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Huawei und Honor auf der schwarzen Liste: Keine Android Updates mehr

42 Comments - Tag: ANDROID, GOOGLE, HUAWEI,...
May 21 - 01:26, by Bench


Huawei und Honor auf der schwarzen Liste: Keine Android Updates mehr
Nachdem es für Huawei nicht besser laufen könnte und auch die Nachfolger der P-Reihe gut ankamen, man regelrecht die Konkurrenz in den Schatten warf, kommt nun ein großer Rückschlag für den Elektrokonzern aus China. Die Vereinigten Staaten von Amerika setzen Huawei auf eine schwarze Liste und verbieten dadurch jedem Unternehmen aus den Staaten mit Huawei zu arbeiten. Was dies für Konsequenzen hat, erfährst Du hier.


Die Vereinigten Staaten von Amerika werfen Huawei Spionage vor. Die Amerikaner sollen Gerüchten zur Folge erfahren haben, dass Huawei mit ihren (aktuellen und kommenden) Funkmasten und der folgenden 5G-Technologie die Amerikaner ausspionieren. Auch besteht der Verdacht beziehungsweise ein Gerücht, dass möglicherweise Smartphones der Kunden ausspioniert werden könnten. Da Huawei mit der chinesischen Regierung zusammenarbeitet, den Amerikanern nach sogar sehr eng, sollen so politische Bereiche als auch private, bürgerliche Bereiche belauscht worden sein und an die chinesische Regierung übermittelt worden sein. Für den Präsidenten der USA demnach mehr als ein Grund dieses Unternehmen zu sanktionieren - die Folge: Huawei kommt auf die schwarze Liste ("Blacklist").

Amerikanische Unternehmen dürfen nicht mehr mit Huawei zusammenarbeiten. Wer auf der schwarzen Liste steht, wird gemieden. So dürfen Unternehmen mit Hauptsitz in den USA nicht mehr mit Huawei und der Tochtergesellschaft Honor zusammenarbeiten. Auch wenn sich Google zu Anfang gegen diese Entscheidung stellte, mussten diese sich auf Druck der US-Regierung jedoch beugen und die Zusammenarbeit mit Huawei beenden. Auch Qualcomm und Intel beenden die Zusammenarbeit mit Huawei.

Google entzieht Huawei- und Honor-Smartphones die Android-Lizenz. Mit dem Ende der Zusammenarbeit, entzieht auch Google Huawei und der Tochtergesellschaft alle Google- und Android-Lizenzen. Demnach darf Huawei keine Updates mehr von Google beziehen und ihren Kunden zur Verfügung stellen. Auch dürfen auf neue Geräte keine Google Dienste mehr installiert werden. So werden neu angefertigte Huawei Geräte ohne den Google Play Store oder den Google-Diensten ausgehändigt. Letzteres trifft nur auf neue Huawei Kunden zu. Wer von euch demnach aktuell ein Huawei-Smartphone oder Tablet besitzt, kann die Google Dienste noch verwenden.


Offizielles Statement von Google (Android) zu dem Thema auf Twitter

Ohne Qualcomm und Intel verliert Huawei auch große Partner, die sie mit Prozessoren (bzw. Chips) belieferten. Auch wenn Huawei mittlerweile eigene Prozessoren entwickeln und diese in ihre Smartphones einsetzen, verwenden diese noch oft einen Chip von Qualcomm.

Huawei reagiert mit einer Stellungnahme. In einer Stellungnahme beruhigt Huawei seine Kunden, in dem diese ihnen weiterhin Sicherheitsupdates versprechen. So sollen weiterhin Probleme und Lücken beseitigt werden. Auf größere Android-Updates müssen sich Huawei Kunden jedoch länger gedulden.

Wie soll es nun weiter gehen?
Huawei darf noch mit dem Open-Source-Code von Android arbeiten. So kann Huawei mit dem System selber noch weiterarbeiten, muss jedoch bei größeren Updates mit langen Wartezeiten rechnen bis sie den neuen Code zur Verfügung gestellt bekommen. Für ihre Kunden heißt dies: Die neuen Android-Updates kommen sehr spät (oder im schlimmsten Fall gar nicht). Google Dienste möchte Huawei möglicherweise, den Gerüchten zur Folge, mit eigenen Diensten (unter anderem zum Beispiel einem eigenem App Store) ersetzen. Auch besteht die Vermutung, dass Huawei auf ein eigenes System setzen könnte und so Android so, wie wir es kennen, nicht mehr einsetzen werden.

Bei den Chips soll es vorerst zu keinen Problemen kommen. Huawei soll laut verschiedenen Medienquellen mindestens einen Jahresvorrat an Chips von verschiedenen Lieferanten (beziehungsweise Qualcomm) erworben haben und sei so abgesichert.

Was es mit den Spionage Vorwürfen der USA nun hat, ob diese stimmen oder das alles nur ein Versuch ist, den Chinesen eine rein zu drücken, kann aktuell
nicht genau gesagt werden. In der Vergangenheit wurde dieses Thema jedoch von einigen Quellen thematisiert unter anderem auch von Galileo (Pro7). In der Dokumentation von Galileo streitete Huawei alle Vorwürfe ab. Letztendlich leiden vor allem die Verbraucher und Kunden.

Seid ihr davon betroffen? Habt ihr ein Huawei Smartphone oder Tablet oder wolltet ihr demnächst vielleicht sogar eins kaufen (P30/P30 Pro)? Wie steht ihr zu dem Thema? Schreibt uns hier!

Update: Auch ARM beendet die Zusammenarbeit mit Huawei. Die Kirin-Chips, so heißen die Prozessoren aus dem Hause Huawei, basieren auf Technologien der Firma ARM (CPUs). Nun ist auch die Eigenproduktion gefährdet. Obwohl ARM seinen Hauptsitz in Großbritannien hat, verwendet ARM das Label „US origin technology" auf sämtlichen Produkten. Demnach musste auch ARM die Zusammenarbeit nun beenden.

Update 2: Auch Microsoft zügelt zurück. Zwar hat der Techgigant aus den Staaten die Lizenzen noch nicht zurück gezogen, doch hat Microsoft mittlerweile alle Huawei Tablets und Laptops, die mit Windows 10 laufen, aus ihren Stores entfernen lassen.

Update 3: Nun folgt Toshiba mit. Mit der Ankündigung des Honor 20 kurbelt Toshiba ebenfalls zurück. Die Zusammenarbeit wurde von Toshiba beendet, weil einige Komponenten aus den Staaten kommen.



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