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Ausbildung FI Anwendungsentwicklung statt Studium?

Discussion on Ausbildung FI Anwendungsentwicklung statt Studium? within the School & Education forum part of the Off-Topics category.

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Old   #1
 
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Ausbildung FI Anwendungsentwicklung statt Studium?

Abend,

aktuell studiere ich Informatik an einer Hochschule und bin nicht in notentechnisch nicht sonderlich gut dabei. Komme jetzt ins dritte Semester und bewege mich von den Prüfungen her zwischen dem ersten und zweiten Semester.

Ich habe die Möglichkeit in einem größeren und angesehenen Unternehmen eine Ausbildung als Fachinformatiker Richtung Anwendungsentwicklung zu machen.
Mich weiterzubilden, ggf. ein Studium danach anzustreben wäre definitiv mein nächster Meilenstein, wenn ich die Ausbildung machen sollte.

Der Gedanke eine Ausbildung zuerst zu machen und danach an ein Studium/Weiterbildung zu denken ergibt sich aus zwei Aspekten:
  • Noten sind gut, aber in wichtigen Fächern teilweise nicht ausreichend
  • Ich möchte an einem "sicheren Hafen" erstmal ankommen. Mit einem Studium aktuell bei der Leistung habe ich die Sicherheit nicht.
Allerdings plagt mich die Frage: sollte ich wirklich eine Ausbildung machen? Kann ich später auch noch einen Job nach der Ausbildung finden?
Lässt sich nach der Ausbildung von dem Geld erstmal leben?


Über paar Vorschläge/Meinungen wäre ich dankbar.
.Sags Barney .! is offline  
Old 03/04/2020, 18:05   #2
 
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Was sind denn wichtige Fächer?
Auch in der Ausbildung musst du lernen.

Wenn du jetzt davor bist deinen dritten Prüfungsversuch nicht zu bestehen, bzw du weißt du wirst es nicht mehr schaffen, dann würde ich mich direkt exmatrikulieren lassen, weil ansonsten wars das mit dem Studium und du darfst dann auch kein Studium mehr anfangen, welches ein ähnliches Modul aufweist, das du nicht bestanden hast.
Nevada' is offline  
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Old 03/04/2020, 19:16   #3
 
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Programmieren 1 - wir arbeiten mit C++. Erstes Semester habe ich es allem anschein nach zu leicht genommen, zweiter Versuch habe ich für viel gelernt, aber ganz hat es nicht ausgereicht.
Ich denke schon, dass ich den Drittversuch schaffe, allerdings habe ich schon panik davor, denn wenn nicht bin ich endgültig raus - wie du sagtest.
.Sags Barney .! is offline  
Old 03/04/2020, 19:29   #4

 
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Originally Posted by .Sags Barney .! View Post
Allerdings plagt mich die Frage: sollte ich wirklich eine Ausbildung machen? Kann ich später auch noch einen Job nach der Ausbildung finden?
Lässt sich nach der Ausbildung von dem Geld erstmal leben?
Ich habe damals das Studium auch abgebrochen und eine Ausbildung zum FIAE absolviert. Die Ausbildung kannst du um 1 Jahr verkürzen und die Prüfung um ein halbes Jahr vorziehen, je nach IHK kannst du die Ausbildung also in 1,5 Jahren abschließen.

Die Frage ist, was willst du später arbeiten? IT Security, Leitender Entwickler sprich alles mit Personalverantwortung, Projektleiter oder öffentlicher Dienst?

Oder willst du einfach nur Entwickler sein? Als einfacher Entwickler reicht dir die Ausbildung vollkommen aus und selbst damit kannst du nach einigen Jahren in eine leitende Position kommen.

Mit Studium hast du einfach den Vorteil erstmal in Berufe zu gelangen in welche ein frisch ausgelernter FIAE nicht kommt, dein Einstiegsgehalt wird wohl etwas höher sein, dafür musstest du aber auch länger studieren. Mit genug Berufserfahrung kann ein normaler FIAE aber dann eben auch an diese Jobs kommen.

Wenn du dich nicht verarschen lässt kann ein FIAE sehr gut verdienen. Ich zum Beispiel bin jetzt seit etwas über 2.5 Jahren ausgelernt und verdiene hier in Hamburg als normaler Entwickler 59.000€ im Jahr bei einer 39 Stunden Woche. Mit 24 ohne Kinder lässt es sich damit richtig gut leben.

Man muss sich aber eben auch verkaufen können und nicht das erste Angebot eines eventuellen Arbeitgebers akzeptieren sondern verhandeln und fordern, wir Sind gesuchte Fachkräfte und dafür dürfen große Unternehmen auch gerne mal in die Tasche greifen.

Das ist aber natürlich auch je nach Region unterschiedlich, im Osten wirst du eher weniger an das Gehalt kommen, in München dagegen je nach Unternehmen sogar mehr.
xxpaddyxx is offline  
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Old 03/05/2020, 10:23   #5
 
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Originally Posted by xxpaddyxx View Post
Ich habe damals das Studium auch abgebrochen und eine Ausbildung zum FIAE absolviert. Die Ausbildung kannst du um 1 Jahr verkürzen und die Prüfung um ein halbes Jahr vorziehen, je nach IHK kannst du die Ausbildung also in 1,5 Jahren abschließen.

