Das gleiche.. immer und immer wieder?

12/05/2012 22:16 BlackOperations#31
Quote:
Originally Posted by .Tamay View Post
Wäre kein Geld da , wie würde man dann bitteschön an Nahrung kommen? Jeder jedem wegklauen? Selber produzieren?
Nein , würde keine gierig sein , könnte man ganz einfach so arbeiten wie wir es tun , bloß ohne Geld , jeder nimmt sich so viel wie er braucht . Aber das würde eh nie klappen , dann könnte alle arbeiten und soviel nehmen wie sie brauchen .
Egal >.<
12/05/2012 22:16 Commander70#32
Nya...deswegen sagt mein Vater pass in der Schule auf,dann verdienst du auch gut und musst nicht jeden Morgen um 6 zur Arbeit und schuften bis zum Umfallen.
Ich kenne von irgendwo das Gefühl.
Einige Jahre Schule,dann 40-50 Jahre arbeiten und wenn man in Rente ist,kann man sowieso nicht mehr viel tun.
Fällt den jemanden ein wie man sonst ohne Geld handeln könnte?
12/05/2012 22:21 .TanZo#33
Quote:
Originally Posted by BlackOperations View Post
Nein , würde keine gierig sein , könnte man ganz einfach so arbeiten wie wir es tun , bloß ohne Geld , jeder nimmt sich so viel wie er braucht . Aber das würde eh nie klappen , dann könnte alle arbeiten und soviel nehmen wie sie brauchen .
Egal >.<
Dann würden faule Leute nichts tun und es gebe wieder Schwierigkeiten
12/05/2012 22:21 [Х]Platin#34
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Anstatt was zu ändern :rolleyes:
Joa, mache demnächst auch meinen ersten Blog auf. :rolleyes:
12/05/2012 22:25 MrSm!th#35
Quote:
Originally Posted by .Tamay View Post
Wäre kein Geld da , wie würde man dann bitteschön an Nahrung kommen? Jeder jedem wegklauen? Selber produzieren?
Niemand kritisiert Geld an sich, sondern wie es in Umlauf gerät und wie unser System damit arbeitet. Eine Marktwirtschaft ist das nämlich sowieso schon lange nicht mehr, wo die Hochfinanz mithilfe von Lobbys Gesetze diktiert und Preise bestimmt.

Aber um mal zu antworten: Schonmal an Tauschhandel gedacht? Ineffizienter als Geld, aber es funktioniert.

Quote:
Originally Posted by .Tamay View Post
Dann würden faule Leute nichts tun und es gebe wieder Schwierigkeiten
Wenn nicht alle arbeiten müssen, warum sollte man sie dazu zwingen? Außerdem sagte er doch: "Wenn alle intelligent und sozial wären". Merkste was?

