Quote:
Originally Posted by マルコ
Und wenn ich keinen Speicher hab, wo soll das Objekt dann sein? Ein Objekt ist im Speicher, also muss dort Platz reserviert werden. BASTA. Und ob du nun dein Objekt mit new erzeugst oder einfach wie ne Variable mit Klammern dran oder wie auch immer, du allocierst immer Speicher. Ich glaub zwar nicht, dass du das nicht weißt, aber so wie du das schreibst, lässt sich das kaum anders interpretieren.
Wieso soll ich auf eine so niedrige Sprache zurück greifen? Wieso darf ich bei einer Hochsprache nicht etwas weniger Automatismen verlangen können?
Man verwendet new auch in gutem C++. So wie du es sagst. Und wenn es nur beim Erstellen von SmartPointern ist.
Also stimmst du mir doch zu, dass man Speicher reservieren muss?
|
Die Diskussion handelte darüber, dass man offenbar in Delphi jedes Objekt mit einem Create Aufruf nach der Deklaration erzeugen muss. Mit nem Standardctor ist das in C++ eben nicht notwendig, basta.
Ja, im Falle von new (nein, die meisten Fälle lassen sich anders lösen) reserviert man. Dann ist es ja auch eine Allokation auf dem Heap. Die muss man logischerweise vom System anfordern. Das heißt aber nicht, dass es in C++ allgemein notwendig ist.
Inwiefern die Aussage stimmt, dass man in Delphi auch immer einen Destruktor callen muss, weiß ich nicht. In C++ ist dies jedenfalls auch nicht notwendig.
Quote:
Originally Posted by マルコ
soso, und jezz ziehen wir uns auf Compilerfähigkeiten zurück...
Ich hab nie behauptet, dass der Delphi Compiler der beste Compiler wäre und die performantesten Anwendungen ausspucken würde.
Das brauch ich auch nicht. Zumindest meistens nicht, weil man den geringen Unterschied einfach nicht merkt. Deshalb verwende ich auch für entsprechende Anwendungen C++.
Trotzdem bleibt Delphi meine Lieblingssprache. Allein wegen der Sprache - nicht wegen irgendwelchen tollen Compiler Geschichten, wegen der Verbreitung oder weil es die supertollesten neuesten Ideen drin hat..
|
Und ich bin Moeps Lieblingsmod. Nicht weil ich irgendwas kann, sondern einfach so.
Quote:
Jeder wie er es mag. Ich arbeite schon so lange mit Delphi das ich mich gar nicht mal so schnell umgewöhnen möchte, habe damit mein Geld verdient, das ist alles was für mich zählt. Syntax häßlich, unkomfortabel hin oder her - man kann sich daran gewöhnen. Bisher konnte mich all meine Wünsche ohne Probleme realisieren, wie dann am Ende aussieht ist natürlich wieder so ne Sache. Im Grunde bekommt der Endverbraucher von all dem eh nicht sonderlich viel mit.
Als Jahrelanger Delphi Programmierer schaut man natürlich schon mal neidisch rüber zur C++ Fraktion, keine Frage. So lange man Spaß an der Sache hat, seine Zeil erfüllen kann und die Anwendung einen hoch qualitativen Eindruck (sofern sie weitergegeben wird) macht sollte es egal sein, welche Sprache dahinter steckt.
|
Ich wollte keinesfalls irgendwem Delphi ausreden. Ich hab mich eigentlich erst eingeschaltet, als hier dubiose Aussagen über Speicherverwaltung bzw. Initialisierung getätigt wurden. Ich habe keine Erfahrung mit Delphi und erlaube mir gar nicht, darüber zu urteilen.