Die Frage ist, was willst du später arbeiten? IT Security, Leitender Entwickler sprich alles mit Personalverantwortung, Projektleiter oder öffentlicher Dienst?

Oder willst du einfach nur Entwickler sein? Als einfacher Entwickler reicht dir die Ausbildung vollkommen aus und selbst damit kannst du nach einigen Jahren in eine leitende Position kommen.

Mit Studium hast du einfach den Vorteil erstmal in Berufe zu gelangen in welche ein frisch ausgelernter FIAE nicht kommt, dein Einstiegsgehalt wird wohl etwas höher sein, dafür musstest du aber auch länger studieren. Mit genug Berufserfahrung kann ein normaler FIAE aber dann eben auch an diese Jobs kommen.

Wenn du dich nicht verarschen lässt kann ein FIAE sehr gut verdienen. Ich zum Beispiel bin jetzt seit etwas über 2.5 Jahren ausgelernt und verdiene hier in Hamburg als normaler Entwickler 59.000€ im Jahr bei einer 39 Stunden Woche. Mit 24 ohne Kinder lässt es sich damit richtig gut leben.

Man muss sich aber eben auch verkaufen können und nicht das erste Angebot eines eventuellen Arbeitgebers akzeptieren sondern verhandeln und fordern, wir Sind gesuchte Fachkräfte und dafür dürfen große Unternehmen auch gerne mal in die Tasche greifen.

Das ist aber natürlich auch je nach Region unterschiedlich, im Osten wirst du eher weniger an das Gehalt kommen, in München dagegen je nach Unternehmen sogar mehr.
Danke dir für dein Feedback!
Studieren würde ich nicht ganz abhaken wollen, zumindest mal die Möglichkeit auf eine Weiterbildung - als Informatiker kommt man sowieso nicht drum herum.
Hier in Hessen wird schon anständig gezahlt, aber wie du sagst kommt es drauf an, als was man wo arbeitet und wie man sich verkauft.
.Sags Barney .! is offline  
Old 03/05/2020, 22:25   #6
 
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Originally Posted by .Sags Barney .! View Post
Danke dir für dein Feedback!
Studieren würde ich nicht ganz abhaken wollen, zumindest mal die Möglichkeit auf eine Weiterbildung - als Informatiker kommt man sowieso nicht drum herum.
Hier in Hessen wird schon anständig gezahlt, aber wie du sagst kommt es drauf an, als was man wo arbeitet und wie man sich verkauft.
Nur kurz eingeworfen:
Wenn du dich net bei Google o.ä. bewerben willst, sind alle Noten, die besser als 3,0 sind scheiß egal in Informatik. Mich hat nie jemand nach näheren Noten gefragt, teilweise wurde ich nicht einmal nach meinem Zeugnis gefragt. Die Frage war immer nur: "Bachelor erfolgreich bestanden?" - "Ja" - "Ok was war denn die Bachelorarbeit?" - ...

Kenne auch niemanden, der aufgrund von schlechten Noten nicht genommen wurde. Viel wichtiger sind private Projekte und meistens "Mini-Coding" Aufgaben im Bewerbungsgespräch.

Kenne auch einen Kollegen, der ist als Quereinsteiger nur durch Zertifikate in einen 50k Entwickler-Job reingekommen. Das ist sicher nicht die Regel, aber besonders Informatik ist so eine Richtung, da ist echt fast alles möglich!
Shadow992 is offline  
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Old 03/07/2020, 11:16   #7
 
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Originally Posted by Shadow992 View Post
Nur kurz eingeworfen:
Wenn du dich net bei Google o.ä. bewerben willst, sind alle Noten, die besser als 3,0 sind scheiß egal in Informatik. Mich hat nie jemand nach näheren Noten gefragt, teilweise wurde ich nicht einmal nach meinem Zeugnis gefragt. Die Frage war immer nur: "Bachelor erfolgreich bestanden?" - "Ja" - "Ok was war denn die Bachelorarbeit?" - ...

Kenne auch niemanden, der aufgrund von schlechten Noten nicht genommen wurde. Viel wichtiger sind private Projekte und meistens "Mini-Coding" Aufgaben im Bewerbungsgespräch.