Quote:
Originally Posted by Tatsuya. View Post
Joa, mache demnächst auch meinen ersten Blog auf. :rolleyes:
Inwiefern sollte das helfen?
12/05/2012 22:31 Krakato2#36
@TE:
Dir ist hoffentlich schon klar, dass es den Menschen heutzutage eigentlich am besten geht (also zumindest denen in kapitalistischen Staaten).
-In der Steinzeit hatte man keine Schuhe und es gab sehr kalte Winter, bei denen viele Leute erfroren sind. Auch sind viele Leute damals verhungert und aufgefressen worden, was heutzutage, zumindest in den meisten Staaten, nicht mehr der Fall ist.
-in der Antike gab es die Sklaverei, die Menschen lebten in armseligen Behausungen und es gab auch von Zeit zu Zeit große Hungernöte. Das Leben war auch nicht einfacher, da es damals noch nicht wirklich so etwas wie Gewerkschaften etc gegeben hat. Und ich rede gerade nur über das antike Rom/Griechenland, die Germanen, Franken usw. waren damals noch grausame Barbaren
-im Mittelalter wurden viele Menschen gefoltert und verbrannt, die meisten waren sehr arm und konnten sich nicht mehr als ihr tagtägliches Essen leisten (manche nicht einmal das). Und schwere körperliche Anstrengungen sorgten auch dafür, dass die durchschnittliche Lebenserwartung zwischen 30 und 40 Jahren lag.
-im 18 und 19 Jahrhundert wurden die Menschen in der industriellen Industrie ausgebeutet und hatten ebenfalls harte Arbeitsbedingungen. Krankheit, Seuche und Nahrungsmangel waren alltägliche Dinge.
-heutzutage: Die Menschen in westlichen Ländern haben genug Geld für eine Wohnung, frisches Wasser, genug Nahrungsmittel (auch Fleisch etc), Klamotten, teure Technik (Smartphones, Computer, Spielekonsolen). Wir arbeiten auch nur noch weniger Stunden am Tag als früher und können gesunde Arbeitsbedingungen verlangen. Und selbst die H4ler haben noch meistens genug Geld für eine Wohnung, Essen und Fernseher+Computer. Sogar die Anzahl der Obdachlosen ist, im Vergleich zu anderen Zeiten, deutlich geringer.
In Asien, Afrika und Südamerika setzt sich dieser Trend übrigens auch langsam durch.

Du siehst also, es ging den Menschen so immer dreckig und sie waren noch nie wirklich frei, doch in diesem Jahrhundert geht es uns besser als all die 70000 vorher, die wir schon auf dieser Erde verweilen.
12/05/2012 22:37 .TanZo#37
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Wenn nicht alle arbeiten müssen, warum sollte man sie dazu zwingen? Außerdem sagte er doch: "Wenn alle intelligent und sozial wären". Merkste was?
Ja aber wird nie eintreffen !
Und was wäre dann z.B mit Ärzten etc. ?
Schule? Das ganze System würde kein Sinn mehr machen !
12/05/2012 22:44 Hatd#38
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Das ändert trotzdem nichts an deiner Versklavung. Man kommt sich nur wie etwas besseres vor, weil man "mehr verdient".
Versklavung? Ganz schön luftig hier...
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Wofür wurde denn anfangs die Arbeitsteilung entwickelt?!
Konkreter Allokationsmechanismus? Wer bestimmt diesen?
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Nein.
[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]

Doch.

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Bei nem Notstand? Träum weiter :facepalm:
Wie kann man als Student so naiv sein?
Elementarschäden sind versicherbar.
(ich gehe an dieser stelle von realitätsnahen elementarschäden aus, auch für hurricane schäden größerer ausmaßen, falls der amerifat sich in seiner freiheit beschränkt fühlt durch eine derartige versicherungen... nun selber schuld, wenn ich in gewissen kritischen gebieten lebe, sollte ich nunmal auch eine versicherung die elementarschäden jeglicher art abdeckt in erwägung ziehen, auch wenn diese teuer ist)

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Eben, hast du gut erkannt. Kapitalismus ist nichts anderes als die Übersetzung des natürlichen Friss-Oder-Stirb Prinzips in die Marktwirtschaft und ist somit der Zivilisation unwürdig.
nette schilderung der scheuklappen sicht

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Mit verzinstem Geld ist der Kapitalismus mathematisch genau so ein Fehlschlag wie der Kommunismus.
Nein. Finanzmathematik 6, setzen.

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Richtig, es bleibt dasselbe Geldsystem. Nur die Definition von Freiheit ist halt anders. Anstatt der Freiheit des Marktes hat man nunmal da die Freiheit, keine Existenzängste haben zu müssen, die dafür aber mit anderen Preisen bezahlt wird.
existenzängste sind in anderen systemen keine seltenheit, absolut gesehen eine häufung

in de vernachlässigbar

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
inb4 scheiß antifa/kommunist/watever

Zumindest vernünftig sind sie nie.
gewalttätig, uneinsichtig und unwissend würde es eher beschreiben

