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Fernseher, Displays und Technologie - OLED for the win

Discussion on Fernseher, Displays und Technologie - OLED for the win within the Hardware Discussions / Questions forum part of the Hardware category.

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Meddl Loide, servus und herzlich willkommen beim... Ach ne, falscher Film.
Wie dem auch sei. Es kommt ja immer mal wieder vor, dass hier und da mal einige Leute einen TV suchen oder sonst ein paar Fragen zu ihren besten Freunden im Wohnzimmer haben. Da Wolfenstein II so oder so noch nicht bei mir angekommen ist und ich gerade nichts Besseres zu tun habe, habe ich mir mal gedacht, dass ich diesen Thread in die Welt setze. Das soll jetzt kein Thema werden, wo es speziell um Kaufberatungen geht. Vielmehr soll der Thread informieren und auch zur Diskussion genutzt werden können. Die Hersteller schmeißen ja mit immer mehr Fachbegriffen um sich. Ob nun OLED, QLED, HDR, HDR+, 4K, 4K UHD usw.. Für den Laien wird das schnell extrem unübersichtlich. Da sich der Stand der Technik immer weiter entwickelt, wird sich (so hoffe ich), auch das Thema entsprechend entwickeln. Optisch wird sich das Thema über die Zeit hoffentlich auch noch etwas ändern. Das Forum bietet hier IMHO ziemlich wenig Spielraum so ein Thema optisch schön zu gestalten. Mit Bildern möchte ich das aber auch nicht unbedingt realisieren, da dort das Risiko einfach zu groß ist, dass der Hoster die Bilder löscht.

Inhalt

1 Aktuelle Display Technologien
1.1 LED/LCD
1.1.1 Edge-LED/Direct-LED
1.1.2 IPS/VA/TN
1.2 Plasma
1.3 OLED
1.3.1 WRGB OLED Panel
1.3.2 Quantum dot OLED Panel
1.4 QLED
1.5 MicroLED
2 Aktuelle Auflösungen
2.1 576i (SD)
2.2 720p (HD-Ready)
2.3 1080i/1080p
2.4 4K UHD (UHD-1)
2.5 8K UHD (UHD-2)
3 TV-Größen
3.1 32“
3.2 40“
3.3 50“
3.4 55“
3.5 65“
3.6 >70“
4 Schnittstellen
4.1 HDMI
4.2 Toslink/SPDIF
4.3 YPbPr und Composite
4.4 USB
4.5 Tuner Anschlüsse
4.6 Bluetooth
5 Sonstige Features
5.1 HDR/HDR10+/Dolby Vision/HLG
5.2 Ambilight/Lightberry
5.3 Dimming ft. Backlight Master Drive
5.4 Gaming
5.5 HDCP
5.6 eARC
5.7 Acoustic Surface/Crystal Sound
5.8 HGiG
6 Bildfehler/Anzeigefehler/Nebenwirkungen
6.1 Tote Pixel
6.2 Klötzchenbildung/Kompressionsartefakte
6.3 Banding
6.4 Clouding
6.5 Blooming
6.6 Dirty-Screen-Effect
6.7 Ghosting
6.8 Soap-Opera-Effect
6.9 Halo-Effect
6.10 Judder
6.11 Image Retention/Image persistence
6.12 Einbrennen ("Burn-in")
7 Bildoptimierung
8 Filmmaker Mode
9 CalMAN Autocal
10 Das richtige HDMI Kabel
11 Logos/Zertifizierungen
12 FAQ
12.1 Was ist denn nun besser? LCD? OLED?
12.2 Ist es nicht Geschmackssache, was für einen Fernseher ich kaufe?
12.3 Wieso hatte mein Fernseher im Laden viel kräftigere Farben?
12.4 Welcher Hersteller ist denn jetzt der Beste?
12.5 Ich möchte einen großen Fernseher der gut ist, aber nicht viel bezahlen. Gibt es sowas?
12.6 Wie viel Geld soll ich für einen guten Fernseher ausgeben?
12.7 Wann ist ein guter Zeitpunkt ein Fernseher zu kaufen?
12.8 Welche SmartTV-Oberfläche ist die Beste?
12.9 Gibt es einen „Flagshipkiller“?
12.10 Dolby Vision oder HDR10+?
12.11 Was ist ein RGBW-Display und worin unterscheidet es sich von einem RGB Display?
12.12 Soll ich mir jetzt schon einen 8K-Fernseher/UHD2-Fernseher kaufen?
12.13 Welchen Bildmodi soll ich verwenden?
12.14 Was ist der Unterschied von (HDMI) VRR, G-Sync (via HDMI) und FreeSync (via HDMI) bei Fernsehern? Was brauche ich?



1 Aktuelle Display Technologien

Nicht jeder Fernseher oder Monitor basiert auf der selben Displaytechnologie. Hersteller schmeißen mit Begriffen wie QLED oder OLED um sich. Im Internet schreiben die Leute von IPS, VA und DirectLED. All das sind Begriffe die leicht verwirren können. Kapitel 1 widmet sich diesen Begriffen und schafft ein grundlegendes Verständnis dafür, was beim Kauf eines Fernsehers oder auch Monitors zu beachten ist.

1.1 LED/LCD
Während man früher die Begriffe LED (light emitting diode“) und (LCD für „liquid crystal display“) noch voneinander trennen konnte ist, heute jeder LED TV den ihr so findet auch ein LCD TV. Wie man schon an dem englischen Namen erkennt, handelt es sich bei LCD, um eine Flüssigkristallanzeige. Je nach angelegter Spannung beeinflussen die Flüssigkristalle also die Richtung des Lichts. Während für die LCD Technik früher einfach ein oder zwei Lampen verwendet wurden, nutzt man hierzu heutzutage LEDs als Hintergrundbeleuchtung. Und das macht ausnahmslos jeder TV-Hersteller. Ein paar Vor- und Nachteile von LCDs sind:

Vorteile:
- Verhältnismäßig günstig zu haben
- In vielen Fällen bessere Spitzenhelligkeiten als OLED
- LCDs haben ein "natürliches" Motion Blur, was Low-Frame-Rate-Content nicht so ruckelig aussehen lässt
- In Kombination mit Quantum Dots kann ein sehr großes Farbspektrum abgedeckt werden
- Besser für hellere Räume geeignet
- Durch den guten Kontrast und das perfekte Schwarz kann OLED richtig räumlich wirken. Wichtig ist hier natürlich auch gutes Quellmaterial.
- "Kino-Balken" sind Schwarz. Ob man es glaubt oder nicht. Speziell, wenn man in dunkler Umgebung ist fällt dieser Punkt stärker ins Gewicht, als man denken mag. Man nimmt diese Balken dann einfach absolut nicht mehr wahr, da sie fließend in die Wand übergehen.

Nachteile:
- LCD-TVs können kein richtiges Schwarz darstellen, egal welcher Paneltyp zum Einsatz kommt
- Manche Leute mögen den natürlichen Motion Blur von LCDs nicht.
- Schlechterer Kontrast als OLEDs
- Verschiedene Paneltypen machen den Markt etwas komplexer
- Panel-Lotterie ist ebenfalls bei LCDs ein Fall (Stichwort Dirt-Screen-Effect)

1.1.1 Edge-LED/Direct LED
Irgendwo wird jeder schon einmal etwas von Edge-LED oder Direct-LED gelesen haben. Hier handelt es sich einfach nur um die Art der Anbringung der LEDs. Videos sagen mehr als 1000 Worte. Entsprechend hier mal ein guter Vergleich zwischen Edge LED und Direct LED:

Wie der Name „Edge-LED“ schon sagt, sind die LEDs bei dieser Art von TVs nur am Rand angebracht. Heutzutage befindet sich eigentlich nur noch eine LED-Leiste an der Unterseite des TVs. Der große Nachteil hier ist also, dass es zu einer relativ ungleichmäßigen Ausleuchtung kommen kann und ggf. auch Schattenbildung auftreten kann. Auch ist es nicht möglich gezielt Zonen zu dimmen (dazu später mehr), welches negativen Einfluss auf den Schwarzwert hat. Der Vorteil für die Hersteller allerdings ist, dass die TVs günstiger produziert werden können und flacher sind. Allerdings heißt das eben nicht, dass Edge-LED-TVs zwangsläufig Einsteigergeräte sind. Auch in der gehobenen Mittelklasse findet man immer wieder TVs, die eine sehr gute Edge-LED Beleuchtung haben (z.B. Sonys XE93-Serie). Die Nachteile der Technik bleiben bestehen. Dennoch heißt das nicht, dass das Bild schlecht sein muss. In hellen Räumen wird man so kaum einen Unterschied zwischen Direct-LED-TVs merken.
Bei Direct-LED-TVs habt ihr, wie man in dem Video sehr gut sieht, die LEDs direkt „hinter der Scheibe“. Das führt eben auch zu einer tieferen Bauweise der TVs. Die Anzahl der LEDs variiert jedoch auch nach Preisklasse. Es ist also keinesfalls gesagt, dass ihr bei günstigen TVs eine flächendeckende Bestückung von LEDs habt. Das muss nicht mal bei teuren TVs sein. Dennoch bietet die Direct-LED-Technik im Endeffekt den Vorteil, dass man eine flächendeckendere Ausleuchtung erzeugen kann, wenn der TV denn gut ist. So kann man beispielsweise die LEDs in einzelne Zonen aufteilen und dann diese dimmen. Welches dann einen besseren Schwarzwert schafft. Welcher aber weit entfernt von OLED oder Plasma ist. In letzter Zeit haben viele Hersteller daran gearbeitet, DirectLED Displays nochmals zu verbessern, indem sie die Größe des LED Backlights weiter reduziert haben. Solche Monitore oder TVs werden dementsprechend als "MiniLED TVs" bezeichnet. Durch die kleineren LEDs sind die Hersteller in der Lage, wesentlich mehr LEDs als Hintergrundbeleuchtung zu verwenden. Wodurch sich deutlich mehr Local Dimming Zonen ergeben. Was folglich wieder für einen besseren Schwarzwert sorgt. MiniLED ist aber weiterhin nicht zu verwechseln mit MicroLED (siehe weiter unten). MicroLED geht quasi noch eine Stufe weiter als MiniLED und verkleinert die LEDs auf Pixelgröße, wodurch jede einzelne LED ein Pixel darstellt.

1.1.2 IPS/VA/TN
Neben verschiedenen Hintergrundbeleuchtungen gibt es auch noch verschiedene Paneltypen. Diese untergliedern sich, ähnlich wie bei PC-Monitoren, in TN, IPS und VA.
Während TN Panel eigentlich absolut keine Rolle im TV-Segment spielen, tauchen sie ab und an doch mal in Billig-TVs auf, die unter 150€ kosten. Nachteil an TN-Panel-Displays ist eben, dass diese schlechte/falsche Farben erzeugen, einen schlechten Kontrast und eine grausame Blickwinkelstabilität vorweisen. Im Endeffekt sind diese Punkte oftmals wichtige Aspekte im Bereich TV (aber auch bei Monitoren). Deshalb findet man in TVs auch immer wieder IPS oder VA-Panel. Hier werden VA-Panel allerdings in vielerlei Hinsicht von vielen Herstellern bevorzugt, da diese neben einer guten Farbdarstellung, auch gute Schwarzwerte und einen guten Kontrast bieten. IPS-Panel hingegen neigen, wie auch im Monitor-Bereich, oftmals an Backlight-Bleeding oder IPS-Glow und sind aufgrund des schlechten Schwarzwertes oftmals nur für helle Räume geeignet. Gerade bei TVs ist dieses dann doch eher suboptimal und ausfällig, da die aufgehellten Flächen einfach viel größer sind. Auch bieten Fernseher mit VA-Panel bei der Widergabe von HDR Inhalte durch ihren größeren Kontrast Vorteile gegenüber IPS.

Hier eine kleine Kurzübersicht mit den Wichtigsten Vor- und Nachteilen der einzelnen Typen:

TN Panel:
+ Bekommt man auch unter 100€ bei Monitoren
+ Keine Probleme mit IPS Bleeding
- Schlechter Kontrast => Weiß kann ausbrennen, Schwarz absaufen
- Schlechte Blinkwinkelstabilität
- Schlechte Farbwiedergabe


IPS Panel:
+ Gute Farbwiedergabe (In Bezug auf Farbgenauigkeit + "Kraft")
+ Gute Blinkwinkelstabilität
+ Geringers Risiko der Schlierenbildung (Siehe auch Dirty-Screen-Effect)
o Durschschnittlicher Kontrast (da kein richtiges Schwarz möglich ist; suboptimal für HDR oder dunkle Räume)
- IPS Glow und Höheres Risiko Backlightbleeding zu haben als TN oder VA (Stichwort: Panellotterie)
- Monitore mit Vollausstattung (G-Sync etc.) sind teurer

VA Panel:
+ Gute Farbwiedergabe
+ Sehr guter Kontrast (kein Vergleich zu OLED)
+ Sehr gute Schwarzwerte (natürlich kein Vergleich zu OLED)
+ Kein IPS Bleeding
+ Günstiger als IPS
- Blickwinkelstabilität schlechter als bei IPS
- Mag keine direkte Sonneneinstrahlung


1.2 Plasma
Plasmageräte wurden schon Ender der 90er populär. Trotz vieler Vorteile gegenüber der LED/LCD Technik hat es diese Displaytechnologie aber nicht geschafft, sich gegen LED/LCD durchzusetzen. Gründe hierfür waren unter anderem ein höherer Stromverbrauch, Plasmarauschen sowie das hohe Risiko des Einbrennens. Darüberhinaus war es für die Hersteller wirtschaftlich nicht möglich Plasmageräte in hoher Auflösung zu fertigen. Dementsprechend sind die letzten Plasma-Geräte mit dem Beginn des UHD-Zeitalters verschwunden. Einer der Marktführer für Plasma TVs war Panasonic. Diese haben Ende 2013 die Produktion dieser TVs eingestellt. Dennoch gibt es noch viele Hardcore-Fans dieser Displaytechnologie, die sich die Technik zurückwünschen, da Schwarzwert und Kontrast von normalen LCD/LEDs nicht erreicht werden können.
Bei der Plasmatechnik wird Gas, welches sich in jeder der drei Kammern eines Pixels befindet, dazu genutzt das Bild zu erzeugen. Die Leuchtmittel die sich im Panel befinden, werden durch Plasmaentladungen zum Leuchten gebracht. Durch die Mischung von Rot, Grün und Blau werden so die restlichen Farben erzeugt. Der große Vorteil gegenüber LED/LCD ist jetzt, dass man für einen schwarzen Pixel einfach kein Gas in einleitet. Folglich bleibt der Pixel wirklich schwarz und nicht nur dunkelgrau. Damit erreicht man also einen perfekten Schwarzwert.

