Suche Elite-uni Studenten/Absolventen

02/23/2013 14:54 MrSm!th#31
Ist zwar richtig, aber der internationale Ruf der anderen Elite-Unis ist nochmal ein deutliches Stück größer. Kommt halt auch daher, weil viele Regierungschefs dort waren (was natürlich nicht den Umkehrschluss zulässt, dass alle von dort Regierungschefs werden, wie es einige gerne denken). Mit Kompetenz hat das recht wenig zu tun, es ist halt einfach das Prestige.
Aber es steht natürlich außer Frage, dass an diesen Unis besonders begabte Koryphäen lehren (auch wenn es natürlich ebenso gute an anderen Unis gibt).
02/23/2013 15:17 phreeak#32
Das Stimmt, bei Oxford, Harvard und Co. ist es halt meistens eher der Name auf dem Papier und die berühmten Aushängeschilder was international dann mehr Prestige bringt. Aber rein von der Kompetenz, ob Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg wo seit über 600 Jahren gelehrt wird oder Harvard/Oxford.. da gibts nun, find ich, keine all zu großen unterschiede...


In Harvard oder so stechen meistens halt immer nur die überflieger raus, alle paar Jahrzehnte und halt USA ne.. Bigger than Life... hier in dt. haben solche Unis nen Etat von 500mio bis 1mrd Euro. Harvard mal eben 32mrd... womöglich auch, weil die großen Unis im Ausland für die oberen 10.000 gemacht sind... hier in Deutschland eher weniger.
02/23/2013 15:27 Shiinya#33
Zu dem sollte man wohl noch sagen das man automatisch, durch besagte Lehrkörper etc. an solchen Unis, viele Kontakte knüpft die einem nach erfolgreichem Abschluss sehr weiterhelfen können.

Gehst also nicht wirklich wegen strenggeheimen Lehrplänen o.ä. dort hin, eher wegen dem weltweiten Ruf, Kontakten usw.
02/23/2013 15:34 phreeak#34
sag ja, solche Unis sind wirklich für die Elite, jene die es sich leisten können oder glück mitm Stipendium haben, anders als in DE, daher kann man da leichter kontakte Knüpfen um irgendwann irgendwo im Aufsichtsrat zu sitzen zb, aber Kompetenzmässig, gibts kaum unterschiede.... Würde sogar behaupten, hier Studiert man um zu Wissen, anderswo um Geld zu machen....etwas überspitzt :D
02/23/2013 16:45 #Hedonist#35
Ein Freund von mir der im Abi einen 0,9 Schnitt hatte studiert nun in Frankfurt an der Frankfurt School of Finance and Management (private FH). Diese belegt Platz 5? der deutschen BWL-Universitäten und ist allgemein ein "Portal" in höhere Gesellschaftskreise da 80% der Absolventen dort auch einen >100k€ Job nach relativ wenig Jahren bekommen. Was bemerkenswert dort ist das dort Kurse und Module für gehobene Geschäftsessen, Verhaltensweißen und Rhetorik angeboten werden. Bei diesen kommt man auch schon oft in Kontakt mit Personen der Chefetagen erfolgreicher Firmen, welche meistens auch in Kooperation mit der FH steht. Die Kosten pro Semester belaufen sich dort auf 6000€-8000€ Euro. In den meisten Studiengängen muss man ein Auslandssemester machen, was unter anderem auch in Harvard möglich ist.
Im Schnitt werden von 1000 Bewerbern 50 zum Assesmentcenter eingeladen und von diesen werden vielleicht 2-5 Stück genommen.
02/23/2013 17:41 lolkenschlol#36
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Originally Posted by Rikkami View Post
Wie viel?
schau mein post, und das sollte nur so über die ferien sein, normaler unterricht ist noch teurer ;)
02/24/2013 11:59 MrSm!th#37
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Originally Posted by #Hedonist View Post
Ein Freund von mir der im Abi einen 0,9 Schnitt hatte studiert nun in Frankfurt an der Frankfurt School of Finance and Management (private FH). Diese belegt Platz 5? der deutschen BWL-Universitäten und ist allgemein ein "Portal" in höhere Gesellschaftskreise da 80% der Absolventen dort auch einen >100k€ Job nach relativ wenig Jahren bekommen. Was bemerkenswert dort ist das dort Kurse und Module für gehobene Geschäftsessen, Verhaltensweißen und Rhetorik angeboten werden. Bei diesen kommt man auch schon oft in Kontakt mit Personen der Chefetagen erfolgreicher Firmen, welche meistens auch in Kooperation mit der FH steht. Die Kosten pro Semester belaufen sich dort auf 6000€-8000€ Euro. In den meisten Studiengängen muss man ein Auslandssemester machen, was unter anderem auch in Harvard möglich ist.
Im Schnitt werden von 1000 Bewerbern 50 zum Assesmentcenter eingeladen und von diesen werden vielleicht 2-5 Stück genommen.
Private Schulen lassen sich in DE gerne so eine Pseudo-Elite-Ausbildung bezahlen, obwohl die Absolventen dann sogar teilweise nur als Leute mit erkauftem Titel angesehen werden. In die großen Unternehmensberatungen wie McKinsey kommt man dazu auch nicht rein, weil die ohnehin keine FH-Absolventen in die Top-Trainee-Programme aufnehmen.
In DE ist es glücklicherweise noch so, dass solche privaten Elite-Schulen rausgeschmissenes Geld sind (mit Ausnahme vielleicht von EBS und co), denn mindestens dieselben Chancen hat man in DE mit einer staatlichen "Elite"-Uni und guten Praktika + Auslandssemester.
Die FSFM ist da evtl nochmal ne Ausnahme (wie auch EBS), da sie tatsächlich ein relativ hohes Ansehen hat. Banken schicken auch gerne ihre aufstrebenden ausgebildeten Mitarbeiter dort hin, um berufsbegleitend zu studieren und bezahlen dann auch die Gebühren. Aber wenn man das selbst bezahlen muss, halte ich es für rausgeschmissenes Geld, denn so hoch sind die Chancen auf einen Top-Job auch nicht, dass sie die Kosten im Vergleich zu den günstigen bis kostenlosen staatlichen Unis rechtfertigen. Lange nicht jeder hat da gleich eine Garantie auf hochkarätige Jobs, weshalb ich solche Kurse für Geschäftsessen für eine Farce halte. Das kann man auch an einee VHS lernen, wenns nötig ist.
Wir haben halt eine relativ homogene Hochschullandschaft.
02/24/2013 23:45 Ezreal <3#38
Habe wen gefunden, Danke.