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Originally Posted by Seelenheil
Jede Tastatur unterliegt dem verschleiß insofern wirds über kurz oder lang ein Problem werden ;)
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Jo, aber ne mechanische hält lange genug :>
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Dieser Thread heisst wie würdest du Deutschland besser machen..
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Lustig, dass du dich selbst nicht dran hälst und seitenlang unrelationierten Unsinn fabrizierst.
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nicht wie würdest du die Probleme die die USA hat bekämpfen wenn sie in Deutschland von Relevanz wären.
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Wenn jemand den Neoliberalismus als Verbesserung ansieht, steht es mir frei, diesen Ansatz zu kritisieren. Dazu dienten die USA als Beispiel, da du ja so gerne reale Beispiele haben wolltest.
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Diese Antwort denke dir bitte jedesmal wenn du dich auf die USA oder ein anderes Land beziehst. Meine Eltern haben mir damals beigebracht mich mit den besten zu vergleichen um den Ansporn zu haben besser zu werden und nicht mit den schlechtesten um mich doch so toll zu fühlen. (Ich applaudiere dir innerlich das es dir gelungen ist zumindest einmal ein positiv Beispiel heranzuziehen)
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Das ist aber relativ kurzsichtig, denn wenn man von Verbesserungen in DE spricht, kann man sich durchaus auf andere Länder beziehen, um Vorschläge einzubringen oder zu kritisieren.
@Nuss:
Schonmal im Voraus, da ich denke, dass du ähnlich wie ich, den Post erst quotest und dann Schritt für Schritt antwortest:
Solltest du tatsächlich an einer auf diesem Niveau bleibenden sachlichen Diskussion über die Thesen zu Wirtschaft und Arbeitswesen interessiert sein, solltest du das bitte in diesem Thread weiterführen, in dem es genau darum geht:
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Es sprengt nämlich langsam den Rahmen, hier lang und breit darüber zu diskutieren, wenn es schon lange nichts mehr mit dem konkreten Verbesserungsvorschlag an der Deutschen Politik zu tun hat.
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Originally Posted by Nussnougatcreme
Es spricht einfach rein gar nichts dagegen "Wissen4free" mitzunehmen. Du weißt einfach nie, wann du es mal gebrauchen kannst. Lass es für das Studium unnütz sein, kannst du es Privat gebrauchen, oder hinterher beruflich. Während du umlernst, dich weiterbildest, oder dich selbstständig machst.
Ich habe mich vor gut 3 Jahren selbstständig gemacht um mein Studium zu finanzieren und bin froh gewesen das ich niemanden für die Buchhaltung gebraucht habe, froh das ich keine einzige Sekunde mit Sorgen verschwenden musste wie ich das umsetze und wie viel es mich kostet. Steuer? Kein Thema. Die paar Zahlen?...eine Leichtigkeit.
Wissen gibt nicht zuletzt auch Selbstständigkeit. Es lässt sich weitergeben und teilen. Wenn wir für jeden MatheNoob einen studierten Mathematiker zur Nachhilfe bräuchten, wären die Nachhilfelehrer wohl sehr knapp und teuer.
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Was soll das Ganze? Wo sage ich denn, dass Wissen etwas schlechtes ist? oO
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Kennst du die Ironie? Ist eine schöne Blume:rolleyes:
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Gestatten: Dr. Dr. Sheldon Cooper.
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Oha, dann muss der Weltuntergang ja doch sehr nah sein...
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War nur ein Scherz. Alles, was du sagst, ist falsch.
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So So und du bezeichnest mich als anmaßend?:rolleyes:
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Jup.
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Interessiert mich das? :O
Ist ja deine Sache. Da wären wir wieder bei dem Aspekt "zu faul, um etwas zu verändern". Ich kann durchaus gewisse Gründe zum Thema Wahlverdrossenheit nachvollziehen, aber es ist ja nicht so, dass es nicht mittleweile alternative Parteien zum politischen Einheitsbrei gibt. Wenn man prinzipiell nicht an Politik und Verbesserung interessiert ist, verstehe ich nicht ganz, warum man sich auf einem Gaming Board in so einem Thread wiederfindet.
