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[RoM Bannfrage] Betrug!

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Old   #1
 
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[RoM Bannfrage] Betrug!

Hallo

kann man dafür bestraft werden wenn man diamanten per vorkasse bestellt diese hinnlegt aber der andere nicht das item sendet bzw umgedreht ?



repins94 is offline  
Old   #2
 
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Inwiefern bestraft, Anzeige?


Drewfire-old is offline  
Old   #3
 
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Originally Posted by Drewfire View Post
Inwiefern bestraft, Anzeige?
nein ban da da sja eig eigentum von den puplisern ist und die accounts auch nur geliehen werden um bei denen zu spielen
repins94 is offline  
Old   #4
 
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Nein du oder derjenige hat es ja einfach so geschickt^^
die sollen wieder dias handelbar für ah machen -.-


Lysergsäurediethylamid is offline  
Old   #5
 
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Naja ich wüsste nicht das es einen Ban dafür gibt.
Wenn ich mit Dias handeln tuhe, lass ich mir erst das Item geben und dann geb ich Dias raus.
Drewfire-old is offline  
Old   #6
 
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Originally Posted by Drewfire View Post
Naja ich wüsste nicht das es einen Ban dafür gibt.
Wenn ich mit Dias handeln tuhe, lass ich mir erst das Item geben und dann geb ich Dias raus.
gut also kann ich aj weiterhin leute abziehen xDDDD schadet zwa dem ruf aber hey :P is eh nurn twink auf 50 xD
repins94 is offline  
Old   #7
 
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Originally Posted by repins94 View Post
gut also kann ich aj weiterhin leute abziehen xDDDD schadet zwa dem ruf aber hey :P is eh nurn twink auf 50 xD
Solltest nicht zu viel scammen.
Denn irgendwann haben sie so viele reports über dich im Forum das sie dich dann einfach bannen.

Frogster kann mit den Accounts machen was sie möchten, da es ihr Eigentum ist.
Drewfire-old is offline  
Old   #8
 
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Wenn derjenige Screenshots gemacht hast bist du den Account ziemlich schnell los.

Und ja, sollte man von Frogster freiwillig die persönlichen Daten desjenigen bekommen der dich abgezogen hat (Oder zufällig finden), dann ist auch eine erfolgreiche Strafanzeige möglich. Kaufvertrag is Vertrag, egal ob in einem Spiel oder nicht.

Aber sowas durchzusetzen ist imho ein Ding der unmöglichkeit.
Atheuz is offline  
Old   #9
 
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nope.

Ein Mod hatt selber gesagt über die geschenk funktion zu handeln is ein exploit wird aber gedultet. Aber wenn dich wer abzieht wird dafür kein ersatz gestellt.

Also bei uns aufen sever laufen leute rum die seit über nen halben jahr bescheißen und noch net gebannt sind obwhl die täglich durch den WC gehen...
von dem her -.-



cya
Carzar is offline  
Old   #10
 
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Baem da geb ich Rainer ein THX. Weil sowas absolut erbärmlich ist, andere Leute abzuziehen, dass zerstört das komplette Prinzip der freien Marktwirtschaft und irgendwann, haben Spieler, die kein echtes Geld ausgeben, auch keinerlei Chancen irgendwie an ItemShop Items heran zukommen. Das Vertrauen wird dadurch zerstört und der Spielspaß geht verloren. Nur wegen solchen "Leuten" wie dich.
LqD is offline  
Old   #11
 
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Na klar kannst du auch weiterhin Leute abziehen. Diejenigen, die sagen deine Accounts werden gebannt haben schlichtweg unrecht. Das ist Blödsinn.

Carzar hat teilweise recht, die Geschenkfunktion ist nicht für den Handel zuständig. Das handeln darüber wird von Fr0gster toleriert aber nicht unterstützt (also kein exploiting). Sollte es vorkommen, dass Leute den Gegenstand aus dem IS nicht schicken oder derjenige das Gold nicht bezahlt, dann hat der Handelspartner eben Pech gehabt.