1.3 OLED
Wie der Name OLED schon sagt handelt, es sich hier wieder um eine „light emitting diode“. Dieses Mal allerdings eine auf organischer Basis. Sprich „organic light emitting diode“. Die Technik ist wohl die Aktuellste, die man bekommen kann. Sie vereint im Endeffekt die Vorteile von LED TVs und Plasma-TVs. Entsprechend kostspielig wird aber die ganze Sache. In Smartphone-Bereich ist die Technik schon vor langer Zeit angekommen (außer bei Apple). Im TV-Bereich sieht es dort etwas düsterer aus. Der einzige Hersteller für OLED-TV-Panels ist LG. Im Smartphone-Bereich gibt es da z.B. noch Samsung. Das heißt aber nicht, dass nur LG OLED-TVs anbietet. Immer mehr Hersteller springen langsam auf den OLED-Zug auf. Allerdings steckt aktuell noch in jedem dieser Geräte ein Panel von LG. LG treibt es sogar so weit, dass in der aktuellen 2017er Generation sowohl bei den „günstigen“ TVs für 2000€ das gleiche Panel verbaut ist, wie in den 8000€ Flaggschiffen.
Großer Vorteil gegenüber LED/LCD-TVs ist der Schwarzwert bzw. auch der Kontrast, jeder einzelne Pixel an und ausgeschaltet werden kann. Also ähnlich wie bei Plasma TVs. Entsprechend liegt man hier auch auf einem Level. So benötigt die OLED-Technik, in dunklen Bildern, auch weniger Energie als die LED/LCD-Technik. Auch auf die Abwärme hat das einen Vorteil. Mit einer Reaktionszeit von 1 Mikrosekunde (1*10^-6 Sekunden bzw. 0.000001 Sekunden) ist OLED auch hier ungeschlagen. In Sachen Inputlag muss das allerdings nicht heißen (siehe unten). In Sachen Bauweise ist man bei OLED in der Lage das Panel superflach zu bauen. Auch gibt es bereits biegbare OLED-Displays. Optisch sind solche Geräte also definitiv ein Highlight.
Ein riesen Nachteil im Vergleich zur LED/LCD Technik stellt aktuell noch die Lebensdauer dar. Während erstere problemlos 30.000 Betriebsstunden erreichen können, sind OLEDs dazu noch nicht in der Lage. Die Technik entwickelt sich hier aber von Jahr zu Jahr weiter. In diversen Berichten sprach LG allerdings bereits davon, dass aktuelle OLED Fernseher im Labor bereits 100.000 Stunden schaffen sollen. Zu den verwendeten Einstellungen verriet man allerdings nichts. Die Abnutzung bei 100% Leuchtkraft vs. 20% Leuchtkraft ist natürlich höher. Von daher gilt es auch hier weiterhin vorsichtig sein. Auch lila Spiegelungen können unter Umständen relativ nervig sein. Aber auch hier haben die Hersteller bei den 2017er Modellen schon extreme Verbesserungen vorgenommen, sodass diese gerade bei den teureren Modellen kaum noch auftreten. Darüber hinaus ist OLED in Sachen Helligkeit herkömmlichen LCD/LED-TVs auch weiterhin unterlegen. Dieses merkt man gerade bei HDR-Content. Entsprechend fühlen sich OLEDs in heller Umgebung aktuell noch eher unwohl bzw. kommen nicht so gut zur Geltung. Ebenfalls wird OLED-TVs nachgesagt, dass Bildelemente, ähnlich wie bei Plasma-TVs, einbrennen können. Die Hersteller versuchen aber immer weiter diese Probleme verringern. Da es sich bei OLED aber um eine organische Technologie handelt, ist es Risiko immer gegeben. Ein weiteres Problem mit OLEDs hört auf den Namen Image Retention. Das ist quasi ein temporäres "einbrennen" des Bildes, wenn das entsprechende Element über längere Zeit angezeigt wurde (z.B. eine Minimap in Spielen oder ein Senderlogo). Im Gegensatz zum richtigen Einbrennen verschwindet Image Retention nach einiger Zeit wieder. Nicht ohne Grund haben alle modernen OLED-TVs entsprechende „Reinigungsfunktionen“, die das Panel entsprechend regenerieren lassen, um diesen Schwächen vorzubeugen, während der TV im Standby ist. Achtung: Aus diesem Grund sollte man OLED TVs niemals komplett vom Strom trennen. Es ist nicht gut für OLED-TVs. Gerade aufgrund der rasanten Entwicklung sollte man bei OLEDs möglichst zur aktuellen Generation greifen. Zusammenfassend nochmals einige Vor- und Nachteile der OLED-Technologie

Vorteile von OLED:
- Sehr gute Farben
- Perfektes Schwarz
- Sehr guter Kontrast
- Sehr gute Blickwinkelstabilität
- Sehr gute Reaktionszeit der Pixel (kein Nachzieheffekt)

Nachteile von OLED:
- Gefahr von Burn-In
- Sehr schnelle Reaktionszeiten haben den Nachteil, dass Low-Frame-Rate-Content ruckeliger aussieht als auf klassischen LCD-TVs, da das "Motion Blur" der LCDs quasi wegfällt. Das nimmt aber auch jeder wieder unterschiedlich wahr.
- Panel-Lotterie (Speziell in Sachen Uniformity/Vertical Banding)
- Spitzenhelligkeit ist nicht annähernd so hoch wie bei LCDs, wodurch manchen im HDR-Bereich der "Pop" fehlt. Auch nehmen einige Leute den Auto-Brightness-Limiter bei OLEDs stärker wahr als bei LCDs. Zeitgleich konnte man hierdurch die Lebenserwartung stärken.

1.3.1 WRGB OLED Panel
Alle OLED Fernseher der letzten paar Jahre nutzen Panel von LG Displays. Seien es nun OLEDs von LG, Sony oder Panasonic. Entsprechend nutzen auch alle, halbwegs aktuellen, Fernseher entsprechende WRGB Panel. Normalerweise bestehen Pixel aus roten, grünen und blauen Subpixeln. Daher auch der Name RGB. Da OLED TVs an sich aber das Problem mit der geringeren Helligkeit haben, wurden Mittel gesucht die Helligkeit zu erhöhen. Dieses wurde durch einen zusätzlichen, weißen Subpixel (pro Pixel) erreicht. Entsprechend ist dank dieses Pixels die Lichtausbeute noch etwas höher. Allerdings bringt der weiße Subpixel auch einen großen Nachteil mit sich. So sehen die Farben bei größerer Helligkeit etwas verwaschener aus, als bspw. bei einem normalen QLED-LCD-TV.

1.3.2 Quantum dot OLED Panel
Ab 2021 will Samsung, auch im TV Bereich, wieder auf OLED setzen. Aus Gründen wird Samsung aber keine OLED Panel von LG einsetzen. Stattdessen wird man wieder anfangen eigene OLED Panel zu produzieren. Das hat Samsung bereits vor einigen Jahre gemacht. Allerdings litten Samsungs OLED unter starken Burn-In Problemen, da die blauen Subpixel sich zu stark abgenutzt haben. Im Smartphone Bereich nutzt Samsung allerdings seit Jahren OLED Displays. OLED ist also kein unbekanntes Territorium für Samsung.
Da Samsung im LCD Bereich schon seit Jahren Erfahrungen mit Quantum dot LCD-TVs hat, wird man hier nun auf dieses Wissen zurückgreifen und die Vorteile der Quantum dot Technik mit der OLED Technik kombinieren. Genaue Informationen zu diesen TVs (Stand 10.2019) sind aktuell noch nicht bekannt. Entsprechend gibt es auch noch keine Informationen darüber, wie sich Samsungs Quantum dot OLEDs in Sachen Burn-in etc. schlagen. So oder so wird der Einstieg von Samsung, in den OLED Markt, nur gutes Bedeuten, da das Monopol von LG damit etwas durchbrochen wird. Dennoch gilt es abzuwarten, wie sich die "QOLEDs" dann schlagen werden.

1.4 QLED
Vor allem Samsung, aber auch einige andere chinesische Hersteller wie Hisense, werben seit einiger Zeit mit dem Begriff QLED beziehungsweise "Quantum dot". Im Endeffekt handelt es sich hierbei aber nicht um eine wirklich neue Display-Technologie. Es ist einfach nur der nächste Entwicklungsschritt der LCD-/LED-TVs. Das grundsätzliche Prinzip von QLED-TVs gegenüber handelsüblichen LED-/LCDs ist hierbei aber gleich. Flüssigkristalle bringen hier ebenfalls mit der Hilfe von einer LED-Hintergrundbeleuchtung ein Bild auf den TV. Das Besondere hierbei ist dieses Mal, dass die Hintergrundbeleuchtung in der Farbe Blau leuchtet, statt Weiß. Die Folien, welche auch bei normalen LCD-/LEDs das Licht verteilen, enthalten bei den QLED TVs entsprechende Nano-Partikel (Quantum dots). Werden diese Quantum Dots Lichtstrahlen ausgesetzt geraten diese in Schwingung (im Endeffekt nichts anderes als elektromagnetische Wellen). In Abhängigkeit von der Größe werden dann Blau, Gelb, Grün oder Gelb erzeugt. Das Ergebnis sind wesentlich brillantere (in etwa auf dem Niveau von OLEDs) und kontrastreichere Bilder als bei den normalen LED-/LCD-TVs. Dazu punkten QLED TVs mit bis zu 50% weniger Stromverbrauch als diese. Wie bei OLEDs gibt es aber auch bei QLED Fernsehern noch keine Langzeittests. In Sachen Lebensdauer sollte man also noch ein Fragezeichen setzen.
Als kleines Fazit lässt sich also festhalten, dass QLEDs einiges besser machen als handelsübliche LCD-TVs. Im Endeffekt aber vor allem in Sachen Schwarzwert und Bauweise dann doch nicht an OLEDs rankommen. Die Wahl der Abkürzung "QLED" ist dabei wohl also ein cleverer Marketing-schachzug. Dennoch wird es über kurz oder lang sehr interessant werden, wie die QLED-Technik sich entwickelt. Über kurz oder lang will man bei QLED TVs nämlich auf die Hintergrundbeleuchtung verzichten, indem die "Quantum dots" von selber leuchten können.

1.5 MicroLED
Wer sich etwas mit der CES 2018 auseinandergesetzt hat wird eventuell etwas von Samsungs „The Wall“ gehört haben. Also ein riesengroßer TV, der auch individuell angefertigt werden kann. Richtig spannend wird es aber, wenn wir uns die Bildschirmtechnologie angucken. Wer hier im ersten Moment wieder ein Marketing-Gag seitens Samsung vermutet, den muss man enttäuschen. Tatsächlich handelt es sich bei MicroLED um mikroskopisch kleine LEDs, die im Endeffekt die Pixel darstellen. Entsprechend gibt es natürlich keine Hintergrundbeleuchtung. Die Pixel sind schließlich selbstleuchtend. Wer sich jetzt denkt: „Das kommt mir bekannt vor!“, der wird wahrscheinlich an OLEDs denken. Das ist im Endeffekt zwar falsch, aber irgendwie dann doch nicht. Wie der Name OLED ja schon sagt, basieren diese wie die Plasma-Technologie auf organischem Material. Die MicroLED-Technologie hingegen basiert auf anorganischem Material. Also quasi „AOLEDs“. Entsprechend wird diese Technologie von vielen als „Nachfolger der OLEDs“ angesehen. Vom Ding her haben wir also alle Vorteile der OLED-Technik, was u.A. heißt:
- Perfektes Schwarz
- Schnelle Reaktionszeiten
- Hoher Kontrast.

Aber eben auch zur selben Zeit die Vorzüge der LED-Technologie:
- Kein Einbrennen (da anorganisch!)
- Deutlich heller als OLED

Wer die klassischen OLEDs also bereits als Optimum ansieht, der sollte eventuell schon mal umdenken. Spannend wird auch, welche Hersteller wann und in welcher Form auf den MicroLED-Zug aufspringen. Fürs Erste wird es aber wohl darauf hinauslaufen, dass MicroLED-Fernseher in "normalen" Größen noch in weiter Ferne sind. Zum einen liegt das an den hohen Produktionskosten, aber eben auch an technischen Limitierungen. So ist es aktuell einfach noch nicht möglich einen UHD-TV zu produzieren, der beispielsweise 65" ist. Der Stromverbrauch ist im aktuellen Status scheinbar auch noch hoch. Folglich kann man durchaus sagen, dass es sich bei Samsungs "The Wall" ausschließlich um ein Proof-of-Concept handelt. Bereits gegen Ende 2018 hat Samsung "The Wall" an Buisnesskunden verkauft. Mit einem Preis ab 400.000€ zuzüglich Mehrwertsteuer, ist der MicroLED-Fernseher aber ein kostspieliges Vergnügen.
Bereits 2019 hat Samsung MicroLED TVs erstmals auch an den "normalen" Kunden ausgeliefert. Unter dem Namen "The Wall Luxury" werden die ersten Consumer-Modelle der Micro-LED-TVs an den Mann gebracht. Will man eine volle 8K Auflösungen erzielen, muss man zu einer 292" Version des Fernsehers greifen. Wer es sich nicht erlauben kann solch einen großen TV in sein Wohnzimmer zu stellen, muss allerdings mit geringeren Auflösungen leben. Die 73" Version kommt so nur auf eine Auflösung von 1920x1080 Pixeln. Eine UHD-Auflösung wird es vermutlich erst bei Größen jenseits der 100" geben.
Zu den Preisen hüllt sich Samsung in Schweigen. Bedenkt man, dass selbst Samsungs 98" 8K QLED TV mit stolzen 99.999€ UVP an den Markt gegangen ist, so wird ein 292" 8K MicroLED oder ein >100" 4K MicroLED diese Dimensionen locker sprengen. So kostet bereits die 4K Version in 146" schlappe 499.999€. Und selbst die Full-HD Variante wird sicherlich nicht günstig werden. Fraglich ist es hier, wie man den Leuten im Zeitalter von 8K einen Full HD Fernseher verkaufen möchte (Vermutlich für mehrere (zehn-)tausend Euro). 2020 erweitert Samsung die Kapazitäten, um MicroLED TVs in größeren Stückzahlen produzieren zu können. Allerdings werden die Preise weiterhin jenseits von Gut und Böse liegen. Schätzungen gehen davon aus, dass MicroLED für den normalen Consumer erst gegen 2025 wirklich relevant wird. Wobei selbst dann wohl nur das Highend Segmend bedient wird.


2 Aktuelle Auflösungen

Ob 1920x1080 oder 2160p - Auflösungen sind wohl eines der wichtigsten Dinge, die wir beim Kauf eines Fernsehers beachten. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den relevanten Auflösungen, die einem im "Fernseh-Alltag" begegnen. Gesagt werden muss hierbei: Nur weil man einen UHD TV hat, heißt es noch lange nicht, dass das Bild wirklich "UHD-Qualität" hat.

2.1 576i (SD)
576i klingt für viele nach Steinzeit. Allerdings ist das auch weiterhin die Auflösung, wenn ihr SD-TV-Sender guckt. Das "i" steht für „interlaced“ und bedeutet nichts anderes, als dass die Bilder in 50 (In DE) Halbbildern pro Sekunde übertragen werden.

2.2 720p (HD-Ready)
Auch 720p klingt für viele schon nach einem Relikt aus längst vergangenen Tagen. Falsch gedacht. Denn unsere öffentlich-rechtlichen-TV-Sender strahlen in ihren HD-Varianten weiterhin in dieser Auflösung aus.

2.3 1080i/1080p (Full HD)
Bei 1080i handelt es sich ebenfalls wieder um ein Verfahren, wo Halbbilder genutzt werden. Die privaten TV-Sender senden beispielsweise in dieser Auflösung. Nachteil gegenüber Vollbildern kann u.U. sein, dass ihr bei Kameraschwenks schwarze Schatten seht. Also bitte nicht beim nächsten Fußballspiel darauf achten. Sonst achtet ihr auf nichts anderes mehr.
1080p hingegen findet man auf jeder Blu-Ray oder bei den entsprechenden Serien und Filmen auf Netflix und Amazon Instant Video. Im Gegensatz zu 1080i wird hier mit Vollbildern gearbeitet. Entsprechende Nachteile, die durch das Interlanced-Verfahren entstehen, sollten damit wegfallen.

2.4 4K UHD (UHD-1)
4K, UHD, 4K UHD – ja was denn jetzt eigentlich. Wenn wir (bzw. die Hersteller) über „4K“ reden, verstehen die meisten Leute darunter eine Auflösung von 3840x2160. Ganz richtig ist das allerdings nicht. Offiziell handelt es sich bei 4K nämlich um eine Auflösung von 4096x2160. Diese kommt allerdings nur im Beamer-Bereich zum Tragen (und dort auch nicht immer). Um die Leute also nicht weiter zu verwirren, hat man sich irgendwann einmal darauf geeinigt, 4K UHD zu der Auflösung von 3840x2160 zu sagen. Fernsehsender gibt es bis auf einige Demokanäle und Sky-Sender noch nicht. Auf Netflix & Co. findet man hingegen schon etwas mehr Auswahl an Filmen oder Serien. Auch die UHD-BluRay nimmt so langsam Fahrt auf. Allerdings schrecken Preise von über 30€ für eine Scheibe und >300€ (XBone S mal ausgeklammert) für einen richtigen Player doch noch viele Leute ab. Für ein richtiges UHD-Erlebnis kommt man um diese aber nicht rum. Streamingdienste bieten dank höherer Kompression doch eher ein besseres Full HD BluRay Bild. Da viele Quellmaterial kein natives UHD ist, ist es umso entscheidender, dass der Upscaler im TV selber gute Arbeit verrichtet. Hier trennt sich dann in vielen Fällen auch die Spreu vom Weizen.

