"Technologie verhilft Rechten zur Durchsetzung, sie ist nicht selbst ein Recht"
- Vint Cerf
- Vint Cerf
Filme/Serien/Videos schauen, Online-Multiplayer Games, Recherche, Nachrichten lesenQuote:
Wozu nutzt du es ?
Alleine schon aus dem Grund, weil ich es beruflich täglich brauche nicht, nein. Könnte ich aber auch privat längst nicht mehr.Quote:
Könntest du darauf verzichten ?
Tja, ich bin kein Wahrsager.Quote:
Was würde passieren wenn die Netzwerke von heute auf morgen ausfallen würden ?
Während meiner Schulzeit gab's selten bis nie die Möglichkeit, das Internet zu nutzen, insofern wüsste ich nicht was daran anders sein soll.Quote:
Schule ohne Internet ?
Wenn man es richtig macht, hat das Internet keine Nachteile. Sicherlich ist auch ein gewisser Suchtfaktor mit drin, solange man sich jedoch unter Kontrolle hat, kann man das Internet bedenkenlos nutzen. Natürlich birgt das Internet auch eine gewisse "dunkle" Seite, welche Dinge enthält, die man nicht gesehen haben muss, aber auch hier gilt: Wer das Internet zu nutzen weis, kann diese Dinge gekonnt umgehen.Quote:
Nachteile ?
Verstehe nicht, worauf du hinaus willst.Quote:
Die Wissensdatenbank ?
Definitiv. Wenn ich was wissen will, google ich halt - ohne das Internet müsste ich in eine Bibliothek, und mir entsprechende Fachliteratur zu Rate ziehen.Quote:
DAS Informationsmedium ?
Kommt ganz auf die Person an. Wer es so will, der ist im Internet anonym. Durch Facebook-Verlinkungen auf allenmöglichen Seiten, und Social Networking allgemein, verliert das Internet jedoch einige an Anonymität, wobei die meisten, die aktiv auf Facebook "liken" sich dessen offenbar gar nicht bewusst sind.Quote:
Der Digitale Mensch ohne Identität ?
Klingt beides strange. Das Internet ist eben was anderes, hier gelten andere Regeln, hier verhält man sich meist anders, usw. - insofern ist die Bezeichnung "eigene Welt" vielleicht gar nicht so weit hergeholt.Quote:
Realitätserweiterung oder eigene virtuelle Welt ?
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Hallo Com,
Denkst DU das Internet ist ein Menschenrecht bzw. sollte es werden ?
//Jein. Der Besitz eines Internetzugangs an sich, ist meiner Meinung nach kein Menschenrecht. Es wäre aber wünschenswert, wenn der Zugang für jeden kostenlos verfügbar ist (zumindest in einer nicht ganz so luxuriösen Form, wie bei einem DSL Anbieter). Die Inhalte des Internets hingegen sind ein Teil von bereits vorhandenen Menschenrechten. Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Selbstentfaltung und und und. Das Internet ist quasi das Fenster in die Freiheit. Man kann innerhalb dieses Raumes viele Dinge tun, die außerhalb der Online Welt eben nicht so leicht zu realisieren sind. Das können schlechte Dinge sein, aber auch gute Dinge sein. Aber eben weil kein Staat im Internet gut und schlecht definieren /kanndarf (auch wenn sie es immer wieder versuchen), ist das Internet in seiner vollkommenen, unzensierten Form ein Menschenrecht. Der Zugang dazu hingegen leider noch nicht.
- Wozu nutzt du es ?
//Zu Unterhaltungszwecken, zu beruflichen Zwecken und zu informativen Zwecken.- Könntest du darauf verzichten ?
//Nein.- Was würde passieren wenn die Netzwerke von heute auf morgen ausfallen würden ?
//Es wäre sehr schwer für mich, da vieles in meinem Leben mit dem Internet verknüpft ist. Langfristig könnte ich aber damit auskommen.- Schule ohne Internet ?
//Wäre durchaus möglich, aber nicht optimal.- Nachteile ?
//Im Bezug auf Schule ohne Internt, ganz klar das zurückbleiben wichtiger Recherchequellen.- Die Wissensdatenbank ?
//Wikipedia ftw!- DAS Informationsmedium ?
//Internet!- Der Digitale Mensch ohne Identität ?
//Jeder ist Anonym im Internet. Wer seine Indentität nicht im privaten Leben halten kann, der hat sie verloren.- Kulturelle Aspekte ?
//Kann man nicht wirklich sagen, da wir noch am Anfang dieser Era stehen. Das Internet ist Teil unserer Kultur geworden und wird als Hilfsmittel genutzt. Es ist aber nicht Mitglied unserer Kultur.- Realitätserweiterung oder eigene virtuelle Welt ?
//Kommt drauf an, wie man es betrachtet. Eine Realitätserweiterung wäre es in dem Sinne, dass man das Internet zur Kommunikation nutzen kann. Auch, dass man Online gemeinsam Dinge unternehmen kann (Stichwort: Multiplayer). Eine eigene virtuelle Welt wird es, wenn man die Welt im Internet schöner findet, als die reale Welt. Wer sich in World of Warcraft (ich weiß böses Clichée) wohler fühlt, als draußen auf der Straße, der hat wohl seine eigene virtuelle Welt.
Aber genau deswegen das das Internet doch notwendig, weil gelenkte Informationen eben nicht frei genug sind. Im TV und Radio kann man eben nur das konsumieren, was einem angeboten wird, eine richtige Wahl hat man nicht, außer das man entscheiden kann, ob man ein Programm schaut oder eben nicht. Genauso ist die Berichterstattung ja auch nicht immer einwandfrei. Für die Meinung der Zuschauer (gerade bei kritischen Themen) würde man sich ohne Internet wahrscheinlich auch herzlich wenig interessieren.Quote:
Ein Menschenrecht ist das Recht auf Informationen. Dank TV und Radio ist dafür das Internet bei uns nicht notwendig (über die Unabhängigkeit kann man sich streiten), in diktatorischen Regimes sieht das vermutlich anders aus. Allerdings interessiert man sich da ohnehin nen Dreck für Menschenrechte.
In unserem politischen Verständnis zählen sie aber als legitime Alternativen.Quote:
Aber genau deswegen das das Internet doch notwendig, weil gelenkte Informationen eben nicht frei genug sind. Im TV und Radio kann man eben nur das konsumieren, was einem angeboten wird, eine richtige Wahl hat man nicht, außer das man entscheiden kann, ob man ein Programm schaut oder eben nicht. Genauso ist die Berichterstattung ja auch nicht immer einwandfrei. Für die Meinung der Zuschauer (gerade bei kritischen Themen) würde man sich ohne Internet wahrscheinlich auch herzlich wenig interessieren.