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Charakter Geschichten

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Drow

Herkunft: Cheth
Eltern: Beide tot
Alter: 260
Geschlecht: Männlich
Größe: 1,62m
Augenfarbe: Bernstein
Hautfarbe: Schwarz
Haartyp: Lang
Haarfarbe: Weiss
Rasse: Drow
Klasse: Schütze
Charstory: Shar?Nadal Jhalavar

Die Geschichte von Shar?Nadal Jhalavar beginnt in der durch Zwerge zerstörte Stadt Cheth. Als jüngster Sohn des Hauses Jhalavar stand ihm schon bald die Weihe zum Krieger bevor. Er wusste nicht viel über diese Weihe, da sie ein wohl gehütetes Geheimnis war. Er wusste nur, dass seine Schwester She?Nala bei dieser Weihe assistieren sollte. Danach wollte man sie zur Yathrin weihen. Shar?Nadal traf sich an diesem Abend noch einmal mit seinem Ausbilder, einem sehr erfahrenen Ilaril Sargtlin, der zugleich der Waffenmeister des Hauses war, um zu trainieren. Shar?Nadal war ein sehr talentierter Kämpfer. Er war sehr geschickt im Umgang mit der Armbrust, aber auch mit dem Katana konnte er nahezu perfekt umgehen. Der Ilaril Sargtlin verließ ihn nach der Ausbildungseinheit wieder und überließ Shar?Nadal seiner Meditation. Shar?Nadal widmete sich seiner Meditation bis tief in die Nacht. Dann stand er noch einmal auf und betrat das Dach des Hauses für einige Übungen mit dem Katana. Er wirbelte es herum, stach zu und hielt bei allen Übrungen das Gleichgewicht auf dem kleinen Dach. Danach legte er sich hin, um auf den morgigen Tag vorbereitet zu sein.
Shar?Nadal schlief tief und fest bis zum nächsten Morgen.
Er wurde durch das Geschrei der Soldaten des Hauses geweckt. Er schreckte auf und griff instinktiv nach seiner Armbrust, die neben ihm auf dem Tisch lag. Leise schlich er sich aus seinem Zimmer. Als er in der Waffenkammer ankam, fand er diese leer ? der Waffenmeister war nicht zugegen. Also nahm er sich schnell eine leichte Rüstung und legte diese an. Danach begab er sich aus dem Haus. Im Hof, sowie in der gesamten Stadt tobte der Kampf. Die Zwerge griffen Cheth an. Shar?Nadal machte sich sofort auf, um die Stadt zu verteidigen. Er kämpfte sich durch bis an die Front. Dort angekommen, traf es ihn, wie ein Blitz: Die Zwerge marschierten mit Tausenden von Männern auf. Shar?Nadal ließ seine Armbrust sinken. Gegen eine derartige Übermacht konnte er nichts ausrichten. Also beschloss er, sich zurückzuziehen und nach seinem Haus zu sehen, um dann später an wichitgen Zwergen Rache zu üben. Er schlich sich in Richtung des Anwesens des Hauses Jhalavar. Dort angekommen musste er leider feststellen, dass alle seine Angehörigen, sowie die Mutter Oberin, die ehrwürdige Ilharess, zu Tode gekommen waren. Die Leiche seiner Schwester She?Nala fand er jedoch nicht, also hoffte er noch, sie zu finden, jedoch befürchtete er für sie das schlimmste. Er beschloss, die Stadt zu verlassen und sein Heil ? zunächst ? in der Flucht zu suchen. Sobald er wieder ein neues Heim gefunden hat, wollte er sich an die Rachepläne machen. Er schlich sich in Richtung Ausgang. Im Höhlensystem, das zum Ausgang führt, begegnete ihm ein kleiner Trupp Zwerge. Die 4 Krieger staunten nicht schlecht, als sie von einem einzelnen Dunkelelfen angegriffen wurden. Dennoch zückten sie ihre Äxte, und griffen Shar?Nadal an. Doch bevor der erste noch seine Axt ziehen konnte, hatte Shar?Nadal ihn bereits mit seinem Katana durchbohrt. Röchelnd ging der Zwerg zu Boden und die drei verbleibenden stürmten auf Shar?Nadal zu. Dank der leichten Rüstung konnte Shar?Nadal sich durch einen gekonnten Sprung den Attacken entziehen. Er vollführte eine kunstvolle Drehung und befand sich nun hinter seinen Angreifern. Einem von ihnen rammte er sein Katana in den Rücken, so daß dieser ebenfalls tot zu Boden fiel. Während die beiden letzten Angreifer sich umdrehten, schlitzte Shar?Nadal einem von ihnen bei der Drehung den Brustkorb auf. Der letzte Zwerg holte aus und schlug mit seiner Axt horizontal zu. Shar?Nadal, der den Angriff mit einem Katana nicht parieren konnte, wurde schwer getroffen und wurde in eine Ecke der Höhle geschleudert. Der Zwerg, welcher nun nachsetzen wollte, stürmte auf ihn zu, um ihm den Rest zu geben. Als der Zwerg grade seine Axt hoch über den Kopf hob, um zu zuchlagen, nutzte Shar?Nadal die Gunst der Stunde, nahm seine Armbrust vom Gürtel und schoss. Der Zwerg ging zu Boden und rührte sich nicht mehr. Außer Atem sackte Shar?Nadal zu Boden. Alles, was er wollte, war nur noch schlafen ? wenn nötig auch für immer. Doch dann fiel ihm seine Schwester ein. Da sie das ranghöchste, überlebende Mitglied des Hauses war, galt es nun für Shar?Nadal, sie zu suchen nud zu schützen. Zitternd erhob er sich und machte sich auf den Weg aus der Höhle hinaus. Hinaus, und hinein in eine ungewisse Zukunft.



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Drow

Herkunft: Larothemazz
Eltern: Fergarth N'Akir u. Carcelia N'Akir
Alter: Unbekannt
Geschlecht: Männlich
Größe: 1,79
Augenfarbe: Dunkelrot
Hautfarbe: Drowschwarz
Haartyp: Lang, offen getragen
Haarfarbe: Dunkelweiss
Rasse: Drow
Klasse: Schütze
Charstory: Prolog
"Der dunkele Wanderer"
Es war ein kalter und regnerischer Tag und die Straße war kaum noch zu überblicken, nein, es war eher ein Schlammiger Pfad
Doch er schritt weiter, gehüllt in einen schwarzen Umhang, ihn kümmerte das Wetter nicht, jeder andere hätte sich schon in eine Höhle oder ein Wirtshaus verkrochen, doch machte es ihm nicht.... mir schien so als wäre er noch immer dort, in der Hölle, noch immer gepeinigt und gequält.

Mein schritt zügelte sich, meine Füsse schmerzten so wie alles andere, es kam mir so vor als würde mir mein Gepäck die luft zum atmen rauben, doch ich lies es mir nicht anmerken. Plötzlich durchzog ein Rufen den Wald, nein es wa ein schrei, ein Hilfe schrei der von einem Mädchen zu kommen schien, dann sah ich sie auf uns zu laufen wobei sie etwa 200m vor uns zu Boden ging, doch war sie nicht alleine, 3 kräftige Männer liefen Lachend hinter ihr her, sie sahen aus wie der letzte Abschaum. Einer von ihnen packte die Frau wobei sie weiter aufschrie, ich konnte die Angst in ihren augen sehen doch was sollte ich tun, alleine gegen drei betrunkene Banditen....
Sogleich schaute ich zu Ihm auf doch bevor ich nur einen Satz rausbrauchte sprach er mit ruhiger stimme: "Nein, wir mischen uns nicht in die Angelegenheiten des rivil iblith´s ein."
Mein haupt senkte sich, dies war wieder einer der momente in dem ich mir hilflos vorkam, meine Hand ballte sich zu einer Faust, mein inneres drängte mich förmlich das Schwert zu ziehen und diese erbärmlichen gestallten dahinzustrecken, doch mein verstand sprach eine andere Sprache, die vielen jahre in den ich IHN begleite, haben mich viel gelehrt. Und so schritten wir weiter, ich versuchte mein blick von der Frau die verzweifelt und entkraftet um hilfe flehte abzuwenden doch bohrten sich ihre rufe in mein Kopf wie ein Schwert das versuchte zu meinem herzen durchzudringen.
Wie sie da lag, die Kleider vom Körper gerissen, die 3 Männer lachend um Sie herum, es rufte eine unbändige wut in mir hervor.

Als wir nun fast auf gleicher höhe mit ihnen waren, wendete sich plötzlich einer der banditen zu uns.
"Hey ihr" er richtete sein Schwert gegen uns, sein atem stank nach Rum, wobei mein gefährte und ich zum stehen kommen. Sofort lallte der bandit weiter.
"Wenn ihr hier durch wollt müsst ihr bezahlen" durch diese worte schien er selber amüsiert zu sein, und fing an zu lachen.
Ich schaute zu meinem begleiter, ich wusste was nun passiert, in meinem tiefsten inneren sehnte ich mich danach, dass sie uns aufhalten und... das ER sie Richtet, ihnen das haupt vom Körper schlägt, doch versuchte ich diese gedanken zu verdrängen, es war nicht richtig, aber was ist schon recht und unrecht in dieser Welt.

"Bist du Taub du verfluchter sohn eines Hundes, vielleicht sollte ich euch beiden das herz rausschneiden und mir das Gold selber nehmen. So fing er an mit seinem Säbel, der schon erhebliche risse aufweisste und von schlechter qualität zu sein schien an zu wedeln, Sein stinkender Atem bohrte sich wie Gift in meine Nase.

"Geh mir aus dem Weg rivvil, sonst bereuhst du es." Die ruhigen worte meines begleiters schien der Abschaum nicht zu erwarten, plötzlich rufte einer auf
"Los Barron töte ihn, töte ihn." Wobei er lachte und aus einer Flasche trank aus der ein Alkoholischer Geruch entwich.
Der Mann mit dem Schwert lachte auf, hob sein Schwert in die höhe und setzte zum Schwung an.
Dies gefrohr mich förmlich, ich sah dieses Schwert wie es auf IHn zuschwingte, doch ich konnte mich nicht bewegen, mein inneres zwingte mich förmlich dazu mein schwert zu ziehen und IHM zur hilfe zu eilen, doch mein Körper sagte das gegenteil.

Plötzlich schoss SEIN Umhang zur seite wobei er zu boden viel und es sprang ein prächtig verziertes Katana hervor das den Schlag vereidigte. Ich konnte sehen wie sich das Lachen des Bandieten langsam in Angst wandelte, den nun erblickte er ihn, einen Dunkelelfen.