2.5 8K UHD (UHD-2)
Bereits seit 2018 gibt es erste 8K-Fernseher (UHD2) von Sharp und Samsung im Handel. Auf der CES 2019 haben schließlich auch andere Hersteller, wie beispielsweise LG und Sony, ihre ersten 8K-Fernseher vorgestellt. Grund hierfür ist wohl vor allem der „Druck“ aus Japan. Diese planen ja bereits die Olympischen Spiele 2020 in 8K zu übertragen. Da es sich bei 8K noch um eine relativ neue Auflösung handelt, sind solche Fernseher preislich ab dem mittleren, vierstelligen Betrag zu finden. In Sachen Größen gehen solche Fernseher ab 75“ los, da es sich bei kleineren Größen kaum lohnt, entsprechend hohe Auflösungen zu nutzen.
Bei der gesamten 8K bzw. UHD2 Thematik gilt aber zu beachten, dass noch so gut wie kein Quellmaterial existiert. YouTube ist hier einer der wenigen Dienste, die es bereits erlauben in solch hoher Auflösung Videos zu schauen. Auch ist noch nicht abzusehen, ob es in naher Zukunft einen Standard gibt, der 8K-Auflösungen auf die UHD-BluRay bringt. Quellgeräte fehlen hier ebenso und auch Streaming verlangt bei solch hohen Auflösungen eine immer größere Bandbreite, die vielerorts (gerade in Deutschland) noch fehlt. Auch große Hollywoodstudios tun sich bereits schwer, Filme wirklich in echter UHD Auflösung zu veröffentlichen. In vielen Fällen kommt hier ein Full HD Master zum Einsatz, welches am Ende einfach hochskaliert wird. Das spart am Ende auch Rechenleistung und Zeit. Für viele Filme wird aktuell auch nicht mal eine 8K Kamera genutzt. Kameras wie die die Sony Venice, welche u.A. für die neuen Avatar Filme genutzt werden, nehmen so gerade mal in 6K auf.
Im Bereich Gaming ist relativ klar zu sehen, dass wir jetzt gerade erst an dem Punkt angekommen sind, wo Spiele in UHD Auflösung mit entsprechend guten Qualitätssettings gespielt werden können, ohne dass wir dafür mehrere Tausend Euro für eine Grafikkarte ausgeben müssen. Nur hohe Frameraten >100 FPS sind noch nicht in der Kombination möglich. UHD2 bedeutet wieder eine Vervierfachung der Pixelanzahl, welches wiederum, noch mehr Rechenleistung fordert. Dementsprechend ist die Auflösung für Games auch noch absolut uninteressant.
In der deutschen Fernsehlandschaft ist zum Großteil noch nicht mal Full HD Standard. UHD ist für die Fernsehanstalten seit Jahren nur ein Testprojekt, wo es auch noch keine Infos gibt, wann und ob UHD mal ins „finale Programm“ genommen wird.
Aus diesem Grund bewerben die Fernsehhersteller, welche jetzt bereits entsprechende Fernseher bringen, mit künstlicher Intelligenz, um das Bild noch besser hochzurechnen. Erste Tests bei Samsungs 2018er UHD TVs haben aber kaum ein Unterschied zu herkömmlichen Upscalern feststellen können.
Insgesamt lässt sich also festhalten, dass ein Kauf eines 8K-Fernsehers absolut verfrüht ist. Keiner weiß, wie sich die Technik noch entwickelt, was für Standards ggf. bereits nächstes Jahr hinzukommen (siehe u.A. die Thematik, wo HDR oder HDMI 2.0 erst eingeführt wurden, als es 4K UHD Fernseher bereits gab). Auch neue Codecs könnten später noch eingeführt werden, die für die Wiedergabe von entsprechendem Content nötig ist. Entsprechend ist es für den Moment, ohne Zweifel, besser sich einen guten 4K UHD Fernseher zu kaufen. Hier ist dann aber zu beachten, dass in den nächsten Jahren immer mehr 8K-Fernseher vorgestellt werden. Gerade der High-End-Bereich wird vielleicht nächstes Jahr schon aus mehr UHD2 TVs bestehen als aus UHD-TVs. Aus diesem Grund ist es ratsam sich 2019 mit einem UHD-Fernseher aufzurüsten, sofern man ein wirklich gutes Gerät kaufen will. Hier kann man dann sicher sein, dass das Produkt wirklich ausgereift ist und es alles kann, was man in den nächsten Jahren braucht.

3 TV Größen

Neben den hier genannten Auflösungen gibt es natürlich noch einige Exoten, wie z.B. 42“ oder 49“. Diese sind aber mittlerweile doch eher in der Minderheit. Beim Testen der TVs im Laden sollte man sich keinesfalls vom Größeneindruck täuschen lassen. Dort wirken selbst 55“ schon klein. Zu Hause kommt dann meist die böse Überraschung.

3.1 32“
32“ Geräte sind für viele die kompakte Alternative im Schlafzimmer oder wer es gerne dekadent hat für das Badezimmer oder die Küche. Finden tut man solche Geräte eigentlich nur in Full HD oder teilweise noch in HD-Ready. Aber für UHD sieht es da schon eher schlecht aus. Im Endeffekt lohnt es sich für solch eine kleine Größe nämlich einfach nicht. Auch die Produktion wäre hier aufwendig. Preislich sind solche TVs schon ab 150€ zu haben.

3.2 40“
40“ ist die erste Größe, wo man wirklich UHD-TVs für bekommt. Und wo es sich dann auch lohnt. Allerdings unter der Voraussetzung, dass man entsprechend nah am TV sitzt. Mit 1m ist mal hier schon relativ gut bedient. Sitzt man zu weit weg, sieht man irgendwann einfach keinen Unterschied zu vergleichbaren Full HD Geräten. Gute Mittelklassegeräte gehen bei ca. 700€ – 800€ los.

3.3 50“
Ab 50“ lohnt es sich für viele die höhere Auflösung erst ab dieser Größe. Gerade wenn man entsprechend nah am TV sitzt. Gute Mittelklassegeräte findet man hier im Preisbereich 900€ - 1500€.

3.4 55“
Langsam kommen wir in den Größenbereich, denen Männer gegenüber der Frau nur noch schwer rechtfertigen können. Preislich liegt man hier bei entsprechenden Mittelklassegeräten bei mehr als 1500€. Viele Hersteller bieten hier dann auch die ersten OLED-TVs an. Diese liegen dann meistens, je nach Ausstattung bei 1800 – 2500€.

3.5 65“
Für viele ist das heutzutage die absolute Wunschgröße. Quasi das neue „40 Zoll“.
Für qualitativ gute Geräte sollte man um die 2000€ einplanen. Für OLED-Geräte in der Größe logischerweise etwas mehr.

3.6 >70“
Fernseher in dieser Größe werden immer beliebter. Zum einen dank der sinkenden Preise. Zum anderen durch 8K. Tatsächlich verzeichnen Fernseher ab diesen Größen das größte Marktwachstum. Entsprechend steigt das Angebot solcher Fernseher bereits an. Preislich merkt man hier allerdings auch einen exponentiellen Anstieg bei entsprechend guten Geräten. Speziell auch bei den höherwertigen Geräteklassen. Will man also nicht gerade ein Low-End-Modell wird man preislich mit mehreren Tausend Euro rechnen müssen. Ebenso stößt man hier so langsam in Regionen vor, wo man Probleme bekommen kann, den Fernseher bzw. den Karton überhaupt in die Wohnung zu bekommen. Hier liegt es dann an den Entwicklern z.B. aufrollbare Fernseher wirklich marktreif zu machen.

4 Schnittstellen

Jeder Fernseher kommt mit Schnittstellen daher, um beispielsweise eine Konsole oder einen BluRay-Player anschließen zu können. Dieser Abschnitt bietet eine kleine Übersicht über Schnittstellen, die es im Bereich Fernseher gibt oder gab.

4.1 HDMI
Im Bereich der Schnittstellen ist HDMI für die Bild- und Tonübertragung nach wie vor der Standard. Geräte mit DisplayPort kann man sich, wenn überhaupt, an einer Hand abzählen. Mit 3 – 4 HDMI Schnittstellen sollte man heute durchaus planen, sofern man keinen AV-Receiver nutzen will.
Bereits 2017 hat das HDMI Forum mit HDMI 2.1 den Nachfolger von HDMI 2.0b (der bis dato aktuelle Standard) angekündigt. Unter anderem wird mit HDMI 2.1 die verfügbare Bandbreite von 18 GBit/s auf 48 GBit/s angehoben, was dann höhere Auflösungen bzw. höhere Bildraten bringen soll. Darüber hinaus werden mit HDMI 2.1 zahlreiche neue Features, wie bspw. Variable Refresh Rate (VRR), Enhanced Audio Return Channel (eARC) oder Auto Low Latency (ALLM) eingeführt.
Bis heute sorgt „HDMI 2.1“ aber für extrem viel Verwirrung bei Kunden und Herstellern. Was nicht zuletzt daran liegt, dass bestimmte „HDMI 2.1 Features“ auch auf HDMI 2.0b Chipsätze portiert werden können. Was im ersten Moment toll klingt, wird spätestens aber dann übersichtlich, wenn solche Geräte als „HDMI 2.1“ beworben werden dürfen, obwohl diese u.U. nur ein einziges „2.1 Feature“ unterstützen. Solche Geräte werden oftmals auch als „Fake HDMI 2.1“ genannt, da diese eben keine 48 GBit/s Bandbreite unterstützen.
Selbst 2020 ist die Anzahl an Geräten mit „echtem HDMI 2.1“ mehr als überschaubar. Zwar hat LG 2019 in einigen TVs angefangen, entsprechende Chipsätze zu verbauen. Dennoch gibt es erst mit Erscheinen der PS5, XBox Series X, AMD Big Navi und NVIDIA Ampere erste Quellen, die entsprechende Anschlüsse befeuern können. Und selbst mit 100% kompatiblen Kabeln ist erst Ende 2020 zu rechnen.
Dennoch ist auch 2020 kein gutes Jahr für HDMI 2.1. Selbst jetzt sind noch nicht alle Spezifikationen finalisiert. Und die Tatsache, dass die Hersteller sich einzelne Features rauspicken können, stiftet nur noch mehr Verwirrung. So gibt es beispielsweise einige Fernseher, die mit [email protected] beworben werden. Diese unterstützen aber gar keine 48 GBit/s Bandbreite, sondern nur 40 GBit/s. Das trifft bspw. auf Samsungs 2020er TVs, als auch auf LGs 2020er TVs zu. Bei LG hat man also einfach mal die verfügbare Bandbreite reduziert, im Vergleich zu den Vorjahresmodellen.
Sofern also der TV-Kauf ansteht und die HDMI Ports für einen relevant sind, gilt es
sich genauestens mit den TVs auseinanderzusetzen. Einfach weil es nicht mehr ohne Weiteres einsehbar ist, von welchem HDMI Standard geredet wird.

4.2 Toslink/SPDIF
Toslink bzw. SPDIF sind oftmals nur noch ein nettes Feature für die Tonweitergabe. Gerade weil dieser Standard auf 5.1 limitiert ist und keine lossless-Formate wie DTS-HD-Master oder Dolby TrueHD zulässt. Heimkino-Freunde nutzen also die Audio-Return-Channel-Funktion des HDMI-Kabels und des TVs, um in ihren AV-Receiver zu gehen. Lediglich für einfache 2.0 Aktiv-Lautsprecher bietet sich der Lichtleiteranschluss noch an.

4.3 YPbPr und Composite
An vielen Geräten sind daneben noch YPbPr und der klassische Compositeanschluss vorhanden. Wobei deren Bedeutung zunehmend geringer wird.

4.4 USB
USB-Anschlüsse für Maus, Tastatur, USB-Sticks etc. sind heutzutage auch Standard bei Fernsehern. Wobei die Anzahl je nach Modell verschieden ist.

4.5 Tuner Anschlüsse
Heutige TVs haben eigentlich alle einen Receiver integriert. Ob in einer Single-Tuner oder Twin-Tuner-Variante hängt hier auch oftmals vom Preis des TVs ab. Sofern man plant, die Aufnahmefunktion zu nutzen, sollte man nach einem Twin-Tuner Ausschau halten. Ansonsten gibt es Probleme mit dem Umschalten auf einem Sender, der nicht auf demselben Transponder liegt, wie der Sender, den man aufnimmt. Von Haus aus sind die meisten TVs für DVB-S(2), DVB-C und DVB-T(2) einsatzbereit. Bei DVB-T2 aka FreenetTV muss man in Deutschland allerdings darauf achten, dass der Tuner H.265 fähig ist. Aktuelle UHD-TVs sind das aber. Einzig bei Full HD TVs ist das nur in wenigen Fällen der Fall. DVB>IP ist im Tuner-Bereich die letzte relevante Schnittstelle. Dieser bietet bei TVs die eine „Serverfunktion“ haben die Möglichkeit einen Tuner ins Heimnetzwerk zu stellen. TVs mit einer DVB>IP Client Funktion können dann ganz normal über das Netzwerk auf diesen Tuner zugreifen.

4.6 Bluetooth
Wie bei fast allen modernen Geräten findet sich auch bei TVs immer öfter eine Bluetoothschnittstelle. Die Vielseitigkeit der Schnittstelle lässt es zu neben simplem Streaming von Audio, Videos oder Bildern auch zu Kopfhörer oder aktive 3D Brillen mit dem TV zu koppeln.

5 Sonstige Features

Kapitel 5 ist die Kategorie "Wundertüte". Hier findet sich alles, was sonst nirgendwo reingepasst hat.

5.1 HDR/HDR10+/Dolby Vision/HLG
Wie der Name „HDR“ schon sagt, handelt es sich hierbei um ein Format, welches einen hohen Dynamikumfang bietet. HDR10+ ist der designierte Nachfolger des HDR10 Standards. HDR10 hat teilweise in vielen Fällen nicht das bewirkt, was eigentlich erreicht werden sollte. Sprich ein besseres Bild. Grund hier kann z.B. sein, dass die TV-Hersteller ihre TVs für 1000Nits Material optimieren, aber die Publisher der Filme z.B. 2000Nits als Richtwert nehmen. HDR10+ soll dem u.A. mittels dynamischer Metadaten vorbeugen, indem Metadaten Bild für Bild verarbeitet werden und nicht einmal statisch fixiert werden. Dolby Vision ist quasi das Pendant zu HDR10+. Mit dem Unterschied, dass es einer Lizenz bedarf, welche die Hersteller zu zahlen haben. Gemeinhin wird Dolby Vision als deutlich besser als HDR10 angesehen. Eben weil es dort nicht diese Probleme gibt, die es bei HDR10 gibt. Allerdings gibt es aktuell noch kaum Quellmaterial mit Dolby Vision. Und mit HDR10+ in den Startlöchern ist die Marktposition der beiden Standards noch absolut ungeklärt. Es ist also noch völlig offen, welcher Standard sich hier jetzt durchsetzt. Dolby Vision setzt, nebenbei noch erwähnt, einen eigenen Chip auf dem Mainboard des TVs voraus. Ein Nachrüsten ist also nur in den seltensten Fällen möglich. Nämlich dann, wenn die Hersteller schon von Anfang an damit geplant haben. Aktuell hat nur eine kleine Auswahl von LG, Sony und Loewe-Fernsehern Dolby Vision an Bord.
Bei HLG (Hybrid Log Gamma) handelt es sich wohl insgeheim um den wichtigsten HDR-Standard. Zumindest wenn man noch auf das klassische Fernsehen setzt. TV-Sender wie beispielsweise Sky sind mittels HLG in der Lage auch via Satellit, Kabel oder sogar Internet-Streams, ein Bild mit hohem Dynamikumfang zu übertragen. Großer Vorteil an diesem Standard ist, dass sowohl normale SDR-TVs (Standard Dynamic Range) als auch HDR-TVs das Signal empfangen und ohne Probleme verarbeiten können. Natürlich wird aber nur bei HDR-TVs der erweiterte Dynamikumfang dargestellt. Das spart den Sendeanstalten unnötige Transponderplätze, die ansonsten nötig wären. 2017er TVs der großen Hersteller haben den Standard bereits an Bord. Da HLG aber per Firmware-Update nachgerüstet werden kann, können aber auch so ältere HDR-Fähige TVs ggf. davon profitieren. Das liegt dann aber in der Hand der TV-Hersteller und muss entsprechend nachgelesen werden.