Quote:
Originally Posted by Tatsuya. View Post
Joa, mache demnächst auch meinen ersten Blog auf. :rolleyes:
12/05/2012 22:58 MrSm!th#39
Quote:
Originally Posted by Makoto Itou View Post
@TE:
Dir ist hoffentlich schon klar, dass es den Menschen heutzutage eigentlich am besten geht (also zumindest denen in kapitalistischen Staaten).
Jo, in den USA gehts einem richtig gut.
Quote:
-In der Steinzeit hatte man keine Schuhe und es gab sehr kalte Winter, bei denen viele Leute erfroren sind. Auch sind viele Leute damals verhungert und aufgefressen worden, was heutzutage, zumindest in den meisten Staaten, nicht mehr der Fall ist.
Und dafür verhungert man, weil man kein Geld oder die Veranlagung (wobei Geld und Leistungsfähigkeit auch schon lange nicht mehr im Verhältnis stehen) hat, um beim Kapitalismus oben zu schwimmen. Merkste was?
Quote:
-in der Antike gab es die Sklaverei, die Menschen lebten in armseligen Behausungen und es gab auch von Zeit zu Zeit große Hungernöte. Das Leben war auch nicht einfacher, da es damals noch nicht wirklich so etwas wie Gewerkschaften etc gegeben hat. Und ich rede gerade nur über das antike Rom/Griechenland, die Germanen, Franken usw. waren damals noch grausame Barbaren
Heutzutage gibts selbst in einem "Sozialstaat" wie DE (mit einer konservativen Regierung wohlgemerkt..) Leiharbeit, um die sozialstaatlichen Mechanismen zu umgehen, Subventionen und Hilfspakete, private Geldschöpfung und keinen allgemeinen Mindestlohn. Zudem wohnt ein Teil der Bevölkerung in "Ghettos" und ein anderer in Häusern, die den Banken gehören und aus denen sie jederzeit rausfliegen können.
Quote:
-im Mittelalter wurden viele Menschen gefoltert und verbrannt
Das trifft zwar auf die Strafverfolgung nicht mehr zu, aber zumindest der Vertrag von Lissabon räumt Außerkraftsetzung der Menschenrechte zur Terrorbekämpfung ein, ebenso wie das deutsche Grundgesetz.
Quote:
die meisten waren sehr arm und konnten sich nicht mehr als ihr tagtägliches Essen leisten (manche nicht einmal das). Und schwere körperliche Anstrengungen sorgten auch dafür, dass die durchschnittliche Lebenserwartung zwischen 30 und 40 Jahren lag.
Und heute siehts großartig anders aus, außer, dass sich die Lebenserwartung, also die Dauer, in der man dem System dienen darf, geändert hat? Man hat die Leibeigenschaft fast perfektioniert, herzlichen Glückwunsch.
Quote:
-im 18 und 19 Jahrhundert wurden die Menschen in der industriellen Industrie ausgebeutet und hatten ebenfalls harte Arbeitsbedingungen. Krankheit, Seuche und Nahrungsmangel waren alltägliche Dinge.
Kommt doch mittlerweile wieder und in vollständig kapitalistischen Staaten wie den USA sogar schneller als bei uns.
Quote:
-heutzutage: Die Menschen in westlichen Ländern haben genug Geld für eine Wohnung, frisches Wasser, genug Nahrungsmittel (auch Fleisch etc), Klamotten, teure Technik (Smartphones, Computer, Spielekonsolen).
Aha. Ok.
Quote:
Wir arbeiten auch nur noch weniger Stunden am Tag als früher und können gesunde Arbeitsbedingungen verlangen.
Bestimmt.
Quote:
Und selbst die H4ler haben noch meistens genug Geld für eine Wohnung, Essen und Fernseher+Computer.
Jau, dass viele Familien am Existenzminimum oder darunter leben, ist nur Einbildung.
Quote:
Sogar die Anzahl der Obdachlosen ist, im Vergleich zu anderen Zeiten, deutlich geringer.
Sicher? Immerhin sind die früher einfach schnell weggestorben. Ich würde nicht unterschreiben, dass es heutzutage weniger gibt.
Quote:
In Asien, Afrika und Südamerika setzt sich dieser Trend übrigens auch langsam durch.
Joa, könnte man so sagen. Staaten versuchen das natürlich, wie Hatd sagte, so halbherzig zu verhindern, da man die eigene Wirtschaft ja "schützen" will (denn wie er richtig erkannt hat: Alle können im Kapitalismus nicht gewinnen). Zumindest die Hochfinanz wird es aber sicherlich sogar anstreben, denn je weiter die Globalisierung voranschreitet, desto mehr konsumierende Sklaven hat man, um das System am Laufen zu halten.

