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Originally Posted by #Hedonist
Ein Freund von mir der im Abi einen 0,9 Schnitt hatte studiert nun in Frankfurt an der Frankfurt School of Finance and Management (private FH). Diese belegt Platz 5? der deutschen BWL-Universitäten und ist allgemein ein "Portal" in höhere Gesellschaftskreise da 80% der Absolventen dort auch einen >100k€ Job nach relativ wenig Jahren bekommen. Was bemerkenswert dort ist das dort Kurse und Module für gehobene Geschäftsessen, Verhaltensweißen und Rhetorik angeboten werden. Bei diesen kommt man auch schon oft in Kontakt mit Personen der Chefetagen erfolgreicher Firmen, welche meistens auch in Kooperation mit der FH steht. Die Kosten pro Semester belaufen sich dort auf 6000€-8000€ Euro. In den meisten Studiengängen muss man ein Auslandssemester machen, was unter anderem auch in Harvard möglich ist.
Im Schnitt werden von 1000 Bewerbern 50 zum Assesmentcenter eingeladen und von diesen werden vielleicht 2-5 Stück genommen.
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Private Schulen lassen sich in DE gerne so eine Pseudo-Elite-Ausbildung bezahlen, obwohl die Absolventen dann sogar teilweise nur als Leute mit erkauftem Titel angesehen werden. In die großen Unternehmensberatungen wie McKinsey kommt man dazu auch nicht rein, weil die ohnehin keine FH-Absolventen in die Top-Trainee-Programme aufnehmen.
In DE ist es glücklicherweise noch so, dass solche privaten Elite-Schulen rausgeschmissenes Geld sind (mit Ausnahme vielleicht von EBS und co), denn mindestens dieselben Chancen hat man in DE mit einer staatlichen "Elite"-Uni und guten Praktika + Auslandssemester.
Die FSFM ist da evtl nochmal ne Ausnahme (wie auch EBS), da sie tatsächlich ein relativ hohes Ansehen hat. Banken schicken auch gerne ihre aufstrebenden ausgebildeten Mitarbeiter dort hin, um berufsbegleitend zu studieren und bezahlen dann auch die Gebühren. Aber wenn man das selbst bezahlen muss, halte ich es für rausgeschmissenes Geld, denn so hoch sind die Chancen auf einen Top-Job auch nicht, dass sie die Kosten im Vergleich zu den günstigen bis kostenlosen staatlichen Unis rechtfertigen. Lange nicht jeder hat da gleich eine Garantie auf hochkarätige Jobs, weshalb ich solche Kurse für Geschäftsessen für eine Farce halte. Das kann man auch an einee VHS lernen, wenns nötig ist.
Wir haben halt eine relativ homogene Hochschullandschaft.