Sind hier IT Leute?

01/31/2015 15:06 Black Tiger ツ#16
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Originally Posted by Syned. View Post
Du kannst nach einer Abgeschlossenen IT-Ausbildung genauso Informatik studieren, davon abgesehen ist das Informatikstudium nichts für jedermann, da rein theoretische Informatik schon verdammt trocken sein kann. Ohne ein duales Studium würde ich diesen Weg selbst niemals einschlagen.
Es will ja nicht jeder ein Wald-und-Wiesen-Entwickler werden.
01/31/2015 15:07 DasLampe#17
Ich glaube das Studieren nichts für mich ist. Ich schätze das es dort dann einfach viel zu schwer für mich wird.
01/31/2015 15:09 M.YSCHA#18
Mach erst ne Ausbildung, wenn du später studieren willst kannst du das auch mit einer kurzen Weiterbildung, manchmal sogar auch ohne.
Außerdem ist das Fachabi in Richtung IT, zumindest bei uns, extrem schwer. Durchfallquote 50% aufgrund von Elektrotechnik und dieses ganze andere Mathematische
01/31/2015 15:13 Syned.#19
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Originally Posted by Black Tiger ツ View Post
Es will ja nicht jeder ein Wald-und-Wiesen-Entwickler werden.
Die Programmiersprache ist dein Werkzeug, wer außergewöhnliches machen will, muss das im Kopf haben. Da bringen einem die besten Kenntnisse der Welt nichts, wenn man nichts damit anzufangen weiß.
01/31/2015 15:17 Black Tiger ツ#20
Meine Erfahrung:
Bei uns in Bayern gibt es meist nur Fachrichtung Technik. 30-40% fallen da auch im 1. Jahr durch, weil da einfach einige durch den M-Zug oder durch die Wirtschaftsschule rein gekommen sind.

M-Zügler haben es 2 geschafft und von den Wirtschaftsschülern 0.

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Originally Posted by Syned. View Post
Die Programmiersprache ist dein Werkzeug, wer außergewöhnliches machen will, muss das im Kopf haben. Da bringen einem die besten Kenntnisse der Welt nichts, wenn man nichts damit anzufangen weiß.
Nein, wer außergewöhnliches machen will, muss auf vorhandenem Wissen immer weiter aufbauen.
Das gilt für jede Wissenschaft. Irgendwo muss man ja starten.

Warum viele Programmiersprachen als wichtig empfinden, verstehe nicht ganz. Ohne geht es zwar nicht, aber Programmiersprachen sind kein Werkzeug, sondern Übersetzer.
Mathematik, Software Engineering, Wissen über (Rechner-)Architektur und Rechnernetze und die angebotenen Frameworks sind meiner Meinung nach deine Hauptwerkzeuge.
01/31/2015 15:26 DasLampe#21
Also auf der Schule auf die ich gehen würde gäbe es
diese Berufsfelder:
Elektrotechnik, Informationstechnik, Mediengestaltung

Ausbildungsberufe:
Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik
Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik
Elektroniker/-in für Geräte und Systeme
Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik
Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme
Fachinformatiker/-in - Fachrichtung: Systemintegration
Fachinformatiker/-in - Fachrichtung: Anwendungstechnik

Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker/-in
Mediengestalter/in Bild und Ton
Systeminformatiker/-in
01/31/2015 15:27 Syned.#22
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Originally Posted by Black Tiger ツ View Post
Nein, derjenige muss nur Üben, Lernen, Üben.

Warum viele Programmiersprachen als wichtig empfinden, verstehe nicht ganz. Ohne geht es zwar nicht, aber Programmiersprachen sind kein Werkzeug, sondern Übersetzer.
Mathematik, Software Engineering, Wissen über (Rechner-)Architektur und Rechnernetze und die angebotenen Frameworks sind meiner Meinung nach deine Hauptwerkzeuge.
Wir reden wohl etwas aneinander vorbei, sorry.

Programmiersprachen waren nur ein reines Beispiel, natürlich ist das verdammt grob ausgedrückt, da die Informatik so viele Themen und mögliche Beispiele bietet, dass das den Rahmen sprengen würde.

Prinzipiell geht es darum, das du um wirklich heraus zu stechen aus der Masse nun mal Ideen haben musst, die nicht jeder hat. Und da bringt dir alle Theorie nichts, du musst etwas damit anzufangen wissen, ansonsten landest du auch nur in einem "Wald und Wiesen"-Job.
01/31/2015 15:30 *Size#23
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Originally Posted by .StarSplash View Post
Und wenn er nach seiner Ausbildung nicht übernommen wird? Oder merkt, dass der Job doch nichts für ihn ist? Dann ist es mit Sicherheit besser, das Abitur zu haben. Sei es auch nur ein Fachabi
Dann kann er sich entweder woanders bewerben, Fachabi in einem Jahr mach und dann Studieren oder vlt. eine andere Ausbildung.
01/31/2015 15:41 snow#24
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Originally Posted by Syned. View Post
Du kannst nach einer Abgeschlossenen IT-Ausbildung genauso Informatik studieren, davon abgesehen ist das Informatikstudium nichts für jedermann, da rein theoretische Informatik schon verdammt trocken sein kann. Ohne ein duales Studium würde ich diesen Weg selbst niemals einschlagen.
Der schnellste Weg ist aber so oder so das Abi, davon abgesehen sind es meistens die Leute, die keine Oberstufenmathematik hatten, die dann auch im Studium versagen.
Ja, ein Informatikstudium ist nicht für jeden gemacht so wie eine Ausbildung nicht für jeden gemacht ist. Aber es kategorisch auszuschließen, weil es auch mal theoretisch wird, halte ich bei einem Studium für falsch.
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ein duales Studium auch sehr theoretisch werden kann, vor allem die Theoretische Informatik & Höhere Mathematik Module.

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Originally Posted by Syned. View Post
Die Programmiersprache ist dein Werkzeug, wer außergewöhnliches machen will, muss das im Kopf haben. Da bringen einem die besten Kenntnisse der Welt nichts, wenn man nichts damit anzufangen weiß.
Die Programmiersprache ist in den meisten Fällen nur das letzte Prozent, viel wichtiger ist die Fähigkeit, Probleme in kleinere Probleme zu zerlegen und dafür abstrakte Lösungen erarbeiten zu können, die nicht nur funktionieren sondern auch noch effizient sind. Diese Lösungen dann umzusetzen, ist vergleichsweise einfach. Ersteres lernt man eher im Studium, letzteres eher in der Ausbildung.
Wie würdest du eine 10GB große Datei auf einem Rechner, der nur 1GB Ram hat, sortieren?
01/31/2015 15:50 cooletobi#25
Was sind denn die Argumente die gegen ein Fach-Abi sprechen?

Ach und das "Zeit" Argument gilt nicht wirklich. Das Rentenalter liegt ja jetzt schon bei 67? Jahren und wird wohl noch weiter angehoben und auf Frührente musst du dich als Informatiker gar nicht erst einstellen, dafür ist der Job dann doch nicht Körperlich belastend genug.
Ob du jetzt also ein paar Jahre länger brauchst um eine Ausbildung anzufangen ist in Relation gesehen vollkommen egal, zumal es auch schlichtweg darum gehen sollte, dass man in jungen Jahren möglichst viele verschiedene Bereiche sieht, um sich Beruflich zu orientieren, denn sobald man im Job ist (evlt. auch noch Familiäre-Verpflichtungen hinzukommen) wird es umso schwere seinen Horizont zu erweitern und eine Profession zu finden, die einen die nächsten 40 Jahre ausfüllt.