5.2 Ambilight/Lightberry
Ambilight ist eine Technik, die von Philips entwickelt wurde. Hier sitzen LEDs an der Rückseite des TVs und strahlen die Wand in Farben des Bildes an. Ziel ist es ein dynamischeres und intensiveres Erlebnis zu schaffen. Auch die Augen sollen dadurch nicht so stark beansprucht werden. Allerdings bieten nur TPVision/Philips TVs diese Funktion an. Als Besitzer von Fernsehgeräten anderer Hersteller bleibt einem dann z.B. Lightberry. Dieses funktioniert u.A. mittels Raspberry Pi und einem entsprechenden Gerät, durch welches das HDMI Signal geleitet wird. Mittels LEDs, die dann an die Rückseite des TVs geklebt werden, erzielt man dann genau das gleiche Ergebnis wie mit Ambilight. Funktionieren tut Lightberry, anders als Ambilight, aber eben nur mit externen Quellen und nicht über den integrierten Tuner. Am einfachsten ist es, Lightberry zwischen AV-Receiver und TV zu schalten.

5.3 Dimming ft. Backlight Master Drive
Dimming-Funktionen bieten eigentlich alle modernen LED/LCD-TVs. Ziel ist es, einen bestmöglichen Schwarzwert zu erreichen. Bei Edge-LED werden so z.B. diverse Spalten gedimmt. Die Anzahl der dimmbaren Spalten ist hier natürlich wieder vom TV abhängig. Umso mehr er hat, umso besser ist das Bild dimmbar.
Bei Direct-LED-TVs nennt sich die Technik dahinter Local Dimming (auch Full-Array-Local-Dimming oder FALD genannt). Wie der Name schon vermuten lässt, schaltet man hier einzelne LEDs in Gruppen zusammen und dimmt dann diese Gruppen. Damit ist das Ergebnis deutlich besser als z.B. bei dem Dimming von Edge-LED-Geräten, sofern der Hersteller es richtig implementiert. Allerdings kann auch hier nicht pixelgenau gedimmt werden, weswegen man immer einen gewissen Blooming-Effekt vorfindet. So kann es sein, dass ein Edge-LED-Fernseher mit einer hohen Anzahl an dimmbaren Spalten (z.B. Sony XE9305) einen besseren Schwarzwert erreicht als ein Direct-LED-TV mit einer geringen Anzahl an dimmbaren Zonen.
Sony hat sich in Sachen Hintergrundbeleuchtung bzw. Dimming eine ganz spezielle Technik einfallen lassen. Diese hört auf den Namen "Backlight Master Drive" und ist aktuell nur bei den Modellen ZD9 und ZG9 zu finden. Bei diesem TV werden statt einzelnen Zonen die LEDs einzeln angesteuert und können so entsprechend gedimmt werden. Entsprechend ist es so möglich, bestimmte Bildteile sehr effizient zu verdunkeln bzw. zu erhellen. Gerade Sternenhimmel oder Szenen im Weltall profitieren so enorm gegenüber der herkömmlichen Art des Dimmings. Allerdings kommen auch Geräte mit dem Backlight-Master Driver nicht an die Schwarzwerte von OLED oder Plasma heran. Eine pixelgenaue Dimmung ist nämlich weiterhin nicht möglich. Dieser Schritt wird erst erreichbar sein, wenn die LEDs so klein sind, dass für jeden Pixel eine LED vorhanden ist, bzw. jeder Pixel aus einer LED besteht (siehe auch MicroLED).

5.4 Gaming
In Sachen Gaming genießen Fernseher oftmals einen schlechten Ruf. Gerade der hohe Inputlag wird dann bemängelt. Tatsächlich ist das auch der Fall (allerdings lässt es sich i.d.R trotzem problemlos mit Fernsehern Spielen). Ein guter Monitor hat aktuell dennoch einfach einen geringeren Inputlag. Um den Inputlag so niedrig wie möglich zu halten, ist es extrem wichtig, beim Spielen den PC- oder Spielemodus zu aktivieren. Bei guten TVs drückt man damit den Inputlag auf 15ms – 30 ms. Selbst OLED TVs kommen nicht viel tiefer. Viele Hersteller schalten nämlich trotz PC-/Spielemodus nämlich nicht alle Bildnachbearbeitungstools ab. Fernsehhersteller haben das Bedürfnis nach einem geringen Inputlag erkannt und arbeiten Jahr für Jahr an geringen Werten. So wird es vielleicht irgendwann möglich sein auf dem Niveau von klassischen Monitoren zu spielen.

5.5 HDCP
Hierbei handelt es sich um einen Kopierschutz. Aktueller Standard ist HDCP 2.3 (Für UHD ist HDCP 2.2 allerdings relevant). Ist euer UHD TV schwarz, wenn ihr z.B. einen alten BluRay-Player anschließt, einfach mal in die Einstellungen eures TVs gehen und gucken, ob ihr da verschiedene Kompatibilitätsmodi auswählen könnt.

5.6 eARC
Bei dem „enhanced Audio Return Channel“ handelt es sich um den Nachfolger des Audio Return Channels (ARC). Das Besondere an ARC in Kombination mit Fernsehern ist, dass dieser so nicht nur Signale empfangen kann, sondern auch selber sendet. Speziell für Leute mit einem AV-Receiver/AV-Verstärker ist der Audio Return Channel seit Langem ein fester Wegbegleiter. Korrekt angeschlossen ist man so in der Lage ebenfalls den Ton von „Fernseh-internen“ Quellen (Apps, integrierter Tuner) über eine entsprechende Anlage auszugeben. Ohne ARC müsste man sich mit einem separaten Toslinkkabel behelfen. Größter Nachteil am klassischen ARC war und ist allerdings die fehlende Unterstützung von Mehrkanal LPCM, HD Tonformaten (Dolby Digital Plus, DTS HD) und verlustfreien Tonformaten (Dolby True HD, DTS HD Master). Stattdessen war die PCM Übertragung auf 2.0 Audio begrenzt bzw. die Übertragung mittels Dolby Digital oder DTS auf 5.1.Selbst Letzteres haben einige Fernseher nicht mal mehr unterstützt, wodurch man auf klassischem Stereosound über interne Quellen festhing.
Der enhanced Audio Return Channel ist hierfür nun die Lösung. Dieser unterstützt LPCM 7.1, verlustfreie und HD Tonformate bis zu 7.1 und sogar 3D Soundformate (Atmos, Auro3D, DTS:X). Der neue HDMI-Standard 2.1 hat eARC fest in den Spezifikationen integriert. Allerdings handelt es sich bei eARC ebenfalls um ein Feature, welches zusammen mit HDMI 2.0b genutzt werden kann (hier werden dann einfach die zwei ungenutzten Pins von HDMI Ethernet Kabeln genutzt). Während Hersteller von AV-Receivern/AV-Verstärkern aber bereits seit einiger Zeit mit der Implementation von eARC Updates begonnen haben, haben die TV-Hersteller dieses Feature weitestgehend verpennt. Entsprechend gibt es erst zwei Fernseher (Sony AF9 & ZF9; Stand November 2018), die eARC unterstützen. Hier wird es interessant zu sehen sein, ob die Hersteller auf der CES 2019 nachbessern und dieses Feature endlich bieten werden. Speziell weil damit zu rechnen ist, dass diese noch kein HDMI 2.1 unterstützen werden.
Speziell für Nutzer von Systemen mit eARC-Fähigem AV-Receiver/Verstärker ist eARC definitiv einen Blick wert. Insbesondere, weil es unterm Strich weniger Aufrüstung bedeutet. Das lässt sich anhand des folgenden Beispiels sehr gut verdeutlichen:
Ihr kauft euch 2019 einen Fernseher mit eARC, welcher FreeSync unterstützt. Der AV-Receiver/Verstärker, den ihr allerdings besitzt, ist schon ein Jahr alt und unterstützt kein FreeSync, dafür aber eARC. Entsprechend könnt ihr euren Computer mit AMD Grafikkarte nicht an den AV-Receiver anschließen, sofern ihr FreeSync nutzen wollt. Stattdessen könnt ihr den Computer direkt an den Fernseher anschließen und trotzdem 7.1 LPCM Audio ausgeben. Hätte der AVR/AVV kein eARC unterstützt müsstet ihr nun mit dem Kompromiss leben maximal komprimiertes 5.1 Audio zu nutzen oder sogar nur 2.0 Audio. Die Alternative wäre ein neuer AV-Receiver, wenn ihr die volle Tonqualität behalten wollt.
eARC ist in Zukunft also ein sehr mächtiges Hilfsmittel, auf das man unbedingt achten sollte, wenn man TV und AV-Receiver/Verstärker kauft. Anders ausgedrückt ist es so problemlos möglich einen AV-Receiver/Verstärker wieder wesentlich länger zu benutzen, sollte man sich einen neuen TV anschaffen mit neuen Funktionen.

5.7 Acoustic Surface/Crystal Sound
Bereits vor einiger Zeit hat Sony bei ihren OLEDs die sogenannte „Acoustic Surface“ angesetzt. Crystal Sound ist vom Prinzip her dasselbe, nur wird es bei LG unter diesem Namen vertrieben. In beiden Fällen wird das Display selber dazu genutzt Töne wiederzugeben. Der Fernseher hat also keine klassischen Lautsprecher mehr verbaut. Sinn und Zweck dieser Technologie ist es, die Klangqualität der Fernseher zu verbessern. Durch die immer flachere Bauweise von modernen TVs haben diese in der Vergangenheit massiv an Klangqualität eingebüßt. Sofern man sich also keine hochwertigen Lautsprecher in das Wohnzimmer stellen will oder auch kein Platz für eine Soundbar hat, so sind Fernseher mit einer Acoustic Surface bzw. Crystal Sound eine sehr gute Alternative eine vergleichsweise gute Tonqualität zu erlangen. Sonys AF9 bietet zusätzlich die Möglichkeit, den Fernseher als Center in ein bestehendes Heimkino zu integrieren. So kommen die Stimmen direkt aus dem Bild.

5.8 HGiG
Seit Ende 2019 werben TV Hersteller unter anderem auch mit einem Feature namens "HGiG".
Hinter dem Namen stecken verschiedene Hersteller aus dem Bereich TV und Unterhaltungselektronik (u.A. Sony, Microsoft, LG, Samsung etc.), die sich das Ziel gesetzt haben, das HDR Spielerlebnis zu verbessern. Hinter dem Ansatz steht ein sehr banales Problem:

Verschiedene TVs liefern eine unterschiedliche HDR Performance. Speziell günstigere TVs unterhalb von 1000 Euro haben hier oftmals große Schwächen, ein HDR Bild überhaupt ordentlich darzustellen. Aber selbst im High End Bereich gibt es bisher keinen Consumer TV, der in der Lage ist. Helligkeiten von 10000 Nits "nativ" zu erreichen. Entsprechend müssen die TV-Hersteller auf das sogenannte Tone Mapping zurückgreifen. Vereinfacht gesagt ist das Tone Mapping einfach eine Komprimierung des Dynamikumfangs des Bildes, damit der Inhalt nach wie vor vollständig auf dem Display angezeigt wird. Ohne Tone Mapping würde das Bild nun in hellen Bereichen "ausbrennen". Anstatt also Details in hellen Bereichen zu sehen, sieht man nur weiß. Das Problem hierbei ist allerdings, dass jeder Hersteller eine etwas andere Philosophie hat in Sachen Tone Mapping und auch verschiedene TVs eben unterschiedlich gute Tone Mapper besitzen. Was im Endeffekt zu komplett verschiedenen Ergebnissen führen kann. Und das ist nicht im Sinne des Betrachters und kann speziell beim Gaming zu unfairen Vorteilen führen, zwischen Leuten mit "Premium Display" und "schlechtem Display". Beispiel: Bei TVs mit weniger gutem Tone Mapping werden unter Umständen nicht alle Details in hellen Bereichen erhalten. Das kann nun in Spielen dazu führen, dass man u. U. seinen Gegner nicht oder zu spät erkennt.

Und genau hier kommt nun HGiG ins Spiel. Die HGiG Option im Fernseher macht nun nichts anderes, als das Tone Mapping auf Seiten des TVs komplett zu deaktivieren. Das betrifft sowohl dynamische als auch statische Tone Mapping Verfahren. Da man aber so natürlich wieder ein Ausbrennen des Bildes provozieren würde, setzt HGiG voraus, dass auf Seiten der Quelle/Spiels das Tone Mapping ausgeführt wird. Genau hierfür bieten Playstation und XBox dann auch die HDR Kalibrierungsscreens im Systemmenü. Mit diesen Screens sagt ihr dem Systemtonemapper der Konsole, was für Spezifikationen euer Display hat. Und dieser stellt die entsprechenden Daten dann kompatiblen HGiG Spielen zur Verfügung, damit die Spieleengine das Tone Mapping speziell für euer Display vornehmen kann. Wodurch man dann natürlich das bestmögliche Ergebnis bekommt, da das Bild schon seitens der Quelle so aufbereitet wird, dass der TV ohne alles so darstellen kann, wie es sein soll.

Soweit hört sich HGiG also auch erst mal gut an. Allerdings muss man folgendes bedenken:
- Viele Spiele auf den Konsolen sind nicht in der Lage, auf diesen "Systemtonemapper" zuzugreifen. Die machen nach wie vor ihr eigenes Ding. Egal was ihr in den HDR Kalibrierungsscreens einstellt. Bei solchen Spielen ist es dann meistens (siehe einen Punkt weiter unten) nicht ratsam, HGiG am TV zu aktivieren, da ja sonst eben kein korrektes Tone Mapping auf Seite der Quelle betrieben wird. Wodurch man dann logischerweise wieder mit einem ausgebrannten Bild dastehen würde. Leider gibt es keine generelle Antwort darauf, welche Spiele diesen Tone Mapper unterstützen oder nicht. Das muss im Einzelfall getestet werden.
- Manche Spiele können zwar nicht auf den Systemtonemapper zurückgreifen, bieten allerdings
eine so umfangreiche HDR Kalibrierung an, sodass ihr trotzdem HGiG am TV aktivieren könnt.
- Windows selber bietet aktuell keinen System Tone Mapper. Bei PC Games gilt also das Gleiche wie im vorherigen Punkt: Bietet das Spiel eine umfangreiche HDR Kalibrierung, dann könnt ihr HGiG am TV nutzen, ansonsten lasst es aus.


6 Bildfehler/Anzeigefehler/Nebenwirkungen

Von Klötzchenbildung, über Clouding bis hin zu toten Pixeln gibt es eine Vielzahl an möglichen Abbildungsfehlern. Dabei ist der Ursprung von solchen Fehlern oftmals verschieden. So kann der TV einfach schlecht sein, oder eben auch schlecht eingestellt sein. Möglich ist auch ein Defekt oder eine typische „Nebenwirkung“ einer bestimmten Displaytechnologie. Im Folgenden gibt es eine kleine Übersicht von solchen Fehlern.

