Legalisierung von Cannabis

02/23/2013 22:23 MrSm!th#481
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Die "sucht" von die hier geredet wird ist nur Physisch also wenn man sich etwas im griff hatt passt das auch alles.
Du meinst wohl psychisch und nein, damit passt nicht alles. Sucht ist Sucht, da is nix mit "sich im Griff haben".
02/23/2013 22:50 John​#482
Das ist ja gerade das Problem an einer Sucht: Dass man nicht einfach so aufhören kann.
02/23/2013 22:53 i@BuSta_RhYMes#483
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Du meinst wohl psychisch und nein, damit passt nicht alles. Sucht ist Sucht, da is nix mit "sich im Griff haben".
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Originally Posted by Yusago™ View Post
Man darf nicht außer Acht lassen das es ja gerade das Problem an einer Sucht ist, dass man nicht einfach so aufhören kann.
An beide..
Also ich kiffe ab und zu und habe auch eine Zeit lang regelmäßig es konsumiert.. (Nein, ich habe nicht gekifft ,weil es "cool" ist.) und ich hatte keine Probleme damit aufzuhören! Schlimmer ist es mit dem rauchen.. da habe ich es bis heute nicht geschafft aufzuhören ,aber mit kiffen schon.
02/23/2013 22:53 John​#484
Dann ist es auch keine Sucht.

Auszug aus Wikipedia:
Quote:
Sucht ist der umgangssprachliche Begriff für verschiedene medizinisch-psychologische Krankheitsbilder. In der Fachwelt ist er ersetzt worden durch die Begriffe

- Abhängigkeitssyndrom für substanzgebundene Abhängigkeiten und
- Impulskontrollstörung, Zwangsstörung oder Verhaltenssucht für nicht-substanzgebundene Abhängigkeiten

[...]
02/23/2013 23:08 i@BuSta_RhYMes#485
Sachen auf Wikipedia würde ich nicht ganz trauen @Yusago™ ;)
02/23/2013 23:13 John​#486
Du kannst dem sicherlich trauen, ansonsten wüsste ich gerne mal was du da als falsch siehst. Wikipedia umfasst so ziemlich das gesamte Wissen der Menschheit, natürlich gibt es Fehler, aber dennoch ist es weitaus zuverlässiger als jede andere Wissensquelle, auf die man spontan Zugriff hat.
02/23/2013 23:30 i@BuSta_RhYMes#487
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Originally Posted by Yusago™ View Post
Du kannst dem sicherlich trauen, ansonsten wüsste ich gerne mal was du da als falsch siehst. Wikipedia umfasst so ziemlich das gesamte Wissen der Menschheit, natürlich gibt es Fehler, aber dennoch ist es weitaus zuverlässiger als jede andere Wissensquelle, auf die man spontan Zugriff hat.
Mehrere Definitionen suchen und gucken wo es überschneidungen gibt ;)
02/23/2013 23:35 John​#488
Soso, denke dennoch das die Definition einer Sucht keine Neudefinition benötigt. Wenn du nicht davon abhängig bist, ist es keine Sucht, wozu über etwas diskutieren, dass klar auf der Hand liegt?

Nur so nebenbei: [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] stimmen mit der obigen von Wikipedia überein.
02/24/2013 12:12 MrSm!th#489
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Originally Posted by i@BuSta_RhYMes View Post
Sachen auf Wikipedia würde ich nicht ganz trauen @Yusago™ ;)
Was ist das denn für eine Argumentation?
Wikipedia ist eine durchaus zuverlässige Quelle und wenn du keinen besseren Vorschlag für eine Definition hast, dann lass es doch einfach gut sein.
Es geht hier nicht um die Definition von Sucht. Du konntest einfach so aufhören, gut, dann warst du halt nicht süchtig bzw hattest einen starken Willen. Was trägt dieser Einzelfall nun zur Diskussion bei?
Meine Mutter hat auch nach vielen Jahren rauchen an einem Tag aufgehört
Und?
02/24/2013 12:46 i@BuSta_RhYMes#490
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Was ist das denn für eine Argumentation?
Wikipedia ist eine durchaus zuverlässige Quelle und wenn du keinen besseren Vorschlag für eine Definition hast, dann lass es doch einfach gut sein.

Es geht hier nicht um die Definition von Sucht. Du konntest einfach so aufhören, gut, dann warst du halt nicht süchtig bzw hattest einen starken Willen. Was trägt dieser Einzelfall nun zur Diskussion bei?
Meine Mutter hat auch nach vielen Jahren rauchen an einem Tag aufgehört
Und?
:rolleyes:

Der Einzelfall ist nicht bei mir so sondern im ganzen Bekanntenkreis :*
Freut mich für deine Mutter ;)
02/24/2013 15:16 dugbork#491
Sucht bedeutet, man ist von etwas abhängig und kann nicht ohne das Suchtmittel. Demzufolge kann man auch nicht einfach so nach dem Motto "Ach ich hör jetzt einfach mal auf Süchtig zu sein" aufhören ein Suchtmittel zu genießen. Wer einfach damit aufhören kann, war/ist nicht Süchtig. Nicht umsonst gibt es Spezielle Suchtkliniken mit Psychologen und Ärzten um süchtigen Menschen zu Helfen und zu unterstützen weil sie es alleine nicht schaffen von der Sucht weg zu kommen.

