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Originally Posted by *Messi*
Wie alle denken "ich gehe einfach alles plündern und bunker mich Zuhause ein".
Sollte es dazu kommen, wird so ziemlich NIEMAND im Festland überleben, darauf verwette ich alles was ich habe.
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1. Wäre das eine sehr dämliche Taktik. Gehen wir davon aus, das du reichlich plünderst und dich verschanzt. Irgendwann sind deine Vorräte aber leer und du musst raus. Da sich das Virus aber vermutlich zu dem Zeitpunkt weit verbreitet hat, steht man also einer Horde gegenüber, die vor allem in Großstädten ein massives Problem sein könnte.
Vorzugsweise, nimmt man genug Ausrüstung mit und siedelt sich dann mit seiner Gruppe, welche optimalerweise nicht 100 Man haben sollte, in der Wildnis an. Wichtig hierbei ist besonders die Wasserversorgung (sofern das Virus sich dadurch nicht überträgt) und deswegen sollte man Flüsse in der Nähe haben.
Anderer Punkt, wäre das Essen. Tiere könnten infiziert sein, würde also primär auf Pflanzliches setzen.
Als Lager, würde ich am Anfang noch auf einfache Zelte o.Ä. setzen, aber später ein größer angelegtes Netz an Baumhäusern benutzen.
2. Naja... ich behaupte mal, dass sich einige halten werden. Menschen sind sehr anpassungsfähig und wenn man ihnen genug Zeit gibt, sicherlich auch in der Lage sich von sowas zu erholen.
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Originally Posted by FettAngel
Denke mal keiner hat das wirklich Lust drauf, hört sich vielleicht im ersten Moment ganz interessant an. Aber wenn man mal genauer drüber nachdenkt, wird die Vorstellung immer schlimmer.
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Ist der Klimawandel/Umweltverschmutzung/Finanzwelt etc pp. auch. Fakt ist niemand denkt darüber nach, weil es bequemer ist.
So eine Apokalypse mag unlogisch und fiktional erscheinen, aber das macht die anderen Probleme nicht weniger relevant. Gerade weil es so irrational ist, denkt man eher darüber nach, als daran was passieren würde wenn Russland in die Ukraine einmarschiert oder unser Finanzsystem kollabiert (was eigentlich nur eine Frage der Zeit ist)
@Topic
Oben habe ich ja bereits grob erwähnt, wie ich vorgehen würde. Allerdings bin ich sicherlich nicht in der Lage eine Gruppe zu führen und würde mich daher einer bestehenden anschließen. Optimalerweise mit Personen die man kennt, da wild zusammengewürfelte Gruppen definitiv mehr psychologische/soziale Probleme aufwerfen, als eine Gruppe die sich kennt.
Grundsätzlich würde ich mich zudem um die Funktionalität der Gruppe bemühen. Einzelne Personen, werden aufgenommen, sofern sie in der Lage sind die Gruppe zu bereichern bzw. sich zu integrieren.
Wenn zum Beispiel in der Gruppe keiner besonders gute medizinische Kenntnisse hat, wäre es gut einen Arzt/Krankenschwester/Pfleger aufzunehmen.
Ich stelle hierbei aber die Funktionen der Personen in den Vordergrund. Ein alter Rentner, mag zwar Erfahrung haben, kann aber sonst nichts beisteuern und wäre eher ein Hindernis.
Das Ganze ist also eine Frage der Moral. Kann man willkürlich jeden aufnehmen und somit aus humanitärer Sicht sein Bestes geben ? Ich behaupte: Nein.