Hallo eine kleine Denkanregung an alle die Interesse an Philosophie verspüren.
Folgende Überlegungen :
1) Es gibt keinen Zufall :
Das Konzept des Zufalls ( und somit auch das der Wahrscheinlichkeit ) basiert lediglich auf dem nichtwissen von systemrelevanten Variablen. Beispiel :
a) Stellen wir uns ein typisches Zufallsexperiment vor : Der Münzwurf.
Wie wir alle wissen beträgt die Wahrscheinlichkeit für Kopf oder Zahl, jeweils 50 Prozent. Wenn man nun aber alle Variablen des Systems kennen würde ( was faktisch unmöglich ist) ( variablen wären zum Beispiel: Luftdichte, Form der Münze, Gewicht der Münze etc ...) könnte man das Ergebnis des Münzwurfes vorherbestimmen.
Dies kann man logischerweise nicht experimentell nachweißen aber man stelle sich zwei Münzwurfe vor , die zur selben Zeit und im EXAKT gleichen System stattfinden ( also gleiche Variablen ) wäre es für mich intuitiv logisch wenn das selbe Ergebnis herauskommen würde. Insofern können wir festhalten, dass das Konzept des Zufalls nicht "real existierend" sondern viel mehr erdacht und konstruiert ist um zumindest zu Wahrscheinlichkeitsaussagen zu kommen ( aufgrund der Komplexität der natürlichen System ( vergleiche mit mathematischen System über das Wetter).
Wenn man das Konzept des Zufalls als das erkennt was es ist endet man in einer materialistisch - deterministischen Weltanschauung.
2) Von dieser Erkenntnis aus schließend können wir nun das Konzept der "Freiheit" betrachten. Freiheit verstehe ich hier mal als die menschliche Fähigkeit zum selbstbestimmten Handeln. Das Konzept der Freiheit ist mit dieser materialistisch - deterministischen Weltanschauung unvereinbar, da die Freiheit zwangsläufig dem Kausalitätsprinzip widerspricht ( das sollte evident sein) .
Man könnte diese Überlegung in eine Formel stecken :
Der Mensch "ist" nicht, er wird "gemacht".
Unter "er wird gemacht" verstehe ich folgendes:
Die Gründe für das menschliche Handeln verstehe ich als eingebettet in einem komplexen "Kausalitätsrahmen". Dieser Kausalitätsrahmen besteht aus folgenden zwei Hauptfaktoren.
a) Biologische Faktoren :
Beschaffenheit des Gehirns, genetische Dispositionen etc..
b) Soziale Faktoren :
Herkunftsmilieu, Erfahrene Bildung, Freunde etc..
Meiner Meinung nach lässt sich jedes menschliche Handeln als das Wirken dieses "Kausalitätsrahmen" ( hauptsächlich bestehend aus den beiden genannten Hauptfaktoren) erklären. Wir erfahren biologische und soziale Prägungen, welche schließlich, auch untereinander wecheselwirkend, über unser Leben bestimmen.
Der Freie Wille ( welcher per se nonsens ist ( Schopenhauer : Man kann nicht wollen was man will), die Entscheidungsfreiheit und ja sogar Freiheit an sich kann somit nur als eine Illusion verstanden werden, die aufrechterhalten wird um Konzepte wie Verantwortung und Schuld zu untermauern und den gesellschaftlichen Status Quo zu konsolidieren.
Diese Überlegung schlägt sich auch in Newtons "Uhrwerk - Universum" nieder ( für alle die die Autoritätsargumente benötigen ;) ).
Das Problem ist aber, dass ich überzeugt bin, dass es Freiheit gibt ,auch habe ich schon von Herleitungen ( wenig überzeugende zugegebenermaßen ( häufig mit der Prämise Gott :\ ) gehört, die mir aber zu abstrus waren.