Quote:
Du siehst also, es ging den Menschen so immer dreckig und sie waren noch nie wirklich frei
Unsinn.
Quote:
doch in diesem Jahrhundert geht es uns besser als all die 70000 vorher, die wir schon auf dieser Erde verweilen.
Ansichtssache. Wir haben durchaus einen größeren Wohlstand als je zuvor. Dieser ist aber mehr als ungleich verteilt und das macht letztendlich keine der Seiten glücklich. Geht es uns also besser? Ansichtssache.

Quote:
Originally Posted by .Tamay View Post
Ja aber wird nie eintreffen !
Na und? Ändert nichts an der Richtigkeit seiner Aussage.
Quote:
Und was wäre dann z.B mit Ärzten etc. ?
Schule? Das ganze System würde kein Sinn mehr machen !
Natürlich. Ich sagte: Wenn nicht alle arbeiten müssen, warum sollte man sie zwingen. Es gibt Arbeit die notwendig ist. Die schafft sich durch die Bezahlung ihre eigene Nachfrage, denn viele wollen sich vielleicht etwas dazu verdienen. Mittlerweile gibt es aber einen derart großen technologischen Fortschritt, dass viel Arbeit einfach unnötig geworden ist (Arbeitsplätze werden wegrationalisiert). Die Folge: Man schreit nach mehr Arbeit und blockiert den Fortschritt, damit weiterhin ineffiziente Arbeit für Menschen übrig bleibt, damit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Macht irgendwie keinen Sinn, meinste nicht? Ist ja wie in der DDR, wo sich teilweise 5 Leute einen Arbeitsplatz teilen mussten, einfach damit man sagen konnte, man hätte Vollbeschäftigung.
Es gibt nunmal mittlerweile nicht mehr genug Arbeit für alle Menschen. Nun könnte man entweder sagen, dass man diejenigen, die einen Überschuss darstellen, sterben lassen / umbringen könnte, damit wir genau so viele Menschen haben, wie es nötig ist. Sicherlich eine Lösung. Dass es in gewisser Weise verwerflich wäre, muss ich wohl nicht erwähnen. Zudem hätten wir dann bei Naturkatastrophen oder anderen die Sterberate erhöhenden Aspekten ganz schöne Probleme. Das ganze müsste zudem mit einer Geburtenplanung ablaufen und wäre, wie die Planwirtschaft, nicht durchführbar, weil unberechenbar.
Die andere Option wäre es, dass jeder erstmal durch die Gesellschaft ein Grundeinkommen bekommt, durch das er überlebt. Das wäre sozial, Punkt. Jeder kann ohne Angst um seine Existenz leben. Diejenigen, die eh nicht sehr produktiv sein können, werden sich damit zufrieden geben (was auch nicht schadet). Die anderen, die mehr erreichen wollen und sich besserstellen wollen, die werden halt arbeiten und damit das System am laufen halten. Und das werden durch die Gesetze von Angebot und Nachfrage (wenn es keiner machen will, steigt einfach die Bezahlung) genau so viele sein, wie benötigt werden und es wird sich von ganz alleine regeln, so wie es Liberalisten von der Marktwirtschaft predigen (was auch stimmen könnte, wenn es da keine Machtstrukturen und Absprachen gäbe).

