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Originally Posted by MrSm!th
1. Religion ist unabhängig von der Bibel. Wer spricht denn hier von Christen?
2. Wenn du zu deiner Meinung kommst, der Wissenschaft alles nachzuplappern, ist das ok, aber wenn man sich dazu entscheidet, lieber der Bibel zu glauben, hat man keine Meinung. kkthxbye
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Religion ist zu 90% in unseren Regionen stark im Bezug auf das Buch des Glaubens dieser Religion, sei es nun der Qur'an, das alte oder das neue Testament der Bibel. Die Religion ist stark basiert auf diesen.
In jeder Religion liest du dieses Buch was tausende von Jahren alt ist, und (zumindest hier in Deutschland) nur in übersetzter Fassung vorliegt.
Die Geschichten die in diesen Büchern verfasst wurden, wurden vorher Jahrhunderte lang über Mundpropaganda weitergegeben als Geschichten um den Menschen unerklärliche Geschehnisse zu erklären und Regeln für Moral und Ethik vorzugeben, was dann im Nachhinein von schlauen, wenn nicht sogar brillianten Menschen zusammengefasst wurde.
Zu
Punkt 1: Mir ist es egal ob Christ, Jude oder sonstwas, meine Texte enthalten lediglich Beispiele um meine Meinung zu verdeutlichen.
Zu
Punkt 2: Ja ich glaube lieber der Wissenschafft, denn hier kann ich Zustände selber überprüfen, ich kann den Flug von Elektronen und den Aufprallort auf einer Scheibe berechnen um damit den ersten Fernseher zu entwickeln. Das sind empirisch belegte Zustände etc. Wie ich dies auslege und was ich daraus mache ist dann meine Sache.
Dahingegen übernimmt man in der Religion die Grundsätze (welche zu einem Großteil auch nicht schlecht sind, jedoch in vieler Hinsicht veraltet und nicht an neue Erkentnisse angepasst, Sprichwort Aids = Strafe Gottes) und nimmt sie so hin. Man glaubt an Zustände die NICHT nachweisbar sind.
Zudem sagte ich, jeder soll daran glauben, aber nicht seine Umwelt mit tausend Jahre alten Grundsätzen versuchen zu bestimmen.
Ich weiß nicht, aber wenn ich zB. meinen Qur'an aufschlage und aus der Sura Al-'Imran zitiere: (Vers 14,15) Und wenn einige eurer Frauen eine Hurerei begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließt sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg gibt (15) Und wenn zwei von euch (Männern) es (die Unzucht) begehen, dann fügt ihnen Übel zu. Wenn sie (aber) umkehren und sich bessern, dann lasst ab von ihnen; denn Allah ist Gnädig und Barmherzig.
Ich bin in keiner Religion aufgewachsen, habe mich aber ziemlich viel damit auseinander gesetzt, und ja ich bin zu der Meinung gekommen das ich mir lieber selber ein Bild aus objektiven Quellen (hierunter zähle ich einen Teil der Wissenschaftler, nicht alle) die sich während der Zeit verbessern und berichtigen, schaffe, als eine tausend Jahre alte subjektiv geprägte und ausgelebte Quelle nutze.
2 kleine Bilder dazu:
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Und zu dem Thema der Homo Ehe, bzw. die Besteuerung etc. pp. zitiere ich mal Kant:
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde.“
Also, wenn du deine Sexualität so ausleben möchtest wie du willst (ohne jemandem anderem zu schaden) dann sollen dies auch alle anderen dürfen.
Just my 2 cents.
€: Und hierzu:
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Originally Posted by RollingPapers
Auf gar keinen Fall.
Homosexualität ist eine Störung der Psyche und demnach irgendwo eine "Krankheit" - dies sollte nicht unterstützt werden.
Und bevor ich für diese Aussage gekreuzigt werde:
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Eine Kombination von Faktoren macht den einzigartigen Kampf eines jeden Homosexuellen aus:
-sexueller Missbrauch oder sexuelles Ausprobieren mit Männern oder Jungen
-Inzest oder sexuelle Belästigung
-Umgang mit Pornographie
-negative geistliche Einflüsse
-Einfluss der Medien
-Persönlichkeit und Temperament
-negatives Bild vom eigenen Körper
-Beschimpfung, Schikane oder Ausgrenzung durch Gleichaltrige
-Angst vor dem anderen Geschlecht oder die Unfähigkeit, einen Bezug zu ihm aufzubauen
-gestörte Familienverhältnisse
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Ich kenne genug Schwule die weder vergewaltigt wurden von ihrem Vater noch ein negatives Bild von ihrem Körper haben oder gemobbt werden. Die anderen Geschwister dieser sind heterosexuell, also kann es auch nicht an dem geregeltem Haushalt liegen. Sex mit einem anderem Partner (hetero) hatten diese auch, ja sie waren nicht fähig einen Bezug zum anderem Geschlecht auf sexueller Basis aufzubauen, jedoch ist dies ja was die Homosexualität ausmacht, also kein Argument.
Also wenn wir uns dir anschließen dürfen Menschen mit geistiger Behinderung auch nicht mehr Heiraten, am besten grenzen wir auch noch die Blinden und Krüppel aus, weil das ist ja eine Krankheit.
Und selbst wenn irgendwann festgestellt wird wie Homosexualität genau zustande kommt (sei es ein psychischer oder ein Gendefekt) warum sollten diese nicht mit ihrer Krankheit leben dürfen? Das Argument Evolution zieht nicht, denn das Gen fortpflanzen könnten sie sowieso nicht. Wo liegt nun der Sinn in einem Verbot?