Wie gesagt, finde ich, dass man das schwere Finden eines Jobs keinesfalls als ein Kriterium für die Todesstrafe sehen sollte. Klingt für mich in gewisser Sicht absurd. Es gibt auch viele spezielle Organisationen für "Ex-Knackis".Quote:
Natürlich haben solche Leute Angehörige. Allerdings ist dieser jemand ein Mörder und/oder Kinderschänder. Ob die Angehörigen das so toll finden weiß ich nicht.
Für die Angehörigen ist dieser jemand warscheinlich sowieso schon gestorben wenn sie das wissen.
Und wenn dieser jemand keinen Job bekommt? Was soll der denn machen? Auf einmal zum Dieb werden oder was? Und lieber tot als dem Staat auf der Tasche zu sitzen. Das heißt nicht das alle Hartz 4 Empfänger sterben sollen. Aber Kinderschänder schon.
Und ich glaube keiner kriegt mit diesem Vorstrafenregister einen Job. Wäre ich der Arbeitgeber würde ich so einen Typen nicht einstellen.
Abgesehen davon hat dieser Kinderschänder auch nicht die Menschenrechte beachtet. Warum soll man so ein Verhalten tollerieren? Selbst wenn er für 25 Jahre in den Knast kommt, das wäre mir zu wenig. Und wer weiß, vieleicht hat er daraus nicht gelernt. Soll dann noch eine Familie kaputt gehen bevor man ihn ganz wegsperrt oder wie?
Lebenslänglich und unter mangelnden Bedingungen.
Ebenfalls geht es ja nicht darum genauso zu sein wie er.
Natürlich will man, besonders wenn man betroffen ist, dass es ihm möglichst schlecht geht und vielleicht auch genauso ergeht. Das ist verständlich. Doch wenn man alles den Emotionen nach entscheiden würde, gäbe es schnell Chaos.
Soll man aber deshalb das Selbe machen wie derjenige? Objektiv würde es so aussehen, dass ein Mensch einen anderen Mensch töten würde, weil dieser jemanden getötet hat. Das ist keineswegs besser.
Hinzu kommt, dass die Todesstrafe schlecht aufzuhalten ist, falls sie schon geschehen ist. Und dann fängt es mit den Leuten an, die fälschlicherweise zum Tode verurteilt wurden.
Ob so ein Mensch aus seiner Haftstrafe gelernt hat, wird ja auch z.B. auf psychologischer Hinsicht geprüft und beurteilt ob von diesem noch eine Gefahr ausgeht.
Lebenslänglich halte ich in gewisser Sicht angebracht in manchen Fällen. Dies ist aber auch ein anderes Thema als Todesstrafe.