Quote:
Originally Posted by Hatd View Post
Versklavung? Ganz schön luftig hier...
Inwiefern?
Quote:
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Doch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3...in_Deutschland
Nein.
Quote:
Elementarschäden sind versicherbar.
Das interessiert irgendwelche Leute ganz sicher, wenn hier der Notstand ausbricht.
Quote:
(ich gehe an dieser stelle von realitätsnahen elementarschäden aus, auch für hurricane schäden größerer ausmaßen, falls der amerifat sich in seiner freiheit beschränkt fühlt durch eine derartige versicherungen... nun selber schuld, wenn ich in gewissen kritischen gebieten lebe, sollte ich nunmal auch eine versicherung die elementarschäden jeglicher art abdeckt in erwägung ziehen, auch wenn diese teuer ist)
Sonnenstürme mit weltweiten Folgen sind realistisch und wenn hier ein paar Tage der Strom fehlt, dann geh du mal in den Supermarkt und sag "Ich hab ne Versicherung".
Quote:
Nein. Finanzmathematik 6, setzen.
Doch. Dogmatisierung 1, hervorragend.
Du könntest natürlich mal dein wunderbares Fachwissen unter Beweis stellen und das begründen. Immerhin haben Kapitalismus und Kommunismus dasselbe Geldsystem, also bin ich mal gespannt darauf, warum das eine mathematisch nicht funktionieren kann und das andere schon.
Ob ich nun dem einen quasi 0 gebe und dem anderen 100 oder beiden 50 ist mathematisch äquivalent, nur für die 2 Personen macht es einen Unterschied.
Natürlich verliert der Kommunismus im Vergleich zum Kapitalismus, das heißt aber nicht, dass es nichts besseres als letzteren gibt.

Und mal unabhängig von irgendwelchen Faktenaussagen beweist du wunderbar, wie Dogmatisierung am lebenden Objekt funktioniert. Du versuchst nichtmal, darüber nachzudenken. Du hinterfragst es nicht ein einziges Mal. Du bezeichnest nur jeden als dumm und unwissend, der nicht deiner Meinung ist. Und dabei sollte doch gerade an Universitäten ein wissenschaftliches Verhalten, also auch ein kritisches Hinterfragen, gelehrt werden..

Quote:
existenzängste sind in anderen systemen keine seltenheit, absolut gesehen eine häufung
Welche anderen konkret? Gut kannst du mit abstrakten Behauptungen um dich schmeißen.

Quote:
gewalttätig, uneinsichtig und unwissend würde es eher beschreiben
Gewalttätig macht natürlich extrem Sinn in einem Forum. Uneinsichtig bist eher du und natürlich hast du das Wissen mit Löffeln gefressen.
Du bist einfach nur in deiner schönen Scheuklappensicht und siehst alles als richtig an, was du mal gelernt hast. Logisch, immerhin willst du damit dein Geld verdienen. Dafür kannst du nichts, kann man dir also nicht verübeln.

tl;dr: Nein du, mimimi!!1
12/05/2012 23:10 Hatd#40
Quote:
Originally Posted by Makoto Itou View Post
Wir arbeiten auch nur noch weniger Stunden am Tag als früher und können gesunde Arbeitsbedingungen verlangen. Und selbst die H4ler haben noch meistens genug Geld für eine Wohnung, Essen und Fernseher+Computer. Sogar die Anzahl der Obdachlosen ist, im Vergleich zu anderen Zeiten, deutlich geringer.
der reallohn ist gestiegen, das könnte man argumentieren und auch belegen, aber ob sich dadurch die arbeitsbedingungen verbessern sei dahingestellt (und vorallem die arbeitszeit verkürzt, was bei einem höherem reallohn definitiv nicht der fall wäre)
steigt der reallohn um ein gewisses maß, ist der mensch auch bereit mehr zu arbeiten, klingt paradox
12/05/2012 23:13 *Messi*#41
Alleine wird sich nie etwas ändern. Der staat ist selbst zufrieden. Wir sind dem staat egal das merkt man an der politik. Die politiker verdienen meiner meinung nach viel zu viel. Die reden und es folgen keine taten und das gleiche gilt auch für uns.