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Wenn du Weltverbesserer werden willst, ist das dir überlassen. Das mir das nicht passt ist eine Unterstellung. Ich würde eher behaupten das ich deine Vorgehensweise lachhaft finde. Es steht dir natürlich dennoch frei. :)
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Welche Vorgehensweise würdest du denn vorschlagen? Blinden Aktionismus? Warum halten denn Wissenschaftler Kongresse und Vorträge und Kabarettisten ihre Shows (abgesehen von ihren Verdiensten)? Bevor man für irgendetwas eine Tat überhaupt nur rechtfertigen kann, muss man den zugrundeliegenden Missstand doch erstmal ins Bewusstsein gebracht haben.
Und wie Seelenheil schon sagte, heißt der Thread ja "Was würdest du an DE verbessern?". Also ist es doch logisch, dass ich hier erstmal meine Vorstellungen und Wünsche poste. Nach konkreten Umsetzungen zu fragen, ist da irgendwie fehl am Platz (mal ganz davon abgesehen, dass ein einzelner Schüler wohl kaum ein ganzes Land ändern kann; das wäre auch ziemlich undemokratisch, meine Meinung allen aufzuzwingen, also bleibt mir doch nichts, als sie anderen zu erläutern und so zu hoffen, dass sich mir möglichst viele anschließen; natürlich wird sich das zu gegebener Zeit, wie angekündigt, auf Bereiche außerhalb meines Kellers ausweiten). Was wäre die Alternative?
btw. wie du schon erwähnt hast, ich habe ja zu viel Freizeit. Und was macht man in seiner Freizeit, wenn man sich schon zu genüge mit Wissensaneignung beschäftigt (oder mal gerade ausspannen will)? Man legt sich ein weiteres Hobby zu. Dazu zähle ich das Schreiben und Philosophieren. Wie die meisten Hobbies wird es wohl für Außenstehende sinnlos wirken. Muss ja auch nicht dein Hobby sein.
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Ist ja gut, ich erhöhe um zwei User. Zufrieden? Du erreichst nicht mal den Tropfen auf dem heißen Stein...;)
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Wissen folgt einer Exponentialfunktion :P Wenn ich auch nur 2 auf meine Seite ziehen kann, werden diese zwei es wieder mit 2 Leuten in ihrem Umfeld tun usw.
Ich weiß, dass du das ganze eh nicht ernst nimmst, aber es ist ein größerer mindestens zweistelliger Betrag, der sich hier für sowas interessiert.
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Sehe ich nicht so. Es könnte theoretisch ganz Epvp gegen mich sprechen, aber es interessieren sich eben nur zwei,drei, vielleich dir zuliebe vier weitere Leute für diese Diskussion. Ich behaupte einfach mal ganz frech, das es den meisten zuviel zu lesen ist und das viele keine Lust haben sich in eine laufende Debatte einzuklinken und 5 Seiten zurückblättern müssen, um "mitreden" zu können. Ich bleibe sogar dabei und behaupte, das sich ein Großteil, gar nicht erst dafür interessiert, es deswegen ignoriert ,oder allenfalls einen einzigen fragwürdigen Satz postet, um auch mal was "gesagt" zu haben.
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Dass es der Großteil ist, streite ich nicht ab. Aber auch Minderheiten sind existent.
Und immerhin kann ich mich gerade auf einem sachlichen Niveau mit dir unterhalten :)
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Warum beleidigst du dich ständig Selbst?:confused: Du musst mir auch nicht immer unterstellen das ich dich für dumm halte. Finde ich besorgniserregend!:rolleyes:
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Ich weiß nicht, vielleicht Selbsthass. Oder ich mag einfach dumme Sozialistenschweine wie mich nicht :mad:
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Wie man in den Wald hineinruft..
