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Originally Posted by Ares
Ich sehe mich nicht in der Position, mich vor Leuten verteidigen zu müssen, die ihre eigenen Kinder umbringen würden. Ihr hakt sowieso alle nur auf mir rum. Ich ändere genauso wenig an eurer Meinung, wie ihr an meiner.
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Das ist falsch, beziehungsweise ne' Ausrede, mehr muss man dazu nicht sagen.
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Originally Posted by Ares
Zudem kannst du Hilfen beantragen oder die Babyklappe oder was weiß ich nutzen, wenn du wirkliche Probleme mit dem Kind hast. Wer A sagt, muss auch B sagen.
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Das mit A und B passt hier absolut nicht hin, da eine Abtreibung mit ziemlicher Sicherheit daraus resultiert, dass man kein Kind haben wollte. Und dass man sich "B" offenkundig bewusst war, zeigt man so, als dass man eben verhütet. Aber das nur am Rande.
Man muss ja noch nicht mal von so kleinen Problemen reden, wie der Tatsache, dass man kein Geld zur Verfügung hat. Was ist denn mit einer vergewaltigten Frau? Sehr viele Opfer werden durch das Baby dauerhaft psychischen Qualen ausgesetzt, weil es sie immer an die Tat erinnert. Solch einer Frau würdest du ins Gesicht sagen, dass sie ihr Kind, welches sie durch die Vergewaltigung erhielt, nicht abtreiben darf? Steigern wir das ganze, sagen wir, es handelte sich gar nicht um eine Frau, es handelte sich um ein 12 jähriges Kind. Auch da sollte das KIND das Kind bekommen?! Da würde ich dich nicht als Mörder bezeichnen können, aber das ist für mich ein beinahe ebenso großes Verbrechen wie Mord.
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Originally Posted by Ares
Keiner hat das Recht über das Leben und den Tod von anderen zu urteilen
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Machen wir die Diskussion doch mal interessant: Woran machst du das fest? Ich behaupte mal, dass ich jedes erdenkliche weltliche Recht habe über Leben und Tod zu entscheiden, wenn mich beispielsweise jemand angreift mit der Absicht mich zu töten. Wenn ich keine Wahl habe, würde ich ohne zu zögern töten. Um mich im Notfall verteidigen zu können, habe ich extra Kampfsport gelernt (Auch wenn das jetzt wirklich zu weit am Thema vorbei ist).
Um es zurück auf den Punkt zu bringen:
Indem du sagst, dass Niemand das Recht hat über Leben und Tod zu entscheiden wirfst du ein Paradoxon in den Raum. Denn dann dürftest du auch nicht sagen, wann ein Tod (nicht) angebracht ist.