen Vorfahren und dem modernen Mensch wurde nie gefunden.

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Es macht keinen Unterschied.
Doch genau das macht es.
02/12/2013 14:56 kayyy#69
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Originally Posted by Hatd View Post
und was ist mit den "ungläubigen"/konfessionslosen?
wohin kommen diese?

und was ist mit vielen tierarten?
kommen die auch alle in den himmel?
sündigen zumindest nicht...

das gehirn gaukelt uns vor wir wären individuell durch ein "ich"-gefühl, ein schleier der täuschung, allgemein sind wir jedoch lediglich eins mit der masse (die sich mit dem verlauf der zeit ändert)
Tiere besitzen keine Seele und somit keine wirkliche Selbstbestimmung. Keine Biene dieser Welt würde von heute auf morgen plötzlich aufhören, Honig zu produzieren.

Und Ungläubige / Konfessionslose kommen nun mal in die Hölle, aber damit schweifen wir vom ursprünglichen thema ab, also lassen wir das lieber. ;)
02/12/2013 15:03 MrSm!th#70
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Originally Posted by Ares​ View Post
Weil der Tod mehr als nur von Menschen erforschte Biologie ist.
Das macht die Biologie aber nicht unwichtig. Sie stellt einen ganz signifikanten Teil dar.
Wir wissen jedenfalls genug über den Tod, um bestimmte Aussagen über ihn treffen zu können. Z.B. dass er das Ende darstellt.
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Um mal klugzuscheißen: Ein eindeutiges Bindeglied zwischen affenählichen Vorfahren und dem modernen Mensch wurde nie gefunden.
Und das heißt?
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Doch genau das macht es.
Nein und das war sogar auf etwas völlig anderes bezogen.
02/12/2013 15:09 Prarrior#71
Vor dem Tod kann man keine Angst haben, man weiß schließlich nicht was genau es ist. Das wird man auch nie erfahren, weil es einfach nicht erforschbar ist.

Die Angst vor dem Sterben ist aber all gegenwärtig.

Was aber viel interessanter ist, was macht überhaupt das Leben aus? Ich meine klar, der Körper lebt, solange das Herz und das Gehirn funktioniert, aber wo ist die Verbindung zwischen den beiden und dem eigentlichen Leben? Also warum bin ich in diesem Körper und nicht in dem eines anderen?
Versteht ihr, was bin ich eigentlich? Ich meine, mein Gehirn steuert meine Bewegungen und alles, aber was steuert mein Gehirn?
Kommt mir jetzt nicht mit Biologie, das ist dadurch nicht zu erklären. Auch nicht mit Religions Schwachsinn âla Gott hat dich dort reingesteckt.
02/12/2013 15:09 Hatd#72
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Originally Posted by kayyy View Post
Tiere besitzen keine Seele und somit keine wirkliche Selbstbestimmung. Keine Biene dieser Welt würde von heute auf morgen plötzlich aufhören, Honig zu produzieren.

Und Ungläubige / Konfessionslose kommen nun mal in die Hölle, aber damit schweifen wir vom ursprünglichen thema ab, also lassen wir das lieber. ;)
natürlich haben tiere etwas wie eine selbstbestimmung, einige tiere verhalten sich wesentlich intelligenter als so mancher mensch
kein mensch wird von heute auf morgen aufhören zu essen -> der mensch hat keine selbstbestimmung trolololol!!111

bienen produzieren honig um ihren nachwuchs zu ernähren, ohne diesen prozess würden sie nicht überleben
der mensch hört auch nicht auf zu atmen (-> eindeutig keine selbstbestimmung), warum kannst du dir selbst denken
02/12/2013 15:18 MrSm!th#73
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Originally Posted by Prarrior View Post
Vor dem Tod kann man keine Angst haben, man weiß schließlich nicht was genau es ist. Das wird man auch nie erfahren, weil es einfach nicht erforschbar ist.
Selbstverständlich kann man das, gerade vor dem Ungewissen. Und hat man auch.
Und man weiß auch, was es ist. Es ist nur nicht vorstellbar.

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wo ist die Verbindung zwischen den beiden und dem eigentlichen Leben? Also warum bin ich in diesem Körper und nicht in dem eines anderen?
Versteht ihr, was bin ich eigentlich? Ich meine, mein Gehirn steuert meine Bewegungen und alles, aber was steuert mein Gehirn?
Kommt mir jetzt nicht mit Biologie, das ist dadurch nicht zu erklären. Auch nicht mit Religions Schwachsinn âla Gott hat dich dort reingesteckt.
Einerseits korrekt, andererseits nicht. Das ist in der Tat eine der wenigen Fragen, sie sich nur schwer, wenn überhaupt, naturwissenschaftlich erklären lässt. Selbst in der Philosophie ist das eine harte Nuss.
Dennoch, die Frage nach demjenigen, der dein Gehirn steuert, ist falsch. Es steuert sich selbst. Natürlich erklärt Biologie, dass es so ist. Leider ist es nur nicht (bzw. schwer) möglich, zu erklären, wie es funktioniert.
02/14/2013 01:53 Toogle.#74
Angst vor dem Tod habe ich nicht wirklich.
Aber ich frage mich bei dem Thema jedesmal was passiert
wenn wir sterben können wir dann mit unserem Geiste eventuell weiter empfinden oder nicht?
Unser Körper zeigt zwar kein Empfinden an aber falls Menschen doch eine Seele haben frage ich mich ob die Zeit danach grausam ist oder friedlich denn wäre sie grausam hätte ich definitiv Angst vor dem Tod.
02/14/2013 03:29 AllesVergeben#75
Mach eine Umfrage auf der Straße, ob Leute Probleme mit dem Tod haben.

-> Der größte Teil wird angeben, keinerlei Probleme bzw. Angst davor zu haben

Frage sie, ob sie jetzt sofort sterben könnten

-> Keiner wird freiwillig an Ort und Stelle sterben

Die Frage kann imo nicht ausreichend von einem Menschen beantwortet werden, der sich nicht in solch einer Situation befindet - und dann auch nur Situationsbedingt; Vermutlich geht ein Krebspatient mit seinem sicheren Tod anders um als ein Mordopfer in seinen letzten Momenten.

Letztendlich kann man aber denke ich sagen, dass jeder normale Mensch letztlich eine Art instinktive Angst vor dem Tod hat, sonst würden ihn nicht soviele meiden. =D

Das große Problem ist eben, etwas zu bewerten, was keinem von uns bisher zugestoßen ist, und die, denen es passierte, können nicht darüber reden.