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Originally Posted by Seelenheil
Du scheinst nie aber auch wirklich nie an der realen Marktwirtschaft teilgenommen zu haben. Hast du jemals in deinem Leben gearbeitet?
Ich denke im gegensatz zu dir kann ich da vermutlich bände erzählen.
Ja ich habe auch schon für 7,36€ die Stunde gearbeitet mit unbezahlten überstunden und ähnlichem. Dennoch ist das keine Rechtfertigung nicht zu Arbeiten. Wer arbeiten will findet Arbeit. Und wer gute Arbeit will muss eben seine Freizeit in der Jugend investieren.
Wer sitzt denn heute auf der Straße? Sicherlich keine gut ausgebildeten Fachkräfte.
Wenn du mir jetzt erzählst das ja hunderte ja tausende Akademiker auf der Straße sitzen... dann frage ich dich warum? Liegt es vlt. daran das es dem xten Philosophie Studenten nicht gelingt einen Job zu finden? Oder dem 50 Millionsten BWL Studenten? Ja ist das nen Wunder? Der Arbeitsmarkt funktioniert sehr simpel... Wenn du etwas kannst was nicht jeder zweite dahergelaufene kann, bekommst du nen dickes Gehalt. Bist du einer von vielen... bekommst du halt nur wenig Gehalt. Es steht jedem selbst frei seinen Weg zu wählen. Investiere ich in meine ach so heilige Freizeit 2 Stunden am Tag oder doch lieber in den Rest meines Lebens? Wenn ich dann meine Freizeit wähle muss ich eben damit rechnen das ich für den Rest meines Lebens Probleme haben werde. Und wenn du mir jetzt erzählen willst das dies schwachsinn sei... dann denk nochmal über das mit Angebot und Nachfrage nach. Fachkräfte werden gesucht... händeringend! Es kommen nicht ohne Grund sehr viele Fachkräfte in Deutschland aus dem Ausland. Ganz simpel zu erklären eigentlich. Die Deutschen Nachwuchskräfte sind einfach nicht so gut wie die Ausländischen.
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Also rechtfertigt es deiner Meinung nach, dass jemand dazu gezwungen werden kann, gratis zu arbeiten? Oder für so wenig Geld, dass er davon nicht leben kann? Und wenn er das nicht tun will, ist er faul?
Genau, Marktwirtschaft hat mit Angebot und Nachfrage zu tun und ist keine Preisdiktatur. Also kann der Arbeitgeber nicht den Preis bestimmen, sondern er richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Wenn nun für das Angebot Arbeit mindestens Lohn X gefordert wird, muss er den zahlen oder er hat niemanden (mit mindestens X ist der Lohn gemeint, den die billigste Arbeitskraft noch haben will). Du kommst nun daher und willst erzählen, dass das ja nur von Faulheit zeugt und dem Arbeitnehmer das Mitspracherecht am
Tauschgeschäft Arbeitsverhältnis nehmen. Das hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun.
Und wieder hast du kein Argument gebracht, sondern versuchst mich nur auf persönlicher Ebene anzugreifen. Ich kann mir schon vorstellen, warum du in einem Beruf gelandet bist, in dem man Nachtschichten schieben muss. In einem akademischen Beruf, in dem wissenschaftliches Denken gefragt ist, kommt man mit so einer Engstirnigkeit nämlich nicht weit.
Und natürlich gibt es arbeitslose Akademiker in Deutschland. Und zwar in den Branchen, die man super outsourcen kann. Deutsche Arbeitskräfte sind nunmal nicht billig, aber deiner Meinung nach scheint es ja auch Pflicht zu sein, dass man selbst für nen Euro den Monat arbeitet. Man hat ja nichts zu sagen, sonst gilt man noch als faul.
Mit deinen Aussagen dazu, in der Schulzeit etwas für das Leben zu tun, stimmst du mir ganz nebenbei zu. Denn ich bin es hier, der eben jenes auch sagt, während von der Gegenseite kommt, dass alle, die auch noch für das Gymnasium lernen müssen, auf der Uni nichts zu suchen haben (mit anderen Worten, sie sollen gar nicht das Recht haben, etwas für ihre Zukunft zu tun).
Bevor du mich persönlich angreifst, solltest du vielleicht erstmal überdenken, ob du überhaupt fähig bist, Diskussionen zu führen.