6.1 Tote Pixel
Wer kennt sie nicht? Pixel die einfach nicht funktionieren und einfach schwarz bleiben. Mal sind sie auffälliger und manchmal fallen sie einem erst auf, wenn jemand anderes einen darauf anspricht. Im ersten Moment mag man vielleicht denken, dass man sich jetzt mit den toten Pixeln anfreunden muss. Genau das muss aber nicht der Fall sein. Denn die Ursache für das Ableben der Pixel kann verschiedene Ursachen haben. So können Pixel in gewisser Weise verstopfen und verweigern dann so lange ihren Dienst, bis man sie wieder freigespült hat. Das Ganze erinnert dann etwas an einen Defibrillator. Ein bekanntes Tool hierfür ist beispielsweise Pixel Healer (). Hat man das Tool richtig platziert und über mehrere Stunden hat laufen lassen besteht die Chance, dass der Pixel danach wieder funktioniert. Tut er das nicht, ist mit großer Wahrscheinlichkeit Hopfen und Malz verloren und man muss damit leben. Eine kurzfristige Nebenwirkung, die durch den Einsatz des Pixel Healers entstehen kann, ist eine temporäre Verfärbung der Fläche die man „bearbeitet“ hat. Diese sollte sich innerhalb von ein paar Minuten aber wieder automatisch angleichen. Von einem Einsatz bei OLED/Plasma-Fernsehern würde ich persönlich dennoch abraten.

6.2 Klötzchenbildung/Kompressionsartefakte
Dieses Phänomen kennen vor allem alte Nutzer der DVB-T Technik. Grundsätzlich kann Klötzchenbildung auch bei jedem anderen Empfangsweg auftreten. Die Ursache kann sowohl atmosphärisch bedingt sein, aber auch in einer zu schwachen Codierung zu Grunde liegen. Darüber hinaus kann sich bei zu häufigem Auftreten auch das Ableben eines Gerätes (z.B. Sat Receiver) andeuten.
Kompressionsartefakte treten auf der anderen Seite ausschließlich bei einer zu starken Kompression des Quellmaterials. Solange es in einer Szene nicht viel darzustellen ist, so kann das Bild auch mit einer geringen Bitrate gut aussehen. Erscheinen jetzt aber viele, vor allem, kleine Objekte in einem Bild, steigen die Anforderungen an die Bitrate. Ist diese nun zu niedrig, kommt es zu dem bekannten Problem. Jeder der schon Streams auf Twitch geschaut hat, dürfte das Problem kennen.

Beispiel:

6.3 Banding
Im Idealfall sollte ein Display in der Lage sein, Farbverläufe gleichmäßig darstellen können. Wird dieses jedoch nicht erreicht und die Verläufe sind eher treppenförmig, so spricht man von Banding. Gerade bei steigender Displaygröße, steigt unter Umständen das Risiko Banding wahrzunehmen. Das eigentliche Problem ist aber an anderer Stelle zu suchen. So ist oftmals falsch aufeinander abgestimmtes Equipment und Quellmaterial Schuld für diesen Fehler. Liegt das Quellmaterial ebenso wie die Signalverarbeitung beispielsweise nur in 8 Bit vor, wohingegen es sich bei dem Panel um ein 10 Bit Panel handelt, so setzt man sich unweigerlich dem Risiko, aus diesem Bildfehler über den Weg zu laufen. Nun besteht zwar die Möglichkeit mittels verschiedener Bildeinstellungen das Problem zu mindern. Sofern man aber nichts an der eigentlichen Abstimmung ändert, so wird man das Problem nie ganz los. Eine andere Ursache kann aber auch hier eine Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung sein, die nicht ggf. nicht in der Lage ist für gleichmäßige Ausleuchtung zu sorgen.
Da der Fehler sehr gerne in Szenen wahrgenommen wird, in denen man den Himmel inkl. Wolken sieht, wird der Fehler auch oft als „Clouding“ bezeichnet. Das Wort „Clouding“ wird aber von vielen Menschen aber auch oft für einen anderen Fehler bezeichnet, der bei LCD/LED TVs auftritt.

Beispiel:

6.4 Clouding
Ein anderes Wort für Clouding ist auch „Taschenlampeneffekt“. Ist ein Fernseher von dem Problem betroffen so hat dieser also unterschiedlich helle Lichtflecken, die in ihrer Form im schlimmsten Fall an Wolken erinnern. Besonders häufig finden sich diese Flecken an den Bildschirmrändern wieder. Der Hauptgrund für das Auftreten von Clouding ist eine schlechte Ausleuchtung des Bildes (z.B. bei Edge-LED-TVs). Verstärkt werden kann der Effekt dann dadurch, dass der TV zu warm wird. Hier ist es dann sinnvoll den TV auszuschalten oder ggf. für eine bessere Belüftung zu sorgen. Alternativ kann man mit dem Dimming-Feature versuchen, Clouding entgegenzuwirken.
Allerdings kann Clouding seinen Ursprung auch in einer mangelnden Verarbeitungsqualität haben. Ist das Panel beispielsweise verspannt oder einige Schrauben zu fest verschraubt, so kann dieses auch zu einer Verstärkung führen. Im Internet findet man zahlreiche Varianten, dieser Ursache entgegenzuwirken. So raten einige einem dazu mal die Schrauben an der Rückseite etwas zu lösen, oder das Display an den entsprechenden Stellen mit einem Saugnapf zu bearbeiten. Da das Risiko allerdings viel zu groß ist, dass man mehr Schaden anrichtet, sollte man schon vor und direkt nach dem Kauf auf ein mögliches Auftreten des Problems achten.

Beispiel:

6.5 Blooming
Blooming ist ein klassisches Problem, welches bei Direct-LED-Fernsehern auftreten kann. Um den Fehler zu verstehen, muss man sich jetzt noch einmal die Funktionsweise von Direct-LED-TVs hervorrufen. Kurz gesagt sind bei Direct-LED-TVs die LEDs in einzelne Bereiche zusammengeschaltet. Man steuert also keine LEDs einzeln an, sondern immer einen bestimmten Bereich. Wird jetzt in einem Bereich nichts dargestellt, so ist der TV in der Lage diesen Sektor auszuschalten. Ist aber nur ein einziger Pixel in diesem Bereich aktiv, so muss der gesamte Sektor leuchten. Folglich erhält man als Ergebnis kein Schwarz, sondern ein Dunkelgrau. Ist nun ein Bereich neben diesem Sektor komplett schwarz, so entsteht der Eindruck, als würden helle Bildbereiche in die dunklen hineinstrahlen. Besonders auffällig ist der Effekt unter anderem im Abspann von Filmen.
Hier hilft es etwas, mit der Hintergrundbeleuchtung zu probieren. Allerdings läuft man dann zwangsläufig Gefahr Bilddetails in dunklen Bildbereichen zu „entfernen“ oder eben für stärkeres Blooming zu sorgen. Hier gilt es also, den richtigen Kompromiss zu finden. Alternativ hilft etwas, es den Raum nicht komplett abzudunkeln.

Beispiel:

6.6 Dirty-Screen-Effect
Wie der Name schon sagt, nimmt man diesen Effekt als Schmutz auf dem Display wahr, dieser ist zwar (hoffentlich) nicht vorhanden. Aber trotzdem sieht es so aus. Speziell bei Fußballspielen oder generell schnellen Kameraschwenks bemerkt man diesen Effekt leicht. Mögliche Ursachen liegen auch hier wieder in einer schlechten Ausleuchtung, der Gleichmäßigkeit des Panels ("Panel Lotterie" oder einer schlechten Codierung. Um Letzteres auszuschließen sollte man sicherstellen, dass mögliche Rauschunterdrückungsfunktionen deaktiviert oder verringert werden. Vorzugsweise sollte man sich aber nicht auf die Suche nach dem Fehler machen. Ansonsten fällt dieser immer wieder auf. Neben dem Quellmaterial als Ursache, kann allerdings auch das Panel schuld an dem Effekt sein. So sind einige Modelle stärker von dem Problem betroffen als andere. Teilweise gibt es aber auch innerhalb gleicher Serien starke Abweichungen.

6.7 Ghosting
Ghosting ist ein Effekt der eigentlich der Vergangenheit angehört. Dieser taucht nämlich nur im 3D-Betrieb auf und 3D ist ja schon unter der Erde. Fehlgeleitete Bildinformationen, die für das jeweils andere Auge bestimmt waren haben dafür gesorgt, dass man noch eine Art Geist hinter dem Objekt gesehen hat. Entsprechend auch der Name „Ghosting“.

6.8 Soap-Opera-Effect
Der Seifenoper-Effekt tritt bei LCD/LED-TVs dann auf, wenn man mittels entsprechender Zwischenbildberechnung die Bewegungsschärfe erhöhen will. Übertreibt man es mit dieser Einstellung, so hebt sich der Vordergrund vom statisch wirkenden Hintergrund ab, welches dann wie die billige Kulisse einer billigen Seifenoper aussieht (daher der Name). Hier gilt es die Zwischenbildberechnung so weit zu reduzieren, bis einem das Ergebnis gefällt.

6.9 Halo-Effect
Nein, die Spielereihe von Microsoft hat mit diesem Problem nichts zu tun. Ein anderer Begriff für den Halo-Effekt wäre Nachzieheffekt. Denn genau tritt auf. Am Beispiel Fußballspiel lässt sich auch dieser Effekt wieder wunderbar erklären. Filmt die Kamera dem Ball hinterher, welcher nach rechts fliegt, bewegt sich der Rasen quasi in die entgegengesetzte Richtung. Hier fehlen dann wichtige Infos für die Zwischenbilder und der Fußball erhält dann eine Art Schweif. Schlieren wären eine andere Art diesen Fehler zu beschreiben. Um diesen Effekt zu verhindern ist es ratsam die Zwischenbildberechnung auf eine niedrigere Stufe zu stellen oder diese gänzlich zu deaktivieren.

6.10 Judder
Judder sind nichts anderes als Artefakte, die dann auftreten können, wenn man einen Film mit 24p auf einem Fernseher mit 50/60Hz guckt. Der TV ergänzt dann automatisch die entsprechenden Frames. Da sich 24Hz nicht gleichmäßig in die 50Hz bzw. 60Hz aufteilen lassen, wird ein Algorithmus (3:2 pulldown bei 60Hz) genutzt. Um konstant 60Hz zu erreichen, wird dabei der erste Frame drei Mal angezeigt und der zweite Frame zwei Mal. Der Frame danach wieder drei Mal und der darauf wieder zwei Mal. Durch diese ungleichmäßige Wiedergabe entstehen dann diese Ruckler. Das ist auch der Grund, wieso man 144Hz Monitore auf 120Hz stellen sollte, wenn man in 60 FPS spielt bzw. 60 FPS Content guckt.

6.11 Image Retention/Image persistence
Wie der Name schon sag,t handelt es sich bei Image Retention um eine "Bildspeicherung". Entgegen vieler Stimmen tritt dieses Problem nicht nur bei Plasma oder OLED-TVs auf, sondern kann ebenso bei LCD-TVs auftreten. Im Gegensatz zum "einbrennen" (burn-in) handelt es sich bei Image Retention allerdings nur um ein temporäres Problem. Entsprechend werden auch bei diesem Problem Bildelemente weiterhin angezeigt (in den meisten Fällen leicht transparent), obwohl diese eigentlich schon verschwunden sind. Als Beispiel kann man hier Senderlogo oder das HUD in Spielen nennen, die über längere Zeit unverändert angezeigt werden. Vielen Leuten fällt Image Retention aber nicht mal auf, da es in vielen Fällen bereits nach einigen Sekunden verschwunden ist. Spätestens nach einer "Auszeit" von ein paar Minuten hat sich das Problem dann aber meistens wirklich erledigt. OLED-TVs haben speziell hierfür auch einen Display-Pflege-Algorithmus, der im Standby-Modus diesen Problemen annimmt.

6.12 Einbrennen ("Burn-in")
So gut wie jeder Besitzer eines OLED-TVs oder Plasma-TV fürchtet sich vor dem Problem. Wie der Name schon vermuten lässt, brennen einzelne (zum großen Teil statische) Bildelemente (z.B. Senderlogo) in den Fernseher ein. Diese bekommt man auch nicht mehr weg. Bei normalen LED-TVs ist das Problem allerdings nicht existent. Zwar sollte man niemals "nie" sagen, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon extrem gering. Um ein permanentes Einbrennen zu vermeiden, sollte man sicherstellen, dass man es vermeidet über längere Zeit statische Bildelemente anzuzeigen. Einen ganzen Tag CNN sollte man also nicht gucken. Auch können HP-, EXP-Anzeigen usw. in Spielen hier kritisch sein. Entsprechend sollte man es absolut vermeiden, etwaige Display-Pflege-Programme zu deaktivieren. Diese helfen zwar primär gegen Image Retention, aber wie sagt man so schön: "Sicher ist sicher". Zwar versuchen die Hersteller seit Jahren das Problem einzugrenzen aber endgültig wird man es nicht lösen können, da OLEDs eben organisch sind. Alternativ kann man auch Senderlogos über die Zoomfunktion vergrößern. Allerdings verliert man dann Teile des Bildes. Dennoch kann die Wahrscheinlichkeit Burn-in zu erleiden, von Panel zu Panel, abweichen (Stichwort: Panellotterie). Entsprechend setzen die Hersteller auch von Jahr zu Jahr alles daran, das Risiko immer weiter zu minimieren. LG spendiert den 2018er OLEDs beispielsweise eine Funktion, die es den TVs erlaubt statische Bildelemente zu erkennen und diese punktuell abzudimmen. Entsprechend ist es speziell bei OLED-Fernsehern immer ratsam, zu der neusten Generation zu greifen.

7 Bildoptimierung

Die Standardprofile vieler TVs lassen in Sachen Bildqualität oftmals zu wünschen übrig. Es gibt zwar, je nach Hersteller und Modell, bereits gute vorkonfigurierte Modi. Aber unterm Strich ist eine manuelle Anpassung der Bildeinstellungen Pflicht. Hier gibt es nun natürlich viele verschiedene Varianten diese Bildeinstellungen festzulegen. Die Einfachste sind aber wohl die Burosch Testbilder, anhand deren man Bildeinstellungen festlegt. Eine andere Option wären entsprechende Messgeräte, mi deren Hilfe man gute Einstellungen vorfindet.
Bei dem Einsatz von Testbildern sollte man darauf achten, dass man die Bildeinstellungen vorher auf Standardeinstellungen zurücksetzt und ggf. unnötige „Bildverbesserer“ wie den dynamischen Kontrast, „Farboptimierung“ usw. deaktiviert. Dimming Features können dabei natürlich aktiviert bleiben. Auch sollte man ggf. direkt mehrere Modi konfigurieren, die man an die Umgebungsbedingungen anpasst. In hellen Räumen ist es oftmals ratsam eine höhere Helligkeit zu nutzen als in dunklen Räumen. Die Burosch Testbilder gibt es in verschiedenen Ausführungen. Zum einen eine kostenlose Variante, anhand deren man die gröbsten Einstellungen in Sachen…
- Bildformat
- Helligkeit
- Kontrast
- Farbe
- Schärfe
…vornehmen kann. Die nächstgrößere Variante der Testbilder ist dann kostenpflichtig und kann für 9,99€ erworben werden. Diese erhält nochmals eine größere Auswahl an Testbildern, um nochmals die Einstellungen zu präzisieren. Ebenso gibt es eine Profivariante, welche diesen Umfang nochmals erweitert. Als Laie ist man mit der Version für 9,99€ aber bereits mehr als ausreichend versorgt.
Die kostenlosen Testbilder kann man auf der Burosch-Website .
Diese packt man dann einfach auf einen USB-Stick und spielt diese am TV oder BluRay-Player ab. Zu beachten ist hier, dass ihr den RGB-Range auf "Limited"/"Begrenzt" stellen müsst (evtl. heißt diese Funktion bei euch noch etwas anders. Informationen, was man bei den Einstellungen zu beachten hat, wird dann parallel auf den jeweiligen Bildern erklärt, sodass einem die Konfiguration sehr erleichtert wird.
Hierbei ist aber anzumerken, dass diese Optimierungen sich auf den Rec. 709 Standard beziehen (Normaler TV, BluRay oder Spielebetrieb). Bei der Nutzung von HDR-Content sind jeweils wieder eigene Anpassungen vorzunehmen. Oftmals wechseln moderne Fernsehgeräte automatisch in einen entsprechenden HDR-Modus mit eigenen Einstellungen. Hier ist es dann oftmals einfacher, einfach mit diesen Einstellungen zu arbeiten. Bei Einstellungen wie dem Gamma-Wert, oder der Anpassungen einzelner Farben ist es ebenso ratsam, wieder auf die Standardeinstellungen des TV-Gerätes zu vertrauen. Außer man bemerkt einen deutlichen Farbstich einer bestimmten Farbe. Dann ist es natürlich eine Option, diese entsprechend anzupassen. In Bezug auf die Farbtemperatur ist man wieder auf seinen eigenen Geschmack gestellt. In vielen Fällen eignet sich Warm oder Standard/Normal hier aber am meisten. Kalte Farbtemperaturen fügen oftmals einen starken Blaustich hinzu. Auf eine entsprechende Farbtemperatur sollte man sich natürlich festlegen, noch bevor man entsprechende andere Bildeinstellungen festlegt.
Die Zwischenbildberechnung bzw. Bewegungsschärfe lässt sich am einfachsten anhand TV-Sendern einstellen, welche eine Leiste mit News am Bildschirmrand laufen lassen. NTV oder N24 sind hier zwei solcher Kandidaten. Hier sollte man sich für die erste Einstellung festlegen, bei der kein Ruckeln mehr zu erkennen ist. Übertreibt man es mit der Einstellung oder hat plötzlich verstärkt Artefakte um Objekte herum, so sollte man die Einstellungen verringern. In einigen Fällen muss man aber mit einigen Artefakten leben. Das ist dann wieder ein entsprechender Kompromiss zwischen glatter Bewegung oder Artefakten.