Wir beschweren uns über alles aber wir lassen keine taten folgen. Wir müssen etwas tun. Nicht denken! Alleine ist man schwach aber ein ganzes Volk ist unbesiegbar.

Habe mal ne umfrage gesehen und 71% sind unzufrieden mit dem staat..

Aber wie gesagt man darf sich nicht nur zuhause verstecken und hoffen das sich was ändert. Ihr müsst aufstehen und dafür kämpfen. ( jetzt nicht im sinne von prügeln )
12/05/2012 23:19 .AppleTree.#42
Man kann das System leider nicht einfach umkrempeln, und wenn... wie sollte ein neues System aussehen?

Du hast aber natürlich recht, deshalb versuche ich mein Leben zu genießen und nicht wie andere die ich kenne mich halb tot zu schuften, nur damit ich später mehr Geld habe.

Was bringt dir Geld wenn du nie gelebt hast?

€: Wie ich sehe denken einige man sollte was ändern... wie gesagt, wie soll es denn werden? ICH habe leider keine Ideen...
12/05/2012 23:20 MrSm!th#43
Quote:
Wir beschweren uns über alles aber wir lassen keine taten folgen. Wir müssen etwas tun. Nicht denken! Alleine ist man schwach aber ein ganzes Volk ist unbesiegbar.
Also "Nicht denken und trotzdem handeln" halte ich für falsch, denn unüberlegtes Handeln hat noch nie was gebracht, außer vielleicht Gewalt. Ansonsten natürlich korrekt, solange man sich jeden Samstag abend Kabarett anhört jeden Tag bei den Nachrichten über die Regierung meckert, aber trotzdem immer wieder dieselben wählt, wird sich nichts ändern.

Quote:
Man kann das System leider nicht einfach umkrempeln, und wenn... wie sollte ein neues System aussehen?

Du hast aber natürlich recht, deshalb versuche ich mein Leben zu genießen und nicht wie andere die ich kenne mich halb tot zu schuften, nur damit ich später mehr Geld habe.

Was bringt dir Geld wenn du nie gelebt hast?
Der von mir gepostete Link zum Plan B ist da zumindest ein Ansatz. Ich teile nicht jede darin vertretene Ansicht und halte einige Aspekte für etwas zu wenig durchdacht, aber es ist immerhin schonmal ein Ansatz mit konkretem Weg zur Umsetzung, was man von vielen anderen "Systemkritikern" nicht sagen kann.
Und dann gibts natürlich noch die, die das System gar nicht ändern wollen, entweder, weil sie es für gut halten (weil sie es nicht verstehen) oder weil sie davon profitieren und deshalb bewusst die Leibeigenschaft beibehalten wollen.
Aber naja, die Wirtschaftskrisen haben schon gezeigt, dass das System nicht stabil ist. Ich bin mal gespannt, wann es entgültig crasht :> Lieber wäre mir allerdings eine sanfte Änderung als ein harter Crash mit anschließender Anarchie.
12/05/2012 23:30 *Messi*#44
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Also "Nicht denken und trotzdem handeln" halte ich für falsch, denn unüberlegtes Handeln hat noch nie was gebracht, außer vielleicht Gewalt. Ansonsten natürlich korrekt, solange man sich jeden Samstag abend Kabarett anhört jeden Tag bei den Nachrichten über die Regierung meckert, aber trotzdem immer wieder dieselben wählt, wird sich nichts ändern.