Kenne auch einen Kollegen, der ist als Quereinsteiger nur durch Zertifikate in einen 50k Entwickler-Job reingekommen. Das ist sicher nicht die Regel, aber besonders Informatik ist so eine Richtung, da ist echt fast alles möglich!
In einem anderen Thread, war ein ähnliches Thema wie dieses hier, habe ich bereits deine Erfahrungen näher gelesen gehabt.
Echt top. Ich höre öfters, dass die Noten egal sind - das glaube ich auch sofort, weil der Bedarf enorm ist, wie du bereits sagtest.
Ich würde auch weitermachen, aber die Tatsache, dass das mein letzter Versuch ist und ich rausfliegen und nicht mehr diesen Studiengang belegen könnte, setzt mich enorm unter Druck.
Da frage ich mich halt: Wenn ich die Möglichkeit auf eine gute Ausbildungsstelle bekommen sollte, diese auch verkürzen auf 2-2 1/2 Jahre kann, dann sollte ich das doch vielleicht eher in Betracht ziehen.
Die Ausbildung erfolgreich beenden, mit dem Gehalt einen kleinen Puffer zulegen und danach, vielleicht sogar in Absprache mit dem Arbeitgeber ein Studium nochmal bewältigen.
Das wäre mein aktueller Plan.
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Old 03/07/2020, 21:58   #8
 
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Originally Posted by .Sags Barney .! View Post
In einem anderen Thread, war ein ähnliches Thema wie dieses hier, habe ich bereits deine Erfahrungen näher gelesen gehabt.
Echt top. Ich höre öfters, dass die Noten egal sind - das glaube ich auch sofort, weil der Bedarf enorm ist, wie du bereits sagtest.
Ich würde auch weitermachen, aber die Tatsache, dass das mein letzter Versuch ist und ich rausfliegen und nicht mehr diesen Studiengang belegen könnte, setzt mich enorm unter Druck.
Da frage ich mich halt: Wenn ich die Möglichkeit auf eine gute Ausbildungsstelle bekommen sollte, diese auch verkürzen auf 2-2 1/2 Jahre kann, dann sollte ich das doch vielleicht eher in Betracht ziehen.
Die Ausbildung erfolgreich beenden, mit dem Gehalt einen kleinen Puffer zulegen und danach, vielleicht sogar in Absprache mit dem Arbeitgeber ein Studium nochmal bewältigen.
Das wäre mein aktueller Plan.
Du solltest halt mal überlegen was denn dein Ziel ist. Es macht definitiv wenig Sinn zu studieren nur um des Studieren Willens, vor allem nicht in Informatik.

Daher halte ich die Idee später ein pures Informatik-Studium ranzuhängen für wenig sinnvoll. Dann lieber anerkannte Zertifikate ala "Software Projektmanagement", "Mitarbeiterführung", etc. holen, dann stehen deine Chancen auf Beförderung in eine (kleine) leitende Tätigkeit auch gut.

Das einzige wo studieren wirklich Sinn macht ist, wenn du in einen hoch sicherheitskritischen Bereich willst (ala Flugzeugsteuerung, Atomkraftwerke, Medizinbereich, etc.). Aber selbst da kann man mit genug Erfahrung und Weiterbildungen reinkommen., zwar schwerer aber möglich. Ansonsten sind auch Forschungsthemen meistens reserviert für Leute mit Master bzw. Doktortitel (der einzige Grund btw. warum ich überhaupt einen Master in Informatik gemacht habe).

Nur den Bachelor zu machen und dann aufzuhören bringt dir im Vergleich zu einer Ausbildung mit 3 Jahren Erfahrung dann herzlich wenig, dann solltest du mindestens noch den Master machen oder halt gleich nur den Bachelor ohne Ausbildung.

Ich weiß nicht genau was deine Motivation hinter dem Studium ist. Aber es wirkt so als wäre es nicht deine persönliche Entscheidung bzw. nicht intrinsisch motiviert.

Warum genau du studieren willst, das kannst nur du herausfinden. Ich kann höchsten spekulieren und meistens ist es einer der folgenden Punkte:

Quote:
1. Man denkt Studium ist mehr Wert/sicherer/etc. als eine Ausbildung (immerhin braucht man fürs Studieren in der Regel Abitur)
2. Du hast ein angeschlagenes Selbstbewusstsein und willst dir deswegen durch ein Studium beweisen, dass dus "auch kannst"
3. Prestige, "Titel" o.ä. Ansehen bringende Gründe
Du solltest halt aus deiner Sicht einmal schauen was wirklich dein Grund ist, dass du scheinbar unbedingt studieren willst. Wenn dir der Grund sinnvoll erscheint und durchs Internet bestätigt werden kann, dann solltest du das Studium JETZT durchziehen und nicht schieben oder was weiß ich.

Ansonsten kannst du genau so gut auch eine Ausbildung machen.

Letztendlich musst das aber du entscheiden und auch wenn ich weiß, dass du das selbst weißt und ich auch weiß, dass es dir nur darum geht "darüber zu schreiben und neuen Ideen zu sammeln", will ich es trotzdem betonen. Niemand hat dein Weltbild, deine Erfahrungen, deine Werte, deine Motive und deine Umwelt. Daher ist es letztendlich deine Entscheidung.

Ich will dir nur zwei kleine Anektoden mit geben:
Quote:
1. Mark Zuckerberg hat sein Studium abgebrochen und macht jetzt trotzdem Milliarden.
2. Zeit ist eines der wenigen Güter, die du nie wieder bekommst
Wenn du konkretere Fragen hast oder Erfahrungen/Geschichten/etc. hören willst, sag Bescheid. Ansonsten wird hier halt legit jeder nur das schreiben, was in das jeweilige Weltbild passt. Das hilft dir bei der Entscheidungsfindung dann nur semi bis gar nicht.
Shadow992 is offline  
Old 03/07/2020, 22:08   #9
 
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Moin,

ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration gemacht.

