Quote:
Originally Posted by Makoto Itou
@TE:
Dir ist hoffentlich schon klar, dass es den Menschen heutzutage eigentlich am besten geht (also zumindest denen in kapitalistischen Staaten).
|
Jo, in den USA gehts einem richtig gut.
Quote:
|
-In der Steinzeit hatte man keine Schuhe und es gab sehr kalte Winter, bei denen viele Leute erfroren sind. Auch sind viele Leute damals verhungert und aufgefressen worden, was heutzutage, zumindest in den meisten Staaten, nicht mehr der Fall ist.
|
Und dafür verhungert man, weil man kein Geld oder die Veranlagung (wobei Geld und Leistungsfähigkeit auch schon lange nicht mehr im Verhältnis stehen) hat, um beim Kapitalismus oben zu schwimmen. Merkste was?
Quote:
|
-in der Antike gab es die Sklaverei, die Menschen lebten in armseligen Behausungen und es gab auch von Zeit zu Zeit große Hungernöte. Das Leben war auch nicht einfacher, da es damals noch nicht wirklich so etwas wie Gewerkschaften etc gegeben hat. Und ich rede gerade nur über das antike Rom/Griechenland, die Germanen, Franken usw. waren damals noch grausame Barbaren
|
Heutzutage gibts selbst in einem "Sozialstaat" wie DE (mit einer konservativen Regierung wohlgemerkt..) Leiharbeit, um die sozialstaatlichen Mechanismen zu umgehen, Subventionen und Hilfspakete, private Geldschöpfung und keinen allgemeinen Mindestlohn. Zudem wohnt ein Teil der Bevölkerung in "Ghettos" und ein anderer in Häusern, die den Banken gehören und aus denen sie jederzeit rausfliegen können.
Quote:
|
-im Mittelalter wurden viele Menschen gefoltert und verbrannt
|
Das trifft zwar auf die Strafverfolgung nicht mehr zu, aber zumindest der Vertrag von Lissabon räumt Außerkraftsetzung der Menschenrechte zur Terrorbekämpfung ein, ebenso wie das deutsche Grundgesetz.
Quote:
|
die meisten waren sehr arm und konnten sich nicht mehr als ihr tagtägliches Essen leisten (manche nicht einmal das). Und schwere körperliche Anstrengungen sorgten auch dafür, dass die durchschnittliche Lebenserwartung zwischen 30 und 40 Jahren lag.
|
Und heute siehts großartig anders aus, außer, dass sich die Lebenserwartung, also die Dauer, in der man dem System dienen darf, geändert hat? Man hat die Leibeigenschaft fast perfektioniert, herzlichen Glückwunsch.
Quote:
|
-im 18 und 19 Jahrhundert wurden die Menschen in der industriellen Industrie ausgebeutet und hatten ebenfalls harte Arbeitsbedingungen. Krankheit, Seuche und Nahrungsmangel waren alltägliche Dinge.
|
Kommt doch mittlerweile wieder und in vollständig kapitalistischen Staaten wie den USA sogar schneller als bei uns.
Quote:
|
-heutzutage: Die Menschen in westlichen Ländern haben genug Geld für eine Wohnung, frisches Wasser, genug Nahrungsmittel (auch Fleisch etc), Klamotten, teure Technik (Smartphones, Computer, Spielekonsolen).
|
Aha. Ok.
Quote:
|
Wir arbeiten auch nur noch weniger Stunden am Tag als früher und können gesunde Arbeitsbedingungen verlangen.
|
Bestimmt.
Quote:
|
Und selbst die H4ler haben noch meistens genug Geld für eine Wohnung, Essen und Fernseher+Computer.
|
Jau, dass viele Familien am Existenzminimum oder darunter leben, ist nur Einbildung.
Quote:
|
Sogar die Anzahl der Obdachlosen ist, im Vergleich zu anderen Zeiten, deutlich geringer.
|
Sicher? Immerhin sind die früher einfach schnell weggestorben. Ich würde nicht unterschreiben, dass es heutzutage weniger gibt.
Quote:
|
In Asien, Afrika und Südamerika setzt sich dieser Trend übrigens auch langsam durch.
|
Joa, könnte man so sagen. Staaten versuchen das natürlich, wie Hatd sagte, so halbherzig zu verhindern, da man die eigene Wirtschaft ja "schützen" will (denn wie er richtig erkannt hat: Alle können im Kapitalismus nicht gewinnen). Zumindest die Hochfinanz wird es aber sicherlich sogar anstreben, denn je weiter die Globalisierung voranschreitet, desto mehr konsumierende Sklaven hat man, um das System am Laufen zu halten.
Quote:
|
Du siehst also, es ging den Menschen so immer dreckig und sie waren noch nie wirklich frei
|
Unsinn.
Quote:
|
doch in diesem Jahrhundert geht es uns besser als all die 70000 vorher, die wir schon auf dieser Erde verweilen.
|
Ansichtssache. Wir haben durchaus einen größeren Wohlstand als je zuvor. Dieser ist aber mehr als ungleich verteilt und das macht letztendlich keine der Seiten glücklich. Geht es uns also besser? Ansichtssache.
Quote:
Originally Posted by .Tamay
Ja aber wird nie eintreffen !
|
Na und? Ändert nichts an der Richtigkeit seiner Aussage.
Quote:
Und was wäre dann z.B mit Ärzten etc. ?