Teil I
"Erinnerungen"

Seine Augen schienen vor Angst schon herauszuquilen.
"Verdammt, ein Dunkelelf, weg hier"
Die zwei anderen Männer, die sich mit dem Mädchen beschäftigten liesen sie sogleich fallen und eilten davon wobei der Bandit der noch immer zittern vor IHM stand nun zurück schritt.
"Nun ist es zu spät" sprach ER ruhig wobei seine Augen ein rotes schimmern bekamen, ich hasste diese Momente, doch er brauchte meine Hilfe nicht, er braucht nie Hilfe, so wirbelte er sein Schwert auf, das er sogleich Blitzschnell in der Brust des Mannes versenkte, ich bemerkte ein leichtes schmunzeln in SEINEM Gesicht, es war so als würde man IHM was zum spielen geben.
ER zog nun das Katana wieder heraus und stieß den Mann mit dem Fuss zu boden, er lebte noch und genau daran würde ER sich ergötzen, das Blut floss hinaus und wurde so gleich mit dem Regen fortgespühlt. Ich sah nun die Angst in seinen Augen, war es nun mitleid dass ich mit diesem verbrecher hatte, ich konnte meine Gefühle nicht ausdrücken.
Auf einmal Sprang ER hoch in die Kronen der Bäume, mit einem Satz war er weg, durch dass Gewitter verlohr ich ihn doch ich wusste genau was nun geschah, mein Blick wanderte zu den beiden anderen die nun ungefair 300m von mir entfernt am Laufen waren.
Nun hörte ich ein lautes zischen und Pfeifen und einer der beiden ging schreiend zu Boden, es war ein Pfeil, der ihn direkt im nacken erwischte, eine brutale art jemanden das Leben zu nehmen, der zweite bandit, schien sich nicht um seinen kameraden zu kümmern, er lief einfach weiter doch dies nützte ihm nicht viel, ein weiterer Pfeil schoss wie aus dem nichts herbei und direkt in den Kopf des anderen, nun war es mit ihnen vorbei.
Ich wirbelte herum und plötzlich stand er da wieder, als wäre nichts geschehen nur das Blut an seinem Schwert das er mit einem Tuch weg wischte zeugte von den ereignissen.
Mein blick wanderte zu dem Mädchen dass am Boden lag, so eilte ich zu ihr.
Erst jetzt bemerkte ich ihre schönheit, ihr prächtiges langes, braunes haar, das geziert wurde durch ihre strahlenden grünen augen.
"Geht es euch gut?!" mehr brachte ich nicht heraus, ich fühlte mich wie ein kleines Kind.
"Ich... i ich...weiss..nicht."
"Sprecht jetzt nicht" unterbrach ich sie und holte ein einen Umhang aus meiner Tasche wobei ich ihn ihr umwurf "Kommt steht auf, ich helfe euch"
Sie nickte und ich stützte sie
"Lass sie liegen, der rivil hällt uns nur auf" Seine stimme, kühl und ohne jegliche gefühle.
"ich... sie wird uns nicht aufhalten, lass uns sie nur bis zum nächsten Dorf mitnehmen, Bitte"
Er warf sich seinen Umhang wieder um die schulter und setzte nun wieder schritt an
"Mach was du willst... ich nehme jedoch keine rücksicht auf euch."
Ich folgte IHM wobei ich weiterhin die Junge Frau stützte
"ja, schließlich sind wir nur zwei unbedeutende rivils" Murmelte ich leise ich provozierte ihn förmlich, doch ich wusste das es ihm egal war, alles war ihm egal, sogar ich.
Er brachte nur ein leises zischen als erwiederung, so gingen wir weiter.
Mein blick verblieb die meiste Zeit auf dem Mädchen, irgendwoher kannte ich sie, Ihr markelloses schönes Gesicht, es kamm mir bekannt vor, doch ich wusste nicht woher.
Nach einiger Zeit brauchte ich das Mädchen nicht mehr stützen, sie ging von selbst, obwohl sie noch schmerzen von den schlägen der 3 hatte, ich wollte was sagen, doch brachte ich das nicht über meine Lippen, und so kam sie mir zuvor.
"Mein name ist Ferie, und wie ist der euere?" Sprach sie sanft und leise.
Ein lächeln zog sich über mein Gesicht "Man nennt mich Luskar Leyanden." Sprach er voller Stolz.
Sie erwiederte sein Lächeln und fuhr nun fort: "Und... euer Begleiter...der Dunkelelf..warum begleitet Ihr ihn? Seid ihr sein Sklave?"
Ich schaute zu IHM, er war einige meter weiter doch ich wusste genau dass er unsere unterhaltung mitverfolgen würde, dies war mir in diesem moment jedoch egal.
"Sein Name ist Laoreth, Laoreth N´Akar und Nein, sein Sklave bin ich nicht, ich begleite Ihn freiwilig." Mein blick beruhte noch immer auf Laoreth der jedoch keine regung zeigte und langsam weiter schritt.
"Freiwillig?!.. das ist mir ganz neu....." "Ja, es klingt komisch, dennoch, wenn Ihr ihn kennen würdet, wüsstet ihr warum ich ihn begleite" erwiederte ich selbstbewusst.
"So, welche gründe sind es" Sie schaute mich dabei neugierig an, doch versuchte ich mich von dem Thema zu distanzieren.
"Schaut nur Ferie, da ist ein Dorf, dort können wir uns sicher in einem Wirtshaus aufwärmen."
Sie wusste genau, dass ich vom thema ablenken würde, denoch fragte sich nicht weiter nach, es war lange her und ich erinnere mich nicht gerne daran.
Es war vor ungefair einem Jahr, ich wurde in der Stadt unter der Herrschaft von König Sarel von Gameroth gefangen genommen, angeblich für einen Mord, einen Mord den ich nie begangen hatte, sie suchten nur einen schuldigen und ich wahr der einzigste narr der in der gegen war, so wiederfuhr mir das Schrecklichste was nur einem menschen passieren kann, er schickte mich in ein Gebirge, ein Gebirge wo der Dämon Turael seine Hochburg hatte. Es war tiefer Winter, denke ich, den ich habe das Tageslicht sowieso nicht gesehen, ich war gefangener von Turael, ein Dämon der unterwelt, so sass ich da in seinem Palast, der eher einem Nachbild der Hölle gleichte, stille gab es da nicht, man hörte ständig schreie, gelächter und klirren von Schwertern. Ich sass in einer Zelle, von dort aus konnte hatte ich blick auf den Hauptplatz, dort wo all die Foltermaschinen standen, es verging kein Tag wo kein Blut floss.
Da erblickte ich ihn zum ersten mal, manchmal holten sie in mehrmals, manchmal kam sogar Turael persönlich und nahm sich seiner an, sie quälten ihn solange bis all seine Organe versagten, dann belebten und heilten ihn mit Magie nur um ihn ein weiteres mal brutal bis zum Tode zu foltern.
Doch hörte ich kein einziges mal das er um Gnade flehte, sie konnten seinen Körper brechen doch seinen Geist nicht. Dies bewunderte ich und genauso fürchtete ich mich davor, vor dem Augenblick in dem sie mich holen und dahin bringen, sich an meinem Leiden ergötzen.
Dann kamm der Tag, meine Tür schoss auf und da stand einer von Turaels Dienern, er zerrte mich aus der Zelle während mich seine begleiter tratten und mich anspuckten, ich war benommen, doch nahm ich ihr Gelächter war, dieses Lachen werd ich nie vergessen. Nach einer zeit konnte ich mich aufrappeln, so ging ich zusammen mit den anderen Gefangenen richtung Hauptplatz, das war wohl der moment, dass Ende...

Es schien wie ein Zeichen Gottes, Gott an den ich bis zu dem moment in dem ich hier landete keinen gedanken verschwendet habe doch so verbrachte ich seid kurzem die meiste zeit mit beeten, ich wusste das es fiktion war, denoch war es etwas was mir halt gab.
Eine gewaltige Explosion erschütterte den gewaltigen unterirdischen Palast, es waren die Hochelfen, die dem Dämon erzwingen wollten, ich blickte herum es herrschte Chaos, die Diener Turaels, töteten jetzt Ziellos die Gefangenen, dann erblickte ich Ihn, Laoreth, den Dunkelelfen den ich seid meiner Gefangenschaft bewunderte, er stand ruhig da, anscheinend kümmerte er sich nicht drum, er wahr wohl wieder in seiner Welt, seiner Welt die ihn vor der Folter und dem peinigen schützte, dann erblickte ich einen Dämonenkrieger wie er mit erhobenen Schwert auf ihn zuschritt, nun schien es als würde er erwachen, mit einem geschickten Sprung zur Seite lies er den Dämonen sein Schwert ins nichts wandern, wonach er mit einem gezielten Schlag den Krieger zu Boden beförderte, sein Schwert packte, und ihm damit den Kopf abschlug, dies war wohl die Rache, Rache für all die Jahre der pein und der foltereich.
Doch dies blieb nicht unbemerkt weitere Dämonen stürmten brüllend heran, es entflammte ein Schwertkampf den Laoreth nicht für sich entscheiden konnte, seine Kräfte waren begrenzt und er war schwach, so packte ihn ein Dämon wobei ein anderer nun auf ihn zu schritt um sein Schwert in dessen Leib zu bohren.
ich weiss nicht was mich packte, doch es kamm übermich, ich griff nach einem Schwert das am Boden lag und Stürmteauf den Dämon zu, so bohrte ich es in sein verformten Körper wobei er Aufschrie, es war das erste mal, dass ich ein Leben auslöschte, denoch tat es mir nicht Leid, wahrscheinlich wahr es meine Art mich zu Rächen. Es war mir egal, mein Blick folgte dem Dämonen Körper wie er zu Boden ging, sogleich schoss er auf, ich sah Laoreth zum ersten mal in die Augen, sie glühten Rot und ich sah darin reinen Hass, meinen Körper durchfuhr ein hauch von Kälte und ich wahr wie vereist.
Er nutzte den Augenblick und konnte sich aus den fängen des Dämons befreien, mit einem gekonnten Sprung brachte er sich auf Distanz und packt sein Schwert wieder vom Boden, gerade noch rechtzeitig um den Angriff des Dämons abzuwehren, Klirrend pralten die Schwerter auf einander, doch hatte die gestallt der Unterwelt nicht die geringste Chance, den Laoreth war schneller und Bohrte das Schwert in den Hals des Dämons der sogleich zu Boden ging.
Danach flüchtete er, eine stimme im Kopf sagte ich solle hinterher, aber mein verstand sagte das gegenteil, doch ehe ich mich versah war ich hinter ihm.
So schafften wir es aus dieser Hölle heraus es war ein langer Marsch aus dem Gebirge, all die Zeit sagte er kein Wort und ich traute mich auch nicht ihn nach etwas zu fragen. So wanderten wir wochenlang ohne ein Ziel. Nach und nach verstand ich ihn und ich erfuhr von seiner Heimat, Larothemazz, eine gewaltige Stadt aus Marmor, brutal ausgelöscht von den Hochelfen es wahr schwer mehr über ihn zu erfahren, doch nach und nach offenbarte er sich, natürlich ohne irgendwie schwach zu wirken, er schien ganz wie sein Vater Fergarth N´Akir Qu?el?Saeruk.
So hatte er nichts zu verlieren ich weiss nicht was sein Ziel ist doch streifen wir schon seid einem Jahr durch das Land......
"Schau mal, da ist das Dorf" Riss sie mich Ferie aus meinen Erinnerungen, doch war es gut so denke ich....


Teil II
"Prinzessin Ferielana"


Es war nun schon dunkel und wir schritten in ein Wirtshaus um dort zu ruhen, es herrschte eine ausgelassene stimmung, doch plötzlich verstummte alles als wir den Raum betraten, mein Blick fuhr herum, es waren nur alte bauern da die den Abend damit verbrachten sich mit Rum zu betrinken, wie erbärmlich.
Ich schritt zum Tresen wobei Laoreth und Ferie eher hinter mir blieben, es fiel mir erst später auf aber es kamm mir so vor als wenn Ferie sich eher versteckte, da sie sich den Umhang tief ins Gesicht zog.
"Guten Abend guter Mann, haben sie noch Zimmer frei" Ich versuchte freundlich zu bleiben doch schaute der Wirt misstrauisch, was ich auch verstand.
"Mhh, nur noch eins..." er schien nicht begeistert zu und wenn ich mich nicht irre, hatte es den Anschein als wenn er Angst hätte. Angst vor mir? nein... vor Laoreth, ich denke nicht, schließlich konnte er nicht sehen dass es ein Dunkelelf ist, Nein, eher Angst vor Ferie....
Ich schweifte mein blick zu Laoreth und er nickte nur sachte.
"Gut wir nehmen das Zimmer." "Treppe rauf, 4 Tür auf der linken Seite" Er warf einen Schlüssel auf den Tresen den ich mir sogleich aneignete, so schritten wir hinein, er war eine schlichte, denoch große Ruhestädte die aus zwei Zimmern bestand.Laoreth schritt sogleich in das kleinere es war nur ein Laken als Tür da, doch das schien ihn nicht zu stöhren.
"ich hole uns was zu essen" Dabei schaute ich besonders zu Ferie die mir dann zunickte. So schritte ich hinaus, denoch mit einem leichten misstrauen.
"Wer bist du wirklich." Klang nun mit fester stimme aus dem nebenraum wobei Ferie sachte zusammenzuckt. Sie blickte in richtung des anderen Raumes wo nun das Tuch dass als Türersatz diente sich zur Seite schob und Laoreth in den Raum tratt.
"I...ch.. ich.."stotterte sie heraus.
"Du bist keine einfache Bauerntochter, also wer bist du" wiederholte er.
Ferie drehte sich weg und schloss die Augen. "Mein Name ist Ferie....Ferielana von Gameroth." Sie schien nicht begeistert zu sein sich zu offenbaren, doch was blieb ihr übrig.
Ein schmunzeln zog sich über Laoreth´s Gesicht. "Die Tochter von König Sarel von Gameroth... der engste verbündete der Hochelfen... was für eine Ironie."
Es war Ferie deutlich anzusehen, dass sie Angst hatte, doch wer hätte die nicht, vor einem Dunkelelfen, die bekannt für ihre Greultaten und Verbrechen
waren, doch was blieb ihr übrig, fliehen? Nein, er hätte sie im nu eingeholt, so blieb sie still da sitzen, den blick zu boden gerichtet, voller Angst um ihr Leben.
"Tzz... mir solls egal sein, komm mir aber nicht in die quere..." zischte er zu Ferie´s überraschung raus und schritt nun in den nebenraum. Sie schaute ihm hinterher, mit gemischten Gefühlen, es zog noch immer Angst durch ihren Körper und doch ein hauch von Erleichterung. So erhob sie sich und schritt hinaus aus dem Zimmer, sie musste erstmal nach Luft schnappen, die Gedanken zu sortieren...

