»Intelligenz« ist ein Sammelbegriff für die Fähigkeit, Teilinformationen schnell aufzunehmen und bei komplexen Ereignissen, die Details nicht aus den Augen zu verlieren. Wer dann noch ohne lange Bedenkzeit dazu in der Lage ist, eine klare Strategie für sich selbst und eine logische Handlungsweise zu finden, gilt als intelligent.
-Die wahre Intelligenz vollendet sich dann in der Kommunikation, in der Sprache, die der Umwelt das Ergebnis eines intelligenten Denkprozesses verständlich machen kann. In den einzelnen Aspekten erkennen Sie Fähigkeiten, die viele Menschen und Sie selbst, besitzen. Je mehr Faktoren ineinander greifen, desto intelligenter ist der Mensch.
-Die Intelligenz spiegelt das natürliche Wesen des Menschen wieder: die Ganzheit. Detailinformationen werden im Gehirn erst zu einem Ganzen zusammengesetzt, bevor ein Ergebnis entstehen kann. Treffen wir auf einen Zusammenhang des Ganzen, den es zu bewerten gilt, leistet das Gehirn einen Arbeitsschritt mehr. Es abstrahiert die bereits komplexe Information in ihre Einzelheiten und setzt dann ein neues Gesamtbild zusammen, das in das Bewusstsein als Entscheidung weitergeleitet wird.
Der entscheidende Faktor bei der Bewertung von Intelligenz ist die Zeit. »Intelligenzbestien« schaffen die Bewertung in Sekundenbruchteilen, wofür andere Menschen Minuten oder Stunden brauchen. Wissen Sie schon, ob derjenige intelligent ist, der schnell Neues lernen kann?
Das Wissen ist eine wichtige Grundlage für Intelligenz, aber ein hoch spezialisiertes Fachwissen lässt nicht zwangsläufig auf Intelligenz schließen. Eine schnelle Auffassungsgabe und die Fähigkeit, Erfahrenes auch abrufbereit zu behalten, lassen sich trainieren. Die richtige Lerntechnik ist daher wichtig, um das notwendige Wissen für den Informationsabgleich in möglichst kurzer Zeit zu erlangen.
-zu erfahren, wie das Lernen funktionieren kann, ist es besser zu wissen, wie es nicht funktioniert:
Im Stress schaltet unser Körper auf Kampfbereitschaft oder Fluchtverhalten um. Die Anspannung, die unser Überleben in Gefahrensituationen sichert, breitet sich über den ganzen Körper aus. Auch das Gehirn bleibt davon nicht unberührt. Es ist auf die Gefahr fokussiert und wir werden im Denkprozess unflexibel. Das Lernverhalten ist auf Ganzheitlichkeit ausgerichtet. Unter massivem Druck lässt sich also im wahrsten Sinne nur schwer lernen. Anforderungen und gewünschte Ergebnisse durch Stress zu erreichen scheitert an den Abläufen im Gehirn.