Schule? Das ganze System würde kein Sinn mehr machen !
|
Natürlich. Ich sagte: Wenn nicht alle arbeiten müssen, warum sollte man sie zwingen. Es gibt Arbeit die notwendig ist. Die schafft sich durch die Bezahlung ihre eigene Nachfrage, denn viele wollen sich vielleicht etwas dazu verdienen. Mittlerweile gibt es aber einen derart großen technologischen Fortschritt, dass viel Arbeit einfach unnötig geworden ist (Arbeitsplätze werden wegrationalisiert). Die Folge: Man schreit nach mehr Arbeit und
blockiert den Fortschritt, damit weiterhin ineffiziente Arbeit für Menschen übrig bleibt, damit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Macht irgendwie keinen Sinn, meinste nicht? Ist ja wie in der DDR, wo sich teilweise 5 Leute einen Arbeitsplatz teilen mussten, einfach damit man sagen konnte, man hätte Vollbeschäftigung.
Es gibt nunmal mittlerweile nicht mehr genug Arbeit für alle Menschen. Nun könnte man entweder sagen, dass man diejenigen, die einen Überschuss darstellen, sterben lassen / umbringen könnte, damit wir genau so viele Menschen haben, wie es nötig ist. Sicherlich eine Lösung. Dass es in gewisser Weise verwerflich wäre, muss ich wohl nicht erwähnen. Zudem hätten wir dann bei Naturkatastrophen oder anderen die Sterberate erhöhenden Aspekten ganz schöne Probleme. Das ganze müsste zudem mit einer Geburtenplanung ablaufen und wäre, wie die Planwirtschaft, nicht durchführbar, weil unberechenbar.
Die andere Option wäre es, dass jeder erstmal durch die Gesellschaft ein Grundeinkommen bekommt, durch das er überlebt. Das wäre sozial, Punkt. Jeder kann ohne Angst um seine Existenz leben. Diejenigen, die eh nicht sehr produktiv sein können, werden sich damit zufrieden geben (was auch nicht schadet). Die anderen, die mehr erreichen wollen und sich besserstellen wollen, die werden halt arbeiten und damit das System am laufen halten. Und das werden durch die Gesetze von Angebot und Nachfrage (wenn es keiner machen will, steigt einfach die Bezahlung) genau so viele sein, wie benötigt werden und es wird sich von ganz alleine regeln, so wie es Liberalisten von der Marktwirtschaft predigen (was auch stimmen könnte, wenn es da keine Machtstrukturen und Absprachen gäbe).
Quote:
Originally Posted by Hatd
Versklavung? Ganz schön luftig hier...
|
Inwiefern?
Quote:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3...in_Deutschland
Nein.
Quote:
|
Elementarschäden sind versicherbar.
|
Das interessiert irgendwelche Leute ganz sicher, wenn hier der
Notstand ausbricht.
Quote:
|
(ich gehe an dieser stelle von realitätsnahen elementarschäden aus, auch für hurricane schäden größerer ausmaßen, falls der amerifat sich in seiner freiheit beschränkt fühlt durch eine derartige versicherungen... nun selber schuld, wenn ich in gewissen kritischen gebieten lebe, sollte ich nunmal auch eine versicherung die elementarschäden jeglicher art abdeckt in erwägung ziehen, auch wenn diese teuer ist)
|
Sonnenstürme mit weltweiten Folgen sind realistisch und wenn hier ein paar Tage der Strom fehlt, dann geh du mal in den Supermarkt und sag "Ich hab ne Versicherung".
Quote:
|
Nein. Finanzmathematik 6, setzen.
|
Doch. Dogmatisierung 1, hervorragend.
Du könntest natürlich mal dein wunderbares Fachwissen unter Beweis stellen und das begründen. Immerhin haben Kapitalismus und Kommunismus dasselbe Geldsystem, also bin ich mal gespannt darauf, warum das eine mathematisch nicht funktionieren kann und das andere schon.
Ob ich nun dem einen quasi 0 gebe und dem anderen 100 oder beiden 50 ist mathematisch äquivalent, nur für die 2 Personen macht es einen Unterschied.
Natürlich verliert der Kommunismus im Vergleich zum Kapitalismus, das heißt aber nicht, dass es nichts besseres als letzteren gibt.
Und mal unabhängig von irgendwelchen Faktenaussagen beweist du wunderbar, wie Dogmatisierung am lebenden Objekt funktioniert. Du versuchst nichtmal, darüber nachzudenken. Du hinterfragst es nicht ein einziges Mal. Du bezeichnest nur jeden als dumm und unwissend, der nicht deiner Meinung ist. Und dabei sollte doch gerade an Universitäten ein wissenschaftliches Verhalten, also auch ein kritisches Hinterfragen, gelehrt werden..
Quote:
|
existenzängste sind in anderen systemen keine seltenheit, absolut gesehen eine häufung
|
Welche anderen konkret? Gut kannst du mit abstrakten Behauptungen um dich schmeißen.
Quote:
|
gewalttätig, uneinsichtig und unwissend würde es eher beschreiben
|
Gewalttätig macht natürlich extrem Sinn in einem Forum. Uneinsichtig bist eher du und natürlich hast du das Wissen mit Löffeln gefressen.
Du bist einfach nur in deiner schönen Scheuklappensicht und siehst alles als richtig an, was du mal gelernt hast. Logisch, immerhin willst du damit dein Geld verdienen. Dafür kannst du nichts, kann man dir also nicht verübeln.
tl;dr: Nein du, mimimi!!1