Ich lies mir Zeit beim kaufen von Proviant, so konnte ich ein wenig nachdenken, nachdenken über mein Leben, schon seid mehr als einem Jahr begleite ich Laoreth, doch glaub ich wird es Zeit mich niederzulassen, ihn alleine lassen, auf seiner Reise, ich denke die Reise wird nie ein Ende haben, er scheint jemanden zu suchen, neue herausforderungen, eine neues Haus, ich denke mal er sucht ein Land wo er sich zuhause fühlt, wo er Respektiert wird, er wird es zwar nie zugeben, doch ich sehe es ihm an.
Doch rissen mich plötzlich Hilfe rufe aus meinen Gedanken, die stimme, sie kam mir bekannt vor, Ferie, ein schaudern zog über mich und es war das erste mal, das mein inneres mir sagte "Geh hin", "Geh hin" und hilf ihr, dies tat ich sogleich.
Ich stürmte an dem Wirtshaus vorbei in eine Seitengasse die schlecht beleuchtet war, dies war auch das Letzte woran ich mich erinnere, ein dumpfer Schlag auf meinen hinterkopf schleuderte mich benommen zu Boden, verschwommen konnte ich 4 Männer wahrnehmen die Ferie verschleppten, danach wurde ich unmächtig.

Ein leichter dennoch Schmerzhafter tritt gegen meine Schulter holte mich aus meiner Traumwelt. "Los, steh auf, genug geschlafen." Ich blickte auf und sah ihn, Laoreth, gelassen und Kalt wie er es immer wahr.Es war schon Morgengrauen, ich war also die ganze nacht bewusstlos.
"Wa..s...was ist pa..ssiert." Mein Kopf schmerzte mir sehr, doch der erste Gedanke der mir durch den Kopf schoss war Ferie.
"Ferie, wo ist sie?!" Ich blickte mich um in der hoffnung das es ein böser Traum war und sie gleich um die ecke kommen würde.
Doch dem war nicht so.
"Du meinst diese jämmerliche Prinzessin?" Ein schmunzeln hauchte über seine Lippen "Sie wurde verschleppt von Söldnern, sie wird sicher viel Lösegeld abgeben."
Dies waren die momente wo ich ihn hätte Töten können, für seine Kälte und gleichgültigkeit, er dachte nur an sich, doch dieser Gedanke blieb nur kurz, und so schnell er auftauchte, so zügig verschwand er auch.Nun schoss mir der zweite Gedanke durch meinen Kopf, Ferie? Eine Prinzessin?... Daran hätte ich nicht Gedacht, nun verstehe ich auch die Angst, Angst vor Rache ihres Vaters, für die Flucht. Mir wurde alles klarer, nun wusste ich auch woher ich sie kannte, Ihr Vater war derjenige, der mich in zu diesem Dämonen schickte, der mir die schlimmste Zeit meines Lebens bescherrte.. Doch sie, so Unschuldig und alleine, sie konnte da nichts für.
"Prinzessin, sie?..." ich schwieg, fügte denoch schnell hinzu "Wir müssen sie suchen und befreien." Laoreth schaute mich an, ich denke er wahr erstaunt von meiner entschlossenheit und meinem dazugewonnenen Mut.
"Wir? Sie befreien, tzz das ich nicht lache, warum sollte ich einem rivil helfen, mach du was du willst." So schritt er wieder in das Wirtshaus, ich hätte auch nichts anderes erwartet, den es würde sein Stolz brechen, seine Hochmut bezwingen.
So beschloss ich mich alleine auf die Suche zu machen, ich nahm mein Schwert mit, ich hatte es nie zuvor benutzt, und ich würde es auch glaub ich nie tun, doch war es heute so weit. Es kostete mich den ganzen Tag und etwa 20 Goldstücke bis ich den Aufenthaltsort der Söldner in erfahrung bringen konnte.
Es war eine kleine Hütte im Wald, nicht weit vom Dorf entfernt, so wartete ich bis zur Dämmerung bis ich mich anschlich umd einen blick durch das Fenster zu riskieren und da sassen sie, 4 Mann am Tisch, tranken Alkohol und schienen sich zu Amüsieren, sie Feierten wohl ihren verfrühten Triumph. Weiter hinten erblickte ich sie, meine Liebste Ferie, so ruhig und voller Angst, dies gab mir Mut, mut sie zu Retten, so nahm ich einen Stein den ich sogleich durch das Fenster warf, ich denke mal so habe ich ihre Aufmerksamkeit und sogleich standen 2 von ihnen mit Schwertern bewaffnet drausen und schienen das Gelände zu untersuchen, dies war meine Chance ich sprang mit gezucktem Schwert aus meiner deckung wobei ich einen von ihnen eine verletzung am Amr zufügte, er schrie auf nun war es zu spät um indeckung zu gehen den da kam schon das Schwert seines Kameraden auf mich geflogen, es wahr mehr Reaktion anstadt können als ich mein Schwert hochzog um den schlag zu Blocken, und da kamm schon die Faust des Verletzten Söldners auf mich zu der sich mittlerweile gefasst hatte auf mich zu traff mich auch direkt in den Magen, so ging ich sammt meinem Schwert zu Boden, ich merkte wie einer von ihnen mich packte, es war jedoch unmöglich sich aus seinem festen Griff zu befreien, ich dachte nun ist es vorbei, aber vielleicht war es auch gut so.
"So du Dreckshund, du hast es gewagt mich zu Verletzten, dafür wirst du büsen." Er holte schwung ich spührte schon das Schwert in meiner Brust, doch plötzlich Stopte er, hatte er es sich anders überlegt, dann ging er auf einmal zu Boden und ich bemerkte einen Pfeil in seinem Rücken und hinter ihm war er, irgendwie wusste ich das er kommt, Laoreth, und so schnell er kamm, war er wieder verschwunden, es eilten die beiden anderen Söldner herbei, die Panik war ihnen ins Gesicht geschrieben.
"Verdammt, wo ist er, er hat Booral umgebracht, der MISTKERL." So schauten sie sich mit gezuckten Schwertern um, dann plötzlich, ein zischen, ein dumpfer Schlag und wieder ging einer zu Boden mit einem Pfeil Kopf.
Es war ein reines gemetzel,schließlich standen nur noch 2 da, einer der mich festhielt und der andere mir gezogenem Schwert vor mir, während er in meine richtung starrte, auf einmal ging hinter ihm ein schwarzer Schatten nieder und ich sah nur noch eine Klinge die an der Kehle des Söldners entlang zog und eine Blutfontäne hervorbrachte, schließlich lies mich der letzte los, um die Flucht zu ergreifen doch dies brachte ihm nicht viel, den Laoreth stand schon vor ihm und versenkte Blitzartig sein Katana in der Brust des Söldners, nun war es vorbei, und die stille kehrte wieder herbei, ich stand noch immer da, es spiegelten sich verschiedene Gedanken.
"Nun sind wir quit." Sprach er ruhig wie immer wobei er an mir vorbei schritt. "Los, hol dein rivvil Weib und lass uns gehen." Sogleich schritt er wieder weiter.
Ich eilte sofort in das Haus, es war ein wunderschönes Gefühl als ich Ferie in meine Arme schließen konnte, so schnitt ich ihre Feseln los und wir schritten zurück zum Gasthaus, der weg dauerte ein wenig, so war es die beste gelegenheit meine Liebe zu ihr zu beichten, und es wurde trotz der ereignisse eine wunderschöne Nacht, da sie meine Gefühle erwiederte, ich denke nun war der Zeitpunkt gekommen, es wahr nun Zeit die Reise zu beenden, endlich frieden finden.


Epilog
"Der Abschied"
Es war ein warmer Sommerlicher Morgen, wir schritten nun die Hauptstraße aus dem Dorf heraus, Laoreth wie immer vorne, und Ferie an meiner Seite, nun war es soweit, wir kammen an ein weites offenes Feld, so ging ich schnell voran zu Laoreth um es endlich über mich zu bringen.
"Laoreth."
"mhhh"
"Ich.. ich werde hier bleiben, bei Ferie, es wird Zeit Abschied zu nehmen." Diese Worte lösten gemischte Reaktionen in mir aus, es war eine große erleichterung doch löste es ebenfalls Trauer in mir, doch es war Zeit.
"Tzzz, ihr rivvil lasst euch schnell von eueren Gefühlen leiten, ach mach was du willst......... ..... ..... ... du hast mich sowieso nur aufgehalten."
Ein Lächeln zog sich nun über mein Gesicht, es war eine Typische Antwort: "Ja....aufgehalten." schmunzelte ich.
Wenn ich mich nicht irre, konnte ich auch ein Lächeln auf seinem Gesicht wahrnehmen, ich wusste genau das es auch ihm schwer viel, doch sein Stolz war größer so zeigte er es nicht.
"Also Lebe wohl .... alter Freund."
"Tzzz.." eine lange Pause folgte.. "Ja, Leb wohl, abbil." Erwiederte er nun und schritt weiter.
Ferie und ich schauten ihm noch hinterher, doch Fragte ich mich ob er das finden würde was er sich schon immer wünschte, vielleicht Freunde.. oder eine Familie... er hatte noch eine lange Reise vor sich, die Reise in eine neue Welt... Himmelsstadt.
So Lebe wohl... Laoreth N´Akir.


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Ork

Herkunft: unbekannt
Eltern: wurden niedergemetzelt
Alter: etwa 17 Winter
Geschlecht: Männlich
Größe: etwa 1,97 m
Augenfarbe: rot
Hautfarbe: grün
Haartyp: trägt nur einen langen Zopf am Hinterkopf
Haarfarbe: schwarz
Rasse: Ork
Klasse: Axtkämpfer

Charstory: Es war an einem sonnigen Tag, am Himmel zogen nur vereinzelt kleine Wolken vorbei und ein paar Vögelchen vollführten ihre Kunststückchen in der Luft.
Gelangweilt und dösend liegt Grz´ghur im hohen Gras einer Wiese klopft sich zufrieden auf den fetten runden Bauch und grunzt dabei vergnügt. Heute war ein guter Tag für ihn.
Er hatte sich am Waldrand nahe der Wiese eines kleinen wehrlosen Menschendorfes ein Loch gebuddelt und dann dort auf die Lauer gelegt. Seit Tagen musste er sich von Wurzeln und Käfern ernähren, weil er immer Pech bei der Jagt hatte und nun spürte er den Drang nach zartem jungen Menschenfleisch.
Er wusste das die Menschenkinder diese komische Angewohnheit hatten die Wiese nach diesen hässlichen stinkenden Blumen abzusuchen und dann kleine Kränze zu machen um sie sich auf ihre kleinen zerbrechlichen Köpfchen zu setzen. Es war nur eine frage der Zeit wann denn nun wieder mal eines den Rat der Mutter missachtet und sich unerlaubt aus dem Dorf entfernte.
Leise grunzend und schnüffelnd hockte er in dem Loch und schaute gierig zu dem kleinen Dörfchen. Als er dann plötzlich zwei kleine Kinder aus dem Dorf rennen sah verstummte er und seine Augen fixierten die beiden Leckerbissen. Sie rannten bis fast an den Rand der Wiese und er wäre ihnen am liebsten schon laut grölend entgegengerannt. Doch hielt er sich gerade noch im Zaum. Sie begannen ungefähr auf halber Strecke zwischen Mitte der Wiese und Waldrand mit dem Pflücken der Blumen und darauf hatte er gewartet. Mit einem Satz sprang er auf und rannte auf die Kinder los und holte mit seiner riesigen Axt aus.
Die Kinder sammelten gerade mit dem Rücken zu ihm doch wurden sie durch das Beben der Erde die durch seine wuchtigen Bewegungen seines riesigen Körpers in Schwingungen gesetzt wurde. Die Kinder fingen an zu Kreischen ließen ihre Blumen fallen und begannen wegzulaufen. Eines der Kinder erwischte er jedoch gleich und es wurde durch die Wucht des Axtblattes weit an den Rand der Wiese geschleudert, denn er schlug nicht mit der Axtschneide, sondern mit der Fläche, um das Kind erst mal nur auszuknocken und nicht schon in zwei Teile zu spalten.
Dem anderen Kind musste er etwas nachsetzen, doch nach ein paar verfehlten Hieben erwischte er auch das und schleuderte es ebenfalls weit an den Rand der Wiese.
Aus dem Dorf ertönten dann schon die Hilfeschreie der Eltern und alles rannte in die Häuser und man hörte dann die Alarmglocke läuten.
Grz´ghur hätte sicherlich das kleine Dorf niedermetzeln können, doch hatte er daran kein Interesse und war erstmal zufrieden. Er wandte sich zum Waldrand und suchte dann schnüffelnd nach den kleinen Happen.
Auf einer Lichtung machte er dann ein Feuer und ließ sich anschließend die Beute schmecken...
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Ork