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Das ist was feines, keine Frage. Allerdings kann man die Leute zum denken anregen, oder ihnen Gedanken vorgeben und einimpfen. Du bezeichnest es ja schon als anstrengend andere dazu zu bringen ihren Kopf zu benutzen. Ich bin einfach überzeugt das du mit einer unnötigen Härte vorgehst um andere zu "bekehren". Oft triffst du, gerade auf Epvp, auf Jüngere, die sich schnell und leicht "anstecken" lassen. Teils sind es Menschen die dir nicht gewachsen sind, das merken und direkt nachgeben und dann triffst du auf einige Wenige die mitdenken und selbst bei dir Fehler finden. Erschreckend, oder? Ich hatte in deinen ersten Posts zum Thema gleich das Gefühl, du erklärst mir erstmal wie das alles wirklich ist. Darum und wirklich ausschließlich deswegen bin ich "anti sm!th" ( Nicht immer, aber doch sehr oft). Natürlich geht man dich dann erst recht an. Demokratie ist eben nicht möglichst vielen Menschen deine Meinung einzuimpfen, sei es nun epvp, oder dein Blog. Die schaffen das schon ohne deine Hilfe.
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Ich will keinem erklären, wie es wirklich ist, sondern wie es meiner Meinung nach ist. Diese Meinung habe ich selbst durch besagtes Hinterfragen entwickelt und verteidige sie dann auch entsprechend. Es ist auch nicht so, dass sie (selbst hier auf Epvp) nicht schon diverse Male durch sachliche Korrekturen von anderen angepasst wurde.
Natürlich kann niemand von sich behaupten, dass er Informationen völlig objektiv und ohne eigene Meinung verbreitet. Auch bei mir steckt immer meine eigene Meinung mit drin, die ich anderen näher bringen will. Hauptsächlich natürlich denen, die unentschlossen sind. Denn für die macht ja die Debatte Sinn, damit sie sich entscheiden können, damit sie die Meinungen gegenübergestellt sehen. Gleichzeitig ist aber auch ein wichtiger Aspekt meiner Meinung, den ich ebenso näher bringen will, dass man alles hinterfragen sollte. Und dazu zählen natürlich auch meine Thesen und Behauptungen. Jedem steht es dann natürlich frei, die Postulate aufgrund der beigefügten Argumente und Belege oder aufgrund von eigener Recherche nachzuvollziehen. Das Ergebnis darf dann natürlich auch ein Contra sein, aber dann erwarte ich auch in so einer Debatte sachliche Argumente und kein "Du hast ja eh keine Ahnung".
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Sprechen und mitsprechen lassen. Meinung haben und Meinungen anerkennen. Die eigene Freiheit endet da, wo die eines Anderen beginnt. Du kannst nicht dumm genug sein und den schmalen Grat zu übersehen...
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Ich erkenne jede Meinung an, aber in einer Debatte akzeptiere ich erstmal nur die Teinehmer, die sie auch begründen können. Das ist hier, wie du auch selbst schon erkannt hast, ein verdammt kleiner Kreis. Und wenn dann hauptsächlich Hohn und Herabsehen kommen, dann kann ich dich auch schonmal vorschnell dazuzählen, deshalb tut es mir leid, wenn das bei dir nicht der Fall ist.
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Ich kenne auch keine Statistik und es beschäftigt mich jetzt auch nicht so sehr. An meiner Schule hatte ich da weniger Sorgen. Es ist nur in so ziemlich jedem städtischen Ballungsraum ein unangenehmes Problem. Mir als Frau bereitet es ernsthaft Probleme mal eben schnell zur Tanke zu gehen wenn ich dort beleidigt und angepöbelt werde, von Minderjährigen mit mehr Promille im Blut, als IQ im Kopf. Zumindest machen sie diesen Anschein auf mich:rolleyes:
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Eben, das findet man häufig in bestimmten Problemgebieten. Aber eben das würde ich dann nicht auf die ganze deutsche Jugend beziehen. Ich würde da noch wesentlich mehr Faktoren einbeziehen als nur eine schlechte Erziehung oder lasche Regeln an Schulen.
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Warum klammerst du dich so an die Trinkflasche? Durst:confused:
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Ich versuche auch mal lustig zu sein :(
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Das sehe ich nicht ein. Ich sage aus, was ich möchte und ich habe ein Stück weiter oben geschrieben das ich den Inhalt deines Topfes, sogar für dumm halte.^^ Das ist halt der unangenehme Teil Jugendlicher zu denen ich auf keiner Ebene einen Zugang finde und strikt ablehne.^^
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Natürlich kannst du aussagen, was du möchtest, nur stellt sich immer die Frage nach dem Wert der Aussage in einer Diskussion.