Der von mir gepostete Link zum Plan B ist da zumindest ein Ansatz. Ich teile nicht jede darin vertretene Ansicht und halte einige Aspekte für etwas zu wenig durchdacht, aber es ist immerhin schonmal ein Ansatz mit konkretem Weg zur Umsetzung, was man von vielen anderen "Systemkritikern" nicht sagen kann.
Und dann gibts natürlich noch die, die das System gar nicht ändern wollen, entweder, weil sie es für gut halten (weil sie es nicht verstehen) oder weil sie davon profitieren und deshalb bewusst die Leibeigenschaft beibehalten wollen.
Aber naja, die Wirtschaftskrisen haben schon gezeigt, dass das System nicht stabil ist. Ich bin mal gespannt, wann es entgültig crasht :> Lieber wäre mir allerdings eine sanfte Änderung als ein harter Crash mit anschließender Anarchie.
Ich merke aber irgendwie öfter das viele auch Angst vor Veränderungen haben. Ich weiß aber nicht warum.
12/05/2012 23:37 Krakato2#45
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Jo, in den USA gehts einem richtig gut.

Ja, wenn man Lust hat zu arbeiten und sich selbst versichern lässt, kann es einem in der USA sehr gut gehen. Der Staat hilft dir dort nicht (außer Alten und Behinderten). Das heißt allerdings auch, dass man größere Freiheiten dort besitzt, d.h. man kann z.B. eine Firma gründen mit weniger Voraussetzungen als in Deutschland oder anderswo in der Welt. Und dem normalen Verbraucher dort geht es gut, er bekommt circa das selbe Lohnniveau wie in Deutschland. Nur wenn man sich eben zu Schade für sowas ist und sich stattdessen nur auf den Staat verlassen will, dann hat man eben versagt.

Und dafür verhungert man, weil man kein Geld oder die Veranlagung (wobei Geld und Leistungsfähigkeit auch schon lange nicht mehr im Verhältnis stehen) hat, um beim Kapitalismus oben zu schwimmen. Merkste was?

Auch hierfür gibt es extra Hilfsorganisationen, die nicht vom Staat finanziert sind. Diese Menschen helfen den Bedürftigen, indem sie z.B. abgelaufenes Essen verteilen, oder im Falle der Kirche (die du ja nicht zu mögen scheinst) die Leute im Winter in den Häusern übernachten lässt. Hier siehst du wieder, dass die Menschen keinen Staat brauchen, um sich um ihre Mitmenschen zu kümmern, aber dies verstehst du ja anscheinend nicht.

Heutzutage gibts selbst in einem "Sozialstaat" wie DE (mit einer konservativen Regierung wohlgemerkt..) Leiharbeit, um die sozialstaatlichen Mechanismen zu umgehen, Subventionen und Hilfspakete, private Geldschöpfung und keinen allgemeinen Mindestlohn. Zudem wohnt ein Teil der Bevölkerung in "Ghettos" und ein anderer in Häusern, die den Banken gehören und aus denen sie jederzeit rausfliegen können.

Leiharbeit wird immer weniger und ist außerdem ein etwas besserer Weg als gleich Sozialhilfe zu beantragen. Subventionen und Hilfspakete sind nicht im Sinne des Kapitalismus, sowas gehört eher zum Sozialismus (siehe Russland mit den Ölsubventionierungen in die DDR).Nun zum nächsten Punkt: Ein kleiner Teil der Bürger lebt sicher in Ghettos. Diese bilden sich aber häufig nur aufgrund von Integrationsverweigerung oder weil diese Wohnungen eben billig zu haben sind. Und Leute, die ihr Haus mithilfe von Bankkrediten einlassen, wissen immer, womit sie es zu tun haben. Sie wollen schöner wohnen, also gehen sie eben das Risiko ein. Außerdem gibt es ja auch genug abbezahlte Häuser.

Das trifft zwar auf die Strafverfolgung nicht mehr zu, aber zumindest der Vertrag von Lissabon räumt Außerkraftsetzung der Menschenrechte zur Terrorbekämpfung ein, ebenso wie das deutsche Grundgesetz.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar". Diese Regel kann von keinem Vertrag dieser Welt ausgesetzt werden. Außerdem sind die Amerikaner auch nach 9/11 zu keinem zweiten Nordkorea mutiert, sondern sind nur etwas vorsichtiger und paranoider geworden.