Herkunft: Galandria
Eltern: Kraz'ghurkh, Mutter Unbekannt
Alter: ca. 20
Geschlecht: Männlich
Größe: 1.98 m
Augenfarbe: dunkel Gelb
Hautfarbe: dunkel Gruen
Haartyp: keine
Haarfarbe: keine
Rasse: Ork
Klasse: Krieger
Charstory: Er war noch sehr jung, noch so viel hatte er zu lernen nachdem er seine erste Schlacht ueberstanden hatte. Mit diesen Gedanken erwachte er, ein dumpfer Schmerz jagte ihm durch den Kopf, welchen er sofort mit der Pranke ergriff und sich dann ganz auf die staemmigen Beine erhob.
Er liess seinen trueben Blick langsam ueber den Dorfplatz schweifen, oder besser das was davon zu sehen war. Sie hatten am gestrigen Abend ein Gelage zu Ehren der Schlacht gehalten.
Ueberall auf dem dreckigen Boden verstreut lagen die Orken Krieger herum, zugedroehnt vom Biere und anderem Gesöff. Zwischen den Gestalten lagen Tote oder Veraengstigte Sklaven.
Einige waren der Opferung zu ehren Brazoraghs entgangen... ob das ihr beste Wohl war?
Kraz´guhl liess den Blick aus seinen trueb gelben Augen weiter Schweifen.
Hier und da konnte man die Ueberreste eines Pferdeskelletes erkennen, oder auch das eines Menschen vielleicht war es auch ein Elb? Das konnte man schwer unterscheiden.
Dann verfiel Kraz´guhl mit den Gedanken an die Geschehnisse des letzten Tage...

Ein eisiger Wind umwehte den leicht gepanzerten Koerper Kraz´guhls, als er auf der leichten, von grass bewachsenen, Anhoehe stand. Feste packte er mit den breiten Pranken die grobe, mit eisenspitzen Beschlagene Keule. Die andere Pranke drueckte das Schild fester an sich. Dann blickte er sich um.
Er hoerte das tiefe und laute Donnern der Kriegstrommeln, welche von den Trommel- Orken auf den Kodo Bestien geschlagen wurden. Wie davon angestachelt verfielen die Okwachs in ein lautes Kriegsluesternes Bruellen indem die Khurkach einstimmten. Mordgier blitze in den gelben Augen auf.
Dann wandte er seine Blicke wieder zu der anderen Seite der anhoehe, dort hatten sich ein paar Menschen postiert, sie waren zwar in der Ueberzahl aber doch nur schwache Bauern, zwar erkannte er unter ihnen einige Krieger doch lange nicht genug um zu einer Gefahr zu werden.
Bereits durch das Trommeln und Gebruell der Orken schienen sie verschreckt.
Dann gab der Choharar einen einzigen Befehlt: ?MOSCHARAI!?, auf jenen hin stuermte donnernd die Horde auf die Menschlinge zu. Jene schienen sich nicht zu bewegen aber auch nicht angreifen zu wollen. Immer naeher heran preschten die wilden Gestalten, welche fuer ihre Gnadenlosigkeit bekannt waren und ihre brutalitaet meist alles ueberstieg was ein Mensch sich vorzustellen vermochte.
Schliesslich ereichten die Okwach, die stets in erste Reihe kaempften, die ersten Reihen der Verteidiger. Schier muehelos zerbroeselte deren Verteidigung unter den maechtigen Keulenhieben der 2 meter Monster.
Doch die naechsten Reihen hielten mehr Stand, schienen von dem Angriff nun wachgeruettelt. Sie parrierten, wenn auch mit muehe die Keulenhiebe und schlugen ihrerseits zurueck. Endlich ward es eine Schlacht und kein Gemetzel mehr. Die Okwach und Khurkach frohlockten als sie jenes erblickten. Ihre Kampfeslust steigerte sich so immer mehr, man konnte foermlich spueren wie ihnen diese Schlacht spass machte. Gar mit absicht stuertzen sie sich in die groessten Menschenhaufen um sie alle zu erschlagen.

Kraz´guhl hatte nun auch den Platz des Kampfes erreicht, er fuehlte keine Angst doch war es seine erste Schlacht und er war der Meinung nicht genug trainiert zu haben, so hatte er bereits mit dem Leben abgeschlossen, bis er dem ersten seiner Gegner gegenueberstand.
Knurrend raste jener auf ihn zu, fast schon spielend parrierte er den ungeuebten Schlag des Bauern, ehe er jenem mit der metallbeschlagenen Keule den Schaedel zertruemmerte.
Ab diesem Augenblick, hatte Kraz´guhl blut geleckt, er wusste nun warum die Khurkach so wild wurden. Den nun war er selbst im Blutrausch, wie als haette er jedes Gefuehl von Unsicherheit verdraengt liess er seine schwere Keule knirschend durch die Reihen der Angreifer gleiten.
Seine wuchtigen Schlaege schienen ihm kaum etwas an seienr Ausdauer zu nehmen.
Doch in diesem Wahn war er nicht alzuvorsichtig mit dem Schilde, so das er sich einen Schnitt quer ueber die Brust einfing, jenes stoppte ihn zwar fuer einen Moment, jedoch ohne sich der Lage bewusst zu werden.
So schlug er wenige Augenblicke spaeter wieder knurrend auf die Reihen ein.
Die Schlacht dauerte nicht lange, doch war sie aeusserst blutig... fuer die Menschen. Sie waren einfach keine Gegner fuer eine in der Kriegskunst perfekt ausgebildeten Rasse. Die Menschen verloren mehr als einen Grossteil ihrer Leute, die Ueberlebenden fluechteten zurueck woher sie gekrochen waren. Jene die Verletzt am Boden lagen, wurden gefangen genohmen. Sie wuerden sicherlich gute Opfergaben darstellen... Die Orken hatten lediglich leichte Verluste erlitten, Kraz´guhl hatte das Geschehen bis auf die Wunde ueber seiner Brust gut ueberstanden, nun einige Erfahrungen reicher.

Wieder aus den Gedanken erwacht blickte Kraz´guhl an sich hinab, die Wunde war bereits von einem dicken Schorf ueberzogen, es wuerde unter Garantie eine grosse Narbe zurueckbleiben. Doch das freute ihn, er war Stolz darauf. Wieder in Gedanken schwelgend dachte er an seinen Vater Kraz´ghurkh, welcher einst ein maechtiger Okwach gewesen war. Gefallen war er ehrenhaft in einer Schlacht gegen die verfluchten Spargaelz. Doch Kraz´guhl hatte ebenso vor eines Tages ein maechtiger Okwach zu werden. Noch war er ein Zem´Olorgh doch das, so war er sich sicher, wuerde sich bald aendern und er zu einem Khurkach werden.

Just in diesem Moment des Gedankenschwelgens, wenn man dies so bei einem Orken nennen will, fing er sich einen unangenehmen Keulenhieb auf den Hinterkopf ein, es war einer der Khurkach, ein Ausbilder Kraz´guhls. ?Makkaehn hia noargh Taghtraeumarai! Zohndahn kommaehn traehniraehn!? Kraz´guhl gab ein leises ?Arorkh? von sich ehe er dem Khurkach hinterhertrottete.
Ein neuer Tag, wieder einer des Trainierens... so wie es jeden Tag war....


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Herkunft: unbekannt
Eltern: Saepio und Tykale Verith
Alter: äußerlich um die 23 Winter
Geschlecht: Weiblich
Größe: 1.67m
Augenfarbe: tintenschwarz
Hautfarbe: leicht gebräunter Teint
Haartyp: lang, bis kurz über die Taille reichend
Haarfarbe: dunkelbraun
Rasse: Vampir
Klasse: Sirene / Vampiress
Charstory: [Sirenengesang]

Die Dunkelheit hatte schon lange die Kontrolle von Britain übernommen und lediglich das dämmrig, flackernde Licht der vereinzelten Straßenlaternen verhinderte, dass die grauen Schleier der Nacht einen vollends verschluckten. Diese Nacht war unangenehm kühl und nicht einmal, die jetzt so tot wirkenden, Fahnen tanzten im Wind.
Ein paar lallende Gestalten kämpften sich anscheinend den Weg durchs Dunkel, um langsam aber sicher nach Hause zu gelangen. Einer von ihnen ließ im Rausch die kleine Laterne fallen und als seine staubigen Schuhe die kleine Flamme, die sich auf den zermürbten Blättern bildete, löschte, wurde das letzte bisschen Licht von der Nacht zerrissen.
Es stach jedoch eine Gestalt aus ihnen heraus, eine junge Frau, die sich mit deutlichem Unbehagen, vermutlich hervorgerufen durch die Grunz- und Schnaufgeräusche der Männer, Richtung Bankgebäude bewegte. Sie schien recht neu in der Stadt und dennoch war ihr Gang anmutig und fest, als würde sie eine bestimmte Absicht verfolgen. Nur kurz verweilte sie dort und begab sich schnellen Schrittes nach Norden, vorbei am Schloss, wo gerade die Wachablösung ablief und nach kurzer Zeit erreichte sie den Nordausgang. Für einen Moment schloss sie die Augen und nur die kleine Atemwolke, die ihre Nase ausstieß und das Heben und Senken des Brustkorbs verriet, dass sie tatsächlich real war. Sie öffnete die Augen, nachdem sie zwei Schritte lief und verengte diese schließlich sogleich wieder, um den Blick etwas zu schärfen. Vor ihr Tat sich nur Schwärze auf. Nur die letzten Ausläufer der Laternen von Britain erhellten den Weg vor ihr, danach verschwand das Licht vollends und eher mühsam, konnte sie einige Äste und Zweige der Bäume entdecken, die jetzt wie Arme wirkten und zum Lied der Nacht tanzten. Ein Seufzen entfuhr ihren Lippen und nach längerem Überlegen, trat sie schließlich in die Nacht hinaus. Sie lief rasch, den Blick stets vor ihre Füße gerichtet, um nicht über eine Wurzel zu stolpern oder gar vom Wege abzukommen...