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Fachkräfte werden gesucht... händeringend! Es kommen nicht ohne Grund sehr viele Fachkräfte in Deutschland aus dem Ausland. Ganz simpel zu erklären eigentlich. Die Deutschen Nachwuchskräfte sind einfach nicht so gut wie die Ausländischen.
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Irrtum, billige Fachkräfte werden gesucht. Ausländische verlangen einfach weniger Geld. Es werden Fachkräfte aus dem Ausland importiert, während es hier Arbeitslose gibt.
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Originally Posted by Nussnougatcreme
Mhh, ... lass mich kurz nachdenken... ah Nein!
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Also redest du gegen Tatsachen an? Respekt. Es kam sogar von Hatd persönlich, aber nein, du hast trotzdem noch Recht. Deine Unfehlbarkeit ist unbestreitbar.
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Quatsch! Wenn du richtig lernst und dir Mühe mit dir Selbst gibst, dann kannst du ,sofern keine Behinderung vorliegt und der mindest IQ gegeben ist, auch effektiv lernen und den Stoff beherrschen, ohne auf Freizeit zu verzichten.
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Das ist ein Widerspruch in sich oO Wenn du in deiner Freizeit lernst, verzichtest du de facto auf Freizeit. Die einen mehr, die anderen weniger.
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Du tust gerade so als würde jeder zweite Schüler keine Zeit für sich haben.
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Nein, das legst du mir in den Mund.
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Das ist aus einem älteren Post von dir, nachdem ich von "! Lernschwächen !" gesprochen habe. Entweder vergisst du Einträge sehr schnell, oder ich muss dir erklären was Lernschwächen sind... Egal, was davon zutreffend ist, solltest du auf deine Wortwahl achten, denn von "Zurückgebliebenen", habe ich nie geschrieben. Wenn eine Lernschwäche gleichzeitig bedeutet zurückgeblieben zu sein, dann viel Spaß..., das sprengt ja Wohl den Gipfel aller Blödheit und ist nebenbei mehr als unangebracht.
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Originally Posted by Wikipedia
Eine Lernstörung ist eine Entwicklungsstörung, die umgangssprachlich auch als Lernschwäche bezeichnet wird. Betroffene Kinder haben bei hinreichender Intelligenz im Vergleich mit Gleichaltrigen Defizite beim Schreiben, Lesen oder Rechnen.
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Jenes meinte ich mit "zurückgeblieben". Wenn ich jemanden damit beleidigt habe, tut es mir leid.
Das war aber nicht der zentrale Aspekt, sondern die Tatsache, dass ich von Anfang an nicht von psychischen/geistigen Problemen/Störungen/Krankheiten sprach. Es ging mir von vorneherein um Schwächen, also simple Verständnisprobleme zu Thema X.
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Natürlich, dann liegt evtl. eine Dyskalkulie (Zahlen- oder Rechenschwäche, da gibt es viele weitere Abzweigungen) vor, sei sie nun stärker, oder schwächer ausgeprägt, lässt sich sowas mit Hilfe eines guten Therapeuten herausfinden und bekämpfen. Es gibt viele Methoden sich das lernen zu vereinfachen und viele Möglichkeiten gegen, so gut wie jede, Lernschwäche vorzugehen. Dementsprechend wird das lernen leichter und erträglicher..., also? Mehr Freizeit :)
Das ist nichts wofür man sich schämen muss und nichts was ausgeblendet wird um nicht "auffällig" zu werden. So gut wie Jeder hat eine leichte Form der Lernschwäche auf einem speziellen Gebiet... Harmlos und absolut überwindbar.
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Na dann sind wir doch einer Meinung. Hatd meinte wiederum, dass man mit solchen Probleme nichts an der Uni zu suchen hat.
Ich würde es übrigens nicht gleich mit einer Lernschwäche gleichsetzen, nur weil jemandes logisches Denken nicht so ausgeprägt ist und er deshalb bei komplexen mathematischen Beweisen zwei Anläufe zum Verstehen benötigt oO
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Ich nicke nicht ab, ich stimme lediglich zu.
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Dann widersprichst du dem letzten Zitat.
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Jeder hat das Recht auf Abitur und Studium, nur wird dieses Recht nicht verschenkt. Man muss schon was dafür tun, etwas leisten und investieren, eben auch Zeit...