Grundsätzlich lässt sich also festhalten, dass man selbst mit einfachen Mitteln und ohne viel Erfahrung noch mal viel aus seinem TV-Gerät herausholen kann. Eine professionelle Kalibrierung vom Profi wird das zwar aber nicht ersetzen. Dennoch bieten solche Testbilder die Option, auch für Laien die Bildqualität massiv zu steigern.

8 Filmmaker Mode

Wieder beschert uns die UHD Alliance mit einem neuen „Feature“. Dieses hört auf den Namen „Filmmaker Mode“. Dieses wird dann wohl in zukünftigen Fernsehern, u.A. von LG, vorzufinden sein. Ob ältere Fernseher Updates erhalten ist unklar. Aber was ist denn nun dieser sogenannte „Filmmaker Mode“?

Fangen wir von vorne an. Jeder Regisseur, Colorist usw. hat bestimmte Vorstellungen, wie das Bild eines Filmes auszusehen hat. Nämlich genau so wie auf den Referenzmonitoren, die sie nutzen (z.B. Dolby Pulsar oder Sony BVM-HX310). Idealerweise soll also auch der Kunde auf seinem heimischen Fernsehgerät genau das Erlebnis haben. Nur braucht man dafür keine besonderen Kenntnisse um zu vorzusagen, dass der heimische TV „out-of-the-box“ nicht mal ansatzweise an diese Vorstellungen heranrankommt. Die Gründe hier sind komplett verschieden. Zum einen liegt es natürlich daran, dass man von vornherein schon nicht erwarten kann, dass ein 500 € „teurer“ Fernseher an das Bild des Referenzmonitors herankommt. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass die einzelnen Fernsehgeräte nicht ordentlich kalibriert werden. Das ist schlicht und ergreifend einfach nicht möglich. Ein anderer Grund sind dann wieder die einzelnen Bildmodi und die Nutzer, die ihren TV standardmäßig auf Presets wie „Normal“, „Sport“, „Lebhaft“, „Dynamisch“ etc. laufen haben. Diese Bildmodi sind schon grundsätzlich eine Katastrophe, was die Bilddarstellung angeht. Aber auch Bildprofile (Cinema, True Cinema etc., die möglichst akkurat sein sollten, haben hier noch Luft nach oben. Neben der fehlenden, individuellen Kalibrierung, sind hier auch noch sogenannte „Bildver(-schlimm)besserer“ einer der Hauptgründe. Als Beispiel seien hier nur Funktionen wie „True Motion“, MPEG Noise Reduction oder Dynamic Contrast genannt (Fun Fact: Das alles sind Funktionen mit denen die Hersteller Jahr um Jahr geworben haben). Unterm Strich sind das alles Gründe, wieso der Film auf dem heimischen TV anders aussehen wird, wie er eigentlich sollte.
Nun ist es aber seit einiger Zeit schon so, dass Hersteller wie Panasonic oder Sony mit der „originalgetreuen“ Bilddarstellung werben. Was eben auch daran liegt, dass viele Filmemacher sich über die schlechte Darstellungsqualität der Fernseher beschwert haben.
Um zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Der „Filmmaker Mode“ ist also ein Modi der sich manuell auf Knopfdruck oder automatisch hinzuschalten lässt. Dieser sorgt dann eben dafür, dass der Fernseher automatisch Features wie die Zwischenbildberechnung usw. deaktiviert und auch Farben usw. so korrekt wie möglich darstellt. Eben um der Darstellung des Filmes auf dem Referenzmonitor am nächsten zu kommen.
Klingt doch soweit ganz sinnvoll? Wer den Text bis hierhin aufmerksam gelesen hat und sich ggf. schon mal selber im Menü seines TVs umgeschaut hat, wird wissen, dass sich die „Bildverbesserer“ bereits jetzt alle manuell ausschalten lassen. Auch in die besten Bildmodi kann man bereits wechseln. Der „Filmmaker Mode“ macht das ganze also einfach nur auf Knopfdruck/automatisch. Also so ähnlich, wie es der „PC-Modus“ oder „Spiele-Modus“ bereits jetzt machen. Zudem ist es auch weiterhin so, dass die Fernseher in den Fabriken nicht genauer kalibriert werden. Also wird auch der „Filmmaker Mode“ nicht in der Lage sein „korrektere“ Farben zu zaubern. Um diese zu erreichen, muss auch weiterhin mit Colorimeter, Kalibrierungssoftware und Pattern Generator kalibriert werden. Erst dann (und mit deaktivierten „Bildverbesserern“ ist man in der Lage den Vorstellungen des Filmemachers nachzukommen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit aber auch selbst dann nur mit entsprechenden High-End-Geräten.

9 CalMAN Autocal

Bereits 2018 erhielten die TVs einiger Hersteller (z.B. LG C9) Unterstützung für „CalMAN Autocal“. Dies ist quasi eine Art Selbstkalibrierung des Fernsehers. Wirklich selbstständig ist Autocal dann aber doch nicht. So braucht man neben einem Colorimeter (ab ca. 200 €) noch die Software „CalMAN Home“ (ca. 150 €) und einen Pattern Generator. Einige Fernseher aus dem Jahre 2019 (wie z.B. die OLEDs von LG und Panasonic) haben solch einen Pattern Generator bereits integriert. Für andere TVs braucht man noch einen separaten Pattern Generator. Preislich liegen diese durchaus im vierstelligen Bereich.
Hat man sich also nun dazu entschieden seinen TV mit Autocal zu kalibrieren (und hat auch bereits das nötige Equipment), hält man sich einfach an die Anweisungen der Software und lässt den Fernseher/die Software sein/ihr Ding“ machen. Da Videos immer mehr als 1000 Worte sagen, ist hier ein Beispielvideo mit Erklärungen von Portrait Displays:

Für jeden Enthusiasten ist die Autocal-Funktion eine wirklich sinnvolle Ergänzung, da man so die Bildqualität seines Fernsehers nochmals ein ganzes Stück gegenüber der „Werkskalibrierung“ steigern kann. Allerdings muss eben auch gesagt werden, dass der Fernseher schon ein gutes Gerät sein sollte, damit man wirklich etwas davon an. Deswegen ist dieses Feature aktuell auch nur in einigen High-End-Modellen zu finden. Professionelle Kalibrierungen von geschultem Personal können aber wohl nochmals etwas besser sein als die Kalibrierung mittels AutoCal. Was u.A. auch an der Erfahrung der Personen oder dem besseren Equipment liegen kann. Für den Enthusiasten ist AutoCal aber trotzdem eine schöne und sinnvolle Option.

10 Das richtige HDMI Kabel

Der Laie wird jetzt denken: „Wieso sollte das Kabel wichtig sein? Ich nehme das Günstigste und gut ist!“. Der etwas belesenere Nutzer auf der anderen Seite wird denken: „HDMI ist doch sowieso digital. Gibt keinen Unterschied zwischen einem 5€ Kabel und einem 900€ Kabel.“ Beide liegen irgendwie falsch. Aber irgendwie nun doch nicht.
Als Allererstes muss man über HDMI wissen, dass der Standard digital ist. Es gibt also nur 0 und 1, an und aus. Das sagt uns auch, dass es keinerlei Unterschied in Sachen Bildqualität zwischen einem 5€ Kabel und einem 900€ Kabel geben kann. Das ist auch die Aussage, die man am häufigsten im Internet liest. Dennoch sollte man auf diese Aussage nicht alles geben.
Trotzdem gibt es zwischen günstigen und teureren HDMI Kabeln teils gravierende Unterschiede. Diese zeigen sich aber meistens nur, wenn man die volle Bandbreite (bei HDMI 2.0 18Gbit/s) nutzt oder ein extrem langes Kabel hat (>12 Meter). Aktuell wären das beispielsweise UHD bei 60 FPS mit HDR. Wichtig über HDMI Kabel zu wissen ist, dass diese extrem störanfällig. Diese Störungen können beispielsweise durch elektronische Geräte an sich verursacht werden, aber auch durch WLAN Signale usw.. Deswegen sind HDMI Kabel gegen solche Störungen isoliert. Wie man sich aber vielleicht schon denken kann, sind nicht alle Kabel gleichgut isoliert. Speziell günstige HDMI Kabel haben hier ihre Schwächen. Bei geringen Längen von 1m – 1,5 Meter fällt das meistens noch nicht ins Gewicht. Bei Längen von mehr als 2m aber schon öfter. Hier wird es immer wichtiger gut geschützte Kabel zu verwenden. Speziell wenn ihr UHD in Kombination mit 60 FPS und HDR verwendet.
Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass 10€ Kabel nicht unbedingt die angegebene Leistung bringen. Natürlich kann man Glück haben und das Kabel schafft die Leistung auch bei etwas größerer Distanz. Aber speziell bei günstigem Kabel gleicht das eher einer Lotterie.

Beachten sollte man also (Speziell für [email protected]@HDR):
- 10€ pro Meter sind ein fairer Preis für ein gutes HDMI Kabel.
- Das Kabel sollte „HDMI Premium“ zertifiziert sein
- 18 Gbit/s sollte auf das Kabel selber gedruckt sein
- Wollt ihr unbedingt günstige Kabel nutzen, geht keinesfalls über 2m Länge.
- Braucht ihr Längen über 10m ist es ratsam aktive Kabel zu kaufen oder mit HDMI – LAN Extendern zu arbeiten. Beachtet aber hier, dass ihr damit preislich gut und gerne im dreistelligen Bereich landet.

11 Logos/Zertifizierungen

Das wohl wichtigste Logo was euer UHD TV unbedingt haben sollte ist dieses:

Ganz vereinfacht gesagt sagt dieses Logo aus, dass ihr wirklich einen UHD-TV habt. Es gab und gibt nämlich Hersteller, die das mit der Auflösung nicht so genau nehmen und mittels Subpixeln etwas tricksen. Siehe dazu den Artikel von Prad. ()

Das andere Logo ist das Ultra HD Premium Logo (wobei das IMHO nicht „so wichtig“ ist):

Das sagt im Endeffekt aus, dass euer TV bestimmte Vorgaben, die die UHD Alliance festgelegt hat einhält. So z.B.: Auflösung, Helligkeit, Farbraum etc.. Finden tut ihr die Logos in vielen Fällen auf den Kartons der TV-Geräte, Beipackzetteln oder auf der Website des Herstellers. Das UHD Premium Logo ist mittlerweile aber eher nebensächlich geworden im Marketing. Also macht euch keine Sorgen, falls ihr das nicht findet.

Mit der Einführung von 8K TVs gibt es nun auch für diese ein Logo. Die ersten TVs die das Logo tragen dürfen, werden aber erst 2020 erscheinen. Solltet ihr also dann einen 8K TV kaufen ist das Logo eine Sicherheit, dass ihr nicht den Wolf im Schafspelz kauft:

12 FAQ

Viele Fragen stellen sich immer wieder. Am Ende einfach mal eine kleine Zusammenfassung an Fragen, die ich immer wieder lese.

12.1 Was ist denn nun besser? LCD? OLED?
Wie aus dem Text oben bereits hervorgeht, gibt es hier keinen klaren Sieger. Sowohl OLEDs als auch herkömmliche LCD-Fernseher haben in manchen Bereichen die Nase vorn. Die Entscheidung auf welche Technik man setzt, sollte man also von der Umgebung (hell/dunkel) abhängig machen, vom Konsumverhalten (Viel ntv, viele Spiele) und dem persönlichen Geschmack (helles Bild oder perfektes Schwarz).

12.2 Ist es nicht Geschmackssache, was für einen Fernseher ich kaufe?
Ja und nein. Vom eigentlichen Bild her ist es sicherlich keine Geschmackssache. Die Qualität eines Bildes ist nun mal messbar. Daher kann man sagen, ob es ein gutes Bild ist oder nicht. Was die Software und die Optik angeht, ist es natürlich Geschmackssache.

12.3 Wieso hatte mein Fernseher im Laden viel kräftigere Farben?
Im Laden laufen die Fernseher in einem Modus, der speziell für Ladengeschäfte gemacht ist. Zu Hause sollte man diesen Modus auf keinen Fall verwenden, da Farben etc. einfach komplett falsch sind. Einer der Gründe, wieso es so einen Modus gibt, ist, dass es im örtlichen Elektronikmarkt üblicherweise hell ist. Folglich muss das Bild heller sein. Auch wird versucht mit den kräftigen Farben zu beeindrucken und sich abzuheben, damit der Fernseher eher ins Auge sticht. Aus dem Grund ist es auch nicht sinnvoll einen Fernseher im normalen Elektronikmarkt vom Bild her zu beurteilen.

12.4 Welcher Hersteller ist denn jetzt der Beste?
Eine klare Antwort gibt es hier nicht. Jeder der großen Fernsehhersteller hat irgendwo seine Stärken. Diese können sich auch je nach TV-Gerät anders verhalten. Guckt man sich die aktuellen OLED-Fernseher an wird man feststellen, dass alle das gleiche Panel besitzen. Der Hauptunterschied hier wird also die Philosophie machen. So liefern Panasonics OLED ein exzellentes SDR-Bild ab. Sony und Philips hingegen Punkten bei Sachen wie der Zwischenbildberechnung und LG bei HDR. Im LCD-Markt ist Samsung beispielsweise der einzige Hersteller, der aktuell bei einigen Fernsehern Features wie VRR oder ALL unterstützt und generell auf einen extrem geringen Inputlag hinarbeitet.

12.5 Ich möchte einen großen Fernseher der gut ist, aber nicht viel bezahlen. Gibt es sowas?
Nein, gibt es (aktuell) nicht. Zwar gibt es große Fernseher, die nicht viel kosten. Diese sind dann aber nicht so gut, wie man eigentlich von einem Fernseher in der Preisklasse erwarten würde. Wenn man jetzt also ein 75“ Fernseher für um die 1000€ findet, kann man gucken, wie teuer die kleinste Ausführung des jeweiligen Modells ist. Kostet z.B. die 40“ Variante dann nur 300€ – 400€ weiß man, was für eine Qualität man erwarten kann. Auch wenn das Panel dann natürlich nicht das gleiche ist.