Warten. Sie brauchte nur abzuwarten. Von alleine würde die fremde Frau ihren Schritt beschleunigen, wenn sie etwas knacken oder knistern hört. Ja, sie war im Vorteil. Denn die Furcht, war ihr stärkster Verbündeter. Und so schlich sie nahezu lautlos durch das Dickicht und betrachtete die zierliche Gestalt, die mit tapsenden Geräuschen den Weg in Richtung Mine einschlug. Vylandra brauchte nichts zu machen, die Melodien des Waldes, die er in der Nacht von sich gibt, schürten ihre Angst auch so schon genug. Und tatsächlich, es wirkte. Hektisch raste der Kopf von einer Seite zur anderen, als ein Knacken um Unterholz ertönte, vermutlich hervorgerufen durch einen Hasen oder ein anderes kleines Tier, die langen Haare flogen in einer peitschenartigen Bewegung um sie herum, während sich ihre Lippen etwas bewegten. Scheinbar murmelten sie ein leises Stoßgebet gen Himmel oder aber sie tat es um sich abzulenken. Plötzlich blieb sie dann stehen und verharrte für eine ganze Weile regungslos. Sie lauschte anscheinend. Ihre Ohren hatten sich an die Geräusche der Nacht gewöhnt, doch das war es nicht, dem sie zuhörte. Vielmehr versuchte sie einige Silben und Verse der Melodie, die durch die Region drang, aufzuschnappen und für sich zu entdecken. Die mangelnde Koordination in der Dunkelheit erlaubte es ihr nicht, genau festzustellen, von welcher Richtung der Gesang kam, der mit zarten Harfentönen unterstrichen wurde. Neugier packte sie nun, ihre Stimme gewann an Kraft, als sie nach jemandem rief und kurz verstummte die Musik, um sogleich nach ihren Worten wieder einzusetzen. Die Harfe schien ihr sogar zu antworten und mühsam kämpfte sie sich durch die Dunkelheit, als der Gesang lauter wurde. Ja, sie schien richtig zu laufen und tatsächlich. Spährlich konnte sie die Silhouette einer Gestalt auf einem kleinen Baumstumpf sitzen sehen, die einen harfenähnlichen Gegenstand in den Händen hielt.

?H..Hallo??, fragt sie dann zögerlich, während sich ihre Augen langsam an die dunkle Umgebung zu gewöhnen schienen. Die Stimme, das Harfenspiel ebbte ab und man könnte meinen, der Kopf der Gestalt vor ihr, würde sich zu ihr nach oben richten. Es erfolgte jedoch keine Antwort, viel mehr herrschte Stille und es wirkte, als ob für einen Moment auch der Wald auf eine Antwort warten würde, denn auch die leisen Vogelstimmen und das Flüstern der Bäume versiegte. ?Ihr..ihr spielt im Dunkeln und singt??, sprach sie nun etwas irritiert und der Kopf, von dem sie die Konturen erkennen konnte, nickte nur ein wenig matt. Beide schwiegen eine Zeit lang und erst dann sprach die sitzende Gestalt zu ihr: ?Setzt euch...setzt euch zu mir.?
Es durchzuckte sie etwas und sie schauderte, hatte doch diese Stimme etwas bedrohliches, doch sogleich auch eine äußerst anziehende Wirkung auf die stehende Frau. Kurz mag sie nur mit ihren Gewissen gekämpft haben, ehe sie sich zu einem leisen ?ja...jawohl? durchrang und schließlich tat, was ihr aufgetragen wurde. Unwohlsein ergriff sie, als ihr Sitznachbar nichts sage und gerade als sie den Mund öffnen wollte, strichen die Hände wieder über die Harfe und ein neues Lied wurde angespielt. Sie verstummte augenblicklich und lauschte den Klängen des Instruments, als auch der reinen Stimme Vylandras. Ihre Stimme schien sehr stark und ausgezeichnet trainiert und man könnte meinen, sie gewann mit der Länge des Liedes immer mehr an Kraft. Als sie fertig war, drehte sie den Kopf zu der ehrfürchtig lauschenden Frau und sprach dann mit leisem Ton zu ihr, die Harfe langsam an den Stumpf lehnend: ?Mögt ihr Musik?? Die Angesprochene wirkte nicht sonderlich überrascht und schenkte ihrem Gegenüber ein Lächeln, ehe sie die Frage mit einem bekräftigenden Nicken beantworte. ?Fein...dann habe ich ein Geschenk für dich...?, sprach Vylandra weiterhin und neigte sich etwas vor, sodass die Frau ihren warmen Atem auf dem Gesicht spürte. Sie blies ihr dann ein wenig Luft ins Gesicht und sprach schon fast mit zartem Tonfall: ?Es wird dir gefallen...? Die Fremde nickte und es wirkte fast so, als würde sie die erahnenden Berührungen von Vylandra genießen, sodass sie schließlich die Augen schloss...



[Ouvertüre]

Summend öffnete sie die Tür und öffnete rasch den festen Knoten des Kopftuches, welches sie verspielt in den Händen herumdrehte und dann in eine kleine Tasche verschwinden lies. Vylandra schien vergnügt und weiterhin drang die fröhliche Melodie durch das fensterlose Haus. Flink überflog sie die Buchrücken und Pergamente in den Regalen, um vielleicht eine Neuheit zu entdecken, als sie eine leise Stimme hörte. Ja, sie war es. Diese Stimme kannte Vylandra und sie gefiel ihr. Fabula. Obgleich dies kaum noch zu verstärken wäre, hellte sich ihr Gesicht auf und Vylandra tapste eilig gen Vorhang, wobei ihre Ohren, nein ihr ganzer Körper, den Tonfall und die Worte von Fabula trank. Wie ein kleines Kind, dass sich über eine besondere Leistung freut, tauchte sie durch den Vorhang und öffnete den Mund, um Fabula sogleich fröhlich zu begrüßen.
Sie schrak zusammen, als hätte ein lautes Geräusch sie erschreckt. Mehrere Sekunden lang
starrte sie ihre beiden Gegenüber eisern an, nicht einmal ihre dunkelbraunen Augen zeigten die geringste Regung. Beiden saßen sie auf dem Bett, Terian hatte seinen rechten Arm soeben um Fabula gelegt und diese ließ es sogar noch geschehen. Vylandras Hände vergruben sich in dem blutroten Lederrock und ein leises Knirschen drang in die Umgebung. Jegliches Gefühl von Freunde war sogleich aus dem Gesicht gelöscht worden. ?Vylandra, würdest du uns bitte allein lassen??.
Der Satz brannte sich regelrecht in ihr Bewusstsein und vor ihrem geistigen Auge zerriss sie Terian gerade genüsslich. Sie wusste was er damit sagen wollte oder viel mehr, was seine Stimme ihr über seine Worte verriet. Gewonnen. Ich habe ihre Gunst, nicht du. Ich habe gewonnen. Verschwinde! Sicher. Es wäre eine Wonne gewesen, jetzt auf ihn zu springen und ihm zu beweisen, dass er das schwächste Glied in diesem Haus sei. Rasch schossen einige Bilder durch ihren Kopf, sie sah sich, wie sie Terian tötete, immer wieder. Sie hatte doch so viele Möglichkeiten, dies zu tun. Aber Vylandra wusste, dass dazu jetzt nicht der Zeitpunkt war, Fabula würde sie vernichten, wenn sie wüsste, dass Vylandra ihn am Liebsten zerfleischt hätte.

Und so trat sie wortlos und rückwärts durch den Vorhang, zog diesen mit einer gelassenen Bewegung zu und drehte sich ein wenig. Sie fletschte die Zähne, beide Hände ballten sich zu Fäusten und die Fingernägel fraßen sich bereits in die Handflächen. Hektisch und geradezu panisch öffnete sie eine kleine Tasche, holt ein feines Stück Pergament heraus und riss das rötliche Siegel, dass mit einem kunstvoll verzierten V versehen war ab. Vylandra zerdrückte es in ihrer Hand und ihr Gesicht verzog sich zu einer angespannten und schon fast abstoßend wirkenden Fratze. Rasch überflogen die großen Augen die geschriebenen Zeilen und es schien fast, als würden die Worte, die mit äußerst kunstvoller Schriftweise geschrieben worden waren, ihre Wut noch mehr entfachen. Schnaubend nahm sie es in beide Hände, zerknüllte es etwas und zeriss es schließlich in viele kleine Schnipsel, die sie über eine der Leuchterkerzen hielt und dann dem Spiel der Flammen dabei zusah, sie sie die Fetzen verschluckten. Vylandra suchte ein paar Sachen zusammen und als sie gerade die Schnallen der Rüstung befestigte, fing sie plötzlich an zu sprechen. Es wirkte jedoch nicht so, als würde sie nur einige Sachen vor sich hinbrabbeln, viel mehr schien sie zu antworten, nachzudenken und Fragen zu stellen. Sie nickte immer wieder zu sich und auch ihre wechselnde Mimik verriet, dass sie eine spannende Diskussion führte.


