Die Kenntnisse sind alleine deshalb schon nicht nötig, weil sich die Frage nicht stellt. Es wurde keine bundesweite Umfrage gestartet "Was ist Pädophilie für Sie? Sagen Sie uns Ihre Meinung und sie kommt in die Lexika!". Eine Diskussion macht nur da Sinn, wo es tatsächlich eine Streitfrage, etwas Ungeklärtes oder ungenau/weit Definiertes gibt.Quote:
Das sind dann Lebenserfahrungen oder z.B Instinkte die einem helfen (Oder der gesunde Menschenverstand..).
Aber es gibt nun mal Dinge, wo man weit mehr als Otto Normal Internet User wissen muss, um effektiv mitreden zu können. Der Witz an der Sache ist allerdings, dass diese weitreichenden Kenntnisse natürlich auch nur nötig sind, wenn die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer auf dem selben Stand ist - Weswegen es hier nicht benötigt wird.
Allerdings kann man sich in das Thema auch sehr gut privat einlesen, wie ich an dieser Stelle einmal anmerken möchte, da mich Psychologie z.B sehr stark interessiert.
Das ist hier nicht der Fall.
Nein. Es gibt klar definierte Begriffe und es gibt welche, die sind es nicht.Quote:
Du kannst ja nicht einfach alle bereits erklärten Begriffe über einen Kamm scheren. Bei bestimmten Dingen gibt es, obwohl diese bereits erklärt wurden, noch unterschiedliche Ansichten. Und das ist, wie ich finde, gerade bei psychologischen oder auch philosophischen Dingen der Fall. Wobei ich dir speziell bei diesem Thema allerdings recht gebe.
In der Philosophie gibt es häufig Fragen, die man mehrfach erörtern kann. Allerdings macht auch da die Debatte nur Sinn, wenn man Argumente für seine Meinung hat (auch wenn es viele nicht glauben mögen, Philosophie ist eine objektive Wissenschaft und kein subjektives Gebrabbel), weshalb sich auch diese nicht endlos wiederholen lassen, solange nichts neues an Argumenten kommt.
Auch in der Psychologie gibt es strittige Themen. Die sind dann auch als solche gekennzeichnet. Z.B. ab wann etwas als Krankheit gilt.
Aber man muss sich nicht darüber unterhalten, was Pädophilie ist. Es ist ein klar definierter Begriff ohne Wenn und Aber.
Wer die offizielle Definition in Frage stellen will, sollte auch Argumente (und bestenfalls die Kompetenz) haben, sich solch eine Kritik leisten zu können.