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Hatds Argumentation war es aber gerade, dass jemand, der darin viel Zeit investieren muss, gar nicht dafür geschaffen ist und es deshalb nicht tun sollte.
Das wiederum würde dann auch bedeuten, dass er nach Seelenheils Auffassung später völlig zurecht zu Hungerlöhnen gezwungen werden darf. Ihr stimmt einander alle offenkundig zu und widersprecht euch dann in den Thesen doch wieder. Und letztendlich glaube ich, dass keiner von euch tatsächlich damit meint, dass jemand, der mathematisch nicht ganz so sehr begabt ist, dann sein Leben lang Pech gehabt hat und z.B. keine Germanistik studieren darf, weil er auf der Schule zu schlecht war und deshalb auch kein Recht auf angemessene Löhne hat. Aber das kommt raus, wenn man all eure gemachten Thesen verbindet. Wobei ich Seelenheil schon nicht mehr wirklich ernstnehme und du stimmst mir im Groben zu und sagst dann doch wieder, dass ich ja nur Unsinn erzähle.
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Nein, falsch! Ich stelle es nicht in Frage weil es sich bewährt hat, weil ich den Grund verstanden und ich mich gut dabei gefühlt habe. Wer Versucht vom Ende der Welt zu spucken, wird irgendwann erschöpft stehenbleiben und feststellen, das er nichts erreicht, außer sich zu belasten.Natürlich fragt er sich was da los ist, warum er es nicht geschafft hat.
Wenn du aber versuchst einen Milky Way zu essen, weil du weißt das er dir schmeckt, hinterfragst du doch auch nicht... "Warum ist das Milky im Way weiß?"
Deine Metapher ist einfach miserabel gewählt...
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Nein, eher deine. Denn während es sich beim Milkyway lediglich um eine Beobachtung eines realen Umstandes handelt, ist das andere ein Dogma.
Natürlich kann sich dieses bewährt haben. Die Religion hat sich früher auch bewährt, deshalb hielt sie so lang. Und irgendwann kamen Leute, die haben etwas anderes vorgestellt. Die wurden ebenso von der Masse diffamiert, denn es ist einfacher, bei den bestehenden Mustern zu bleiben.
Das heißt aber nicht, dass sie besser sind.
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Wir wurden sehr oft zum "freidenken" und philosophieren animiert.
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Seltsam, bei jedem meiner philosophischen Ansätze hast du bisher abgeblockt und gesagt "Das ist nicht so" und/oder es mit einer konservativen Theorie begründet.
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Es gab nur auch feste Regeln und Ziele.
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Was genau ist dann daran "Frei"denken? Jenes bezieht sich auch darauf, die derzeitigen Normen kritisch zu hinterfragen. Man kann übrigens nach so einer Hinterfragung auch dazu kommen, dass sie ok sind. Insofern widersprechen sie den von dir genannten "bewährten" Normen nicht, denn du kannst ja auf das Ergebnis kommen, dass sie sich zurecht bewährt haben. Aber das ganze erst gar nicht mehr zu hinterfragen
ist äquivalent zum finsteren Mittelalter. Es ist so, weil die Alten es so gesagt haben. Darüber muss ich nicht nachdenken, die werden schon Recht haben.
Wenn du so nicht denkst, dann ist das gut, aber deine Posts haben das bisher nicht vermittelt.
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Ich habe gelernt das es nicht leicht ist die Welt zu verändern/ zu verbessern und ganz sicher und überzeugt bin ich, das die Welt nicht besser wird indem ich alles Hinterfrage um es kaputt philosiphiert zurückzulassen.
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Stattdessen lässt man es so, wie es ist? oO Eine seltsame, wenn auch typische Lebenseinstellung. Und du wunderst dich, wieso ich es mit der mittelalterlichen Kirche vergleiche?
Natürlich lässt man lieber alles bestehen, weil es leichter ist. Man geht halt nicht das Risiko ein, etwas kaputt zu machen, solange man mit dem Bestehenden noch leben kann. Das kann man auch keinem zum Vorwurf machen, denn das ist offensichtlich eine menschliche Eigenschaft. Aber dieses Denken brachte die Menschheit nie weiter, sondern immer die wenigen Querdenker.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Du hast mir immer noch nicht gesagt, was gegen Trinken im Unterricht spricht.
