Bildungsinflation ?

05/05/2013 02:51 €uronymous#16
Wenn ich mir die ganzen Vollpfosten an der Uni so ansehe tendiere ich zu einem Ja.
05/05/2013 12:11 Hatd#17
Quote:
Originally Posted by €uronymous View Post
Wenn ich mir die ganzen Vollpfosten an der Uni so ansehe tendiere ich zu einem Ja.
spätestens nach dem zweiten semester sind die "vollpfosten" weg
05/05/2013 13:12 Kita_epvp#18
Die Wertigkeit und die Ansprüche an Realschüler sind in meinen Augen sehr gering. Vorallem was die Tiefe mancher Thematiken angeht. Es kann nicht sein das bei mir damals, keine Zeit laut Lehrplan für das Thema DDR und Nationalsozialismus war.
In meinen Augen wird Politik da sehr unterbewertert in den Lehrplänen.

Grüße
05/06/2013 04:19 MrSm!th#19
Quote:
Originally Posted by .StarSplash View Post
Dann hast du aber in der Zeit mit gleichbleibendem Anspruch exorbitant viele sehr gute Abschlüsse, und in der Nachfolgezeit wieder weniger,
Nein, in der Nachfolgezeigt genau so viele.

Quote:
spätestens nach dem zweiten semester sind die "vollpfosten" weg
Außer sie studieren BWL :x
05/06/2013 06:34 theitfan1337#20
Quote:
Originally Posted by Hatd View Post
spätestens nach dem zweiten semester sind die "vollpfosten" weg
Schau dir mal BWL oder Jura an ... Oder noch besser, Bio oder so. Die ganzen 1er-Abis, die immer die dümmsten Fragen in der Vorlesung stellen. "Was ist eine Primzahl?", "Muss man diese Basis-Umformung des Logarithmus kennen?", "Was ist |N?" - alles schon gehört.
05/06/2013 09:25 John​#21
Stimmt meiner Meinung nach durchaus. Ein Abitur wird heutzutage meistens als selbstverständlich angesehen, und etwas besonderes ist auch ein Abitur mit Einser-Schnitt schon lange nicht mehr.
Gerade bei großen Unternehmen bewerben sich viele mit guten Durchschnitten, dadurch dass diese sich dann eben die besten heraussuchen können sind auch nur noch die wirklichen Top-Abschlüsse was wert. Mit einem Abitur, welches durchschnittliche Noten vorweist, braucht man sich bei den meisten überhaupt nicht zu bewerben, da man die erste Filteroption nicht passiert.
05/06/2013 14:04 Sadino#22
Quote:
Originally Posted by .StarSplash View Post
Bloß macht der Begriff keinen Sinn, zudem ist es Fakt, dass immer mehr Menschen das Gymnasium besuchen.
Aber wie viele scheitern?

Bildungsinflation finde ich zu hoch gegriffen.
05/06/2013 14:30 Aeh'#23
Weder noch.

Momentan sind einfache viele Studiengänge überlaufen wegen den doppelten Abi´s (G8). Was den Anschein erweckt das eine Inflation entstehen könnte.

Logischerweise hat ein BWL/VWL Studienabschluss nicht die Wertigkeit eines Informatik oder Ingenieurs Abschluss, weil BWL/VWL grundsätzlich total überlaufen sind und wenn man damit erfolgreich sein möchte muss man schon einen 1.0 Abschluss hinlegen.

Und in den nächsten Jahren werden es höchstwahrscheinlich wieder weniger Studenten...der Trend zum studieren geht momentan wieder zurück.