Eine Strafanzeige ist hier ebenfalls nicht möglich. Der Kaufvertrag besteht nur über die Beziehung Fr0gster <-> Kunde. Sobald du als Kunde die Dias gekauft hast (das Geld und die Dias übertragen wurden), ist der Vertrag abgeschlossen. Was du dann mit den Dias machst interessiert Fr0gster nen scheiß. Du hast bezahlt und dafür deine Gegenleistung bekommen. Ende. Wenn du dann die Dias in Form von Geschenken verschenkst und erwartest, dass dir jemand etwas zurückschenkt (Gold), dann ist das dein eigenes Risiko. Wenn dir jemand dann kein Gold schenkt -> dein Pech. Dein Anspruch darauf erlischt, weil in den AGB von Fr0gster steht, das alles an virtueller Währung bis hin zu Items denen gehört (ist also nicht dein Eigentum – du bist nur (temporärer) Besitzer). Du hast als Spieler die (veränderten) AGB akzeptiert und konntest sogar von deinem Vertrag (deinem Account) für nen Monat oder so zurücktreten. Hast du das nicht gemacht hast du automatisch alle Rechte von virtuellem Gut an den Publisher abgetreten. Fr0gster gibt die persönlichen Daten nur gegen eine rechtliche Verfügung preis. Für so ein paar Items/Euros gleich nen Wind zu machen von wegen Anzeige bla bla bla würde sich zudem auch gar nicht lohnen. Die Kosten für diesen ganzen Spaß übersteigen doch die Kosten des Streitwerts.

Die Scammer hier im Forum zu beleidigen, macht aus dem Scammer auch keine gute Persönlichkeit mehr. Wer allerdings länger spielt, der kennt die Scammer auf seinem Server ganz genau und weiß bei wem er kaufen sollte oder nicht. Zur Not im Global-Chat nochmal nachfragen. Aber die Leute die scammen werden nicht gebannt. Das hat mir ein Moderator noch einmal bestätigt.
Digital Shadow is offline  
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Old   #12
 
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Mal von den offiziellen Eigentumsverhältnissen abgesehen ist der Handel Gold gegen Diamanten nach wie vor ein Handel. Du gibst mir, ich gebe dir. Da hinter den virtuellen Gütern tatsächlich Geld steckt (Dias ist eh klar, und Gold hat durch die Goldseller auch einen nachvollziehbaren Echtgeldwert) ist es nichtsdestotrotz Betrug.

Auszug aus Frogsters AGB:

10.4 Dem Nutzer ist es ausdrücklich untersagt, die Virtuelle Währung, Items oder sonstige Spielgegenstände innerhalb und/oder außerhalb des Online-Spiels - in welcher Form auch immer - an Dritte zu verkaufen, anzukaufen, zu vermieten, anzumieten, anzubieten, anzunehmen, zu verbreiten oder zu vervielfältigen, soweit dies nicht nach den Nutzungskonditionen der einzelnen Items ausnahmsweise ausdrücklich gestattet ist oder keine Gegenleistung bzw. eine Gegenleistung ausschließlich in Form anderer Items, Spielgegenstände oder virtueller Währung verlangt wird. Wenn Virtuelle Währung, Items und/oder sonstige Spielgegenstände in den Online-Spielen im großen Maße gehandelt oder getauscht werden, ohne dass innerhalb des Online-Spiels ein vergleichbarer Gegenwert geleistet wird, wird ein Verstoß gegen diese Ziff. 10.4 vermutet. Der Nutzer ist berechtigt, den Gegenbeweis zu führen.

Also, für echtes Geld darf ich mit anderen Spielern nicht handeln, mit Diamanten oder Gold (Items, Spielgegenstände oder virtuelle Währung) dagegen schon. Der vermutete Verstoß gegen Ziffer 10.4 heisst soviel wie "wenn du ständig Leute abziehst, vermuten wir dass du ein Goldseller bist".