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Es ist eben doch etwas leichter reden zu schwingen, als Taten sprechen zu lassen. Sollte dir eigentlich bekannt vorkommen, da du ein ziemlicher Schwinger zu sein scheinst.^^
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Jo :P Allerdings bin ich nicht nur Redenschwinger, sondern auch Tatenvollbringer. In einem gewissen Maße sind die Reden aber auch Taten, denn bevor man überhaupt über bestimmte Dinge, die man kritisiert, diskutieren kann, muss man erstmal die anderen dazu anregen, sich ebenfalls damit zu beschäftigen. Die Aufklärung passierte auch nicht von Heute auf Morgen.
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Ich hätte mir jedenfalls kaum eine schönere und kreativere Schulzeit vorstellen können. Zwar war nicht viel Zeit zum Lego spielen und später mit Freunden zu chillen..., aber ich habe viele tolle Projekte erlebt, viele Dinge gelernt die für das Kindesalter nicht selbstverständlich waren und natürlich einen sehr guten Abschluss in der Tasche, der mein Leben lang bleibt und mich und meinen Fleiß auszeichnet. Das war es mir, rückblickend, auch wert. So wie es mir mein Studium wert war und mein Zweitstudium wert ist.
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Das freut mich für dich. Bei mir sieht es glücklicherweise nicht anders aus. Aber ich weiß, dass es leider nicht jedem so ergeht.
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Ich weiß, in deutschen Schulen funktioniert das etwas anders.
Bei uns war es der normale Ablauf während der Unterrichtsstunden hochkonzentriert zu sein. Allein die Geräusche. Das rascheln der Tasche, wenn die Flasche rausgeholt wird. Das zischen beim öffnen der Flaschen. Das schlürfen beim trinken. Das sind alles Geräusche die lächerlich erscheinen, aber stören wenn man sich konzentriert. Das ist einfach eine unnötige Geräuschquelle. Für gewöhnlich fällt bei solchen Geräuschen noch drei Anderen ein das sie auch durst haben. Außerdem habe ich meine Lehrer ebenfalls nie trinken sehen, auch deutsche Lehrer nicht..., das ist mir ein ganz fremdes Bild. Demnach ist es, dem Lehrer gegenüber, respektlos.
Ich könnte dir jetzt noch erzählen das Getränke/Snacks zur Leistungssteigerung, dann gereicht wurden, wenn die Leistung abfiel und das speziell in diesen Zeiträumen Pausen gelegt wurden um uns mehr zu fordern und zu fördern. Übrigens, weil sich Jemand beim sprechen verschluckte gab es eine Ausnahmeregelung, sehr weitsichtig, hm?^^
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Ok, die Punkte lasse ich gelten. Letztendlich gibt es aber wesentlich wichtigere Störungen/Probleme, um die man sich kümmern muss, als Trinkflaschen :P Bei uns zumindest wurde die Konzentration dadurch nicht unbedingt auf einen Tiefpunkt gebracht.
Respektlos...njoa, ich denke, dass kommt auf die Definition von Respekt an. Ich kenne auch Lehrer, die trinken mal nen Schluck während des Unterrichts. Bei öffentlichen Diskussionen steht auch meist ein Glas Wasser daneben. Ist das ebenfalls respektlos gegenüber dem Publikum? Ich denke, wenn man das Bedürfnis hat, Durst zu Löschen oder Trockenheit im Mund/Halsbereich zu lindern, dann sollte man dem nachgehen dürfen.
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Meine Oma hat immer gesagt " Lachen ist nur auf Beerdigungen unangebracht!"
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Mit unangebracht meinte ich aber, dass es dazu keinen wirklichen Anlass gab, denn die Aussage war korrekt.
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Du könntest mich auch beschimpfen und es würde mich nicht treffen.:rolleyes:
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Ich will dich auch nicht treffen, ich stelle einfach nur fest.
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Du kannst dir aber vermutlich auch nicht vorstellen wie ich dich nennen könnte und wie mein Gewissen zustimmen und jubilieren würde...:D
Leider gab es da diese Geschichte mit dem Anstand und eigentlich ist es dieser Worte gar nicht wert :)
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Aha. Eigentlich ist es auch die Zeit nicht wert und du vergeudest sie trotzdem. Also nur zu.
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Soll heißen : Nichts außer epvp?;)
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Ja, ein Löwe kennt Epvp ;)