Hört sich jetzt wieder nach Klischee an, aber ich kann von Opel nur abraten.Quote:
Guten Abend Jungs!
Ich bin auf der Suche nach einem preisgünstigem Auto für meine Freundin. Sollte maximal 5.000 Euro kosten (Schmerzgrenze 5.500€). Bevorzugt werden deutsche Autohersteller (Audi, BMW, Mercedes, Opel, VW). Es ist gedacht für zwei Personen, also muss nichts großes sein. Da ich nur Ahnung von Mercedes und BMW habe, benötige ich eure Unterstützung - gerade wenn es um VW, Opel und Audi geht. Bei VW und Opel bitte etwas neuere Fahrzeuge (z.B. Polo ab 2006).
Da ich mir unter anderem nicht sicher bin, welche Motoren Probleme machen (könnten) bei VW, bitte ich um Hilfe. Was könnt ihr mir (bzw. ihr/uns) empfehlen?
@[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] Als VW Experte könntest du mir bzgl. VW gut helfen :D
Edit: Wie findet ihr z.B. dieses Auto: [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]
oder
[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]
[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]
Mein Vater hatte damals als Neuwagen einen 1.9 cdti Zafira gekauft. Bei 80tkm hatte das Getriebe einen an der Klatsche (Schaltknüppel ging nach einer Stunde fahrt nicht mehr in die Ausgangsposition) und bei 100tkm haben gefühlt alle Kontrolleuchten nacheinander geleuchtet.
Soll mir mal einer erzählen wie ein 1.9er Diesel bei 100tkm so im arsch sein kann?
Dabei wurde das Fahrzeug mehr als pfleglich behandelt.
Dann hatte ich mal als Zweitwagen einen Corsa, bei dem auch alles nacheinander in die Brüche gegangen ist. Und auch der Corsa der Mutter meiner Freundin hat so ziemlich alles kaputt was man sich vorstellen kann.
Für mich wirds definitiv kein Opel mehr geben.
Gegen die 3 von dir geposteten Fahrzeuge spricht aber eigentlich nichts. Ich glaube mit keinem würdest du einen Fehler machen.
Für mich persönlich wäre nur der 1.4er Golf 6 zu untermotorisiert.
Nur ganz wichtig: kein Privatkauf. Im ersten Moment sparst du Geld, im zweiten Moment hast du eine Schrottkiste da stehen und kannst nichts dagegen unternehmen. (Ist mir selber schon ein mal passiert).
Beim Polo würde ich schauen, ob er regelmäßig Wartung bekommen hat, also Scheckheftgepflegt ist. Hab ich auf die schnelle in der Anzeige nicht gefunden. Ohne regelmäßigen (auch schriftlich nachweisbarem!) Ölwechsel würde ich sofort die Finger davon lassen.
Vom Motor her dürfte der Audi aber mit Abstand der Vorreiter sein. Leider aber auch beim Verbrauch.
Soweit ich mich richtig erinnere, haben alle 3 Fahrzeuge einen Zahnriemen und keinen Steuerkette. Das hört sich im ersten Augenblick so an, als wäre es ein Nachteil, da man alle (90tkm VW / 180tkm Audi) ca 500-900€ für einen Wechsel hinlegen muss. Jedoch sind vor allem kleinmotorisierte VAG Motoren für Steuerkettenprobleme bekannt. Ich würde es also durchaus als Positiv sehen, dass du alle paar Jahre mal den Zahnriemen wechseln musst.
Außerdem sehe ich das 6-Gang Getriebe des Audi vor allem für Autobahnfahrten als großen Vorteil an.
Ich würde einfach schauen, wo du das beste Preis/Leistung Angebot bekommst. Falsch machst du definitiv nichts.
An sich ist sicherlich der A3 das beste Auto, jedoch bei gleicher Laufleistung/Alter auch das Teuerste.
Gegen den Golf spricht nichts, außer der sehr kleine Motor. Für kaum mehr Geld kriegt man ja schon die etwas größere Maschine. Das wirst du sicherlich auch beim Wiederverkauf merken, dass die Leute ungerne eine 80PS Gurke kaufen, wenn für 500€ mehr auch schon die nächstgrößere Stufe drin ist.
Der Polo ist sicherlich auch nicht verkehrt, den hab ich mir letztes Jahr sogar fast selber als Zweitwagen zugelegt.
Ich würde mir einfach alles angucken, schauen welche Fahrzeuge die Serviceintervalle eingehalten haben und dann für das beste Angebot entscheiden ;)