Zum Beispiel indem die Lizenz ein Zertifikat (oder eine andere Information, die legitim erstellten Binaries beigefügt werden soll) enthält, das dem Output angehängt und von einem AV kontrolliert wird. Seriöse Softwarehersteller kaufen sich eine Lizenz und damit ein Zertifikat, das AV meckert nicht rum. Malware Spreader nutzen entweder eigene bzw. speziell an Malware gerichtete Packer oder gecrackte seriöse und das AV erkennt das.Quote:
ich wüsste nicht wie ein viren scanner unterscheiden können soll ob der genutzte packer lizensiert war oder nicht.
Setzt natürlich ein Mindestmaß an Kooperation zwischen Packer-Herstellern und AV-Herstellern voraus.
Alternativ hängen Demoversionen und/oder nur halb gecrackte Packer (sprich der Cracker hat einige Details der Lizenzerkennung nicht gefunden oder übersehen) ebenfalls eine Art Zusatzinformation oder eine spezielle Version ihrer generierten Stubs an, deren Signaturen von vornherein an AV-Hersteller als potenziell gefährlich gemeldet werden.
Ich habe nun schon öfters gehört, dass es gerade mit Themida und VMProtect sehr gerne passiert, dass unlizensierte Versionen Virusmeldungen erzeugen, während die Vollversion unauffällige Binaries erzeugt. Ist ja auch nicht gerade dumm; so verhindert man als Hersteller eines Packers, dass die Leute für dein gutes Produkt nicht zahlen wollen.