Von dem Film versprach ich mir eine Mischung aus Psychoterror und Gore-Action, von dem aber beides maximal mittelklassig rübergebracht wurde. Der Film fängt mit flachen und unglaubwürdigen Dialogen zwischen den Protagonisten an und behält dieses Schema - leider - durch den kompletten Film bei.
Was Anfangs nach schlechter Regiearbeit und mittelmäßiger Schauspielleistung aussieht, entpuppt sich später als Versuch, eine bestimmte Art Stimmung aufzubauen. In meinen Augen hat der Film hier aber kläglich versagt. Zu keinem Zeitpunkt konnte mich die Story überraschen oder eine emotionale Bindung zwischen den Protagonisten und mir aufbauen. Dazu kamen völlig banale Verfolgungsaktionen, die die eh schon bröckelnde Atmosphäre dann fast endgültig zerstört haben.
Nachdem mich die Story und deren Ausführung sehr enttäuscht hatten, hegte ich Hoffnungen, dass zumindest einiges an Gore-Action geboten wird. Aber Recht viel mehr als Literweiße Kunstblut und schlecht inszenierte Szenen mit der Kettensäge, gab es leider nicht zu sehen. Das Ende war von Anfang an klar und konnte es somit auch nicht mehr reisen.
Fazit: Wer einen Spannenden Film mit starken Charakteren sucht, wird an der Theke weitergehen müssen, denn das kann dieser Film nicht bieten. Wer sich mit 0815 Gore zufrieden gibt, kommt hier sicherlich auf seine kosten.
Insgesamt sehe ich den Film bei 4 von 10 Punkten.