Wenn du mein kritisches Denken als dumm bezeichnest oder mich sogar mit den von dir genannten pöbelnden Jugendlichen vergleichen willst, dann frage ich mich echt, wie man es dir noch recht machen kann.
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Wann soll dieses Alter sein? Nicht jeder besitzt ab einem gewissen Alter die nötige Reife für solche Entscheidungen. Manche sind mit Zwanzig noch unschlüssig wo sie hinwollen. Viele fühlen sich in einem stabilen System mit den meisten Möglichkeiten wohler, als sich Selbst überlassen zu sein.
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Momentan wird es auf den Eintritt in die Oberstufe gelegt. Spätestens mit 18 bist du ohnehin selbst verantwortlich und dennoch wird dir noch vorgeschrieben, dass du für ein Mathestudium auch Deutsch in deinem Abi gut bestehen muss. Natürlich spricht nichts gegen Wissen, aber das kann ja wohl jeder mündige Bürger selbst für sich entscheiden, was er für seine Zukunft neben den fachlich relevanten Themengebieten als wichtig erachtet.
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Es spricht nichts gegen Wissen :) Siehe oben.
Dazu kommt übrigens noch, dass es durchaus wichtig ist zu lernen wie man sich etwas erarbeitet und es gehört zum Leben und ganz besonders zum Berufsleben dazu auch mal Dinge zu tun auf die man weniger Lust hat, oder die man nicht leiden kann.
Wenn du angestellt bist , kannst du deinem Chef auch nur bedingt sagen "Nö, mach ich nicht, hat ja auch nichts mit meinem Studium gemein."
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Ich finde, hier vergleichst du Äpfel mit Birnen, denn in deinem Beruf werden sich die Aufgaben immer auch in einem gewissen Rahmen aufhalten. Im allgemeinen Abitur sind aber Fächer von völlig unterschiedlicher Bandbreite enthalten. Klar, es soll einen auf jedes Studium vorbereiten. Aber ich sehe es ja als kritisch an, dass dann auch die irrelevanten Aspekte mit in die Vergabe des Studiums einfließen. Was hälst du denn von der Idee von fachlich relevanten Vorprüfungen zur Studienplatzvergabe anstatt des nichtssagenden NC? (einige Hochschulen setzen mittlerweile schon auf eigene Tests und wenden sich vom NC ab)
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Spielt im Grunde keine Rolle. Wenn ich studieren will, weiß ich wie mein Abschluss aussehen muss und kann mich dementsprechend engagieren.
Warum soll es denn so leicht gemacht werden? Das Abitur ist jetzt schon witzlos genug.
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Es geht nicht um Leicht oder Schwer, sondern um die Relevanz. Man kann auch durchaus den fachlichen Schweregrad erhöhen.
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Seelenheil muss ich deinem Kopf ja wie die größte Kommode aussehen die Ikea zu bieten hat, hm?^^
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Im übertragenden Sinne schon, denn seine Schubladen umfassen ja ziemlich große Bevölkerungsgruppen.
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Wer arbeiten will, kann auch arbeiten. "Hungerlohn" ist besser als gar kein Lohn, oder?
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Haben wir da einen bekennenden Neoliberalisten?
Besser ja, aber das heißt nicht, dass es das dann wert ist. Laut Menschenrechten ist jedem das Recht auf Leben zugesichert. Demnach muss man sich nicht erst das Recht erarbeiten, man hat es mit der Geburt erhalten. Daraus alleine ergibt sich schon die Konsequenz eines Sozialstaates und die Illegalität eines Lohnes, der nicht dafür reicht, wenn die Arbeitszeit nichtmal einen Zweitjob zulässt.
Zu der ersten Phrase kann ich nur erneut sagen: Erzähl das mal einem schwerwiegenden Pflegefall.
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Oder sollte die Frage anders heißen? H4 ist besser als Hungerlohn?
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Ist es, ja. Denn als Hungerlohn bezeichne ich einen Lohn, der darunter liegt. Klar, in unserem Sozialstaat wird dieser dann aufgestockt, aber es war ja gerade die Streitfrage, ob man diese Absicherung abschaffen sollte.