Liebe. Nein, dieses Gefühl kannte sie nicht mehr oder besser gesagt, sie kannte es nie und wollte es auch nicht kennen lernen. Für eine Weile hatte sie doch wirklich geglaubt, für Fabula etwas mehr zu empfinden als lediglich Zuneigung, doch wollte jene anscheinend nichts davon wissen. Sie zog Terian und Drakhon vor, Vylandra war ihr also völlig egal. Und nicht nur das. Sie strafte jene auch mit Verachtung und Ignoranz. Hektisch stopfte sie, die zusammengesuchten Dinge eher ungeschickt in einen kleinen Beutel und eine Tasche und stürmte dann wortlos aus dem Haus. Krachend fiel die schwere Holztür zu und Vylandra selbst durchzuckte es einmal, als sie den lauten Knall hörte. Es dauerte nicht lange, da kam sie in Britain an, noch immer von Zorn zerfressen und auf der Suche nach einem Zeitvertreib oder einer Ablenkung. Mit viel Kraft zog sie die quietschende Banktür zu sich und stupste die Hutkrempe mit dem Zeigefinger etwas nach oben. Forschend grasten ihre Augen die Umgebung ab und als sie schließlich an einer Stelle stoppten und diese lange betrachteten, kam ein hämisches Lächeln geflogen und legte sich für einen Augenblick auf die schmalen Lippen....
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Charstory: Die Nacht war hereingebrochen und in den Hallen des Konzils der Magie ward es still geworden. Das fahle Licht einer Kerze flackerte durch einen Türspalt. Die Tür war aus massivem Eichenholz, bedeckt mit unzähligen Schnitzerein. Garstige geflügelte Wesen, schmerzverzerrte Gesichter mit zu Schreinen deformierten Zügen. Eine Tür die niemals jemand gewagt hätte zu öffnen, geschweige dem den Raum dahinter zu betreten. Es war das Arbeitszimmer von Grossmagister Nelvin, das nie jemand ausser ihm oder Grossmagister Meinearon Santorus betreten hatte. Aber dennoch kündete das flackernde Kerzenlicht davon, dass sich anscheinend doch jemand dort hinein gewagt hatte. Ein junger Novize stand vor einem Bücherregal dass eine ganze Wand des Raumes einnahm. Hastig huschte sein Blick suchend über die sich im Regal befindlichen Schriften. Die Schweissperlen auf seiner Stirn ließen erahnen dass er äußerst aufgeregt war. Etwas seltsames umgab ihn, in seinem Blick lag nicht nur Furcht Meister Nelvin könnte ihn ertappen, es lag ebenfalls ein seltsames Funkeln darin. Das wonach er suchte musste für ihn wichtiger sein als alles andere, so verbissen und zugleich voller Ungeduld war sein Blick. Das Herz des Novizen raste, pochte fast schmerzend gegen seine Rippen als wolle es seinen Brustkorb sprengen. In Windeseile fuhr er herum als er von der Tür ein leises Knarren vernahm. Sein Atem schien stillzustehen und seine Augen weiteten sich vor Schreck als er die in der Tür stehende Gestalt erblickte: In wallende schwarze Gewänder gehüllt, das Gesicht unter der Kapuze verborgen. Langsam hob die Gestalt den rechten Arm etwas an und der Blick des Novizen fixierte blitzschnell die sich in Nelvins Hand befindende Schriftrolle. Eine erzürnte Stimme erklingt unter der Kapuze: ´Suchst du vieleicht hiernach ?´ Langsam geht Nelvin einige Schritte auf den Novizen zu und erneut erklingt seine Stimme. ´Hiernach strebst du also ? Ein solch närrisches Verhalten hätte ich von keinem der Adpten erwartet.´ Unsanft drückt er die Rolle in seiner Hand zusammen. Der Novize beginnt stammelnd zu sprechen: ´Wieso habt ihr die Formel aus der Bibliothek entfernt ? Sie... ist doch völlig harmlos, sie ermöglicht nichts weiter als das verschmelzen zweier Wesen.´ und seine Stimmer zitterte derart dass er hätte nichteinmal einen Ork glaubhaft belügen können, selbst das dümmste Exemplar.
´Und natürlich hat dein Trachten nach der Formel auch garnichts damit zu tun dass du dich hast von Meister Minearon in der Dämonologie unterrichten lassen.´, ertönt Nelvins Stimme fast spottend. Alle Frucht schien von dem Novizen abzufallen und mit überraschendem Mut trat er einige Schritte auf Nelvin zu. ´Wisst ihr denn nicht welche Möglichkeiten sich hier eröffnen ? .. welche Macht ?´ Wie eine Antwort auf seine Frage gibt Nelvins Hand die Rolle frei die vor ihm auf den Boden fällt. Der Novize weitet erneut die Augen und blickt auf die Rolle, doch eher er handeln kann tritt Nelvins´s Fuß auf die Rolle und zermahlt sie auf dem Boden zu kleinen Fetzen. Nach Atem Ringend blickt der Novize auf die Reste der Rolle. ´Wieso habt ihr das getan ? Ihr habt dieses Wissen vernichtet das der Schlüssel zu unendlicher Macht hätte sein können, weßhalb ?´ Sichtlich erschrocken über seinen eigenen Mut macht der Novize einige Schritte zurück und Nelvins Antwort lässt nicht lange auf sich warten. ´Jemand hat die Formel angewendet, bereits lange bevor du in ihr einen Weg zu grosser Macht gesehen hast.´ Ungläubig und dennoch voller Furcht als habe er eine schlimme Vorahnung blickt er auf Nelvin. Ein Paar Augen beginnt unter der Kapuze rot aufzuglühen und eine tiefe hallende Stimme erklingt darunter: ´Und es wird kein weiterer dieser Versuchung erliegen !´ Hastig weicht er zurück, presst sich gegen die Wand als Nelvin einige Schritte auf ihn zugeht ´Bleib mir vom Leib! Komm mir nicht zu nahe du Ausgeburt der Hölle !´ Wenige Schritte vor ihm bleibt Nelvin stehen. ´So schnell änderst du deine Meinung ? Warst du nicht noch gerade so erpicht darauf das zu werden wovor du dich nun so fürchtest ?´ Nelvins Hand gleitet an das dunkle Schwert an seinem Gürtel und er zieht es etwa eine Faustbreite aus der Scheide. Wimmernd zwängt sich der Novize in die Ecke als erwarte er den erlösenden Schwertstreich, doch Nelvin hält in seiner Bewegung inne und führt die linke Hand an das Schwert. Langsam umfasst die herrausstehende Klinge.
Mit einem Ruck zieht er sie noch einige Zentimeter heraus und etwas Blut läuft über die Schneide. Langsam beugt er sich über den Novizen und führt seine Hand vom Griff des Schwertes an dessen Gewand, hebt ihne ohne Mühe empor und stellt ihn wieder auf die Beine. Dann greift er an seinen Unterkiefer und drückt diesen unsanft zusammen worauf hin der Novize wiederwillig seinen Mund öffnet. Nelvins Finger geben die Klinge des Schwertes frei das blutbeschmiert zurück in die Scheide gleitet und bewegt seine blutende Hand dann zum Gesicht das Novizen, welcher sich in seinem Griff vergeblich windet und versucht sich zu befreien. ´Du willst wissen was dich erwartet hätte ? ich werde es dir zeigen´, langsam bewegt er die Hand über den geöffneten Mund des Novizen und schliesst sie zur Faust. Erneut windet sich der Novize hastig aber dennoch zwecklos. Einige tropfen von Nelvins Blut fallen erst auf seine Lippen und Mundwinkel und rinnen schliesslich in seinen Mund als der die Hand zur Faust ballt. Danach löst er den Griff um des Novizen Unterkiefer und drückt stattdessen sein Kinn und seinen Kopf nach hinten und lässt erst los als der Novize einmal geschluckt hat. Dieser hört mit einem male auf sich zu wiedersetzen und blickt statdessen mit leerem Blick in den Raum. Dann führt er seine Hände zum Kopf und umfasst diesen krampfhaft. Wimmernd sinkt er an der Wand hinab als Nelvin sich abwendet. Nelvin wusste nur zu gut welche Bilder der Novize jetzt sah. Ihm selbst schien es von Zeit zu Zeit als sei er nicht mehr fähig seiner Instinkte Herr zu bleiben. Der Novize wand sich unter den Bildern vor seinem inneren Auge. Für einen Moment durchfuhr Nelvin wieder dieses Verlangen, dieses unsagbare Verlangen es einfach geschehen zu lassen, sich nicht weiter gegen das zu wehren wovor er sicht so fürchtete, sich nicht weiter an den letzten Rest seiner Menschlichkeit zu klammern, einfach loszulassen. Dann fiel sein Blick wieder auf die wimmernde Gestalt in der Ecke und er ertappte sich selbst dabei wie er beinahe soetwas wie Mitleid für sie empfand. Doch dann drängten sich ihm wieder andere altbekannte Gedanken auf: Der verfluchte Krieg in den er eingetreten war, der Fluch mit dem er sich selbst beladen hatte, seine Sterblichkeit die er geopfert hatte, und dann fragte er sich wieder: ´Wofür ?´. Damals hätte er ohne mit der Wimper zu zucken noch viel mehr getan als er erfuhr dass die Welt der Sterblichen auf dem Spiel stand. Aber jetzt plagten ihn wieder die Zweifel. Er war nicht als ein Dämon, eine Kreatur der Finsternis geboren, und dennoch schlummerte in ihm die selbe Kraft mit dem selben starken Instinkt, der tagtäglich versuchte ihn zu überwältigen.
Eine auflodernde Stichflamme neben ihm riss ihn aus seinen Gedankengängen. aus der Flamme steig eine ebenfalls in wallendes Schwarz gekleidete Gestalt: Heeresführer Heramael, allerdings hatte er eine menschliche Gestalt gewählt. Heramael verlor nicht viele Worte. ´Daimos Truppen greifen uns am Portal an. Jeder von uns wird dort gebraucht. Tarbos ist mit Verstärkung auf dem Weg, bis dahin müssen wir das Portal um Jeden Preis halten! Mit einem knappen Nicken folgt Nelvin Heramel in die Flamme die so daraufhin so plötzlich verschwindet wie sie zuvor erschien. Zurück bleibt eine wimmernd in die Ecke gekauerte Gestalt.

Nur das flackernde schwache Licht der Kerzen erhellt den Raum, bricht sich in den zahlreichen selltsam geformten Gläsern und Phiolen die im ganzen Raum verteilt, teils sauber glänzend teils von Staub bedeckt verteilt sind. Die Einbände der unzähligen Bücher in den Regalen die die ganze Wand einnehmen reflektieren in matten Farben den flackernden Kerzenschein. In Mitten des Raumes hinter einem wuchtigen, breiten Tisch aus solidem Granit in einem hölzernen Stuhl, mit rotem Samt überzogen und mit Schnitzerreien von monströs wirkenden Kreaturen verziert ist im fahlen Licht eine dunkel gekleidete Gestalt zu erkennen. Der Atem des Mannes ist unregelmässig und flach, Schweissperlen rinnen über seine Stin, seine Finger graben sich krampfhaft in das Holz der Armlehnen. Stets dreht er den schweißgebadeten Kopf von einer Seite auf die andere, windet sich in dem Stuhl. Der Stoff des Hemdes ist auf seiner Brust ungewöhnlich dunkel... blutgetränkt.
Ein leises schmerzvolles Stöhnen ertönt. Draußen auf dem Schlachtfeld mochte der Kampf vorrüber sein, doch gaben ihn die Geschehnisse der Schlacht noch lange nicht frei. Noch immer erklingt der Lärm des Schlachtfeldes in seinen Ohren: Das Geräusch von funkenspeiend aufeinandertreffenden Klingen, Schreie voller Zorn, Schreie des Schmerzens, das Dumpfe auftreffen von Schlägen.
Obgleich er sich nun fernab des Schlachtledes befand stieg ihm noch immer der Geruch des warmen Blutes das die Erde tränkte in die Nase. Trotz geschlossener Augen stets die selben Bilder, die sich langsam wie ein Mosaik zusammenfügen. Sie sind so real, so ungetrübt, als befände er sich wieder in mitten der Schlacht.
Der brennende Himmel durch den sich die Umrisse riesiger, geflügelter schwarzer Gestalten ihren Weg bahnten und sich hoch oben über dem Firnament den selben erbitterten Kampf lieferten wie diejenigen welche mit beiden Beinen auf der Erde standen. Die Luft ist durchsetzt von Schwefel, von Ruß, von herabrießelnder Asche. Die Stätte des Krieges, übersäht von unzähligen Brandherden.
Eine tiefe kehlige Stimme, hallend wie Donner dringt an sein Ohr: ´Die linke Flanke! Sie sind dabei durchzubrechen !´ Wiederwillens wendet er sich von dem zu seinen Füßen liegenden Feind ab, mit einem Ruck zieht er seine Klinge aus dessen durchbohrter Brust. Sein Blick gleitet in die Richtung aus der die Stimme kam. Eine furchteinflößende Erscheinung, die Haut von einem tiefen Blauton, kräftige Schwingen, mächtige Pranken die ein Schwert führen dessen bloßes Gewicht bereits einen Menschen ohne jeden Zweifel erschlagen würde. Doch dies war kein Schlachtfeld der Sterblichen, hier gab es keine Gnade, keine Verhandlungen, kein Mitleid. Hier herrschte der pure Instinkt ihrer Art: Das Verlangen danach die Klauen in den Körper des Feindes zu rammen, zu sehen, zu spüren wie das Leben aus ihm wich und die Eigene Klinge in sein noch warmes Blut zu tauchen.
Wieder durchschnitt heramaels Stimme den Lärm der tobenden Schlacht: ´Nelvin! die linke Flanke!´
Ruckartig begleitet von einem tiefen Brüllen wie dem eines verwundeten Raubtieres glitt sein blick von Heramael hinunter zum Fuß des Berges. Eine Hand voll der geflügelten Verteidiger die sich verbissen gegen die stets näherrückenden Feinde stellten. Hastig fegt sein Blick durch seine nähre Umgebung, und ein weiteres tiefes Brüllen erklingt aus seiner Kehle. Der Boden bebt leicht als zu seiner Seite vier der schwarzen gestalten vom Firnament herab geflogen kommen und dicht gefolgt von einander mit einem dumpfen Schlag landen. Hastig richten sie sich zu ihrer vollen Größe auf, die den durchnittlichen Menschen sogar um mehrere Meter überragt. Mit einem Knurren blickt er in ihre ebenfalls tief rot leuchtenden Augen und deutet mit seiner Klinge auf die Gestalten am Fuß des Berges deren Anzahl sich stetig vermindert. Beinahe gleichzeitig erheben die vier sich mit ihm zusammen mit gewaltigen Sprüngen in die Lurft und breiten ihren Schwigen aus. Gefolgt von den vier Kämpfern gleitet er durch die Luft hinab zu den eingekreisten Verteidigern. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit der ihn von den sich von weiter oben nähernden Umrissen einer weiteren Gestalt ablenkt wird einem der ihren zum Verhängnis: Mit einem dumpfen Aufschlag prallen die beiden Kreaturen aufeinander, wütendes Brüllen und das Klatschen der Schläge ihrer gewaltigen Pranken tönen durch die Luft, und die beiden gleiten verbissen miteinander ringend hinab in die Tiefe. Unbeirrt setzt er mit nurmehr drei Begleitern seinen Weg fort. Ein tiefes Knurren nach beiden Richtungen und die Gestalten an seiner Seite scheren aus und nähern sich den Feinden aus verschiedenen Anflugrichtungen. Ein mächtiger hieb seiner Klinge, verstärkt durch die Wucht seines Anfluges trennt den Kopf mitsamt linker Schulter, Schwinge und Arm vom Rumpf seines Opfers dessen lebloser Körper langsam zu Boden fällt. Drei weitere feinde ereilt ein ähnliches Schicksal als seine Begleiter auf sie herniederfahren. Etwa zwei Dutzend der furchteinflößenden Kreaturen landen wenige Meter entfernt. Hastig richten sie sich auf und stürmen auf ihn und seinen Trupp zu. Wutschnaubend wirft er sich gefolgt von den anderen den anrückenden Feinden entgegen. Das Klirren von aufeinandertreffenden Klingen ertönt und auf beiden Seiten sacken die ersten Kämpfer mit weit offenen, klaffenden Wunden zu Boden. Mit bis zum zerreißen gespannten Muskeln lässt er seine Klinge auf die des Gegners treffen und schmettert diese nach aussen. Ohne auch nur einen Gedanken an einen möglichen Ausweichschritt zu verschwenden rammt er seinem Feind den Knauf seines Schwertes gegen den Kopf. Eine blitzschnelle Umdrehung, ein wuchtiger Stoß gefolgt von einem tiefen Aufschrei und sein Gegenüber geht zögernd in die Knie, den Blick auf die in der Brust steckende Klinge gerichtet. Aus den Augenwinkeln erblickt er eine von hinten heranpreschende Gestalt, das riesige Schwert in ihren Händen zum Schlag erhoben. Ruckartig wift er sich zur Seite, zieht das Schwert aus dem Körper des toten Feindes und reisst es empor. Die Wucht des Aufpralls Lässt den Griff der Klinge in seinen Pranken zittern. Von der Kraft des Schwertstreiches getrieben beugt sich der Angreifer etwas nach vorn. Ohne jegliche Kontrolle völlig dem Rausch des Kampfes verfallen gräbt er in einem kraftvollen Stoß seine linke Pranke mit einem genüßlichen, schadenfrohen Grinsen auf dem Gesicht in die Brust seines Angreifers. Mit einem zufriedenen, tiefen Knurren dreht er seine Pranke in der Wunde als ihn hinterrücks ein gewaltiger Hieb von den Beinen Fegt. Durch den harten Schlag prallt er auf dem Boden auf, sein benommener Blick richtet sich auf den mit ausgebreiteten Armen auf ihn zuspringenden Angreifer. Seine Hand umfasst wieder den griff seines schwertes und in einer schwungvollen Bewegung schleudert er es seinem Feind entgegen, der als die Klinge sich in seinen Hals gräbt röchelnd in die Knie geht. Mit einem Staz erhebt er sich als von hinten ein wütendes Brüllen ertönt. Die Klauen zum Schlag erhoben dreht er sich hastig um doch ehe er seinen Feind überhaupt erblickt Bohrt sich eine Klinge in seine Brust wie ein Stück Eis das langsam in der Wunde zu schmelzen beginnt....
Mit einem tiefen, hallenden Brüllen und einem hellen roten Leuchten in den Augen richtet sich die Gestalt im Stuhl krampfhaft und ruckartig auf. Hastig zuckt er unter Schmerzen zusammen und fällt tief und schwer atmend zurück in den Stuhl, seine Augen schliessen sich wieder während die Schweißperlen über sein schmerzverzerrtes Gesicht rinnen.
Eine zweite Gestalt tritt aus dem Schatten , in weite, schwarze Gewänder gekleidet, das Gesicht tief in einer Kapuze verborgen. Ein Paar Augen glüht rot auf unter der Kapuze und Heramaels teife Stimme erklingt: ´Was war es was dich dazu getrieben so zu kämpfen ? Warum fürchtest du dich mehr davor dass wir scheitern könnten als davor zu sterben ? Worum hasst du solche Angst ?´ Die glühenden Augen unter der Kapuze verengen sich. ´Oder sollte ich besser sagen: Um Wen ?´.
In keinster Weise von Heramael überrascht, als hätte er seine Gegenwart gespürt entgenet Nelvin ihm mühsam ohne dabei die Augen zu öffnen: ´Ich bin doch bereits längst Tot, das auf dem Schlachtfeld wird wenn es so weit ist lediglich eine Formalität sein´ Ein unzufriedenes Brummen ertönt unter der Kapuze: ´Die Toten kennen keinen Zorn, ebensowenig Furcht. Und ganz Gewiss nicht in dem Maße in dem du dies alles in dir trägst´. Das Augenpaar blickt starr auf Nelvin, dieser beginnt leicht den Kopf zu schütteln als würde er sich gegen etwas streben. ´Wer ist sie ?´ ertönt wieder Heramaels Stimme. ´Ich weiß nicht wovon du sprichst´ keucht Nelvin annähernd besinnungslos. ´ich kann dich ebensowenig belügen wie du mich zu belügen vermagst´ Mit diesen Worten richtet er den Blick wieder starr auf Nelvin. Mit letzter Kraft scheint er sich gegen Heramaels Blick zu wehren bis er schließlich am Ende seiner Kräfte angelangt keuchend in dem Stuhl zusammensackt. ´Damuria... das ist also ihr Name´ Ein leichtes seufzen ist dabei unter der Kapuze zu vernehmen. ´Ihretwegen fürchtest du dich also so vor unserem Scheitern ?´ Zögernd formt er die Lippen zu einer Antwort, doch die Kräfte verlassen ihn und sein Kopf hängt regungslos zurück während er wieder in den von Alpträumen geplagten Schlaf sinkt.
Eine dritte Gestalt schreitet geräuschlos aus dem Schatten in der Ecke, ebenfalls in schwarzes Gewand gekleidet, zwei rötlich leuchtende Augen, das Antlitz verborgen unter einer Kapuze. ´Wache über seinen Schlaf´ erklingt Heramaels gebietende Stimme. Die Gestalt nickt langsam und gleitet eben so wortlos zurück in den Schatten wie sie diesem entstieg. Dunkelblauer annähernd schwarzer Nebel hüllt Heramaels gestalt ein und als der Nebel sich verzogen hat ist er verschwunden. Wieder herscht Stille in dem Raum und der flackernde Schein der Kerzen treibt weiter sein Spiel mit den Schatten an der Wand.

