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Epic Games abgelehnt von CDPR, Factorio und Verwirrung bei Rise of Industry

15 Comments - Tag: CYBERPUNK 2077, EPIC GAMES,...
May 06 - 16:19, by Toshio Riko


Epic Games abgelehnt von CDPR, Factorio und Verwirrung bei Rise of Industry Epic Games hat in kurzer Zeit etliche Exclusive-Deals bekanntgegeben, um Steam Konkurrenz zu machen. Zuletzt holte man Psyonix unter das eigene Dach, zumindest läuft die Akquirierung noch. Doch Fans von Cyberpunk 2077 durften aber aufatmen. CD Project RED hat auf eine Frage dem Epic Store einen klaren Korb verpasst. Doch vor allem durch jüngste Aussagen anderer Indie-Entwickler entstand viel Verwirrung.



Diesen Beitrag kann man als "Reportage" betrachten. Nicht als Nachricht. Danke für euer Verständnis.

So ziemlich jeder Deal, den Epic Games mit einem Studio eingegangen ist, stieß auf viel Kritik in der Gaming-Community. Meist eher negativ, manche sehen aber auch die positiven Seiten daran; dass Valve mit Steam kein Monopol mehr hat (oder bald haben soll). Trotz Review-Bombings und Boykott-Ankündigungen, scheint Epic Games viele gute Argumente für die Chefs der Studios zu haben, um sie zu einem Exclusive-Deal zu bewegen. Und mit Argumenten ist natürlich Geld gemeint. Klar, mehr Budget bedeutet mehr Sicherheit. Da geht man auch mal das Risiko ein, einen Teil der Spieler vielleicht zu vergraulen.

Entwickler CD Project RED spielt da aber nicht mit. Sie haben ihre ganz eigene Firmen-Philosophie. Schon vor einiger Zeit sprachen sie sich klipp und klar gegen einen solchen Deal aus. Cyberpunk 2077 soll so vielen Spielern wie möglich zugänglich sein. Wenig verwunderlich, geht CD Project mit ihrem eigenen Store GOG auch gegen DRM vor und vertreibt die eigenen Spiele dort.


Und auch die Factorio-Macher haben eine klare Message an Epic Games, wenn auch nicht direkt an Epic Games gerichtet. Man stellte in einem Blog-Post kürzlich klar, dass man, oder der Verfasser, ein "Idealist Capitalist" sei. Man glaube an den Kapitalismus, aber nur, wenn er auch fair ist. Für mehr Kontext einfach der wichtige Absatz übersetzt:

"Das berühmte Zitat "Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem andern zu" und "Kein Bullshit-Regelwerk" sind Sachen, die wir sehr ernst nehmen, seit dem ersten Tag der Entwicklung. Sachen wie den Preis auf $30 setzten, statt auf $ 29,99, keine Sales, keine Mikro-Transaktionen, Game-Stabilität über Features, kein Verkaufen an große Firmen, welche das Spiel zu einem "Cash-grab" machen würden und die Marke zerstören (wir lehnen tatsächlich Verhandlungen für "Investment Möglichkeiten" ab und das schon mehrere Male, irrelevant, was der angebotene Preis war), was auch für Exclusive-Deals angeht, was noch mal eine ganz andere Geschichte ist..."

Weiter wird auch über aggressive und nervtötende Marketing-Methoden geredet, wie Banners und erzwungene Ad-Videos.


Seit dem 5. Mai aber ist noch ein anderes Spiel in der Diskussion. Rise of Industry habe laut falschen Informationen und "Fake-News", wie der Entwickler einige Artikel nannte, ein Angebot von Epic Games erhalten für einen Exclusive-Deal. Der Entwickler Alex von Dapper Penguin Studios, die an dem Spiel arbeiten, hat in einem Discord-Chat sich gegen Epic Games Deals ausgesprochen, jedoch wurde der Satz "Their deal didn't appeal to me" falsch aufgegriffen. Relativ verständlich. Weiter hieß es noch, dass man auch bei DPS so vielen Spielern wie möglich den Zugriff auf das Spiel ermöglichen will. Dazu müsste man das Early-Access-Programm von Steam abbrechen, was vielen ebenfalls nicht gefallen würde.

Relativ schnell aber meldete sich ein offizieller und "repräsentativer" Mitarbeiter von Epic Games und widerlegt die Aussage, man habe DPS einen Deal vorgeschlagen.

Und genau so schnell meldete sich auch Alex von DPS auf Steam zu Wort und entschuldigte sich für das Missverständnis. "Meine persönliche Haltung dazu ist, dass Epics Exklusivitätsmodell und all die Politik drumherum, etwas ist, was mich nicht anspricht. Ich wurde nie persönlich von Epic Games angesprochen und sprach über andere Angebote, die Epic Games Entwicklern machte, jedoch nicht über eine vertragliche Vereinbarung, die mir angeboten wurde. Die Konversation aus den Screenshots ist nur ein kleiner Auszug aus einem stundenlangen Chat. [...] Ich kann verstehen, dass man das falsch verstehen kann. Und ich entschuldige mich unendlich für die Verwirrung, die gestiftet wurde."

Also auch wenn es bei Dapper Penguin Studios zu viel Verwirrung kam, so stellt sich auch dieser Entwickler klar gegen die aktuellen, aggressiven Verhandlungs-Taktiken von Epic Games. An dieser Stelle kann man auch Chris Avellone von Obsidian erwähnen, der aktuell an Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2 als Autor arbeitet und den Deal mit "Outer World" als "Cash Grab" bezeichnet.

Ob und wie lange Epic Games noch den Feldzug gegen Steam führen wird und dabei die Geheimwaffe "Geld" und "Gute Angebote" ausspielen wird, bleibt fraglich. Trotz der schon alten Aussage, dass man eigentlich von all den Exklusiv-Deals Abstand nehmen will.

Quellen:



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