Ich kann dir sagen, dass ich genug Geld verdiene, auch ohne Studium.

Die Kollegen von der Anwendungsentwicklung verdienen mehr als ich und haben wie ich, ein echt gutes Leben in dem Unternehmen (Ich bin im Consulting-Bereich).

Dir muss klar sein, dass die AWE Ausbildung auch nicht einfach sein wird. Dort wirst du auch Systemintegration Unterricht erhalten.

Solltest du anschließend ein Studium machst, wirst du merken, dass dich viele Unternehmen mit Kusshand nehmen werden, da dir im Studium das Projektmanagement eingeprügelt wird und ein Programmierer mit Projektmanagement-Kenntnissen sind Gold wert.

Also dein Plan klingt gut. Ich bin sowieso ein Fan davon, dass als erstes eine Ausbildung gemacht wird, weil so kannst du mit Berufserfahrung prahlen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.
ragnarrloth is offline  
Old 03/08/2020, 00:48   #10
 
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Originally Posted by Shadow992 View Post
Du solltest halt mal überlegen was denn dein Ziel ist. Es macht definitiv wenig Sinn zu studieren nur um des Studieren Willens, vor allem nicht in Informatik.

Daher halte ich die Idee später ein pures Informatik-Studium ranzuhängen für wenig sinnvoll. Dann lieber anerkannte Zertifikate ala "Software Projektmanagement", "Mitarbeiterführung", etc. holen, dann stehen deine Chancen auf Beförderung in eine (kleine) leitende Tätigkeit auch gut.

Das einzige wo studieren wirklich Sinn macht ist, wenn du in einen hoch sicherheitskritischen Bereich willst (ala Flugzeugsteuerung, Atomkraftwerke, Medizinbereich, etc.). Aber selbst da kann man mit genug Erfahrung und Weiterbildungen reinkommen., zwar schwerer aber möglich. Ansonsten sind auch Forschungsthemen meistens reserviert für Leute mit Master bzw. Doktortitel (der einzige Grund btw. warum ich überhaupt einen Master in Informatik gemacht habe).

Nur den Bachelor zu machen und dann aufzuhören bringt dir im Vergleich zu einer Ausbildung mit 3 Jahren Erfahrung dann herzlich wenig, dann solltest du mindestens noch den Master machen oder halt gleich nur den Bachelor ohne Ausbildung.

Ich weiß nicht genau was deine Motivation hinter dem Studium ist. Aber es wirkt so als wäre es nicht deine persönliche Entscheidung bzw. nicht intrinsisch motiviert.

Warum genau du studieren willst, das kannst nur du herausfinden. Ich kann höchsten spekulieren und meistens ist es einer der folgenden Punkte:



Du solltest halt aus deiner Sicht einmal schauen was wirklich dein Grund ist, dass du scheinbar unbedingt studieren willst. Wenn dir der Grund sinnvoll erscheint und durchs Internet bestätigt werden kann, dann solltest du das Studium JETZT durchziehen und nicht schieben oder was weiß ich.

Ansonsten kannst du genau so gut auch eine Ausbildung machen.

Letztendlich musst das aber du entscheiden und auch wenn ich weiß, dass du das selbst weißt und ich auch weiß, dass es dir nur darum geht "darüber zu schreiben und neuen Ideen zu sammeln", will ich es trotzdem betonen. Niemand hat dein Weltbild, deine Erfahrungen, deine Werte, deine Motive und deine Umwelt. Daher ist es letztendlich deine Entscheidung.

Ich will dir nur zwei kleine Anektoden mit geben:


Wenn du konkretere Fragen hast oder Erfahrungen/Geschichten/etc. hören willst, sag Bescheid. Ansonsten wird hier halt legit jeder nur das schreiben, was in das jeweilige Weltbild passt. Das hilft dir bei der Entscheidungsfindung dann nur semi bis gar nicht.

Gerne würde ich mich intensiver mit dir austauschen, wenn du mehr Zeit hast.

Warum ich mich zuerst für ein Studium entschieden habe?
Mein Cousin und dessen Vater, mein Onkel, haben beide studiert und mir empfohlen, dass, wenn ich schon eine Ausbildung machen möchte, ich auch gleich studieren kann. Es ist zwar bisschen schwerer, aber würde sich viel mehr bezahlt machen.
An sich hatte ich nichts dagegen einzuwenden, allerdings fällt mir mehr und mehr auf, dass ich das Gefühl von "Sicherheit" in dem Studium nicht habe, weil die teilweise es sehr schwer ist. Natürlich ist es mit sehr viel Fleiß und Lernen machbar es zu packen. Das Studium ist kein Wettlauf, sondern ein Marathon und ich bin aktuell nicht fähig zu sagen, ob ich bei diesem Marathon an die Ziellinie, aufgrund meiner Ausdauer und Motivation, komme.