Dieser Punkt gäbe Frogster durchaus die Möglichkeit zu bannen, löschen oder letztlich zu verklagen, eine Möglichkeit, die auch dem geschädigten Nutzer trotz allem bleibt. Inwiefern eine Anzeige wg. Betrugs gegen den Spieler "Goldseller" auf "Botters Paradise" in "Runes of Magic" von irgendeinem Staatsanwalt verfolgt wird sei mal dahingestellt. Interessant wäre es, die Meinung eines Juristen dazu zu hören.
september27 is offline  
Old   #13
 
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Originally Posted by september27 View Post
Mal von den offiziellen Eigentumsverhältnissen abgesehen ist der Handel Gold gegen Diamanten nach wie vor ein Handel. Du gibst mir, ich gebe dir. Da hinter den virtuellen Gütern tatsächlich Geld steckt (Dias ist eh klar, und Gold hat durch die Goldseller auch einen nachvollziehbaren Echtgeldwert) ist es nichtsdestotrotz Betrug.
In dem Punkt mit dem Handel stimme ich dir zu. Aber den Echtgeldwert von Gold an den Goldsellern zu messen die nach einer Razzia gleich mal wieder 10€ für eine Mille verlangen und nach 6 Monaten für dieselbe Mille nur noch 1,60€, ist ein wenig überspitzt.
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Originally Posted by september27 View Post
Auszug aus Frogsters AGB:
10.4 Dem Nutzer ist es ausdrücklich untersagt, die Virtuelle Währung, Items oder sonstige Spielgegenstände innerhalb und/oder außerhalb des Online-Spiels - in welcher Form auch immer - an Dritte zu verkaufen, anzukaufen, zu vermieten, anzumieten, anzubieten, anzunehmen, zu verbreiten oder zu vervielfältigen, soweit dies nicht nach den Nutzungskonditionen der einzelnen Items ausnahmsweise ausdrücklich gestattet ist oder keine Gegenleistung bzw. eine Gegenleistung ausschließlich in Form anderer Items, Spielgegenstände oder virtueller Währung verlangt wird.
Heißt also:
Innerhalb und außerhalb von Taborea:
1. Gold/Items/etc. dürfen nicht verkauft oder gekauft werden
2. Gold/Items/etc. dürfen nicht vermietet, gemietet werden
3. Gold/Items/etc. dürfen nicht angeboten, angenommen, verbreitet oder vervielfältigt werden
ES SEI DENN:
  • In den Nutzungsbedingungen der einzelnen Items ist es ausdrücklich gestattet
  • Eine Gegenleistung erfolgt in Form anderer Items oder virtueller Währung

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Originally Posted by september27 View Post
Wenn Virtuelle Währung, Items und/oder sonstige Spielgegenstände in den Online-Spielen im großen Maße gehandelt oder getauscht werden, ohne dass innerhalb des Online-Spiels ein vergleichbarer Gegenwert geleistet wird, wird ein Verstoß gegen diese Ziff. 10.4 vermutet. Der Nutzer ist berechtigt, den Gegenbeweis zu führen.
Was ist denn "ein vergleichbarer Gegenwert"? Nach welchen Maßstäben wird denn hier gemessen, was ist vergleichbar bzw. angemessen? Wenn ich 1 Dia gegen 20.000 Gold tausche oder wenn ich einen Manastein-Grad 7 (der im Wert zwischen 1kk und 2,5kk – variabel pro Server – schwankt) gegen 2 Makellose Fusionssteine im Wert von je 27 Diamanten+3 Rubine eintausche?

Quote:
Originally Posted by september27 View Post
Also, für echtes Geld darf ich mit anderen Spielern nicht handeln, mit Diamanten oder Gold (Items, Spielgegenstände oder virtuelle Währung) dagegen schon. Der vermutete Verstoß gegen Ziffer 10.4 heisst soviel wie "wenn du ständig Leute abziehst, vermuten wir dass du ein Goldseller bist".
Das ist richtig. Wobei nicht gleich vermutet wird, dass man ein Goldseller ist, sondern nur ein Regel/AGB-Verbrecher (was Goldseller natürlich mit einschließt)

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Originally Posted by september27 View Post
Dieser Punkt gäbe Frogster durchaus die Möglichkeit zu bannen, löschen oder letztlich zu verklagen, eine Möglichkeit, die auch dem geschädigten Nutzer trotz allem bleibt.
Würd ich fast so unterschreiben! Jedoch ging es hier nicht um eine Anzeige Fr0gster vs. Kunde, sondern Kunde vs. Kunde. Fr0gster hat die Möglichkeit zu bannen, löschen oder zu verklagen, da die Items samt virtueller Währung Fr0gster gehören. Die Benutzer sind nur Besitzer. Jetzt stellt sich mir als juristisch nichtgeschulte Person die Frage: Kann man jemanden wegen einer Sache verklagen, die einem selbst nicht gehört?