Im Morgengrauen betritt ein hoch gewachsener Mann den Raum. Seine weissen Haare sind hinter die Schultern zurückgekämmt und die Kunstvoll bestickte, weite Robe die er trägt lässt auf eine hohe Position schließen. Als er Nelvin auf dem Stuhl sieht und das Blut auf seiner Kleidung bemerkt geht er einige Schritte auf ihn zu. Er hält inne als plötzlich in einer schattigen Ecke ein Paar roter Augen aufflackert die sich dann bedrohlich verengen. Nelvins linke Hand hebt sich mühsam etwas von der Armlehne des Stuhls ab. ´Er ist ein Freund´ spricht er mit schwacher Stimme und die das rote Augenpaar blickt zweifelnd auf den in der Tür stehehenden Mann. ´Du kannst nun gehen´ fährt Nelvin mit sich langsam kräftigender Stimme fort. Die Augen bewegen sich als würde die Kreatur nicken, dann verblassen die Augen langsam bis sie schließlich verschwunden sind. Energisch schreitet er auf den im Stuhl liegenden Nelvin zu. ´Die Schüler sind in Aufruhr, einer der Novizen hat sich gestern Nacht von den Mauern gestüzt mit den Worten er könne den Alptraum nicht länger ertragen. Das Gerücht geht um er hätte kurz davor euer Arbeitszimmer hier betreten.´ ´Der Narr versuchte die Formel an sich zu bringen die mich zu dem gemacht hat was ich bin´ entgegnet Nelvin noch immer mit sichtlicher Mühe. ´Und dafür musste er sterben ?´ Ein bitteres Lächeln huscht über Nelvins Züge. ´Minearon ich sagte euch doch bereits dass es um weitaus mehr geht als nur ein paar Menschenleben.´ ´Dann schlage ich vor dass ihr mich davon in Kenntnis setzt, denn für mich hat der Tod eines Novizen sehr wohl etwas zu bedeuten.´ Mühsam richtet sich Nelvin in dem Stuhl auf und deutet Minearon mit einer Handbewegung sich doch zu setzen. ´Ich wäre froh wenn ich nie davon erfahren hätte, ihr solltet nicht danach fragen´ entgenet Nelvin und öffnet dabei die Augen. ´Ich bin nicht gekommen weil ich einen Rat wollte, ich bin hier weil ich endlich wissen will was vor sich geht! Die Wunde auf eurer Brust hat euch kein Mensch und kein Tier zugefügt. Des weiteren setzt mich gefälligst in Kenntnis wenn das nächste mal noch mehr eurer Art hier verweilen!´ Ein Schmunzeln breitet sich auf Nelvins Gesicht aus ´Nun, wenn ihr so darauf brennt, dann sollt ihr eure Antworten bekommen´ spricht Nelvin mit fast amüsierter Stimme und beginnt zu erzählen:
Vor etwa 70 eurer sterblichen Jahre gab es in den Feuern der Hölle den ersten Aufstand. Der Herrscher über diese Welt heisst Daimos. Ein Tyrann den es nur nach Macht und Eroberungen dürstet, und dessen Untergebene kaum ein besseres Los haben als seine Feinde. Mehrere Lords hatten sich zusammengeschlossen gegen Daimos, doch sie wussten dass sie nie siegen würden so lange Daimos jeden ihrer Schritte vorhersagen konnte. Es wurde beschlossen den Führer ihres Heeres aus dem Reich der Sterblichen zu rekrutieren. Ihre Wahl fiel auf den gefürchtetsten Kriegsherren, dessen Namen das Volk verfluchte und der für seine Grausamkeit bekannt und zugleich gefürchtet war. Und so begann der offene Kampf gegen Daimos Legionen. Als der Krieg den Höhepunkt erreicht hatte und der Sieg nah war verließ sie ihr sterblicher Heeresführer. Dieser närrische Sterbliche, er begriff nicht welche enorme Verantwortung er trug. Die Spione berichteten er habe eine Familie gegründet und würde ein Stück Land bebauen nach dem er sich zurückgezogen hatte. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Rebellen besiegt und ihre Armeen geschlagen waren. Heramael und die Lords waren gezwungen zu fliehen und sich im Verborgenen neu zu sammeln. Vor kurzen machten wir den Sohn dieses Versagers ausfindig, ein Krieger namens Cronos. Also gaben sich Die Rebellen erneut zu erkennen als Cronos zusagte ihre Armeen zu führen. Genau wie sein Vater ist er vor dieser Aufgabe davongelaufen, er will eine Familie gründen. Er hat sie verraten. An diesem Punkt war für mich die Zeit gekommen zu entscheiden und so opferte ich meine Sterblichkeit und wurde zu dem was ihr vor euch seht, um zu versuchen den Ausgang des Krieges zu wenden. Die Schlacht die diese Nacht geschlagen wurde brachte uns einen enormen strategischen Vorteil und wir können schon bald auf Daimos Zitadelle marschieren. Wenn wir siegen, dann werdet weder ihr noch sonst ein Sterblicher je wieder von den Geschöpfen der Hölle hören, die Rebellen sind nicht interessiert an Eroberungen, sie streben lediglich nach der Herrschaft in ihrer eigenen Welt.
´Und nun sagt mir Minearon, wie kann ich bei alledem Rücksicht auf das Leben einzelner Menschen nehmen ?´ Energisch erhebt sich Minearon. ´Mir ist gleichgültig wie wichtig euch dieser Krieg ist, hier hat er nichts verloren, vor den Mauern des Konzils hat er zu enden! Es wird keine weiteren Toten hier geben!´ Bei diesen Worten schreitet er festen Schrittes zur Tür hinaus welche daraufhin unsanft ins Schloss fällt. Mit einem Seufzen lehnt sich Nelvin wieder zurück und schliesst die Augen.

