Für mich sind solche Bücher oft eine Inspirationsquelle und Anregung für eigene Gedankengänge. Selten lese ich etwas und denke mir, dass ich es exakt so, also wirklich im Detail umsetzen kann; ich meine, das ist in der Regel auch nicht der Sinn und viele Bücher sind obendrein oberflächlich gehalten. Oberflächlich soll in dem Kontext auch gar nicht unbedingt negativ klingen; für die Verfasser ist es ohnehin nur schwer möglich oder gar unmöglich, Handlungsempfehlungen zu geben, die von jeder Person umsetzbar sind. Dafür sind die Ideen, Lebensweisen, Geschäftsmodelle und Co. einfach zu individuell. Prinzipien, Ethik, Ideen lassen sich eben leichter transportieren und ich sehe dann den Leser/Menschen in der Pflicht, eben diese Dinge auf die eigenen Gegebenheiten/Umstände anzupassen.
Gibt mit Sicherheit paar Autoren und Bücher, die ohne wirkliche, eigene, umfassende Erfahrung irgendeinen Rotz schreiben beziehungsweise wiedergeben, aber solang man dafür keine Unsummen ausgibt, finde ich das jetzt auch nicht ganz so tragisch. Man sollte jede Buchseite selbst reflektieren, ansonsten bringt das Ganze nichts. Nicht nur, weil man so eventuell selbst sieht, was für einen Müll man liest, sondern auch aus dem Grund, dass die Inhalte nur helfen können, wenn man sich Gedanken darüber macht und versucht, Elemente auf sich oder das Umfeld zu übertragen. Gibt Bücher, bei denen man theoretisch nur eine Seite pro Tag lesen sollte, weil jede Seite so unglaublich viel Potenzial für eigene Gedankengänge bietet.
Ich zwinge mich manchmal absichtlich, Kapitel zu lesen, die mich im ersten Moment nicht bocken. Der Mensch rennt vor seinen Problemen und Schwachstellen davon und meidet sie. Aber genau diese Probleme (und, auf das Thema Buch übertragen, Seiten) sind vielleicht diejenigen, die einem im Leben helfen.
@[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...], hab meine Bachelorarbeit über Deep Learning geschrieben. Hätte ich vorher gewusst, dass du dich damit auskennst, hätte ich die ein oder andere Frage gehabt, haha.
Gibt mit Sicherheit paar Autoren und Bücher, die ohne wirkliche, eigene, umfassende Erfahrung irgendeinen Rotz schreiben beziehungsweise wiedergeben, aber solang man dafür keine Unsummen ausgibt, finde ich das jetzt auch nicht ganz so tragisch. Man sollte jede Buchseite selbst reflektieren, ansonsten bringt das Ganze nichts. Nicht nur, weil man so eventuell selbst sieht, was für einen Müll man liest, sondern auch aus dem Grund, dass die Inhalte nur helfen können, wenn man sich Gedanken darüber macht und versucht, Elemente auf sich oder das Umfeld zu übertragen. Gibt Bücher, bei denen man theoretisch nur eine Seite pro Tag lesen sollte, weil jede Seite so unglaublich viel Potenzial für eigene Gedankengänge bietet.
Ich zwinge mich manchmal absichtlich, Kapitel zu lesen, die mich im ersten Moment nicht bocken. Der Mensch rennt vor seinen Problemen und Schwachstellen davon und meidet sie. Aber genau diese Probleme (und, auf das Thema Buch übertragen, Seiten) sind vielleicht diejenigen, die einem im Leben helfen.
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