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Wenn nichts da ist, kann man auch an nichts Denken, selbst der Gedanke existiert nicht.
Was ist denn für dich logischer?
1. Alles kommt von einem ewig existierendem Gott, der alle überwacht und die Guten von den Bösen trennt ( aber nur nach dem Tod natürlich )
2. Du stirbst und wirst wiedergeboren, aber Tiere und Pflanzen nicht, nur die kleinen Menschen, die im Vergleich zum Universum winzig sind.
3. Alles kommt vom Nichts und geht zum Nichts und immer so weiter.
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Das 2..
Warum?
Denk mal nach, so läuft alles uns bekannte im Universum ab.
Weder Masse noch Energie lässt sich erschaffen oder zerstören, nur umwandeln.
Warum sollte das nicht auch für die Seele gelten? Ich persönlich denke auch, dass es eine Art Wiedergeburt gibt, aber auch nur, weil ich mir das Nichts nicht vorstellen kann, genau wie jeder andere hier.
Ich sage nichtmal, dass ich Recht habe, denn wenn es eine Wiedergeburt gibt, ist das ohnehin mit dem Tod zu vergleichen, da man sich ja offensichtlich nicht an bisherige Leben erinnern kann. Trotzdem ist es eine halbwegs logische Erklärung der Seele (im Gegensatz zu Gott).
Und Nein, die Naturwissenschaft bietet leider keine Antwort, bisher konnte noch keiner genauer erforschen, wie unsere Persönlichkeit durch angebliche chemische Prozesse im Gehirn entsteht.
Niemand sagte, dass es nur für Menschen gilt.
Tiere haben genau so ein Bewusstsein, wie wir, unseres ist nur eine Weiterentwicklung, die genau wie jede andere Eigenschaft aus der Evolution hervorgegangen ist. Wer sagt, dass Raben oder Affen in ein paar Tausend Jahren nicht auch einen derart komplexen Verstand haben, dass sie Sprachen entwickeln und Kulturen bilden?
Klar, mit Evolution und Chemie könnte man demnach die gesamte Persönlichkeit auf einen reinen Überlebensinstinkt zurückführen, die bei uns einfach nur stärker ausgeprägt ist (im großen und ganzen sehe ich das auch so bzw. teilweise zumindest), aber dann wäre die Frage, wieso es unterschiedliche Persönlichkeiten gibt und warum das alles individuell abläuft, wenn das doch rein gar nichts mit Überleben zu tun hat. Für das Überleben sind Erfahrungen wichtig, die das Verhalten prägen, aber wieso entstehen selbst völlig unwichtige oder gar schädliche Persönlichkeiten wie zb. Pedophilie aus vergangenen Erfahrungen? Die müsste ein reiner Überlebensinstinkt einfach verwerfen.
Außerdem erklärt das alles nicht das Leben. Klar, Lebewesen haben den Zweck, ihre Art zu erhalten, mehr nicht (auch schon recht komisch, etwas existiert aus dem Grund, dass es weiter existieren soll).
Und das alles basiert auf organischen Prozessen, die wiederum auf atomaren Prozessen basieren. Aber warum tun die Teilchen genau das, was sie nun tun? Dass sie ein komplexes Konstrukt bilden, dass plötzlich mit einem Stoffwechsel anfängt und vergangenes in einem natürlichen Speicher aufbewahrt? Aether und der Kram werden als Quatsch dargestellt und die Wissenschaft führt alles Leben auf die Chemie und Biologie zurück, aber letztendlich beantwortet das auch nicht, warum die Teilchen Leben bilden.
Man kann auch ein bisschen Kohlenwasserstoff und ein paar andere Stoffe zusammenmixen und hat dann trotzdem kein Wesen mit Persönlichkeit.
All das sind zumindest Indizien, die auf etwas Höheres hindeuten, das kann keiner bestreiten. Ob dieses "Höhere" eine göttliche Macht ist oder im Grunde auch nur wieder durch andere uns unbekannte Naturgesetze hervorgerufen wird, kann keiner von uns sagen.
Aber Fakt ist, das Leben ist mit unseren Naturgesetzen nicht vollständig erklärbar.
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Ehhhm.... Nein?!
Es gibt schon was schnelleres als die Lichtgeschwindigkeit.
Neutrinus.
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Wir sprachen von Masse du Schlaumeier.
Außerdem haben Neutrinos nicht einfach so "Überlichtgeschwindigkeit". Richtig informieren, dann posten.
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Da ja bewiesen wurde das das Universum in einem *Urknall* geboren wurde
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Cool, den Beweis zeig mir mal.
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Zweitens wächst im Nichts kein Weed, und es hat auch keine Farbe, Form oder sonstwas, es ist einfach nichts. Deine Grundschullehrerin hat dich wohl verarscht, und hat dir was falsch erklärt.
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Beweis?
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Natürlich ist es nicht schön daran zu denken, dass man einfach tot ist und nicht irgendwo hinkommt, wo es vieleicht besser ist als auf der Erde oder überhaupt irgendwo. Ja, ich kann mir nicht vorstellen wie das Nichts ist, wenn man tot ist, aber sollte ich wirklich hoffen, dass nach meinem Tod etwas kommt?
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Ob man sollte, können dir eher Philosophen beantworten. Auf jeden Fall tut es jeder. In deinen letzten Minuten wirst auch du es zumindest hoffen.
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normale Mathematik: 0=0
Tanzverbots Mathematik: 0=0+die Menschen, die darin leben
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Ich darf korrigieren:
0 != Nichts
Folglich wäre unter Berücksichtigung meiner bisherigen Posts folgendes richtig:
unsere Mathematik/Logik: Nichts = Nichts (vergleichbar mit der 0)
eine uns unbekannte Logik und Struktur des Universums (oder das was außerhalb ist): "Unser" Nichts = eine uns unbekannte Materie/Energie/Struktur/Watever