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Originally Posted by .Special™
Naja, im Grunde genommen ist der Guide nur "The Millionaire Fastlane" & "Unscripted" (welches nicht mal oben erwähnt wird) von MJ DeMarco zusammengefasst. Es ist viel Text, dies und das, welches auch so vom Inhalt her stimmt. Das Problem ist, es ist nichts konkretes. Im Grunde genommen nur re-zitiertes Zeug. Zwei sehr wichtige Sachen fehlt mir aber in diesem Guide.
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Das Fastlane Buch ist genannt und das Zweite habe ich nie gelesen. Aber logisch ist es "immer dasselbe", was die Leute erzählen. Deswegen wundert es mich auch nicht, dass es sich stark mit einem Buch, welches ich nicht einmal kannte, überschneidet. Wenn man mal ehrlich ist hat man mit 4-5 "Money-Making-Büchern" auch ziemlich alles mitgenommen, was es wichtiges gibt. Da geht es ja meistens nur um einen Mindset-Shift. Die konkreten Techniken, Ideen, Umsetzungen, etc. übernehmen dann andere Bücher. Z.b. wie man richtig gründet, was es steuerlich zu beachten gibt, was rechtlich, Mitarbeiterführung, Vertrieb, Marketing, ...
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Originally Posted by .Special™
SKILL = MONEY
GIVE PEOPLE VALUE!
Lern einen Skill und verkaufe diesen dementsprechend. Gib deinem Kunden so viel "value" wie es nur möglich ist & setze deinen Preis auch dementsprechend. Kommt vom Stundenlohn-Denken weg. Keiner der im 5-stellig+ Bereich verdient denkt im Verdienst an einen reinen Stundenlohn. Stundenlohn kriegen nur Menschen, die ihre Zeit gegen Geld tauschen.
Wer auf Dauer so viel verdienen will muss sich auch damit auseinandersetzen, viele Bücher zu lesen, "coachable" zu sein, sich ggf. einen Mentor zu suchen und sein Ego mit höheren Standards an sich selbst zu besiegen.
Ich sage es auch mal ganz ehrlich: Viele hier haben absolut nicht das Zeug dazu. Zuallererst fallen diejenigen raus, die grundsätzlich Veränderungen an sich selbst scheuen, dann fallen die raus die zwar interessiert an dem Zeug sind, jedoch nicht umsetzen. Dann fallen noch die raus, die sowohl interessiert sind als auch umsetzen, jedoch nicht in der Lage sind, ihre Fehler selbst zu erkennen & daraus zu lernen.
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Da stimme ich dir vollkommen zu. Habe auch vor kurzem irgendwo in einem Thread gelesen "jeder kann Millionär werden". Das ist zum Einen richtig, zum Anderen aber auch nicht. Denn wenn man einfach nicht für einen Änderung des Mindsets offen ist, dann kann es die Person einfach nicht. Nicht, weil sie es IQ mäßig oder körperlich nicht kann, sondern weil sie es einfach charakterlich nicht kann und bei ein paar Menschen ist der Charakter leider so tief eingebrannt, dass man nur noch extrem schwer etwas daran ändern kann.
Daher auch mein Tipp: Je früher du damit anfängst desto besser!
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Originally Posted by .Special™
Übrigens @ [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] verstößt du mit dem IT-Freelancing ebenfalls gegen eine Regel aus MJ DeMarco's Konzept, da du mit deinem Prozess immer noch "bound by time" bist. Dein nächster Schritt sollte sein, zeitunabhängig zu werden.
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Das ist die Tätigkeit, die meinen monatliche Cashflow generiert auf den ich mich einigermaßen verlassen kann. Freelancing zu skalieren macht in meinen Augen aus finanzieller Sicht wenig Sinn. Aber aktiven Cashflow zu haben, um es in Business-Ideen, Partnerschaften, etc. zu investieren, halte ich für extrem wichtig.
Ohne Geld kannst du 99% aller Ideen einfach vergessen und selbst wenn es zu fast allem kostenlose Alternativen gibt, ist Geld dennoch ein Hebel, den man ausnutzen kann und auch sollte. Ich lagere zum Beispiel "einfache" Sachen meiner IT-Projekte an Inder aus. Super Sache, die nehmen 3000€ und bauen mir ein komplettes Spiel fürs Handy (so geschehen bei einem aktuellen Kunden/Partner). Natürlich könnte ich alternativ selbst meine Zeit da rein stecken, aber warum sollte ich?
Zeit ist das wertvollste, was du hast und das ist das Einzige was du dir nicht kaufen kannst. Also stecke ich meine Zeit lieber in eine Sache, die garantiert "ausreichend hohen" Cashflow bringt, um die eingesparte Zeit und das erwirtschaftete Geld in 5 Projekte gleichzeitig zu stecken, statt nur meine komplette Zeit in ein einziges Projekt zu stecken, welches dann eventuell sogar noch failed. Cashflow zu generieren bevor man ein "Unternehmen gründet" halte ich für essentiell, um nicht jeden Abend mit Bauchschmerzen einzuschlafen, Geld von Banken mit horrenden Zinsen leihen zu müssen oder sich "beschränken zu lassen" von Fremdkapital.
Ich arbeite nicht primär fürs Geld. Ich arbeite primär, weil ich Spaß daran habe und sobald mir ein Kunde oder ein Projekt keinen Spaß bringt, schieße ich ihn ab. Dementsprechend ist das gut investierte Lebenszeit, auch wenn viele Ratgeber so tun als ob man von 0 auf 100 in einer Woche kommen könnte. Ich vertrete ganz stark die Meinung, dass ohne finanzielle Rücklagen und ohne "moderatem Cashflow" jede Idee, entweder zum Scheitern verurteilt ist, ein nicht verhältnismäßig hohes Risiko birgt oder aber fremdbestimmt durch Fremdkapital wird. Mittlerweile kann man zwar noch sowas wie Crowdsourcing probieren, aber meiner Meinung nach ist es echt schwer da mittlerweile "ganz oben mit zu spielen".
Dementsprechend:
Ja finanziell gesehen ist das kein Dauerzustand. Das soll es aber auch nicht werden. Es ist lediglich eine Beschäftigung, die mir Spaß bringt, bei der ich potentielle Kontakte für Partnerschaften knüpfe und die meinen Lebensstandard sowie Business-Ideen finanziert.