Fr0gster macht eh nichts dagegen, es wird leider toleriert. Sie hätten die Möglichkeiten sofort zu bannen oder zu löschen, aber nicht einmal eine Verwarnung wird trotz offensichtlicher Beweise ausgesprochen. Schade....

Quote:
Originally Posted by september27 View Post
Inwiefern eine Anzeige wg. Betrugs gegen den Spieler "Goldseller" auf "Botters Paradise" in "Runes of Magic" von irgendeinem Staatsanwalt verfolgt wird sei mal dahingestellt. Interessant wäre es, die Meinung eines Juristen dazu zu hören.
Ich glaub auf die Meinung eines waschechten Juristen kannst du hier bei e*PVP sehr lange warten, da kommt nichts. Ob es verfolgt wird? Wegen ein paar real nicht existenten Gütern die sich im Wert vielleicht auf ein paar Euros bemessen? Wohl kaum

Wenn du ne anständige Rechtsberatung willst musst du dich wohl an einen Rechtsanwalt wenden

PS: Von irgendwelchen Pseudo-Juristen aka Jurastudenten wollen wir hier nix wissen :P
Digital Shadow is offline  
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Old   #14
 
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Mein Tipp wäre, wenn ihr Dia's vk, dass ihr immer Vorkasse macht. Natürlich werden die denken das ihr Betrüger seit, wenn ihr unter lvl 50 seid. Wenn die einfach nein sagen dann sagt ok bb und verhandelt nicht weiter... Ich habe über 800 Dia's vk und bin somit ein bekannter Dia vk im Server Lonsai^^
Siedler12 is offline  
Old   #15
 
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Originally Posted by Digital Shadow View Post
Eine Strafanzeige ist hier ebenfalls nicht möglich. Der Kaufvertrag besteht nur über die Beziehung Fr0gster <-> Kunde. Sobald du als Kunde die Dias gekauft hast (das Geld und die Dias übertragen wurden), ist der Vertrag abgeschlossen. Was du dann mit den Dias machst interessiert Fr0gster nen scheiß. Du hast bezahlt und dafür deine Gegenleistung bekommen. Ende. Wenn du dann die Dias in Form von Geschenken verschenkst und erwartest, dass dir jemand etwas zurückschenkt (Gold), dann ist das dein eigenes Risiko. Wenn dir jemand dann kein Gold schenkt -> dein Pech. Dein Anspruch darauf erlischt, weil in den AGB von Fr0gster steht, das alles an virtueller Währung bis hin zu Items denen gehört (ist also nicht dein Eigentum – du bist nur (temporärer) Besitzer). Du hast als Spieler die (veränderten) AGB akzeptiert und konntest sogar von deinem Vertrag (deinem Account) für nen Monat oder so zurücktreten. Hast du das nicht gemacht hast du automatisch alle Rechte von virtuellem Gut an den Publisher abgetreten. Fr0gster gibt die persönlichen Daten nur gegen eine rechtliche Verfügung preis. Für so ein paar Items/Euros gleich nen Wind zu machen von wegen Anzeige bla bla bla würde sich zudem auch gar nicht lohnen. Die Kosten für diesen ganzen Spaß übersteigen doch die Kosten des Streitwerts.
Durr

Quote:
Allgemeines zum Kauf virtueller Gegenstände

Inzwischen haben sich vor allem in den USA und in Korea Juristen Gedanken über die rechtliche Beurteilung gemacht. Die Diskussion dreht sich überwiegend um die Frage, ob Spieler oder Spieleanbieter Eigentum an den virtuellen Gegenständen haben beziehungsweise erwerben. Viele Spieler sind der Ansicht, Eigentümer derjenigen Items zu sein, die sie ordnungsgemäß erspielt haben. Innerhalb der Spielumgebung können sie auch sicherlich als virtuelle Eigentümer gelten.

