Studium: (Kern)Informatik vs. angewandte Informatik

04/14/2014 23:27 Black Tiger ツ#16
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Originally Posted by -Epitaph- View Post
Und da musste er mit verschiedenen Verfahren den Input des Mikrofons verarbeiten etc. Und da hat sich mir einfach die Frage gestellt ob man sowas quasi auch in einem normalen Informatik Studium machen könnte, bzw. was halt die Unterschiede der beiden Studiengänge sind^^
Kommt auf deine Eingangssignale an. In der Regel kriegt man keine Funktion sondern lediglich blanke Werte weshalb meistens die Diskrete Fourier Transformation ausfällt und man die Fast Fourier Transformation her nimmt.

Gekoppelte Pendel hatten wir im 2. Semester. Wenn du so etwas ähnliches in deiner Abschlussarbeit machen möchtest, hängt es erstmal von deinem Prüfer ab, ob er dir das Thema "vergibt". Du hast doch bestimmt eine Facharbeit oder Seminararbeit geschrieben, ist fast genauso nur das du den "Vorschlags-zettel" an das Prüfungsamt reichst.

Der Unterschied liegt wie schon gesagt an den (Wahl-)Modulen. Generell bietet Angewandte Informatik mehr Applikation-bezogene Fächer an. Muss aber nicht sein!
Wir können uns im 5. und 6. Fachsemester spezialisieren, dementsprechend ergeben wohl Bachelorarbeiten in unserem jeweiligen Fachbereich Sinn :)
04/17/2014 15:09 derrod#17
Was ich allen Leuten rate, die Informatik studieren wollen: schau dir mal Wirtschaftsinformatik an! Ich studier an der Uni Essen/ Duisburg (Wirtschaftsingenieurswesen nicht wiinf btw) und was die in WiInf machen ist echt nice (zu einer Veranstaltung von denen geh ich regelmäßig hin).
Der Vorteil besteht darin, dass du alles auch immer aus eine ökonomischen Perspektive betrachtest und nicht "einseitig technisch".
Nebenbei ist das Studium auch Ideal für jene, die sich in die Richtung verselbständigen wollen, aber auch die Job-Aussichten sind brilliant!
Gruß Derrod

EDIT: und zu Mathe kann ich nur sagen: "Wo ein Wille, da ein Weg!"
04/19/2014 03:58 Delinquenz#18
Leute, die mit Mathematik nichts anfangen können, sollten sich eventuell für etwas anderes entscheiden.
04/19/2014 16:23 Schlüsselbein#19
Nur ob man mit Mathe was anfangen kann, wissen die wenigstens vorher. Das "Mathe" dass man davor lernt, würde ich eher als Rechnen bezeichnen. Die Abinote sagt z.B meines Erachtens gar nichts aus.
Kenne Leute, die aus dem Mathe LK mit sehr guten Noten gegangen sind, aber später hart gescheitert sind. Genauso oft auch den umgekehrten Fall erlebt.
Wenn man sich vor dem Studium nicht schonmal mit Hochschulmathe beschäftigt hat (was auch die Regel und keinesfalls schlecht ist), sollte man es einfach probieren. Ist ja kein Weltuntergang wenn man nach einem Semester feststellt, das einem das Studium nicht liegt.
04/20/2014 17:01 Delinquenz#20
Quote:
sollte man es einfach probieren.
Sofern man das Probieren bei einem Semester belässt, ist das in Ordnung denke ich. Leider gibt es genug Leute, die es nicht wahrhaben wollen, dass der Studiengang für sie nichts ist. Da muss man schon ehrlich mit sich selbst sein.