Also kennt irgendjemand eine sinnvolle Herleitung( am besten von Kant ? ) dafür warum es Freiheit gibt und warum der dargelegte Gedankengang falsch ist. ( Und kommt mir bitte nicht mit Quantenphysik)
Folgende Überlegungen :
1) Es gibt keinen Zufall :
Das Konzept des Zufalls ( und somit auch das der Wahrscheinlichkeit ) basiert lediglich auf dem nichtwissen von systemrelevanten Variablen. Beispiel :
a) Stellen wir uns ein typisches Zufallsexperiment vor : Der Münzwurf.
Wie wir alle wissen beträgt die Wahrscheinlichkeit für Kopf oder Zahl, jeweils 50 Prozent. Wenn man nun aber alle Variablen des Systems kennen würde ( was faktisch unmöglich ist) ( variablen wären zum Beispiel: Luftdichte, Form der Münze, Gewicht der Münze etc ...) könnte man das Ergebnis des Münzwurfes vorherbestimmen.
Dies kann man logischerweise nicht experimentell nachweißen aber man stelle sich zwei Münzwurfe vor , die zur selben Zeit und im EXAKT gleichen System stattfinden ( also gleiche Variablen ) wäre es für mich intuitiv logisch wenn das selbe Ergebnis herauskommen würde. Insofern können wir festhalten, dass das Konzept des Zufalls nicht "real existierend" sondern viel mehr erdacht und konstruiert ist um zumindest zu Wahrscheinlichkeitsaussagen zu kommen ( aufgrund der Komplexität der natürlichen System ( vergleiche mit mathematischen System über das Wetter).
Wenn man das Konzept des Zufalls als das erkennt was es ist endet man in einer materialistisch - deterministischen Weltanschauung.
2) Von dieser Erkenntnis aus schließend können wir nun das Konzept der "Freiheit" betrachten. Freiheit verstehe ich hier mal als die menschliche Fähigkeit zum selbstbestimmten Handeln. Das Konzept der Freiheit ist mit dieser materialistisch - deterministischen Weltanschauung unvereinbar, da die Freiheit zwangsläufig dem Kausalitätsprinzip widerspricht ( das sollte evident sein) .
Man könnte diese Überlegung in eine Formel stecken :
Der Mensch "ist" nicht, er wird "gemacht".
Unter "er wird gemacht" verstehe ich folgendes:
Die Gründe für das menschliche Handeln verstehe ich als eingebettet in einem komplexen "Kausalitätsrahmen". Dieser Kausalitätsrahmen besteht aus folgenden zwei Hauptfaktoren.
a) Biologische Faktoren :
Beschaffenheit des Gehirns, genetische Dispositionen etc..
b) Soziale Faktoren :
Herkunftsmilieu, Erfahrene Bildung, Freunde etc..
Meiner Meinung nach lässt sich jedes menschliche Handeln als das Wirken dieses "Kausalitätsrahmen" ( hauptsächlich bestehend aus den beiden genannten Hauptfaktoren) erklären. Wir erfahren biologische und soziale Prägungen, welche schließlich, auch untereinander wecheselwirkend, über unser Leben bestimmen.
Der Freie Wille ( welcher per se nonsens ist ( Schopenhauer : Man kann nicht wollen was man will), die Entscheidungsfreiheit und ja sogar Freiheit an sich kann somit nur als eine Illusion verstanden werden, die aufrechterhalten wird um Konzepte wie Verantwortung und Schuld zu untermauern und den gesellschaftlichen Status Quo zu konsolidieren.
Diese Überlegung schlägt sich auch in Newtons "Uhrwerk - Universum" nieder ( für alle die die Autoritätsargumente benötigen ;) ).
Das Problem ist aber, dass ich überzeugt bin, dass es Freiheit gibt ,auch habe ich schon von Herleitungen ( wenig überzeugende zugegebenermaßen ( häufig mit der Prämise Gott :\ ) gehört, die mir aber zu abstrus waren.
Also kennt irgendjemand eine sinnvolle Herleitung( am besten von Kant ? ) dafür warum es Freiheit gibt und warum der dargelegte Gedankengang falsch ist. ( Und kommt mir bitte nicht mit Quantenphysik)