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Übrigens würde ich Arbeit nicht auf Lohn reduzieren. Vermutlich klingt es verträumt, aber Arbeit haben bedeutet auch sich als Teil der Gemeinschaft zu fühlen. Durch Lob, Gehalt, Beförderung und Gehaltserhöhung, wächst das Selbstvertrauen. Auch ein "schlecht bezahler scheiß job" hinterlässt eine Erfahrung fürs Leben.
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Durchaus, keine Frage. Aber alleine von Lob und Ansehen lebt ein Mensch nicht :P Und es gibt nunmal diese "schlecht bezahlten scheiß Jobs", in denen dieses Lob nichtmal ausgesprochen wird. Ob diese Leute nun durch mangelnde Bildung selbst schuld sind (und ob ein Fehler in der Jugend das ganze Leben bestrafen sollte), sei mal dahingestellt, aber der Fakt, dass ohne den Sozialstaat wesentlich mehr Armut existieren würde, ist dadurch nicht aus der Welt geschafft. Nenne mich verträumt, aber ich habe mich an die Ideologie der Menschenrechte gewöhnt und befürworte eine Gesellschaft, in der jeder das unanfechtbare Recht auf Leben und damit auch auf die Grundversorgung hat. Dabei geht es natürlich nicht um ein Spitzeneinkommen, aber eben um ein Mindesteinkommen.
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Viele H4ler schotten sich ab. Arbeit bedeutet oft auch soziale Interaktion. Einer regelmäßigen Tätigkeit nachzugehen, rauszukommen, ist eben auch gesund für die Psyche.
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Ja schon klar, deshalb fürchten sich ja auch viele vor H4, weshalb die Errungenschaft der sozialen Absicherung eben nur teilweise Erfolg bringt, aber Arbeit muss sich auch immer noch zum Leben lohnen.
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Entweder man will Arbeit, oder man will einfach nur Geld und das soviel wie möglich.
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Das ist nichtmal mehr Schwarz-Weiß-Denken, das ist irgendwie einfach nur noch...ich kann es nicht beschreiben :O Wie kommst du auf eine derartige Aussage?
Ich würde es eher verbinden bzw. ergänzen:
Jeder (wobei hier schon wieder der Kritikpunkt der Verallgemeinerung ist, denn es gibt durchaus Leute, die ab einem gewissen Punkt zufrieden sind) will einen möglichst guten Lebensstandard und dafür benötigt er Geld. Daraus ergibt sich in jedem bisher dagewesenen wirtschaftlich-gesellschaftlichen Modell, dass er auf Arbeit angewiesen ist und diese auch will. Also schließt sich doch der Wille nach Arbeit und der Wille nach Geld nicht aus oO
Die ganzen fleißigen Menschen in der arbeitenden Bevölkerung arbeiten doch nicht nur um der Arbeit Willen (wenn auch Tätigkeitsdrang an sich auch ein Grund sein kann und ist), sondern weil sie Geld dafür wollen (eben das besagte Tauschverhältnis). Deshalb finde ich es ziemlich seltsam, den "Arbeitsunwilligen" zu unterstellen, sie wollen mehr und mehr Geld und die anderen wollen nur Arbeit (so habe ich deine Aussage zumindest verstanden, klär mich auf, wenn ich falsch liege).
Ich bekenne mich auch dazu, dass ich Geld möchte. Ich bin auch bereit, dafür zu arbeiten, um mir mehr leisten zu können, als andere. Durch so ein Denken bleibt die Wirtschaft intakt. Die bösen faulen Hartzer schädigen die Wirtschaft nicht merklich. Gleichzeitig bin ich aber auch überzeugt davon, dass man ein Recht auf eine grundlegende Versorgung am Existenzminimum hat. Daraus ergibt sich halt, dass man nicht jede Arbeit annehmen muss, egal wie dreckig und schlecht bezahlt sie ist. Sie muss sich lohnen, damit man besser als am Existenzminimum steht. Und genau das ist imho ein grundlegender Aspekt der freien Marktwirtschaft (der Preis der Arbeit muss beidseitig akzeptiert werden).