Wenn ich was sicheres, festes - z.b. in meinem Fall eine Ausbildung auf der Hand habe, dann sieht die Welt für mich ganz anders aus, aber ich bin 22 Jahre alt und stehe mit nichts, außer einem qualifizierenden Realschulabschluss und Abitur dar.
Schön und gut, dass ich das alles gemacht habe, aber dennoch bin ich nicht im Berufsleben angekommen -im Zweifelsfall habe ich nichts, um mich selbst am Arbeitsmarkt gut verkaufen zu können.

Ich merke z.B. durch Aktientrading oder ähnliches, dass mir Geld fehlt. Geld, dass ich investieren und sehr guten Profit hätte machen können.
Natürlich könnte ich neben dem Studium einen Werkstudentenjob machen und Bafög beziehen, aber einen Kredit für gewisse Fälle kann ich damit trotzdem nicht aufnehmen.
Es mögen Kleinigkeiten sein mit dem Geldproblem, aber mein Hauptproblem ist:

Ich würde bestimmt noch 4 Jahre studieren, eine Ausbildung könnte ich mit Glück auf 2 - 2 1/2 Jahre reduzieren und hätte dann was festes und sicheres, dass mir in meinem Leben ein Standbein im Arbeitsmarkt bietet.

Dass mein Weg mich in die Informatik zieht war nichts, was von jemanden mir eingetrichtert wurde.
Für mich stand es schon mit 13/14 fest, dass ich eines Tages in die IT will und heutzutage könnte ich mir auch absolut nichts anderes vorstellen.

Quote:
Originally Posted by 'Ragnar View Post
Moin,

ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration gemacht.

Ich kann dir sagen, dass ich genug Geld verdiene, auch ohne Studium.

Die Kollegen von der Anwendungsentwicklung verdienen mehr als ich und haben wie ich, ein echt gutes Leben in dem Unternehmen (Ich bin im Consulting-Bereich).

Dir muss klar sein, dass die AWE Ausbildung auch nicht einfach sein wird. Dort wirst du auch Systemintegration Unterricht erhalten.

Solltest du anschließend ein Studium machst, wirst du merken, dass dich viele Unternehmen mit Kusshand nehmen werden, da dir im Studium das Projektmanagement eingeprügelt wird und ein Programmierer mit Projektmanagement-Kenntnissen sind Gold wert.

Also dein Plan klingt gut. Ich bin sowieso ein Fan davon, dass als erstes eine Ausbildung gemacht wird, weil so kannst du mit Berufserfahrung prahlen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Danke dir für dein Erfahrungsbericht.

Es soll nicht wirken "Ach Studium klappt nicht, dann mache ich locker eine Ausbildung als FI AE".
Auf keinen Fall unterschätze ich die Ausbildung, aber erfahrungsberichten zu folge soll es etwas angenehmer als das Studium sein.
.Sags Barney .! is offline  
Old 03/08/2020, 00:50   #11
 
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Originally Posted by .Sags Barney .! View Post
Gerne würde ich mich intensiver mit dir austauschen, wenn du mehr Zeit hast.



Warum ich mich zuerst für ein Studium entschieden habe?

Mein Cousin und dessen Vater, mein Onkel, haben beide studiert und mir empfohlen, dass, wenn ich schon eine Ausbildung machen möchte, ich auch gleich studieren kann. Es ist zwar bisschen schwerer, aber würde sich viel mehr bezahlt machen.

An sich hatte ich nichts dagegen einzuwenden, allerdings fällt mir mehr und mehr auf, dass ich das Gefühl von "Sicherheit" in dem Studium nicht habe, weil die teilweise es sehr schwer ist. Natürlich ist es mit sehr viel Fleiß und Lernen machbar es zu packen. Das Studium ist kein Wettlauf, sondern ein Marathon und ich bin aktuell nicht fähig zu sagen, ob ich bei diesem Marathon an die Ziellinie, aufgrund meiner Ausdauer und Motivation, komme.



Wenn ich was sicheres, festes - z.b. in meinem Fall eine Ausbildung auf der Hand habe, dann sieht die Welt für mich ganz anders aus, aber ich bin 22 Jahre alt und stehe mit nichts, außer einem qualifizierenden Realschulabschluss und Abitur dar.

Schön und gut, dass ich das alles gemacht habe, aber dennoch bin ich nicht im Berufsleben angekommen -im Zweifelsfall habe ich nichts, um mich selbst am Arbeitsmarkt gut verkaufen zu können.



Ich merke z.B. durch Aktientrading oder ähnliches, dass mir Geld fehlt. Geld, dass ich investieren und sehr guten Profit hätte machen können.

Natürlich könnte ich neben dem Studium einen Werkstudentenjob machen und Bafög beziehen, aber einen Kredit für gewisse Fälle kann ich damit trotzdem nicht aufnehmen.

