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Originally Posted by magazo
Smith du bringtst Gott in eine Frage der Freiheit?
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Aus Sicht eines Religiösen.
Es war einfacher und anschaulicher, davon zu sprechen, dass er deine Persönlichkeit definiert und keine Vorgänge auf quantenmechanischer Ebene. An der Argumentation ändert die religiöse Präferenz nichts.
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Jede Form Gott auch nur irgendwie zu Beschreiben, ist schlichtweg nicht richtig. In der allgemeinen Vorstellung steht Gott über dem Menschen. Daher wäre jede Definition von Gott nicht richtig. Denn er steht ja über uns. Wie kann man sich etwas vorstellen das über unserer Vorstellungskraft hinaus geht. Selbst meine Behauptung ist demnach falsch.
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Du hast da einen Widerspruch, den du auch schon selbst erkannt hast. Wenn Gott nicht beschreibbar ist, wie kann man dann sagen, dass er genau dies ist? Das ist eine Beschreibung, ebenso wie "über uns stehend".
Der Absatz hat also letztendlich 0 Inhalt.
Ich habe ihn zudem ja gar nicht beschrieben, nur als Ersatz für den Zufall als treibende Kraft des Universums eingesetzt.
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Aber back to the topic.
Ich denke wir haben einfach zwei unterschiedliche Vorstellungen vom Ich. Meiner Meinung nach, weiß ich nicht was das Ich ist. Manche würden es als Seele bezeichnen. Denn die Biologische Abfolge von Reizen die an unser Gehinr gesendet werden, machen ja wohl noch lange nicht das Ich aus.
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Da stimme ich dir sogar zu, so recht vorstellen kann ich mir das auch nicht. Solide Belege gibt es dafür aber nicht und deshalb findest du bei mir in den entsprechenden Absätzen immer "angenommen das Gehirn/ich basiert auf rein physikalischen Vorgängen".
Es ändert aber an der Argumentation ohnehin nicht viel, da sich das Ganze dann nur verschieben würde, vom Körper/Gehirn zur Seele:
Wer definiert denn, was deine Seele, also du willst bzw wer gibt es vor?
Das war ja der Punkt, der für den Op das Problem darstellte:
Wir entscheiden zwar nach unserem Willen, aber wir entscheiden nicht, was wir wollen. Das war für ihn der Aspekt, der uns unfrei macht.
Wie schon gesagt, imho ist eine Freiheitsdefinition nutzlos, die von nichts und niemandem erfüllt werden kann, weil sie widersprüchliche Forderungen hat. Denn irgendwie muss immer der Grundzustand definiert sein, den kann man ja nicht selbst definieren, ohne schon einen zu haben. Demnach wäre das Ergebnis, dass wir alle nur noch atomare Gebilde wären, die halt auf besonders komplexe Weise reagieren. Unfrei wären wir damit aber auch nicht, denn wir wären dann gar nicht.
Da bleibe ich dann lieber dabei, dass man frei ist, wenn man frei entscheiden kann, eben nach dem eigenen Willen.
Was man will mag vorgegeben sein oder auch nicht, das lässt sich niemals herausfinden und erst recht nicht für andere voraussagen, insofern spielt es keine Rolle.
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Ich denke ich habe mich zu vor nicht genau ausgedrückt. Die Persönlichkeit eines Menschen ist das Produkt des Sozialen Umfeldes. Das was man will, macht, sagt usw. Ist alles ein geformtes etwas. Wir mögen gewisse Dinge nicht, auf Grund der zu vor geformten Einstellung. Weil wir irgendwo etwas gelesen, gehört oder sonst etwas haben. Selbst eine Entscheidung ist keine Entscheidung aus dem Bauch herraus, die gibt es nicht.
Das Ich hingegen, kann ich nicht definieren. Ich weiß nicht was es ist und welche genaue Vorstellung ich davon haben soll.
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Ok, du trennst also in der Tat zwischen Ich und Persönlichkeit.
Das halte ich nicht für sinnig, denn wenn du etwas willst, sagst du ja nicht "Mein Charakter will das gerade, ich weiß nichtmal wieso und eigentlich sehe ich das anders". Du sagst "Ich will", eben weil deine Persönlichkeit und du dasselbe seid. Du als Ganzes bist das Produkt deiner Vergangenheit und nicht nur der Teil deines Gehirns, der dich kontrolliert.
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Nebenbei Smith, wenn du einen Text von jemand anderen benutzt. Dann gib es doch bitte als Zitat an. Oder hast du zwanghaften profilierungsdrang und benutzt deine nicht eigene Geistigeschöpfung verkaufst diese aber als deine?
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Ich habe jedes Zitat als solches gekennzeichnet und mit Namen versehen, selbst das indirekte von Cartwright.
Dass ich dieselbe Argumentation wie Philipp Hübl verwende, heißt noch lange nicht, dass ich seinen Text verwende, zudem habe ich ja ebenfalls auf ihn verwiesen. Witzig, erst bezeichnest du meine Argumentation als Nonsense und als du liest, von wem sie ebenfalls verwendet wird, unterstellst du mir Ideendiebstahl. Wenn das ja ohnehin Nonsense ist, sollte das ja nicht ins Gewicht fallen, damit kann ich mich wohl kaum profilieren.
Gegenfrage: Weshalb bist du so krampfhaft darauf fixiert, mich auf persönlicher Ebene bloßzustellen?