Aber wie sieht es innerhalb der realen Welt und ihren rechtlichen Gegebenheiten aus? Nach deutschem Recht ist die Frage ziemlich komplex. Virtuelle Items sind keine Sachen im Sinne von körperlichen Gegenständen, sondern abgrenzbare Teile eines Spiels, also eines Computerprogramms. Was zwischen den Spielern beim Verkauf von virtuellen Items abgeschlossen wird, ist dennoch eine Art Kaufvertrag - aber nicht über eine Sache, an der Eigentum verschafft werden müsste, sondern über einen nichtkörperlichen Gegenstand, genauer gesagt über die Möglichkeit der Nutzung eines virtuellen Items in einem bestimmten Spiel.

Wer ein Item verkauft, verpflichtet sich, dieses auch zu übertragen und hat im Gegenzug Anspruch auf den Kaufpreis. Beide Ansprüche bestehen aufgrund der vertraglichen Vereinbarung zwischen den Handelspartnern und können notfalls vor Gericht geltend gemacht werden. An den Spielen hat der Hersteller normalerweise die Urheber- und Markenrechte. Zumindest bei den derzeit üblichen Spielen sind die Möglichkeiten für den Spieler, durch ?Crafting“ wirklich eigene Items herzustellen, extrem begrenzt und erlauben kaum Kreativität.

Daher haben die Spieler auch kein Urheberrecht an den von ihnen im Spiel produzierten Items. Trotzdem kann sich der Hersteller nicht auf sein Urheberrecht berufen, um einen Verkauf zu unterbinden - auch dann nicht, wenn die Art etwa eines magischen Gegenstands nur für das betreffende Spiel erfunden wurde und kein Vorbild außerhalb besitzt.

Der Urheber hat das Item ins Spiel integriert und damit in den Verkehr gebracht. Sein Recht, die Verbreitung zu verbieten, ist damit erschöpft. Urheber- und Markenrechte des Herstellers stehen dem Verkauf somit nicht entgegen.

Ein Vertrag ist ein Vertrag Unabhängig davon, ob der Spieleanbieter den Weiterverkauf von virtuellen Items wirksam verbieten kann, ist der Handel zwischen den Spielern auf jeden Fall kein rechtsfreier Raum. Das heißt nicht, dass ein spielintern gediebter Glitzerstab auch im Rechtssinn gestohlen sei: Ein Diebstahl kann nur an Sachen begangen werden, virtuelle Gegenstände sind aber keine Sachen. Wer sich aber verpflichtet, einen bestimmten virtuellen Gegenstand oder einen Account zu übertragen, muss diesen real vereinbarten Vertrag auch erfüllen. Tut er das nicht, hat sein Vertragspartner zumindest einen Anspruch auf Rückzahlung. Wer dabei täuscht, muss mit einer Bestrafung wegen Betrugs rechnen, ungeachtet der zivilrechtlichen Ansprüche, denen er sich aussetzt. Das ist im Unterschied zu anderen hier angesprochenen Rechtsfragen auch unstreitig. Im Übrigen kann man Spielern, die virtuelle Items kaufen oder verkaufen, nur raten, in der virtuellen Welt nicht weniger vorsichtig zu sein als in der realen: Wer einen Anspruch einklagen will, braucht Beweise. ICQ-Protokolle beispielsweise eignen sich dazu vor Gericht denkbar schlecht. E-Mail-Nachrichten sind etwas besser - sofern ihre Verfasserschaft nicht erfolgreich abgestritten werden kann. Im Zweifelsfall ist es am besten, sich eine beabsichtigte Transaktion noch einmal in allen Einzelheiten ausdrücklich bestätigen zu lassen.

Quelle: ct 20 2005, S. 178 Vertragsrecht Dr. Andreas Lober, Olaf Weber

Dr. Andreas Lober arbeitet als Rechtsanwalt im Bereich des IT- und Kartellrechts Olaf Weber ist Richter in Saarbrücken.
Runes of Magic ist ledeglich eine Platform auf der der Handel stattfinden kann, genauso wie es ein Chat sein kann oder Ebay. Selbst bei Hausrecht bestehen immernoch deutsche Gesetze (Die in dem Fall allerdings sehr spärlich sind, aber die kosten der verlorenen dias müssen 100% ersetzt werden), und wenn es Beweise gibt das beide Parteien den gleichen Kaufgrund haben ist es auch völlig egal ob es nun mit der Funktion gemacht wurde um dias zu "verschenken" oder nicht.


Atheuz is offline  
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