Quote:
Originally Posted by .VII
4 Monate krankgeschrieben? :O
Ich glaube das da die Ärzte mehr Bescheid wissen als wir. Etwas persönliche Frage bezüglich deiner Krankschreibung. Liegt die Begründung Ärztlicherseits auf Psychischen Erkrankungen? Im Normalfall will die Krankenkasse nach 6 eine aufrichtige Begründung des Arztes haben der sich krank schreibt.
Falls es zu persönlich ist, frage ich dich ob dich etwas belastet. Ob es beruflich, familiär oder persönlich ist.
Hast evtl. depressive Erscheinungen?
Meines Erachtens nach ist es ernst zu nehmen :-/
|
Jo also ich habe gar keine Probleme meine Leidensgeschichte hier preis zu geben. Immerhin gibt es vllt. auch andere die das lesen und sich irgendwie damit identifizieren können. So war es bei mir auch.
Alles fing eigentlich an das ich 2016 ein Schicksals-Jahr hatte. In der Familie viel Erkrankung, jeder erzählt dir das er nicht mehr kann. Ich wurde letztes Jahr von meiner langjährigen Freundin per SMS verlassen und bin am nächsten Tag für 2 Wochen nach Zypern und anschließend nach Amerika für ein paar Monate. Hatte also nie irgendwie Zeit das zu verarbeiten oder sonstiges. Dann hab ich den Jetlag wieder nach DE gar nicht vertragen.
Als mein Leben dann wieder in die Normalität überging, sprich 40 Stunden arbeiten etc. und auch die familiären Probleme erledigt waren fing alles an. Schlafprobleme fingen langsam an mit einem unerklärlichen kribbeln in der Armbeuge was von Nacht zu Nacht schlimmer wurde und langsam in Schmerzen überging, so das ich jede Nacht beschäftigt war meine Muskeln unter Spannung zu halten.
Ich entschied mich irgendwann zum Arzt als ich wieder mal 5 Uhr nachts also 1 Stunde bevor ich auf Arbeit musste zum 10. mal wegen Schmerzen im Arm aufwachte. Mein Arzt begrüßte mich auch direkt mit, na da hatte aber jemand eine lange Nacht. Direkt 1 Monat Kasse, Überweisung zum Neurologen. Verdacht Karpaltunnelsyndrom etc. wurde vom neurologen nach der Untersuchung ausgeschlossen. Auch alle Nerven oder wie er es erklärt hatte sind frei laut irgend einer Elektro-leit-Untersuchung. -> Parästhesie steht auf der AU und Restless-Legs-Syndrom wurde jetzt auch in Betracht gezogen trotz meines jungen Alters. Desweiteren hat mir der Neurologe direkt noch eine echte Migräne dokumentiert, die ich nicht mal merkte.
Fing an mit Schlaftabletten. Vivinox und HoggarNight, die ohne Rezept. Haben bei mir nicht gewirkt, also direkt weggeschmissen. Da ich nun keine Termine hatte gab es tage an denen ich recht vernünftig schlafen konnte, aber es kam ein mega Nachtschweiß hinzu. Das war der Zeitpunkt mit der Überweisung zum Psychologen. Der diagnostiziert mir nun "nächtliche Panikattacken", aber weiß auch nicht woher die kommen. Habe dann Anti-Depris bekommen. Nicht genommen. Hausarzt hat mir Lorazepam verschrieben für den Bedarf. Super geschlafen, trotzdem Nachtschweiß. Da wurde dann auch wieder die nächtliche Panikattacke angefragt, da das Medi hauptsächlich dafür eigentlich ist. Ging also weiter mit den typischen Sachen Sertralin, Doxepin, Mirtazapin und jetzt Opipramol.
Nachdem ich bei Sertralin nix verspürte hab ich die abgesetzt, Doxepin ebenfalls. Mirtazapin hat mich bei der ersten Einnahme in eine bedrohliche Situation gebracht. Jetzt kriege ich vom neurologen Opipramol, weil es nicht abhängig macht und genau meine somatoformen Anzeichen beheben soll. Dabei sediert es sehr stark. Und hier ist das nächste Problem, durch die Teile penne ich fast 15 Stunden, höre keinen Wecker etc. Schlafprobleme sind zwar dadurch erstmal gelöst und geschwitzt hab ich auch nicht mehr, aber es kann ja nicht der Sinn sein das man eine nimmt, aufwacht und wieder pennen geht, weil Tag ist ja rum.