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Wir sind mit anderen verbunden, von der Wiege bis zum Grab.
Wir haben schon seit langem die Möglichkeit verloren uns zu
sepperieren.
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Nein, die hatten wir nie.
Der Mensch ist keine Insel. War er auch nie.
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Originally Posted by black0utCpp
Nur weil man die Person mit der Handlung verbinden kann, heißt das ja noch lange nicht dass er die Verantwortung dafür trägt, dass ganze Verantwortungsprinzip impliziert doch, dass Person X eine Tat genauso gut hätte lassen können ? (oder irre ich mich da)
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Hätte sie ja. Sie hat sich dazu entschieden. Warum hat sie sich dazu entschieden? Weil sie es wollte. Warum wollte sie es? Weil sie es wollte. Warum sie wollte, dass sie es wollte? Weil sie es wollte.
Wir befinden uns hier in einer Endlosschleife, weil eine Person nunmal als das definiert ist, was sie will und tut. Was sie zu dem gemacht hat, was sie ist, ist irrelevant für ihre Verantwortung.
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Aus mangel an Alternativen jemanden zu bestrafen, dem auf Basis des oben erörterten keine Schuld zukommt, ist doch aber auch keine Lösung ?
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Er trägt die Verantwortung.
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Aber man selber kontrolliert ihn ja nicht mal, man selber ist ja nur das Produkt der Umwelt.
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Doch, man kontrolliert ihn. Man kontrolliert ihn so, wie man gemacht wurde.
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Pragmatisch gesehen nicht...
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Richtig und anders als Baeloth glaubt, sollten sich auch Philosophen nur mit sinnvollen Dingen beschäftigen. Du sprichst da über nicht widerlegbare und damit inhaltslose Theorien.
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Rahmen dieser Vorgabe entscheidet er auf Basis der zuvor erfahrenen Prägungen und somit unfrei.
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Nein, das macht ihn nicht unfrei. Denn er ist das Produkt seiner Prägung. ER WILL das, was er will. Wenn du die Prägung als Unfreiheit bezeichnest, nimmst du ihm damit seinen Status als autonome Person und somit könnte man ihn zwar nicht bestrafen, er hätte aber auch keine Rechte.
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Das Strafsystem basiert doch auf Werten wie Verantwortung und Selbstbestimmung. Du könntest doch z.B. einem Tier doch keinen Prozess machen ?
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Doch, Hunde werden eingeschläfert, wenn sie zu gefährlich sind. Zum Schutz der Allgemeinheit. Gleiches gilt für Strafen für Menschen.
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Und nicht falsch verstehen ich bin kein radikaler Determinist, ich frage mich nur, wie man Freiheit rechtfertigen kann, ich selber bin nicht überzeugt von dem was ich da oben schreibe, es erscheint mit lediglich, auf Basis des im "Startpost" Dargelegten, logisch.
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Das Ganze ist auch keine leichte Kost.
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Edit: Interessanterweise ist eine Resozialisierung ja nichts anderes als eine Prägung ...
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Und inwiefern greift das die Rechtfertigung an? Ja, man prägt ihn neu, damit er zur Gesellschaft passt. Problem?