Grüße
05/06/2013 14:40 eragondennis#24
Nein eine Bildungsinflation ist das nicht da, wie bereits erwähnt Im studium ab dem 2-3 Semester eh alle Kohlköpfe rausfliegen :D Und vll stellen die 1-er schüler immer die dümmsten fragen :D vll sind sie deswegen die 1-er schüler :D

Ich persönlich komme ja aus Hessen, Und ivh persönlich finde es sehr gut das grade im FachAbi einem chancen geboten werden und man anschliesend Studieren darf :)

Ich red hier aus erfahrung ;) Also von daher klares nein zur bildungsinflation meiner meinung nach :)


€Edit : Schade das man nicht 2x Voten darf würde gerne noch auf Den Idioten filter klicken :P
05/06/2013 14:48 Akiao#25
dass das Abi zu einfach ist stimmt nicht man sieht ja wie alle gegen die zuschwere Mathe Abi klausur portestieren ( und sich beschweren )
05/06/2013 14:55 .StarSplash#26
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Nein, in der Nachfolgezeigt genau so viele.
Aber du hast doch trotzdem welche die nicht so gut sind :< und die schaffen dann die Prüfung mit hohem Anspruch wieder nicht.
05/06/2013 14:59 MrSm!th#27
Quote:
Aber du hast doch trotzdem welche die nicht so gut sind :< und die schaffen dann die Prüfung mit hohem Anspruch wieder nicht.
Spezielle Förderung.
Hier hört man doch sonst auch immer, dass alles von Fleiß und Bildung abhängt und ja keiner in unserer fairen Wirtschaft prädestiniert zum Scheitern ist :>

Ich weiß jetzt aber auch nicht, wo dein Problem ist. Wenn man die Qualität des Unterrichts verbessert, werden dadurch nicht zwingend die Abschlusszahlen exorbitant hoch. Die faulen Vollpfosten fliegen ja immer noch. Wenn man dann, wenn der Unterricht sich etabliert hat, Schritt für Schritt auch wieder die Ansprüche der Examen erhöht, wo soll das Problem sein? Die Schüler sind stofflich darauf vorbereitet, haben evtl. mehr als nur reines Fachwissen aus dem Unterricht mitgenommen und können das dann genau so bestehen. Problem gelöst.

Quote:
dass das Abi zu einfach ist stimmt nicht man sieht ja wie alle gegen die zuschwere Mathe Abi klausur portestieren ( und sich beschweren )
Was wohl kaum repräsentativ ist. Selbst wenn das stimmen würde, würde es lediglich bedeuten, dass die Deppen in diversen Gremien dann wohl mal einen Fehler gemacht haben und sich bei einer Aufgabe verschätzt haben.
Wenn man sich die Klausuren von Einführung des Zentralabiturs bis heute ansieht, wurden sie jedes Jahr anspruchsloser.
05/06/2013 15:10 .StarSplash#28
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Spezielle Förderung.
Hier hört man doch sonst auch immer, dass alles von Fleiß und Bildung abhängt und ja keiner in unserer fairen Wirtschaft prädestiniert zum Scheitern ist :>

Ich weiß jetzt aber auch nicht, wo dein Problem ist. Wenn man die Qualität des Unterrichts verbessert, werden dadurch nicht zwingend die Abschlusszahlen exorbitant hoch. Die faulen Vollpfosten fliegen ja immer noch. Wenn man dann, wenn der Unterricht sich etabliert hat, Schritt für Schritt auch wieder die Ansprüche der Examen erhöht, wo soll das Problem sein? Die Schüler sind stofflich darauf vorbereitet, haben evtl. mehr als nur reines Fachwissen aus dem Unterricht mitgenommen und können das dann genau so bestehen. Problem gelöst.

Was wohl kaum repräsentativ ist. Selbst wenn das stimmen würde, würde es lediglich bedeuten, dass die Deppen in diversen Gremien dann wohl mal einen Fehler gemacht haben und sich bei einer Aufgabe verschätzt haben.
Wenn man sich die Klausuren von Einführung des Zentralabiturs bis heute ansieht, wurden sie jedes Jahr anspruchsloser.
Bis auf 2008 :P Die fand ich zwar nicht unlösbar wie ja vielfach behauptet wurde aber deutlich anspruchsvoller als die von 2007. Also ich meine die Oktaederaufgabe, die kam bei uns in der 12 mal als Klausur dran xD