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Originally Posted by Renegade91
Es kommt aber auch schwer darauf an, WANN man damit anfängt. mit 13 schon damit anzufangen ist echt hart.. da bleibt sowas um ehrlich zu sein auch nicht aus :D
wenn man aber erst mit 19, 22 oder so anfängt, wird es wohl weniger auswirkungen haben als auf jemanden, der sich noch in der entwicklung befindet... man bewertet dinge anders und man kann auch anders reagieren. :)
nen kumpel von mir war auch mal süchtig nach weed (hat mehrere gramm am tag weggeknallt).. nach ein paar wochen hat er von jetzt auf gleich damit aufgehört weil er darauf kein bock mehr hatte und jetzt nimmt er schon seit knapp 1-2 jahren nix mehr und trinkt auch kein alk mehr :D wenn dann nimmt er höchstens mal ne e, aber auch nur in längeren zeitabständen :)
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Sei mir bitte nicht böse, aber so wie du das jetzt hier erklärst, klingt es für mich danach, als würdest du Medizin studieren und kennst jede Auswirkung von Weed auf deinen Körper und weisst genau, was da genau vor sich geht bis zur letzten Zelle.
Ich habe auch zum ersten Mal mit 18 geraucht, nicht weil ich Angst davor hatte oder meine Mutter etwas dagegen gehabt hätte, ich war schon eher ein Rebell, was bestimmte Sachen betrifft, aber es hat mich nicht interessiert. Alles, was ich gesehen habe, war dass meine eigene und die Generation danach (also 89er und 90er) richtig heftig abgegangen sind mit Drogen. Ich rede da von Schulhof, Arbeit, etc.
Meiner Meinung nach soll das jeder für sich selbst entscheiden, was mit dem eigenen Körper geschieht. Ob das Drogen sind, Alkohol, Selbstmord, Verstümmelung, Schönheits-OP ist mir absolut gleich. Wo ich aber etwas dagegen habe, ist wenn Personen, die noch nicht realisiert haben, wie schädlich solche Dinge sind und gegen unsere Natur gehen einfach so in die Menge hineinsagen "Ja Leute, ist net so schlimm, man bleibt eh net picken dran!". Man weiss nie, wie labil eine Person ist, es kann gut möglich sein, dass ein gewisser Rausch jemandem mit einem schwächeren Charakter einen derartigen Boost gibt, dass diese Person ab dem ersten Zug süchtig ist.
Ich lasse jetzt Lebensalter etc außen vor, ich glaube auch nicht dass Weed dumm macht aber es verändert, zumindest über einen längeren Zeitraum hinweg.
Was mich betrifft, rauche ich gern mal mit, so alle paar Monate aber Weed vertrage ich selber einfach nicht. Was ich sehr wohl vertrage sind Unmengen an Cola, Speck und anderen chemischen Varianten. Diese hinterlassen bei mir über einen langen Zeitraum hinweg eine gewisse Euphorie, die in meinem Leben eigentlich bis heute unangefochten ist. Oft ertappe ich mich dabei, dass ich daran denke "Oh, wie schön wär jetzt eine Line, fuck yeah." aber ich weiß auch, dass mein Chemiehaushalt im Körper durch so etwas unheimlich durcheinander gebracht wird. Man sieht es vor allem an den Leuten, die über richtig lange Zeit kräftig konsumieren (z. B. das Ende vom Film "Blow" mit Johnny Depp ist ein gutes Beispiel). Kann passieren, muss natürlich nicht. Mick Jagger sieht Scheisse aus aber der lebt auch noch "ganz". Es ist einfach diese Schwelle, die von Mensch zu Mensch verschieden ist die jeder für sich selbst bestimmt aber in keinem Fall für andere entscheiden sollte.
Ein Glück, dass ich den täglichen Jordan Belfort Koks-Schub niemals finanzieren könnte. Es ist überhaupt witzig, wie "Körper-bewusst" ich bin, das erste Mal als ich Speed gezogen habe, wurden mir 2 kleine Lines präsentiert. Ich zog und spürte unmittelbar danach eine gewisse Wirkung. Mein erster Kommentar war "Das wird nicht so wirken, wie es sollte, ich brauche noch eine größere Line.", diese Line hab ich dann bekommen und wie ich sie intus hatte, wurde das noch eine besonders lustige Nacht. Es war der perfekte Einstiegs-Trip mit einer Droge, die ich nicht kannte, von der ich nicht wusste, wie sie eigentlich wirkt und trotzdem konnte im bereits im Vorhinein festlegen, wieviel mein Körper eigentlich braucht davon. So läufts halt manchmal, bei Weed habe ich absolut niemals die Kontrolle, es kann schon sein dass mich 3 Züge vom Joint richtig fertigmachen aber es kann auch einfach ein gmiatlicher Tag werden, wo einige Zeit lang gechillt wird, ohne dass ich in das Sofa versinke.