Dann noch kurz zum dem Satz "Sucht ist Sucht". Der stimmt auch nicht ganz. Eine Psychische Abhängigkeit ist um einiges leichter "in den Griff zu bekommen" als eine körperliche Sucht bei der deine einzelnen Organe sozusagen Abhängig vom Suchtstoff sind und ohne ihn nicht mehr funktionieren. Deshalb ist eine Alkoholsucht oder Heroin sucht (bei Heroin gibt es nicht umsonst den Ersatzstoff, weil der Körper einfach ohne nicht mehr funktionieren kann) auch wesentlich schlimmer als eine Nikotin oder Cannabis sucht.
02/25/2013 23:19 Havocaveli#492
Definitiv Pro. Jährliche Sterberate durch Cannabis = 0 und Alk & Zigaretten? etc etc.
03/27/2013 18:41 kayuka#493
Sucht ist bei Cannabis meiner Meinung nach das völlig falsche Wort.
Genaugenommen natürlich, psychisch schon, aber trozdem find ich zeichnet sich eine Sucht anders aus.

Das ist wie bei der Vielzahl der Jugendlichen mit dem PC.
Die Generation vor uns sagt wir sind Computer/Internetsüchtig wenn wir mal etwas länger am PC sitzen, dabei haben wir einfach kein Bock fernzusehen oder es gibt halt gerade nichts anderes zu tun. Also ist es eher eine Alternative.

Genauso verhält sich das mit der "Sucht" von Cannabis.
In meinen Augen ist Alkohol / Nikotin viel Schädlicher als Mariuhana.
Und wenn man mehr bufft als zu saufen und zu rauchen ist man ja nicht gleich süchtig.
Ich zum teil buffe halt lieber weil es um längen mehr in mein Lebensstil passt als zu saufen. Ich trinke zwar auch mal was, aber größtenteils versuch ich es zu vermeiden.
An manchen Abenden trinkt man halt mehr. Aber desto mehr brummt auch der Schädel am nächsten morgen.
Wenn man gemütlich einen raucht, dann hat man kein Kater, kein Filmriss und ist in seinen Handlungen in soziemlich keiner Weise eingeschränkt.

Z.b. könnt ich heute Abend 5 G's alleine wegrauchen und könnte morgen trozdem uneingeschränkt arbeiten. Würd ich ne Flasche allein trinken, wär das eher nicht möglich.^^

+ das Zeug hat eine Menge an positiver Eigenschaften (vorausgesetzt es ist ungestreckt)
-man bekommt Hunger (auch in der Medizin aus diesem Zweck verwendet)
-man hat einen sehr guten Schlaf
-Kein Kater/Hangover
-im regelfall keine Übelkeit bei übermäßigen Konsum (Wenn doch, dann gestreckt oder blutiger Anfänger^^)
-Man hat sich immer Unter Kontrolle.

Es gibt zwar körperliche Erscheinungen wie Pappmaul ( Trockener Mund) und Rote Augen (gerötete Bindehaut) , aber sogut wie keine Gesundheitlichen Risiken.
Wer psychisch nicht ganz stabil ist, der sollte so oder so von jeglichen Drogen wegbleiben. (Alk, Ziesen usw)

Lungenkrebs und chronische Bronchitis lass ich jetzt mal außen vor, da sie genauso auch von Tabak hervorgerufen werden.
Der einzig Wunde Punkt wären Psychische Krankheiten wie Shizophrenie , aber hier verweise ich nochmal darauf: "Wer psychisch nicht ganz stabil ist, der sollte so oder so von jeglichen Drogen wegbleiben, damit ist auch Alkohol und Tabak gemeint."

Und bitte kommt mir ned mit "Kiffen macht dumm."
Wer damit kommt der hat ne Klatsche verdient >.<"
Ich kenne keinen der dadurch abgerutscht ist.
Ich kenne zwar welche die buffen und dumm sind, aber die waren es auch bevor sie gebufft haben.^^



Würde ich darüber rummakrelen müssen welche Schädlichen Wirkungen Alkohol und Tabak haben, wär ich morgen noch ned fertig.^^
Würde jeder Pures Mariuhana ohne Tabak in einer Keule rauchen, wärs gesünder.
Zwar auch nicht gesund, aber gesünder^^
03/28/2013 14:45 Syn-#494
Viele die von Cannabis als Droge sprechen sind von den Medien und der Gesellschaft beeinflusst.

Cannabis wirkt u.a. Emotionsverstärkend (die Wirkungen muss ich hier ja nicht aufzhälen) hat kaum Nennenswerte Nebenwirkungen (wenn man von dem Tabak/Rauchkonsum allg. absieht auch keine Langzeitnebenwirkungen) und macht nicht physisch abhängig.

Wieso sollte man Leuten verbieten sich gut zu fühlen?
Wieso sollte man mit der Legalisierung nicht einfach die Kriminalitätsrate entlasten?
Keine Drogenkriege wegen Cannabis verhindern?

So ziemlich jedes andere Konsumgut dass im Supermarkt erhältlich ist, ist genauso schädlich.

Der einzige Grund der von den Behörden immer wieder genannt wird, ist derjenige:
"Cannabis ist eine Einstriegsdroge..."
Hierzu ist zu sagen dass man durch die Einstellung dass man etwas illegales getan hat, die Hemmschwelle für weitere Drogen sinkt; Was man mit der Legalisierung durchaus behen könnte.
03/28/2013 15:12 *]°ReddoX°[*#495
Lieber sich mit seinen Freunden kaputt lachen und dick was essen gehen ?
Oder andere Leute auf alk dumm anmachen und kaputtschlagen ?

Drogen sind illegal wenn der Staat nichts kassiert ;)

Hört euch mal dieses Track an :



Herzog und PTK vertreten genau meine Meinung mit diesem Track.