Es mögen Kleinigkeiten sein mit dem Geldproblem, aber mein Hauptproblem ist:



Ich würde bestimmt noch 4 Jahre studieren, eine Ausbildung könnte ich mit Glück auf 2 - 2 1/2 Jahre reduzieren und hätte dann was festes und sicheres, dass mir in meinem Leben ein Standbein im Arbeitsmarkt bietet.



Dass mein Weg mich in die Informatik zieht war nichts, was von jemanden mir eingetrichtert wurde.

Für mich stand es schon mit 13/14 fest, dass ich eines Tages in die IT will und heutzutage könnte ich mir auch absolut nichts anderes vorstellen.









Danke dir für dein Erfahrungsbericht.



Es soll nicht wirken "Ach Studium klappt nicht, dann mache ich locker eine Ausbildung als FI AE".

Auf keinen Fall unterschätze ich die Ausbildung, aber erfahrungsberichten zu folge soll es etwas angenehmer als das Studium sein.


Kein Zweifel, dass es angenehmer ist. Es wird mit der Ausbildung erst hart, wenn du im 3. Lehrjahr dein 70h Projekt schreiben musst plus das Fachgespräch.


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Old 03/08/2020, 01:21   #12
 
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Gerne würde ich mich intensiver mit dir austauschen, wenn du mehr Zeit hast.

Warum ich mich zuerst für ein Studium entschieden habe?
Mein Cousin und dessen Vater, mein Onkel, haben beide studiert und mir empfohlen, dass, wenn ich schon eine Ausbildung machen möchte, ich auch gleich studieren kann. Es ist zwar bisschen schwerer, aber würde sich viel mehr bezahlt machen.
An sich hatte ich nichts dagegen einzuwenden, allerdings fällt mir mehr und mehr auf, dass ich das Gefühl von "Sicherheit" in dem Studium nicht habe, weil die teilweise es sehr schwer ist. Natürlich ist es mit sehr viel Fleiß und Lernen machbar es zu packen. Das Studium ist kein Wettlauf, sondern ein Marathon und ich bin aktuell nicht fähig zu sagen, ob ich bei diesem Marathon an die Ziellinie, aufgrund meiner Ausdauer und Motivation, komme.

Wenn ich was sicheres, festes - z.b. in meinem Fall eine Ausbildung auf der Hand habe, dann sieht die Welt für mich ganz anders aus, aber ich bin 22 Jahre alt und stehe mit nichts, außer einem qualifizierenden Realschulabschluss und Abitur dar.
Schön und gut, dass ich das alles gemacht habe, aber dennoch bin ich nicht im Berufsleben angekommen -im Zweifelsfall habe ich nichts, um mich selbst am Arbeitsmarkt gut verkaufen zu können.

Ich merke z.B. durch Aktientrading oder ähnliches, dass mir Geld fehlt. Geld, dass ich investieren und sehr guten Profit hätte machen können.
Natürlich könnte ich neben dem Studium einen Werkstudentenjob machen und Bafög beziehen, aber einen Kredit für gewisse Fälle kann ich damit trotzdem nicht aufnehmen.
Es mögen Kleinigkeiten sein mit dem Geldproblem, aber mein Hauptproblem ist:

Ich würde bestimmt noch 4 Jahre studieren, eine Ausbildung könnte ich mit Glück auf 2 - 2 1/2 Jahre reduzieren und hätte dann was festes und sicheres, dass mir in meinem Leben ein Standbein im Arbeitsmarkt bietet.

Dass mein Weg mich in die Informatik zieht war nichts, was von jemanden mir eingetrichtert wurde.
Für mich stand es schon mit 13/14 fest, dass ich eines Tages in die IT will und heutzutage könnte ich mir auch absolut nichts anderes vorstellen.




Danke dir für dein Erfahrungsbericht.

Es soll nicht wirken "Ach Studium klappt nicht, dann mache ich locker eine Ausbildung als FI AE".
Auf keinen Fall unterschätze ich die Ausbildung, aber erfahrungsberichten zu folge soll es etwas angenehmer als das Studium sein.
Also wir können uns gerne näher unterhalten. Du darfst aber halt nicht vergessen, dass alle meine Aussagen nur aufgrund meines Weltbildes entstehen und zwar sicherlich auf ihre Art und Weise richtig sind (ich kann mich finanziell nicht beschweren und auch persönlich/ethisch bin ich an sich zufrieden), aber dennoch nichts davon zu deinem Weltbild passen muss.

Jegliche Kommunikation, die wir führen wird dich auf irgendeine Art und Weise beeinflussen. Letztendlich musst du aber unbedingt versuchen dein Leben so zu leben wie du es möchtest.

Jetzt wo ich das gesagt habe, klar schreib mir gerne per PM oder hier falls dir das lieber ist oder gerne auch über Discord:
Shadow992#6730

Ansonsten kann ich deinem Onkel etc. schon zustimmen, dass Studium vs. Ausbildung definitiv das Studium in der Regel besser wegkommt. Aber das ist meistens nur ein Unterschied von 5-10% aufs Gehalt bezogen (wenn man Bachelor vs. Ausbildung macht).

