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Originally Posted by MrSm!th
Much ignorance in this thread.
Muss ich wohl mal wieder den WoT-Hammer auspacken.
Dann wollen wir mal.
Vorab:
Ja. Ich darf hier also auf die Kacke hauen :pimp:
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Ich wollte eigentlich implizieren, dass Leute die schon mal gearbeitet haben in diesem Thread nicht schreiben dürfen. Ich bin vom Verbot natürlich ausgeschlossen. :rolleyes:
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Warum sollte man auf die Vorzüge der Zusammenarbeit/Arbeitsteilung verzichten, nur weil man die aktuelle Wirtschafts- und Politikform nicht gutheißt?
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Nicht sicher ob du mir zustimmst oder mir gleich etwas unterstellen willst.
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Na na, wir wollen hier mal keinen entmutigen. Jeder kann die Welt verändern :)
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Aber nicht im gleichen Maße und da stimmst du mir hoffentlich zu.
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Die Effizienz kommt mit einem Nachteil: Dem Markt ist scheißegal, wer da gerade verhungert.
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Dem Oberplaner im Kommunismus unter Anderem auch. Da gibt es wenig Unterschiede. Eines wäre jedoch, dass im Markt sich Menschen für andere einsetzen können falls sie es wollen. Wenn der Oberplaner jedoch etwas sagt, dann wird das auch so ausgeführt. Ein Marktsystem ist schwerer zu beherrschen als ein System in dem von Anfang an alles einer Institution gehört.
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So verträumt kann doch nur ein BWL Student sein.
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Nein.
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Letztendlich sind wir alle nur Menschen.
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Und genau darum liege ich doch richtig auf die Unterscheide zu zeigen. Wären wir nicht Menschen könnte man schlecht vergleichen.
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Tut er nicht und tut er nicht. Belege?
Ach ja, kann man ja gar nicht erbringen, dafür müsste man empirische Quellen haben. Zu schade, dass es noch nie wirklichen Sozialismus auf der Erde gab.
Und selbst die nicht-sozialistischen Planwirtschaften der Vergangenheit wie die DDR haben nicht unbedingt fehlgewirtschaftet. In direkter Konkurrenz zum Kapitalismus wird der Sozialismus und alles, was dessen Ideologie als Vorwand missbraucht, immer verlieren, das ist klar. Der Markt ist nun einmal effizienter, besonders, wenn einem Menschenleben nichts wert sind.
Das heißt aber nicht, dass er wünschenswerter ist.
Mal als kleiner Vergleich: In der DDR war es sicher nicht die beste Atmosphäre und man hatte nicht viel Kaffee und Bananen, das stimmt wohl. Aber anders als in den USA musste dort niemand hungern.
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Was gab es dann in der Sowjet Union? Kein Sozialismus? Und wenn nicht, dann war das nicht das eigentliche erklärte Ziel? Warum hat man das Ziel verfehlt und warum bist du besser darin das Ziel zu erreichen?
Ich sehe wenig Sinn darin unrealistischen Träumen hinterherzurenenn.
Btw war die DDR das Musterbeispiel des Ostens und es kam trotzdem nicht annähernd an das was im Westen geleistet wurde. Es war nicht effizient genug und trotzdem hab ich komischerweise den Eindruck dass in der Ex-Sowjet Union ein Leben weniger Wert war als im Westen. Selbstschussanlagen, Essensrationalisierung, massive Überwachung, brutale Verfolgung von Andersdenkenden fallen mir da so ein. Ich sehe da keinen Vorteil gegenüber dem Westen.