12.6 Wie viel Geld soll ich für einen guten Fernseher ausgeben?
Kommt auf verschiedene Faktoren, wie Wunschgröße oder Einsatzzweck an. Guckt man nur Nachrichten und hier und da mal eine Show im TV, kann man für rund 400€ - 600€ schon ordentliche Einsteigergeräte finden, die einen zufriedenstellen.
Hat man allerdings schon etwas höhere Ansprüche in Sachen Bildqualität, guckt auch viele Serien auf Netflix, Instant Video & Co. und zockt viel ist es ratsamer mehr Geld in die Hand zu nehmen. Hier sollte man für gute bis sehr gute 55“ Geräte zwischen 1100€ und 2000€ einplanen.
Für die Spitzenklasse sollte man dann mit >2000€ rechnen für 55“ Geräte.

12.7 Wann ist ein guter Zeitpunkt ein Fernseher zu kaufen?
Vor großen Events wie der Fußball WM gibt es oftmals gute Angebote. Aber auch gegen Anfang und Ende jeden Jahres fallen die Fernseher gerne im Preis. Am Ende des Jahres liegt es logischerweise an Weihnachten & Co.. Im Januar findet die CES statt, auf der die Fernsehhersteller ein Großteil ihres Lineups für das Jahr vorstellen, die dann oftmals in >Q2 erscheinen. Entsprechend wollen die Händler und Hersteller ihre Vorjahresgeräte noch loswerden und locken dann mit kräftigen Rabatten. Direkt im Januar steigen die Preise allerdings in vielen Fällen doch noch mal etwas an. Allerdings sollte man hier auch abwägen, ob es sich nicht lohnt noch ein paar Wochen zu warten, um ein TV mit neuen, verbesserten Features zu bekommen. Diese werden dann aber natürlich wieder teurer sein.

12.8 Welche SmartTV-Oberfläche ist die Beste?
Hier spielt der persönliche Geschmack auch wieder eine Rolle.
Von der App-Auswahl sind AndroidTVs mit Abstand die Besten. Dafür können diese mit der Zeit langsamer werden und müssen „entmüllt“ werden (Cache leeren etc.). Wer auf Übersichtlichkeit und gute Performance Wert legt, ist mit My Home Screen gut bedient. Muss aber eben auf Apps verzichten. WebOS & Co. reihen sich dann dazwischen ein. Ansonsten einfach mal im Laden die Fernbedienung in die Hand nehmen und selber gucken.

12.9 Gibt es einen „Flagshipkiller“?
Zumindest mir ist keiner bekannt. Im Fernsehbereich ist das aus meiner Sicht auch schwerer zu realisieren als bei Smartphones oder Laptops. Speziell, weil das Know-How der großen Hersteller hier eine große Rolle spielt. Nur weil kleine Hersteller ihre Panels auch bei LG, Samsung & Co. Kaufen, muss das Bild noch nicht gut sein. Daneben spielt der Softwaresupport und Hardwaresupport eine wichtige Rolle. Speziell bei der Software werden hier auch Abstriche gemacht. So gibt es einige Funktionen gar nicht, sie funktionieren nicht gut oder lassen sich gar nicht abstellen. Auch zu beachten ist, dass große Hersteller ihre Fernseher meist regional (Geräte für DE in Europa etc.) zusammenbauen bzw. ihre Softwareabteilung in den jeweiligen Ländern haben. Das hängt u.A. mit den Unterschieden bei den Empfangswegen zusammen oder um schneller auf Probleme reagieren zu können. Anders ausgedrückt: In den meisten Fällen bekommt ihr einen besseren TV, wenn ihr mehr Geld bezahlt.

12.10 Dolby Vision oder HDR10+?
Eine Frage, die sich noch nicht final beantworten lässt. Oft setzt sich aber die Variante durch, die kostengünstiger oder einfacher zu implementieren ist. Das wäre in dem Fall HDR10+. In Sachen Content und Hardware gibt es bei beiden noch nicht viel Auswahl. Deswegen sollte man diese Thematik beim Kauf eines TVs eher hintenanstellen. Bis wir da eine Antwort haben vergehen noch einige Jahre und bis dahin steht eh schon ein neuer TV an.

12.11 Was ist ein RGBW-Display und worin unterscheidet es sich von einem RGB Display?
Jedes Display besteht aus einzelnen Pixeln. Diese Pixel wiederum bestehen aus sogenannten Subpixeln. Ein klassisches RGB-Display ist also ein Display, bei denen sich die einzelnen Pixel aus Subpixeln der Farbe Rot, Grün und Blau zusammensetzen. Aus diesen drei Farben bilden sich anschließend alle anderen Farben, die benötigt werden, um ein Bild korrekt darzustellen.
Nun ist es allerdings so, dass einige Hersteller neben den „normalen“ roten, grünen und blauen Subpixeln ein weiteres Pixel hinzufügen. So nutzt Sharp bei Fernsehern mit Quattron-Technologie einen zusätzlich gelben Subpixel. Und LG bei einigen Fernsehmodellen ein weißes Subpixel (RGBW). Grundsätzlich muss das erst mal nicht schlecht sein. Auch wenn es speziell bei gelben Subpixeln dazu kommen kann, dass das angezeigt Bild stärker verfälscht wird.
Problematisch wird es allerdings, wenn der zusätzliche Subpixel dazu verwendet wird, andere Subpixel wegzulassen. So finden sich speziell chinesische Billg-Fernseher mit solchen Panels. Allerdings nutzt auch LG genau diese Methode bei einigen Fernsehern der Einsteigerklasse (z.B. LG 55SJ800V oder LG 43UF6909). Als Konsequenz daraus ergibt sich eine schlechtere Farbauflösung als bei „richtigen“ RGB-Displays und ein Verlust im Bereich der horizontalen Schärfe. Speziell LG verspricht sich hier von allerdings ein deutlich helleres Bild bei weniger Stromverbrauch. Kritiker bezeichnen solche Displays gerne auch als "3K Displays". Auf der anderen Seite verwenden auch LGs OLED Panel eine RGBW-Struktur. Hier werden aber eben keine entsprechenden Subpixel für die weißen Pixel "geopfert".
Da die meisten Hersteller nicht direkt kennzeichnen, ob sie mit einem Display mit reduzierter Subpixelanzahl arbeiten, bleibt die einzige Absicherung momentan das Ultra HD Logo (oder UHD Premium Logo; siehe 10 Logos/Zertifizierungen).

12.12 Soll ich mir jetzt schon einen 8K-Fernseher/UHD2-Fernseher kaufen?
Das muss am Ende des Tages jeder für sich selber entscheiden. Aus meiner Sicht ist es aktuell noch zu früh, um sich einen entsprechenden Fernseher zu kaufen. UHD-Fernseher haben damals ganz gut gezeigt, wie flott die Hardware-Industrie unterwegs war und wie langsam die Softwareindustrie war. Erste 4K UHD Fernseher gab es bereits ~2012. Damals, wie heute, gab es kaum Content für diese Auflösung. Ebenso fehlten essenzielle Features wie HDR und HDMI 2.0(a/b). All das wurde erst Jahre später veröffentlicht und spezifiziert. Erst ab 2016 konnte man so sicher sein, dass die TVs halbwegs zukunftssicher sind. Auch braucht „neue Technik“ immer eine gewisse Zeit, bis diese wirklich gut ist.
Überträgt man das jetzt auf die 8K Fernseher, lassen sich durchaus einige Parallelen erkennen. Einzig beim HDMI-Standard scheint man jetzt rechtzeitig zu liefern. Nur ist aber auch hier die Frage, ob nicht in einem Jahr neue Features kommen, die ein HDMI 2.1a brauchen. Gerade wenn wir in solch einem frühen Stadium der Einführung sind, ist es meistens sinnvoller noch etwas zu warten und nicht den Early Adopter zu spielen.
Sofern ihr unbedingt einen neuen TV kaufen wollt, der auch etwas kosten darf, ist es aus meiner Sicht besser jetzt einen 4K UHD TV zu kaufen. Wartet ihr bis nächstes Jahr, gibt es vielleicht bereits keine 4K UHD TVs im höheren Preisbereich mehr. Stattdessen wird man dann ggf. dazu „genötigt“ einen 8K TV zu kaufen. Der hat dann vielleicht eine höhere Auflösung, ist vielleicht auch teurer, hat aber nicht unbedingt ein besseres Bild als der UHD-Fernseher aus dem Vorjahr.
Wie aber eingangs gesagt ist es euch überlassen, ob ihr einen 8K Fernseher kaufen wollt. Achtet dann aber unbedingt darauf, dass diese mit HDMI 2.1 48G Ports daherkommen. Die 2018er-Modelle haben dieses standardmäßig noch nicht. Und um zumindest etwas zukunftssicher zu sein, ist es ratsam diesen Port zu haben.

12.13 Welchen Bildmodi soll ich nutzen?
Diese Frage haben sich sicherlich schon einige Leute gestellt. So bieten manche TVs um die 10 Presets. Diese haben Namen wie „Dynamisch“, „Cinema“, „Sport“ oder „Spiel“. Schon bei der Auswahl der Profile sieht man so ziemlich leicht gravierende Unterschiede. Ein Blick in die Einstellungen der Profile verrät auch nur den offensichtlichsten Grund. In Profilen wie „Dynamisch“ oder „Sport“ sind bspw. Backlight oder Farbe deutlich höher eingestellt als bei „Cinema“. Aber auch „unter der Motorhaube“ der einzelnen Profile haben die Hersteller leichte Anpassungen unternommen. Diese lassen sich auch so nicht so einfach ändern. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass Bildmodi wie „Dynamisch“ oder „Sport“ nicht gut sind und auch von keinem Menschen genutzt werden sollten. Zwar wirken diese Modi schön bunt. Aber „schön bunt“ ist aber eben nicht korrekt. Diese Bildmodi können je nach Hersteller auch noch andere Namen haben. Ganz allgemein kann man aber sagen, dass die „Cinema Modi“ bei den meisten Herstellern die Akkuratesten sind. Auch kann es je nach Szenario auch unterschiedliche Profile geben, die besser sind. So kann im HDR Betrieb vielleicht Cinema statt True Cinema besser sein oder umgekehrt:
Namentlich wären das bspw.:
- Cinema (Kino)
- True Cinema (Echtes Kino)

Es gibt aber, speziell bei höherwertigeren TVs oftmals noch andere Profile die noch besser sind. Bei den OLED Fernsehern von LG wären das bspw:
- ISF Expert (Dark Room) [Für SDR Content]
- Cinema (Kino) für HDR

Einstellungen wie Kontrast oder Backlight könnt ihr im SDR Betrieb dann nach euren Wünschen Einstellen (vorzugsweise mit Testbildern). Hierbei muss natürlich erwähnt werden, dass eine Kalibrierung hier noch bessere Ergebnisse liefern würde. Ebenfalls wichtig zu erwähnen ist, dass euch in diesen Bildmodi unter Umständen der „PC-Modus“ oder „Spielemodus“ nicht zur Verfügung steht. Sofern der Spielemodus also fest an ein Bildprofil gebunden ist (z.B. bei LG) heißt, würdet ihr in allen anderen Bildmodi einen höheren Inputlag haben. Deswegen sollte man in solchen Situationen doch den „Spielemodi“ verwenden und hier entsprechend die offensichtlichsten Bildeinstellungen anpassen und von dem akkuratesten Bildprofil übernehmen. Zwar ist das nicht optimal. Aber immerhin besser als die Standardeinstellungen zu nutzen. Hier würde dann nur die Kalibrierung des Spieleprofils helfen, um das Bild korrekt darzustellen.
Ebenfalls sei hier erwähnt, dass im HDR-Betrieb Einstellungen wie Kontrast oder Backlight auf den Maximum-Einstellungen stehen. Sobald ihr im HDR Betrieb seid, verstellt dort in den Profilen nichts mehr an diesen Reglern. Bildverbesserern könnt ihr ausstellen. Aber nicht an den „Backlight-Reglern“ usw. rumspielen.
Ansonsten ist es auch immer ratsam diverse Tests anzugucken. Oftmals werden dort die besten Bildmodi für euren Fernseher genannt.

12.14 Was ist der Unterschied von (HDMI) VRR, G-Sync (via HDMI) und FreeSync (via HDMI) bei Fernsehern? Was brauche ich?
Um es direkt vorwegzunehmen: Da bei Fernsehern die HDMI Schnittstelle Standard ist und DisplayPort in dem Bereich keinerlei Relevanz hat, handelt der Abschnitt also wirklich nur von den jeweiligen Sync-Arten, bei Anschluss über HDMI.
AMD wollte FreeSync damals auch über HDMI anbieten. Nur wurde eine variable Bildwiederholungsrate zum damaligen Zeitpunkt nicht innerhalb der HDMI Spezifikationen berücksichtigt. Deswegen hat AMD eine eigene Implementierung entwickelt, um VRR auch via HDMI anbieten zu können. Diese ist auch als FreeSync via HDMI bekannt.
Mit HDMI 2.1 hat das HDMI Forum nun eigene, "offizielle" VRR Spezifikationen eingeführt. Das ist das, was offiziell von den TV-Herstellern als VRR oder HDMI VRR bezeichnet wird. Es ist für die Anbieter auch ein verpflichtender Standard. In Zukunft werden Konsolen, Grafikkarten usw. eben HDMI VRR unterstützen müssen, wenn diese einen HDMI 2.1 Anschluss bieten
Bei G-Sync (via HDM) handelt es sich nicht um eine Eigenentwicklung seitens NVIDIA. Sondern lediglich um deren Umsetzung des normalen HDMI VRR Standards. NVIDIA fand es wohl einfach fürs Marketing besser diesen ebenfalls unter dem G-Sync-Banner zu vermarkten. Es ist also nichts anderes als offizielles HDMI VRR.
Die Frage nach dem Standard, den der TV haben soll, lässt sich so also auch relativ leicht beantworten: HDMI VRR. Auch AMD wird bei ihren neuen Grafikkarten später HDMI VRR implementieren müssen. Wodurch AMDs eigene Implementation auf lange Sicht nicht mehr notwendig
sein wird. Von daher ist es auf lange Sicht für einen TV uninteressant, ob er mit FreeSync via HDMI kommt, solange er HDMI VRR hat. Wahrscheinlich wird AMD die VRR Geschichte aber ähnlich umsetzen wie AMD, indem sie HDMI VRR einfach unter das FreeSync Lable packen. Trotzdem sollte VRR dort dann einwandfrei funktionieren, sofern die TV-Hersteller bei der Implementierung nicht geschlampt haben. Das ist bspw. auch der Grund, wieso NVIDIA TVs und Monitore als „G-Sync Compatible“ zertifiziert. Zertifizierte TVs sind beispielsweise der LG C9 und LG CX.





Sorry, falls das Mausrad jetzt defekt ist.
fenster3000 is offline  
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Old 10/27/2017, 12:08   #2
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Sehr schöne Anleitung die man sich unbedingt vor dem Kauf durchlesen kann/sollte, bis auf 1 oder 2 Rechtschreibfehler die man aber beim Lesen überfliegt sehr schön geschrieben.

Quote:
3.6 >70“
Hier kommen wir wieder in den Bereich der Exoten. Momentan findet man hier noch relativ wenige TVs. Preislich merkt man hier auch einen exponentiellen Anstieg bei entsprechend guten Geräten. Das ist eben auf die (noch) geringe Nachfrage zurückzuführen.
Ab der Größe würde ich vielleicht dann schon bald zu einem HD Beamer + Leinwand tendieren

Wenn das Thema immer aktuell gehalten wird könnte man es m.M. nach als Sticky setzen.
Freeze is offline  
Old 10/27/2017, 13:34   #3
 
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Originally Posted by Freeze View Post
Sehr schöne Anleitung die man sich unbedingt vor dem Kauf durchlesen kann/sollte, bis auf 1 oder 2 Rechtschreibfehler die man aber beim Lesen überfliegt sehr schön geschrieben.
Wie sagt man so schön: Rechtschreibfehler sind Spezialeffekt meiner Tastatur und dienen ausschließlich der allgemeinen Belustigung.