Und heute siehts großartig anders aus, außer, dass sich die Lebenserwartung, also die Dauer, in der man dem System dienen darf, geändert hat? Man hat die Leibeigenschaft fast perfektioniert, herzlichen Glückwunsch.

"Die Leibeigenschaft oder Eigenbehörigkeit bezeichnet eine vom Mittelalter bis in die Neuzeit verbreitete persönliche Verfügungsbefugnis eines Leibherrn über einen Leibeigenen" (Zitat Wikipedia). Wer ist denn dein Leibherr? Und was du da sagst, stimmt schlicht und ergreifend nicht. Du arbeitest um Geld zu verdienen (8h am Tag). Sowas gehört zur Menschheit dazu. Jeder muss sozial irgendetwas machen, sonst kann er nicht in dieser Gesellschaft leben. Das ist auch bei den Bienen und Ameisen so, und so war es schon immer.

Kommt doch mittlerweile wieder und in vollständig kapitalistischen Staaten wie den USA sogar schneller als bei uns.

Kaum mehr Seuchen in westlichen Staaten, immer mehr Mittel gegen Krankheiten etc. Außerdem gibt es durch den großen Wettkampfsmarkt auch immer Firmen, die ihren Arbeitern bessere Konditionen stellen, damit diese für sie arbeiten. Sowas gibt es z.B. in deinem geliebten Sozialismus nicht, dort entscheidet der Staat, wo du arbeitest und wie lange, ohne Aufstiegschancen oder bessere Konditionen.

Aha. Ok.

Glaub mir halt nicht und renn weiterhin mit einer Augenbinde durch die Stadt..

Bestimmt.

Wenn du zwischen 8 Stunden Arbeitszeit pro Tag, 40Tagen Urlaub und asbestfreien Decken heutzutage und 12-16 Stunden pro Tag, keinem Urlaub und giftigen Gasen im Arbeitsbereich keinen Unterschied siehst, dann ist mir das auch egal.

Jau, dass viele Familien am Existenzminimum oder darunter leben, ist nur Einbildung.

Also zwischen 98% der Bürger, die im Mittelalter in Armut lebten, und den 10% heutzutage, die "armutsgefährdet" sind, sehe ich einen gigantischen Unterschied. Das System ist eben noch nicht perfekt, aber weit fortgeschritten.

Sicher? Immerhin sind die früher einfach schnell weggestorben. Ich würde nicht unterschreiben, dass es heutzutage weniger gibt.

Wenn man hört, dass heutzutage nur noch vll 1-2 Obdachlose Tote im Winter gibt, die erfroren sind, zeigt sich der große Unterschied zu damals.

Joa, könnte man so sagen. Staaten versuchen das natürlich, wie Hatd sagte, so halbherzig zu verhindern, da man die eigene Wirtschaft ja "schützen" will (denn wie er richtig erkannt hat: Alle können im Kapitalismus nicht gewinnen). Zumindest die Hochfinanz wird es aber sicherlich sogar anstreben, denn je weiter die Globalisierung voranschreitet, desto mehr konsumierende Sklaven hat man, um das System am Laufen zu halten.

Ja, im Kapitalismus können nicht alle gewinnen. Es gibt immer die gleiche Zahl an Gewinnern und Verlierern. Aber nun überall den Sozialismus einzuführen ist absurd und unmöglich.

Unsinn.

Nenn mir ein Zeitalter, wo dies nicht so war..

Ansichtssache. Wir haben durchaus einen größeren Wohlstand als je zuvor. Dieser ist aber mehr als ungleich verteilt und das macht letztendlich keine der Seiten glücklich. Geht es uns also besser? Ansichtssache.

Reiche und Arme gab es schon immer. Dass allerdings die Mehrheit der Menschen in menschenwürdigen Zuständen leben kann, ist einer der großen Neuheiten des Kapitalismus.
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