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Star Treck Online - Gametest

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Star Treck Online - Gametest

playMassive.de haben heute das Fantasy-Game "Star Trek Online" getestet. Mit dem Spiel will Cryptic Studios die Herzen aller Mmo'ler erobern.

Im Januar 2008 hat Perpetual die Entwicklung an "Star Trek Online" gestoppt, da die Firma Insolvenz ging und dann nicht mehr an dem Spiel arbeiten konnten. Kurz nach der Insolvenz erwarb Cryptic Studios die Namenrechte an "Star Trek Online" und entwickelte mit hochdruck, sodass es Anfang 2010 erscheinen konnte.

Originaler Test:
Quote:
MMO-Veteranen erinnern sich sicherlich noch an Perpetual Entertainment, die damals mit Gods & Heroes und Star Trek Online das Genre revolutionieren wollten. Leider wurde da nichts draus! Bereits im Jahr 2007 hat das Studio Gods & Heroes eingestellt und im Januar 2008 war auch das Projektende von Star Trek Online besiegelt, da die Firma in Insolvenz ging.



Perpetual Entertainment versuchte sich vor Cryptic an Star Trek Online!



Dennoch wurden die Rechte an beiden Titeln von anderen Entwicklern gekauft. So hat Heatwave Interactive im Februar 2010 angekündigt, dass sie nun Gods & Heroes weiterentwickeln und Star Trek Online wurde bereits kurz nach der Firmeninsolvenz von Perpetual Entertainment von Cryptic Studios übernommen. Darauf hat das neue Team mit Hochdruck am Online-Rollenspiel gewerkelt. Nach knapp zwei Jahren Entwicklungszeit veröffentlichte Cryptic Studios das MMORPG im Februar 2010 und dass, obwohl von Perpetual lediglich Konzeptzeichnungen genutzt wurden. Alles andere, auch die Grafikengine, stammt von Cryptic, die bereits mit Champions Online und City of Heroes MMO-Erfahrungen gesammelt haben. Ob sich eine vergleichsweise kurze Entwicklungszeit negativ auf das Spiel ausgewirkt hat, erklären wir euch in den nächsten Zeilen.
Star Trek Online ist ca. 30 Jahre nach dem Kinofilm Nemesis angesiedelt, was in der Zwischenzeit passiert ist, lässt sich wunderbar auf der offiziellen Website nachlesen. Jedenfalls haben sich die Klingonen und die Förderation mal wieder in die Haare bekommen und der Spieler kann sich einer der beiden Seiten anschließen. Diese unterscheiden sich vor allem durch die wählbaren Rassen. So könnt ihr das Universum auf Seiten der Klingonen beispielsweise als Klingone, Orioner, Gorn und in der Form von weiteren Gattungen bereisen - allerdings erst, wenn ihr ein bestimmtes Level mit eurem Förderationscharakter erreicht habt. Die Förderation verfügt zum Glück ebenfalls über ein reichhaltiges Repertoire an Rassen: Von Menschen, Vulkaniern bis hin zu den Ferengi und weiteren Völkern wird einiges geboten. Zudem gibt es auf beiden Seiten die Möglichkeit, sein völlig eigenes Alien zu kreieren. Das macht, dank dem grandiosen Chraktertool, das wir schon aus anderen Cryptic Titeln wie Champions Online kennen, mächtig Spaß. Von der Nasenform bis hin zu den Wangenknochen lassen sich hier so gut wie alle Äußerlichkeiten des Charakters festlegen. Da freut sich das Spielerherz! In Bezug auf Klassen könnt ihr euch zwischen dem Engineering Officer, Science Officer oder Tactical Officer entscheiden, die alle ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Wer sich beispielsweise vor allem in großen Kämpfen messen will, wird wohl mit dem Tactical Officer am besten beraten sein.

Das Universum wartet

Bereits in unserer Beta-Vorschau zu Star Trek Online, die wir kurz vor der Veröffentlichung des Weltraum-MMORPGs online gestellt haben, beleuchteten wir diverse Spielfeatures. So haben wir euch bereits das Story-Tutorial auf Seiten der Förderation präsentiert, das MMO-Neulinge in das große Universum einführt und euch erklärt, wie ihr an euer erstes Schiff gekommen seid. Am Anfang fühlt man sich wie in einer der Serien oder Filme und genießt ein echtes Star Trek Feeling, da man sich schon zu Beginn mitten in einem Konflikt mit dem Borg befindet.Das ist im weiteren Spielverlauf leider nur teilweise gegeben, da Star Trek Online mit diversen Höhen und Tiefen zu kämpfen hat. So sieht der Anfang auf Seiten der Klingonen beispielsweise merklich langweiliger aus, was sich wie ein roter Faden durch das ganze klingonische Spiel zieht. Es gibt kaum eine Story und die Missionen sind stark auf PvP ausgerichtet. Des Weiteren liegt das natürlich auch daran, dass in den Filmen und Serien alles auf Seiten der Förderation stattfindet. Somit kommt als als Mensch und Co. viel mehr Star Trek Feeling auf, wenn man auf bekannte Raumbasen wie Deep Space Nine reist, was bei den Klingonen nur teilweise gegeben ist. Trotzdem hätte man aus der aus den kriegerischen Aliens mit runzeliger Stirn viel mehr rauskitzeln können - das gilt leider für auch für einige andere Spielfeatures von Star Trek Online.



