Quote:
Originally Posted by Wursthändler
Das hat nix mit Extremismus zu tun, man sieht es doch an der Welt. Nicht jeder Religionskrieg ist durch Extremismus bzw. Leuten entstanden, die ihre eigene Reli falsch auffassen oder nach ihren Wünschen verändern. Aus Religion resultiert immer Ärger, weil alle ihr Ziel verfehlen (nämlich ALLE zu akzeptieren und mit ALLEN friedlich zu leben).
|
Nicht jeder Religionskrieg wurde aufgrund einer Religion geführt.
Religionen wurden und werden oftmals als Legitimation genutzt, die einen anderen Grund verbirgt. Viele Religionskriege wären so oder so aus imperialistischen/finanziellen Gründen geführt worden.
Dass aus Religion IMMER Ärger resultiert ist schon als These lächerlich.
Aber damit ich mich nicht wiederhole:
Quote:
Originally Posted by Wursthändler
Die Menschen, die wirklich ihre Religion ernstnehmen und friedlich (auch mit andersgläubigen) mit ihren Mitmenschen leben, sind die absolute Ausnahme. Extremismus ist zwar oft der Grund, warum heute viele ein kaputtes Verhalten bezgl. Religion zeigen, jedoch ist wiederum die Religion schuld an ihrem eigenen abschweifenden Extremismus.
|
Absolute Ausnahme?
Hast du etwa 2/3 der Deutschen etwas zu sagen?
Der Großteil der Religiösen zumindest in Deutschland ist friedlich - intolerant sind zumindest in der ev. Kirche sogar im Vergleich zur Gesamtbevölkerung relativ wenige (Quelle: Subjektive Wahrnehmung von mir. Sowohl Durchschnittsepvpler als auch Durchschnittsmensch sind intoleranter als Durschnittsprotestant. Bei Katholen/Muslimen sind noch relativ viele zeitgeistlich Zurückgebliebene vorhanden).
Das aktuelle Problem ist nicht religiöse Intoleranz, sondern Intoleranz allgemein.
Wenn du nur kurz 4chan besuchen würdest, würdest du sehen, dass Hass und Intoleranz durch Atheismus nicht gelöst werden kann.
So einfach es wäre, wenn die Religion an allem Schuld wäre, das Problem ist der Mensch und Religion ein willkommenes Ventil.
Quote:
Originally Posted by Wursthändler
Solange ein Mensch eine eigene Meinung hat, wird er sich wehren. Im Bezug auf Religion wird das mit brutaler Gewalt gehandhabt. So ist es nunmal, entweder alle glauben an das Eine, oder an verschiedenes und wollen sich gegenseitig mit Gewalt vom Gegenstück überzeugen.
|
Atheismus kann ebenso vehement und extrem vertreten werden.
Indem du diesen zum absoluten Ideal erklärst verhältst du dich genauso idiotisch wie religiöse Fanatiker, die Andersgläubige nicht zulassen wollen.
Wenn du sagst, dass Menschen Andersgläubige zwingend brutal umstimmen MÜSSEN aufgrund der menschlichen Natur, heißt das konsequenterweise, dass du selbst mit Gewalt Religiöse umstimmst.
Sollte das nicht der Fall sein, musst du akzeptieren, dass auch nicht alle religiösen Menschen zwingend fanatisch sind.
Die einzig friedliche Zukunft kann in einer Koexistenz von Religionen bestehen, in deren Grundwerten die Ausübung anderer Religionen zulässig ist. Dabei dürfen diese Religionen nicht mit dem Staat vereint sein.
Die imho modernste Einstellung wäre wohl Agnostizismus.
Quote:
Originally Posted by Syned.
Sind sie aber nicht.
Beispiel :
Ein Großteil der Deutschen Kindergärten sind Kirchlich, die Kirche als dein Arbeitgeber darf dich auch Heute noch aus Gründen wie Privater Scheidung oder Abtreibung kündigen und das kommt vor Gericht sogar durch, denn die Kirche ich nicht an die normalen Arbeitsgesetze gebunden.
Jaja diese "Kirche".
|
Richtig.
Genau das muss geändert werden.
Ich habe da nicht den Ist-Zustand beschreiben wollen, sondern den Soll-Zustand.