Aber wenn einem als Person ein Studium nicht liegt, dann ists halt auch absolut fürn Arsch das durch zu ziehen bzw. wenn es eine Ausbildung genau so täte.

Du solltest dennoch versuchen dich los zu sagen von dem "Ich muss bis 18 Ausbildung, Studium und Doktor haben, sonst nimmt mich niemand".
Ich weiß nicht genau woher die Angst kommt, ich vermute mal von deiner Umgebung. Aber Informatik ist echt eine Richtung, da brauchst du dir um Jobs keine Sorgen machen. Im Worst-Case macht man Leiharbeit (das klingt schlimmer als es im Informatik-Bereich tatsächlich ist).

Also finden wirst du immer was, wenn du dich einigermaßen verkaufen kannst und net total bescheuert bist, was du nicht zu sein scheinst, sonst würdest du dich nicht so kritisch mit dem Thema beschäftigen und Vorteile sowie Nachteile abwägen.

So Leuten wie dir würde ich ja echt immer wieder gerne eine Ausbildung anbieten, einfach weil ich so Leute wie du mich extrem an mich selbst erinnern. Das ist wohl auch der Grund warum ich eine Schwäche dafür habe so Leuten unter die Arme zu greifen.

Das Ding mit der "Sicherheit" ist in Deutschland irgendwie komisch. Ich merke richtig wie die meisten Deutschen absolut auf Sicherheit schielen, ob das vielleicht mit unserer Historie zu tun hat? Naja wie dem auch sei. In Deutschland wirst du nie alleine gelassen, wenn du dich nicht aktiv dagegen sträubst. Harz 4 gibts immer und Jobs gibts auch genug. Du wirst also niemals verhungern und selbst wenn du dich in Deutschland gegen Harz 4 und die Auflagen wehrst, Pfandflaschen sammeln, betteln, Straßenkünstler, etc. helfen dir auch beim Überleben.

Klar wird jetzt jeder halbwegs vernünftige Mensch einwerfen: "Ja aber so will ich doch nicht leben"
Das mag ja sein. Aber je besser man leben will, desto weniger Sicherheiten hat man. Nicht umsonst bunkern sich die reichsten Menschen der Welt ein, schicken ihre Kinder auf Privatschulen, etc. Die machen das bestimmt nicht, weil sie Spaß dran haben, sondern weil mit hohem Reichtum in der Regel auch (wenn man nichts aktiv dagegen tut) niedrigere Sicherheit einhergeht.

Das heißt aber automatisch, dass wenn du gut verdienen willst, du auch gewisse Risiken eingehen musst. Es gibt tatsächlich nur eine Investition, die beinahe risikolos ist und das ist die Investition in dich selbst.

Das ist auch im Prinzip mein Fazit zu alledem:
Egal welchen Weg du gehst, egal was du machst. Die besten Renditen zahlen dir Investitionen in dich selbst. Daher würde ich gar nicht erst mit Day-Trading o.ä. anfangen, sondern steck das Geld lieber in Bücher, Hörbücher, Tutorials, Bildung, Zertifikate, etc.

Und wenn du das tust, dann wirst du früher oder später ganz automatisch weiter kommen in deinem Leben. Du lernst dann z.b. wie du dich in einem Bewerbungsgespräch verkaufen kannst, wenn jemand deine fehlende Ausbildung anprangert. Du findest eventuell heraus wie du an Leute kommst, die dir helfen werden das zu erreichen was du willst. Du wirst z.B. Möglichkeiten finden wie du sogar komplett ohne Ausbildung Geld machen kannst, etc.

Ich würde dir daher ganz dringend davon abraten "irgendwo Geld rein zu stecken" von dem du keine bis kaum Ahnung hast (und Aktien scheinen so ein Gebiet bei dir zu sein).
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Gerade einen interessanten Artikel gesehen:


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Kein Zweifel, dass es angenehmer ist. Es wird mit der Ausbildung erst hart, wenn du im 3. Lehrjahr dein 70h Projekt schreiben musst plus das Fachgespräch.


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Nichts wird einem geschenkt, daher ist auch sowas unerlässlich, aber nichts unbesiegbares.

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Also wir können uns gerne näher unterhalten. Du darfst aber halt nicht vergessen, dass alle meine Aussagen nur aufgrund meines Weltbildes entstehen und zwar sicherlich auf ihre Art und Weise richtig sind (ich kann mich finanziell nicht beschweren und auch persönlich/ethisch bin ich an sich zufrieden), aber dennoch nichts davon zu deinem Weltbild passen muss.

Jegliche Kommunikation, die wir führen wird dich auf irgendeine Art und Weise beeinflussen. Letztendlich musst du aber unbedingt versuchen dein Leben so zu leben wie du es möchtest.

Jetzt wo ich das gesagt habe, klar schreib mir gerne per PM oder hier falls dir das lieber ist oder gerne auch über Discord:
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Ansonsten kann ich deinem Onkel etc. schon zustimmen, dass Studium vs. Ausbildung definitiv das Studium in der Regel besser wegkommt. Aber das ist meistens nur ein Unterschied von 5-10% aufs Gehalt bezogen (wenn man Bachelor vs. Ausbildung macht).