Die Weltraumgefechte sind wesentlich interessanter als die Kämpfe an Land!

Auf in den Kampf

Nachdem ihr das Tutorial erledigt habt, erhaltet ihr als Kapitän eures eigenen Raumschiffes Aufträge von euren Vorgesetzten, die euch ins All oder auf verschiedene Planeten schicken. Dabei unterscheiden sich die beiden Spielweisen sehr stark. Während der Weltraum-Modus durchaus ausgeklügelt ist, hinkt das Spiel als Avatar auf verschiedenen Planeten hinterher. So erfordern einige Raumschlachten echtes taktisches Geschick, wenn ihr beispielsweise gegen einen romulanischen Warbird antretet, der versucht, euer Schiff mit Traktorstrahlen zu lähmen. In diesem Fall gilt es den Feind auf Abstand zu halten, auszumanövrieren, die Schilde zu zerstören und ggf. sogar einen Entertrupp loszuschicken oder den Rumpf zu zerstören.Im Gefecht betrachtet ihr euer Schiff wie einen Avatar und könnt durch die Gegend fliegen sowie verschiedene Funktionen des Raumschiffes oder Fähigkeiten der Crew ausführen. Nach einem erfolgreichen Kampf erhaltet dabei nicht nur ihr Erfahrungspunkte, sondern auch euer Offizierteam, das ihr ebenfalls ausrüsten, und verbessern dürft.



Ein klingonisches Landungsteam bei der Arbeit!

Blöd sind allerdings die langen Wege zwischen den Missionen auf der Sektorenkarte, die oftmals eine Kaffeepause ermöglichen. Ferner kommt echtes Gruppenspiel, da so gut wie alles instanziert ist, eigentlich nur in größten PvP-Gefechten und den offenen Instanzen zu Stande. Letzteres sind Karten, in denen automatisch ein Team aus Spielern, abhängig von der Anzahl der Gegner, zusammengewürfelt wird.

Müsst ihr mal auf einen Planeten, landet ihr dort mitsamt eurer NPC-Offiziere und sollt mit eurem Spieler-Avatar verschiedene Missionen absolvieren. Dabei betrachtet ihr das Geschehen aus der typischen 3D-Verfolgerperspektive. Doch hier merkt der erfahrene Gamer recht fix, dass Cryptic lieber nochmal an den Bodenmissionen gefeilt hätte. Das Kampfsystem ist zwar actionhaltig, aber oftmals hakelig und ein wenig zu leicht. Zwar könnt ihr euren Mitstreitern Anweisungen geben, aber das ist vor allem zu Beginn überhaupt nicht nötig. Losballern und ab und zu ein paar Fähigkeiten ausführen reicht völlig. Taktischer Anspruch, bei dem man die NPC-Teammitglieder auch wirklich dirigieren muss, kommt erst in hohen Levelbereichen auf. Und wenn man dann doch mal das Zeitliche segnet, ist das auf Land sowie im All völlig egal. Man verliert nichts und hat keinen Malus. Selbst die Gegner, die ihr getötet habt, bleiben erledigt.Missionsfaul

Während man das zu Beginn noch alles ohne Probleme verdauen kann und die Motivation noch recht hoch ist, fällt mit der Zeit die größte Schwäche von Star Trek Online auf. So gibt es Missionen, die euch auf bekannte Orte führen und auch wirklich nett gestaltet sind. Dabei besucht ihr beispielsweise das Hobus-System, die Badlands, Deep Space Nine und erlebt echten Tiefgang. Auch spannend wird es, wenn ihr in Spielergruppen im All gegen größere Gegner wie die Kristalline Entität antretet. Was nicht ganz so leicht ist, da Splitterstücke den lebenden Kristall heilen. Zudem gibt es für größere Aufträge auch nette Belohnungen für Avatare und Schiff, was den Sammeltrieb weckt.

Leider besteht der Großteil der Missionen jedoch aus schnöden Grind- oder Sammelquests. So müsst ihr X Gegner töten sowie Y Gegenstände besorgen, obendrauf teilweise eine gefühlte Ewigkeit durch die Sektorkarte brausen und wegen der starken Instanzierung nervige Ladesequenzen in Kauf nehmen. Das kann ganz schön ätzend werden, wenn man in einer weit entfernten Zone eben fünf Sender scannen muss und keinem Feind begegnet. Da man wegen der Instanzierung auch kaum Spieler zu Gesicht bekommt, fühlt man sich teilweise richtig einsam. Zudem stapeln sich mit der Zeit ähnlich aufgebaute Patrouillenmissionen und Kill-Quests. Ständig wird alles wiederholt - was eher an schlecht umgesetzte Asia-Grinder erinnert. Da hätte man wirklich viel mehr machen können! Und wenn es schon fast nur Standard-Quests sein müssen, dann erwarten wir diese wenigstens in eine halbwegs gute Story verpackt. Ob das mit ein wenig mehr Entwicklungszeit nicht besser gelaufen wäre? Jedenfalls wurde es uns nach einer gewissen Spielzeit echt langweilig. Da muss Cryptic dringend noch mehr nachlegen!