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Originally Posted by Freeze View Post
Ab der Größe würde ich vielleicht dann schon bald zu einem HD Beamer + Leinwand tendieren
Ja. Wobei das ebenfalls sehr kostspielig werden kann und nicht für jeden Raum etwas ist. Wird auch spannend, was mit der Technik passiert, wenn man OLED-Tapeten bzw. OLED Leinwände irgendwann kaufen kann.
fenster3000 is offline  
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Old 10/27/2017, 13:45   #4
 
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Heißt das Firefox OS überhaupt noch Firefox OS? Soweit ich weiß wurde das doch eingestellt und Panasonic hat eine eigens entwickelte Version in arbeit oder schon releast?

Ansonsten sehr informativ!
Celay is offline  
Old 10/27/2017, 14:06   #5
 
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Sehr solider Post und bei der Anzahl an Threads zu TV Käufen hier in meinen Augen einen sticky wert
[&] Delinquent is offline  
Old 10/27/2017, 14:13   #6
 
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Originally Posted by Celay View Post
Heißt das Firefox OS überhaupt noch Firefox OS? Soweit ich weiß wurde das doch eingestellt und Panasonic hat eine eigens entwickelte Version in arbeit oder schon releast?

Ansonsten sehr informativ!


Ja. Heißt noch FirfoxOS. Panasonic entwickelt das selber weiter.
Nennt sich offiziell halt MyHomescreen 2.0. Wobei es gut möglich ist, dass ab nächstem Jahr auch Android TV bei Panasonic einzug erhält.

Das ist btw die Ankündigung von Panasonic zu dem Thema
Quote:
Die Ankündigung von Mozilla hat keine Auswirkungen auf die aktuellen und zukünftigen Panasonic TV-Modelle. Das Panasonic Smart TV Sortiment 2017 wird ebenfalls mit der nutzerfreundlichen Firefox OS Benutzeroberfläche in Kombination mit der eigenständigen Panasonic Software Plattform ausgestattet sein.

Darüber hinaus werden wir eine langfristige Lösung finden, um auch in Zukunft die uneingeschränkte Verfügbarkeit von Betriebssystem-Updates, die Sicherheit der Panasonic Smart TVs und selbstverständlich auch deren volle Funktionalität zu gewährleisten.
fenster3000 is offline  
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Old 10/28/2017, 00:34   #7
"Ich muss noch viel von dir lernen" - Sm!th'17



 
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Super Thread. Danke für die tolle Arbeit. Wird direkt mal nen Sticky
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Old 11/24/2017, 23:12   #8
 
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Changelog 1 (24.11.2017)
=> QLED hinzugefügt
=> HLG im HDR-Bereich hinzugefügt
=> Anpassung in der Rubrik HDMI II
=> Anpassung in der Rubrik OLED

Changelog 2 (18.12.2017)
=> Anmerkung zu HDMI 2.1 hinzugefügt.

Changelog 3 (26.12.2017)
=> Logos und Zertifizierungen wird Abschnitt 9
=> Neuer Abschnitt 8: Bildfehler/Anzeigefehler/Nebenwirkungen
=> Unterpunkte von Abschnitt 8:
8.1 Tote Pixel
8.2 Klötzchenbildung/Kompressionsartefakte
8.3 Banding
8.4 Clouding
8.5 Blooming
8.6 Dirty-Screen-Effect
8.7 Ghosting
8.8 Soap-Opera-Effect
8.9 Halo-Effekt
8.10 Judder

Changelog 4 (27.12.2017)
=> Anpassung der Kapitelnummern
=> "9 Bildoptimierung" hinzugefügt
=> QLED bearbeitet

Changelog 5 (08.01.2018)
=> 1.5 MicroLED hinzugefügt

Changelog 6 (23.01.2018)
=> Kurzübersichti über Vor- und Nachteile bei TN-, IPS- und VA-Panel-Displays hinzugefügt.

Changelog 7 (26.01.2018)
=> OLED-Abschnitt angepasst
=> 3.6 >70“-Abschnitt angpasst
=> 8.11 Image Retention/Image persistence hinzugefügt

Changelog 8 (07.03.2018)
=> MicroLED-Abschnitt angepasst

Changelog 9 (26.03.2018)
=> 8.12 Einbrennen ("Burn-in") hinzugefügt

Changelog 10 (16.06.2018)
=> 1.1.2 IPS/VA/TN angepasst
=> 7.4 Dimming ft. Backlight Master Drive angepasst
=> 8.6 Dirty-Screen-Effect angepasst
=> 8.8 Soap-Opera-Effect angepasst
=> 8.9 Halo-Effekt angepasst
=> 8.12 Einbrennen ("Burn-in") angpasst

Changelog 11 (03.07.2018)
=> Neuer Abschnitt: "11 FAQ" hinzugefügt
=> Unterpunkte von Abschnitt 11:
11.1 Was ist denn nun besser? LCD? OLED?
11.2 Ist es nicht Geschmackssache, was für einen Fernseher ich kaufe?
11.3 Wieso hatte mein Fernseher im Laden viel kräftigere Farben?
11.4 Welcher Hersteller ist denn jetzt der Beste?
11.5 Ich möchte einen großen Fernseher der gut ist, aber nicht viel bezahlen. Gibt es sowas?
11.6 Wie viel Geld soll ich für einen guten Fernseher ausgeben?
11.7 Wann ist ein guter Zeitpunkt ein Fernseher zu kaufen?
11.8 Welche SmartTV-Oberfläche ist die Beste?
11.9 Gibt es einen „Flagshipkiller“?
11.10 Dolby Vision oder HDR10+?

Changelog 12 (14.07.2018)
=> 2.4 8K überarbeitet
=> 3.6 >70“ überarbeitet

Changelog 13 (22.07.2018)
=> "11.11 Was ist ein RGBW-Display und worin unterscheidet es sich von einem RGB Display?" hinzugefügt

Changelog 14 (04.09.2018)
=> 1.5 MicroLED angepasst
=> 2.5 8K angepasst
=> 3.6 >70“ angepasst

Changelog 15 (05.09.2018)
=> Gesamter Text etwas überarbeitet

Changelog 16 (23.10.2018)
=> 7.1 HDMI II angepasst

Changelog 17 (05.11.2018)
=> 10 Das richtige HDMI Kabel hinzugefügt
=> 10 Logos/Zertifizierungen => 11 Logos/Zertifizierungen
=> 11 FAQ=>12 FAQ

Changelog 18 (25.11.2018)
=> 7.5 Gaming überarbeitet
=> 7.7 eARC hinzugefügt

Update 19 (30.11.2018)
=> 2.5 8K angepasst

Update 20 (03.01.2019)
=> 7.1 HDMI II überarbeitet

Update 21 (08.01.2019)
=> Titelbild geändert

Updat.e 22 (12.01.2019)
=> "7.7 Acoustic Surface/Crystal Sound" hinzugefügt
=> "12.12 Soll ich mir jetzt schon einen 8K-Fernseher/UHD2-Fernseher kaufen?" hinzugefügt
=> 2.5 8K (UHD2) überarbeitet
=> HDMI I & HDMI II zusammengefügt
=> Kurze Einleitung zu diversen Kapiteln hinzugefügt.

Update 23 (14.06.2019)
=> 1.5 MicroLED angepasst

Update 24 (29.08.2018)
=> "10 Filmmaker Mode" hinzugefügt
=> "11 CalMAN Autocal" hinzugefügt
=> "14.13 Welchen Bildmodi soll ich verwenden?" hinzugefügt
=> Nummern der Abschnitte angepasst
=> 1.5 MicroLED angepasst
=> 1.3 OLED angepasst
=> 1.1 LED/LCD angepasst
=> "3.6 >70"" angepasst
=> 9 Bildoptimierung angepasst

Update 25 (13.10.2019)
=> 1.3.1 WRGB OLED Panel hinzugefügt
=> 1.3.2 Quantum dot OLED Panel hinzugefügt

Update 26 (31.10.2019)
=> 6.4 Tizen angepasst

Update 27 (09.01.2020)
=> 1.1.1 Edge-LED/Direct-LED um MiniLED erweitert
=> 1.5 MicroLED ergänzt

Update 28 (11.04.2020)
=> "14.14 Was ist der Unterschied von (HDMI) VRR, G-Sync (via HDMI) und FreeSync (via HDMI) bei Fernsehern? Was brauche ich?" hinzugefügt

Update 29 (05.05.2020)
=> 4.1 HDMI überarbeitet

Update 30 (21.01.21)
=> Punkt 5 (Hersteller) und Punkt 6 (Betriebssysteme) auf Grund von Zeichenlimitierung entfernt
=> Neue Nummerierung durchgeführt
=> Punkt 5.8 HGiG hinzugefügt
fenster3000 is offline  
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Old 12/27/2017, 00:33   #9
 
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Hey, habe mir einen 4k Fernseher bestellt. Leider habe ich gestern bemerkt das er einen Schwarzen Punkt hat von ca. 0,1mm durchmesser. Trotzdem seit dem ich ihn bemerkt habe kann ich nicht anders als ihn in hellen Szenen zu bemerken :/

Also ein Pixel ist da definitiv komplett schwarz und die umliegenden sind auch dunkler als normal:

Den Fernseher selbst kann ich noch zurück schicken bzw. sogar einen neuen anfordern. Würdest du das tun? Bilden sich vielleicht neue tote pixel?
nurgucken666 is offline  
Old 12/27/2017, 02:22   #10
 
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Wenn es kein Fliegenschiss ist deutet es tatsächlich auf einen defekten Pixel hin.
Gibt zwar eine EU Regelung die eine gewisse Anzahl an toten Pixeln erlaubt. Aber wenn du noch innerhalb der 14 Tage bist beim Onlinekauf würde ich den wohl zurückschicken.

Könntest zwar Pixel Healer probieren. Bezweifel aber, dass es in dem Fall klappt. So viel wird das Display ja noch nicht angezeigt haben, dass da was verstopfen kann.
fenster3000 is offline  
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Old 06/15/2018, 23:29   #11
 
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Ich glaube da sollte ich mal rübergucken, aber UFF.... bis ich zum Ende des Beitrages kam musste ich doch mein Mausrad ein wenig durch die maus durchscrollen

Das kann nen moment dauern
Okay... da ich ein Monitor brauche denke ich hat mir das nicht ganz geholfen, aber war nett zu lesen, ich habe die mir wichtigen Punkte durchgelesen.

Was genau ist bei einem TV anders als einem Monitor? Das größte was ich weiß ist, das ein TV meist halt ein Kabelanschluss hat, damit man halt TV sehen kann und viele haben deutlich bessere Boxen eingebaut als ein Monitor.
DrackenDarck is offline  
Old 06/16/2018, 00:18   #12
 
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Originally Posted by DrackenDarck View Post
Was genau ist bei einem TV anders als einem Monitor? Das größte was ich weiß ist, das ein TV meist halt ein Kabelanschluss hat, damit man halt TV sehen kann und viele haben deutlich bessere Boxen eingebaut als ein Monitor.
Ein Fernseher hat neben dem Tuner auch noch ein Haufen Funktionen dabei was die Bildver(schlimm)besserung angeht. Die gibt es beim Monitor so nicht, da man dort mal wirklich geringen Inputlag möchte. Bei vielen Fernsehern ist es so, dass nicht mal im PC-Modus/Spielemodus alle Bildverbesserer abgeschaltet werden. Deswegen hat man da von der Tendenz halt noch etwas höheren Inputlag. Wobei viele Hersteller der 10ms-Marke immer näher kommen. Ansonsten hab ich auch noch keinen Monitor mit integriertem SmartTV gesehen. Fernbedienungen sind beim Monitor auch eine Seltenheit. Und so Sachen wie ARC fehlen die Monitoren meist auch (wobei sie es eigentlich auch nicht brauchen). Zudem gibt es auch Monitore die mit der Widergabe von 24p Material (Filme) Probleme haben und das Bild dann ruckelt. Gibt auch noch Leute die behaupten, dass PC Monitore eher für den Dauerbetrieb geeignet sind als Fernseher. Hab dazu aber noch keine handfesten Beweise gesehen.

Vom Ding her sind sich Monitore und Fernseher sogar ziemlich gleich.
Was IPS, VA und TN angeht gelten sowohl für TV als auch für Monitor die selben Regeln. QLED gibt es ebenfalls bei Monitoren. Funktioniert auch genau so wie QLED TVs (Ist also eigentlich kein richtiges QLED).
HDR ist mittlerweile auch bei einigen Monitoren integriert. Ist auch das selbe HDR wie bei TVs. Local Dimming findet man auch bei einigen Monitoren.
Und solche Sachen wie Auflösungen, Bildfehler usw. sind halt auch bei Monitoren relevant (Nicht wirklich verwunderlich ).
fenster3000 is offline  
Old 06/16/2018, 13:29   #13
 
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Also bei vielen läuft der TV auch im Dauerbetrieb

Was glaube auch großer unterschied ist, sind die größen.
Ich würde mir keine 40Zoll und mehr auf den Schreibtisch stellen, da muss ich ja den Kopf in den nacken legen um überhaubt alles zu sehen.

ich schaue alle meine Filme auf meinem Monitor. Ich hatte auch mal ein TV, aber da ich nur am PC sitze, war das doof. meine Wohnung ermöglicht kein TV guck bereich.
DrackenDarck is offline  
Old 06/16/2018, 15:53   #14
seit 12 Jahren hier


 
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@

Könntest du mir einen 49 - 55 Zoll Fernseher (am besten UHD) im Preisbereich für max. 700€ empfehlen (je günstiger, desto besser versteht sich)? Oder bekommt man in der Preis Kategorie aktuell noch nur FHD, bzw macht es hier Sinn lieber auf einen FHD mit gutem Panel zu setzen statt auf einen UHD mit einem eher schlechten Panel? Mir kommt es dabei auf ein gutes Preis/Leistungs Verhätlnis an, ich brauch kein Ambilight/Backlight Schnick Schnack. Der Tuner ist auch recht egal, da ich keine normalen Sender schauen werde. Wichtig wäre ggf. DLNA Support um Dinge direkt von einer NAS Streamen zu können.

Vielen Dank schon mal im Voraus.
Menan is offline  
Old 06/16/2018, 16:15   #15
 
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Originally Posted by Menan View Post
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Könntest du mir einen 49 - 55 Zoll Fernseher (am besten UHD) im Preisbereich für max. 700€ empfehlen (je günstiger, desto besser versteht sich)? Oder bekommt man in der Preis Kategorie aktuell noch nur FHD, bzw macht es hier Sinn lieber auf einen FHD mit gutem Panel zu setzen statt auf einen UHD mit einem eher schlechten Panel? Mir kommt es dabei auf ein gutes Preis/Leistungs Verhätlnis an, ich brauch kein Ambilight/Backlight Schnick Schnack. Der Tuner ist auch recht egal, da ich keine normalen Sender schauen werde. Wichtig wäre ggf. DLNA Support um Dinge direkt von einer NAS Streamen zu können.

Vielen Dank schon mal im Voraus.
Full HD Geräte sind mehr oder weniger ausgestorben.
FHD Panel sind höchstens noch bei den absoluten Einsteigergeräten zu finden.
Gibt da eigentlich kein Weg an UHD vorbei.

Für 700€ gibt es z.B. den hier:


Für minimal mehr:


Ist aber auch nur Einsteigerklasse. Kommt ja auch mit Edge-LED usw. daher. Darfst da natürlich keine Wunder erwarten. Aber Geräte von Panasonic sind vom Ding her ordentlich. Viel weniger würde ich für einen TV in der Größe aktuell auch nicht ausgeben.
fenster3000 is offline  
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