Aber wenn einem als Person ein Studium nicht liegt, dann ists halt auch absolut fürn Arsch das durch zu ziehen bzw. wenn es eine Ausbildung genau so täte.

Du solltest dennoch versuchen dich los zu sagen von dem "Ich muss bis 18 Ausbildung, Studium und Doktor haben, sonst nimmt mich niemand".
Ich weiß nicht genau woher die Angst kommt, ich vermute mal von deiner Umgebung. Aber Informatik ist echt eine Richtung, da brauchst du dir um Jobs keine Sorgen machen. Im Worst-Case macht man Leiharbeit (das klingt schlimmer als es im Informatik-Bereich tatsächlich ist).

Also finden wirst du immer was, wenn du dich einigermaßen verkaufen kannst und net total bescheuert bist, was du nicht zu sein scheinst, sonst würdest du dich nicht so kritisch mit dem Thema beschäftigen und Vorteile sowie Nachteile abwägen.

So Leuten wie dir würde ich ja echt immer wieder gerne eine Ausbildung anbieten, einfach weil ich so Leute wie du mich extrem an mich selbst erinnern. Das ist wohl auch der Grund warum ich eine Schwäche dafür habe so Leuten unter die Arme zu greifen.

Das Ding mit der "Sicherheit" ist in Deutschland irgendwie komisch. Ich merke richtig wie die meisten Deutschen absolut auf Sicherheit schielen, ob das vielleicht mit unserer Historie zu tun hat? Naja wie dem auch sei. In Deutschland wirst du nie alleine gelassen, wenn du dich nicht aktiv dagegen sträubst. Harz 4 gibts immer und Jobs gibts auch genug. Du wirst also niemals verhungern und selbst wenn du dich in Deutschland gegen Harz 4 und die Auflagen wehrst, Pfandflaschen sammeln, betteln, Straßenkünstler, etc. helfen dir auch beim Überleben.

Klar wird jetzt jeder halbwegs vernünftige Mensch einwerfen: "Ja aber so will ich doch nicht leben"
Das mag ja sein. Aber je besser man leben will, desto weniger Sicherheiten hat man. Nicht umsonst bunkern sich die reichsten Menschen der Welt ein, schicken ihre Kinder auf Privatschulen, etc. Die machen das bestimmt nicht, weil sie Spaß dran haben, sondern weil mit hohem Reichtum in der Regel auch (wenn man nichts aktiv dagegen tut) niedrigere Sicherheit einhergeht.

Das heißt aber automatisch, dass wenn du gut verdienen willst, du auch gewisse Risiken eingehen musst. Es gibt tatsächlich nur eine Investition, die beinahe risikolos ist und das ist die Investition in dich selbst.

Das ist auch im Prinzip mein Fazit zu alledem:
Egal welchen Weg du gehst, egal was du machst. Die besten Renditen zahlen dir Investitionen in dich selbst. Daher würde ich gar nicht erst mit Day-Trading o.ä. anfangen, sondern steck das Geld lieber in Bücher, Hörbücher, Tutorials, Bildung, Zertifikate, etc.

Und wenn du das tust, dann wirst du früher oder später ganz automatisch weiter kommen in deinem Leben. Du lernst dann z.b. wie du dich in einem Bewerbungsgespräch verkaufen kannst, wenn jemand deine fehlende Ausbildung anprangert. Du findest eventuell heraus wie du an Leute kommst, die dir helfen werden das zu erreichen was du willst. Du wirst z.B. Möglichkeiten finden wie du sogar komplett ohne Ausbildung Geld machen kannst, etc.

Ich würde dir daher ganz dringend davon abraten "irgendwo Geld rein zu stecken" von dem du keine bis kaum Ahnung hast (und Aktien scheinen so ein Gebiet bei dir zu sein).
Natürlich hat jeder sein eigenes Weltbild. Der eine macht lieber ein Studium, bewältigt seinen Bachelor, Master, möglicherweise auch Doktor, weil es einfach sein Ding ist.
Mir ist das durchaus bewusst, dass ich nicht du oder Ragnar bin - das ist auch gut so, denn Ihr habt eure Stärken, die euch in eurem jeweiligen Bereich von anderen abheben.
Ich habe bestimmt auch solche Stärken, die noch ausbaut werden müssen

Ich höre mir gerne den Leidesweg anderer Menschen an. Man kann nur duch solche Erfolgsgeschichten, wie bei euch beiden, profitieren und lernen. Es gibt mehr als einen Weg - wie du auch gesagt hast.

Ich interessiere mich sehr für mögliche Investitionsarten, wie z.B. Aktien und habe auch schon profitiert davon. Aber ich investiere nie mehr als ich mir leisten kann - es ist eher eine Spielerei für mich.

Die Tage schreibe ich dir mal in Discord, wenn du Zeit und Lust hast. Dann können wir bisschen Small-Talk halten
.Sags Barney .! is offline  
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