Rangordnung

Wie schon angesprochen, bringen euch erfüllte Missionen Belohnungen und Talentpunkte, mit denen ihr euren Avatar verbessern könnt. Zudem steigt ihr alle zehn Stufen einen Rang auf - beispielsweise vom Commander zum Captain. Dabei erhaltet ihr netterweise auch ein neues Schiff, das ihr selber noch ein wenig modifizieren dürft. Vielspieler dürften den letzten Rang (aktuell Level 45 - Rear Admiral Rang 5), im Vergleich zu anderen MMOs, aber recht schnell erreicht haben. Dann bleiben eigentlich nur noch PvP-Kämpfe und langweilige Zufallsquests. denn das Crafting ist recht schwach ausgefallen. Beim „Handwerk" müsst ihr lediglich Rohstoffe aus Anomalien sammeln, nach Memory Alpha schleppen und diese gegen Ausrüstungsupdates eintauschen.Die PvP-Scharmützel in den Grenzregionen im Weltraum machen hingegen wirklich Spaß. Ein Gefecht kommt allerdings erst zustande, wenn ihr euch in der neutralen Zone befindet und sich genügend Spieler in der Warteschlange angesammelt haben. Das ist zwar weit entfernt vom offenen PvP - schützt allerdings auch die Neulinge. Geboten werden die altbekannten Modi wie Team-Deathmatch im Weltall oder auf dem Planeten sowie Area-Control und Assault. Vor allem Area-Control spielt sich recht taktisch, da ihr fünf verschiedene Areale einnehmen und halten müsst.



Grafisch kann sich Star Trek Online absolut sehen lassen!

Augenschmaus

Grafisch kann man Star Trek Online nur wenig vorwerfen - bis auf ein paar eigenartige Animationen sieht die hauseigene Engine von Cryptic Studios ganz gut aus. Lediglich an Land wären einige Details wirklich nett gewesen. Das liegt aber wohl meist an zufallsgenerierten Planeten. Schließlich ist der Weltraum riesig, so dass nicht alle instanzieren Himmelskörper von Designern gestaltet wurden. Auch der Sound kann sich hören lassen - hinzu kommt die allseits bekannte Star Trek Musik. Die Übersetzung ist, obwohl schon viel gepatcht wurde, aber immer noch nicht perfekt. So gibt es öfters englische Passagen in einigen Texten. Die Sprachausgabe ist zudem auch nur in Englisch. Da scheinen die deutschen Kunden ein wenig vernachlässigt zu werden - obwohl das Spiel 12,99 Euro im Monat kostet. Verbindungsprobleme treten, obwohl es nur einen riesigen Server gibt, recht selten auf. Zwar kann es an Wochenenden zu LAGs und Disconnects kommen, doch das passiert selten und in fast allen Online-Rollenspielen.
Fazit:
Quote:
Die wenigen Quests mit Story, die Charaktergenerierung, die netten Belohnungen, die gelungene Grafik sowie die Kämpfe im Weltraum sind sicherlich einige Faktoren, die vor allem Trekkies zum Star Trek Online Fan machen könnten. Zu Beginn kommt echte Atmosphäre auf. Leider flaut das nach einer gewissen Spielzeit aufgrund von ständigen Wiederholungen bei den Missionen, auf Dauer langweiligen Landkämpfen, halbgaren Klingonen, langen Wegen, fehlenden Übersetzungen und witzlosem Crafting, wenn man es so nennen kann, ab. Lediglich echte Freunde des Universums dürfte dieser Titel längere Zeit binden können. Cryptic fehlt es an gutem Content, um typische MMO-Spieler zu halten, was wohl auf einen zu verfrühten Release zurückzuführen ist. Zwar hat man schon ein wenig nachgelegt, aber das reicht leider noch nicht für eine hohe Bewertung. Und ob das klappt ist fraglich - immerhin wurde schon die Entwicklung an der Konsolenversion eingestellt.

PvE-Spieler:
Fast nur auf Förderationsseite - ein paar gute Story-Quests sonst viele Wiederholungen. Missionen als Avatar auf Planeten und im Weltraum.


PvP-Spieler:
Verschiedene PvP-Modi im All und auf Land - lediglich instanziertes PvP.


Solo-Spieler:
Gruppe wird so gut wie nie benötigt und wenn dann automatisch zusammengewürfelt.


Gelegenheitsspieler:
Durchaus geeignet, da man auch recht schnell das Maximallevel erreicht.


Technik:
Bis auf ein paar Details wirklich gute Grafik, bekannte Musik und ein großer Server mit vielen Instanzen.



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