Nachdem er den Tag über geruht hatte begab er sich in sein Labor, hoch oben im Bibliotheksturm des Konzils. Er hatte sich eben in eine der alten Schriften vertieft als sich draussen ein grosser geflügelter Schatten am vollen Mond vorbeischob. Langsam erhob sich Nelvin und wendete sich in richtung der Tür die hinaus auf eine Aussichtsplattform führte. Ein dumpfer Aufschlag war dahinter zu hören als wäre etwas grosses, schweres auf der Plattform gelandet. Die Tür schwingt sich knarrend auf und eine Gestalt in weiten schwarzen Gewänden mit dem Gesicht unter einer Kapuze verborgen tritt ein. ´Ich überbringe eine Nachricht von Heramael, es geht um neue Befehle. Die Lords haben entgegen seiner Stimme den Angriff auf die Grenzwelten befohlen´ ertönt eine tiefe hallende Stimme unter der Kaputze. Mit sichtlicher Überraschung wendet sich Nelvin ab und stützt sich mit den Händen auf dem Tisch ab. ´Das ergibt keinen Sinn... unsere Truppen stehen vor Daimos Zitadelle, bereit zum Angriff. Welchen Sinn würde es jetzt machen neues Terretorium zu erkämpfen?´ ´Die Lords haben die Eroberung sämtlicher Grenzwelten befohlen´ entgenet die Gestalt. Hastig wendet sich Nelvin um und seine Augen sind zu Schlitzen verengt. ´Welchen Sinn macht es für die Lords die Grenzwelten anzugreifen wenn sie nicht...´ Er hält inne und sein Gesicht verzieht sich zu einer wütenden Grimasse. Seine Augen beginnen rot zu glühen und mit tiefer, hallender Stimme schreit er heraus:´Wenn diese Bastarde sie nicht von Anfang an gewollt haben!´ Ein tiefes kehliges Brüllen ähnlich dem eines Raubtieres ertönt aus seiner Kehle. Seine Faust fährt wütend hinab und der schwere Granittisch zerspringt bei dem Schlag als wäre er aus morschem Holz. Nelvins Schultern heben und senken sich intensiv, sein tiefes Atmen ist zu einem wütenden Schnauben geworden das sich nur langsam wieder beruhigt. Mit einem Weiteren Brüllen dreht er sich zu der Gestalt: ´Heramael soll sich so bald wie möglich zu mir begeben. Geh, nimm dir einige der besten Kämpfer. Und dann werdet ihr dem Kloster einen Besuch abstatten, tötet jeden der sich dort aufhält, wenn nötig brennt es bis auf die Grundmauern nieder, ich will das fehlende Buch !´ Mit einem leichten Nicken wendet sich die Gestalt wirder zur Tür.

Kurze Zeit später haben sich viele der Schüler und einige Magister auf dem Hof um den Turm versammelt. Allesamt blicken sie mit starrer Mine den Turm hinauf. Von oben dringen wütende Schreie an ihre Ohren, Schreie voller Zorn und voller Schmerz, Schreie die nichts menschliches mehr an sich haben. Immer wieder wird das Mauerwerk von dumpfen Schlägen erschüttert. Eines der oberen Fenster zerbricht splitternd als ein massives Stück des Granittisches in hohem Bogen hindurch nach draussen geschleudert wird. Hastig springen die Schüler und Magister bei Seite doch ihre Blicke wandern wieder nach oben und ihre Augen weiten sich als sie eine riesige, schwarze geflügelte Gestalt erblicken die auf den Turm zufliegt. Die Gestalt scheint spurlos verschwunden als sie hinter den Turm geflogen ist.
Die tür zu Nelvins Labor öffnet sich und eine Gestalt in Schwarz gekleidet tritt ein. Mit einem wütenden Schrei wendet sich Nelvin um, ein schier grelles rotes leuchten in den Augen und weder seine Stimme noch das tiefe Schnauben seines Atems erinnern noch an einen Menschen, obwohl seine Gestalt noch immer die eines solchen ist. Mit schmerzverzerrter Mine brüllt er der Gestalt engegen: ´Sie haben uns verraten Heramael... diese Bastarde haben uns verraten. Ihnen lag nie an der Rebellion! Du, ich, deine truppen, wir waren für sie nur Mittel zum Zweck. Der Sieg den wir mit unsrem eigenen Blut und dem der Gefallenen teuer erkauft haben war völlig umsonst!´ Mit ausgestrecktem Arm dreht er sich hastig und ein Schlag mit dem Handrücken schickt eines der schweren Bücherregale durch ein bis dahin noch heiles Fenster hinab auf den Hof, wo es beim Aufprall zerberstet. Wieder wendet er sich zu Heramael und wäre er noch zu einer solch menschlichen Rührung fähig gewesen wie Tränen zu vergiessen, so hätte er es in diesem Augenblick getan. ´Mein Opfer war um sonst Heramael ! Sieh mich an was ich geworden bin wurde ich weil ich die Ziele dieses Krieges glaubte, alles um sonst ! Was bin ich Heramael ? Sieh mich an ! Ich bin kaum noch viel mehr als ein wildes Tier oder ein nach Blut dürstende Untoter, schier Sklave meiner eigenen Instinkte!´ Bei diesen Worten holt er erneut wutentbrannt aus. Seine Faust kracht gegen den gemauerten Pfeiler neben ihm. Die Wucht des Schlages trennt den mittleren Teil aus dem Pfeiler dass mit einem lauten Aufschlag die Aussenmauer des Turms durhschlägt und dann in die Tiefe fällt. Erschöpft wendet er sich wieder Heramel zu und seine Stimme ist mit einem Male Kaum hörbar leise. ´Zieh die dir treu Ergebenen von der Front ab, es soll den Anschein haben als marschieren sie wie befohlen auf eine der Grenzwelten. Es gibt noch ein Portal auf dieser Welt, wo es hinführt vermag ich nicht zu sagen. Führe deine Leute durch dieses Portal und such eine vor Daimos sichere Zuflucht. Dort werdet ihr euch neu formieren und einige Zeit ausharren. Die Lords und Daimos sollen ihren Krieg aleine austragen. Egal wer den Sieg davonträgt, wenn unsere Truppen wieder stark genug sind werden wir uns nehmen wofür wir bereits so unsagbar viel geopfert haben!´ ´Ich fürchte es wird nicht ganz so einfach werden´ spricht Heramael mit bedrückter Stimme. ´Was meinst du damit?´ entgegnet ihm Nelvin beinahe gereizt. ´Ich hege bereits länger den Verdacht dass wir einen Verräter unter uns haben.´ Heramel blickt dann leicht zu Boden und spricht etwas leiser weiter ´Und es spricht alles dafür dass Minion uns verraten hat.´ Wütend wendet sich Nelvin wieder einem der Regale zu und zertrümmert es mit einem von tiefem Brüllen begleiteten Faustschlag. ´Unmöglich!´ entfährt es ihm unbeherrscht laut. ´Er hat in unzähligen Schlachten Seite an Seite mit uns gekämpft!´ Heramael hebt seinen Blick wieder und entgegnet zögernd: ´Das hatte Tarbos auch, und dennoch hat er uns...´ Er konnte seinen Satz nicht vollenden und der Ausdruck in seinem Gesicht ließ darauf schließen dass er nicht überrascht war als Nelvin auf ihn zustürmte. Aufgebracht packte Nelvin den Stoff von Heramaels Gewand auf Höhe der Schultern und starrte ihn aus seinen rot glühenden Augen an. ´Er hat das wofür wir kämpfen nie verraten hörst du ? Niemals!´ Langsam lockert Nelvin seinen Griff und seine Hände sinken matt hinab. In seinem Gesicht ist die Überraschung und die Scham für seinen Ausbruch deutlich zu erkennen. Heramael zeigt nichteinmal eine Spur von Zorn und spricht statdessen mit ruhiger Stimme: ´Das weis ich selbst, ihm lag lediglich daran dem Sterben seiner Leute ein Ende zu setzen. Aber es steht einfach zu viel auf dem Spiel, wir dürfen keine Risiken eingehen!´ Nelvin atmet tief ein und nickt dann. ´Du hast recht, es hängt zuviel davon ab...´ Dann zögert er etwas doch fährt dann schließlich fort. ´Und desshalb habe ich befohlen mir das fehlende Buch der Macht zu beschaffen.´ Ein wenig Überraschung steht in Heramaels Gesicht geschrieben. ´Diese Bücher waren aus gutem Grund über all die Jahrtausende verborgen. Ich hoffe du weist genau was du tust.´ Ein bitteres Lächeln huscht über Nelvins Züge. ´Ich habe so viel getan was ich nie hätte tun sollen, und wenn es nun der Macht eines Gottes bedarf unsren Sieg zu sichern, dann werde ich ganz gewiss auch jetzt nicht zögern!´ Heramael nickt langsam und etwas beunruhigt, wendet sich dann allerdings ohne weitere Worte zur Tür.

Das Feuer des brennenden Klosters taucht das Tal in einen rötlichen Glanz. Die Flammen züngeln hoch aus den Dächern und Türmen des Klosters empor. Im Hof des Klosters sind 3 furchteinflößende Kreaturen zu sehen: Sie überragen die Menschen um sie herum um beinahe ganze drei Meter, ihre Augen glühen rot, ihre gehörnten Köpfe wenden sich immerwieder auf einen anderen der verzweifelt angreifenden Mönche und Kreuzritter. Ihre gewaltigen Schwingen weit ausgebreitet werfen sie sich diesen entgegen und die mächtigen Pranken führen die mannshohen, totbringenden Klingen durch ihre Opfer. Ein schwarzer geflügelter Schatten fliegt auf das Kloster zu. Etwas ausserhalb des zertrümmerten Haupttores erschüttert ein dumpfer Schlag die Erde. An der Stelle wo etwas vermeintlich sehr grosses aufgetroffen ist ist lediglich eine Gestalt in schwarzen Gewändern zu sehen, in die Knie gebeugt als sei sie so eben aus etwas Distanz auf den Erdboden gesprungen. Langsam erhebt sich Nelvin und schreitet durch die Pforte des Klosters. Eine der Kreaturen wendet sich einem Heranstürmenden Kreuzritter zu. Mit erhobenem Schwert stürzt der Ritter sich in den Kampf doch sein Gegner würdigt ihn nicht einmal eines Schwerstreiches. Mit voller Wucht kracht seine handfläche auf den Bruspanzer des Ritters und seine Pranke schliesst sich um ihn. Ein Schmerzensschrei etönt unter dem Helm. Die Waffe entgleitet der Hand des Ritters als die Kreatur mit einem sadistischen Lächeln auf dem Gesicht die Pranke weiter schliesst und das Metall der Rüstung sich ächzend verformt. Mit einer schwungvollen Bewegung wirft sie den Ritter gegen eine Mauer wo dieser zu Boden prallt und regungslos liegenbleibt. Teilnahmslos schreitet Nelvin durch die toten Körper. Die Tür des Gebäudes vor ihm öffnet sich, als die Gestalt darin etwas näher kommt kann man erkennen dass es sich um die selbe handelt die ihn im Turm aufgesucht hatte. Kurz vor ihm bleibt sie stehen, ihre roten Augen glühen unter der Kapuze auf und sie hebt die Hand an in der sich ein Buch mit kunstvoll verziertem Einband befindet. Nelvin greift nach dem Buch und lässt die Handfläche über den Einband streichen. Dann hebt er den Blick zu seinem Gegenüber. ´Habt ihr den Tempel ausfindig gemacht?´ Die gestalt nickt knapp als Antwort auf seine Frage. Ein zufriedenes Schmunzeln durchzieht Nelvins Gesicht. ´Wir haben keine Zeit zu verlieren!´

Die Sonne steht bereits im Zenit als Minearon Santorus endlich gefunden hat wonach er bereits seid dem Morgengrauen suchte: Den halbzerfallenen Eingang einer kleinen im Berg liegenden Tempelanlage, umwuchert von zahlreichen Gewächsen. Eilig schreitet er hinein und nachdem er einigen Gängen gefolgt war steht er in einer grossen Halle, die man nie hinter einem solch schlichten Eingang erwartet hätte. Im Zentrum sind fünf Sockel an den Ecken eines Mosaik Pentagrammes auf dem Boden angeordnet. Auf jedem der Sockel befindet sich ein aufgeschlagenes Buch das auf das Zentrum des Pentagrammes gerichtet ist. Mit geweiteten Augen blickt Minearon auf die Bücher als er eine Stimme hinter sich vernimmt: ´Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet dass ihr diesen Ort so schnell ausfindig macht´ Fassungslos blick Minearon zwischen Nelvin und den Büchern hin und her. ´Ihr seid wahnsinnig geworden, nicht genug dass ihr den Tod über einen Schüler des Konzils gebracht habt und Feuer und Verderben über das Kloster, verlangt es euch nun nach der Macht eines Gottes um noch mehr Unheil anzurichten ?´ Gequält schliesst Nelvin die Augen. ´Dabei hätte ich gerade von euch erwartet dass ihr es versteht. ´Ich habe genug gesehen und mein Verständnis endet hier! Lasst von eurem Vorhaben ab!´ Langsam nähert er sich Nelvin und spricht etwas leiser und ruhiger. ´Ich kann das nicht länger gut heissen, zwingt mich nicht euch Einhalt zu gebieten.´ Verärgert öffnet Nelvin die Augen und zwei der Statuen lösen sich von ihren Sockeln und bwegen sich auf Minearon zu. Ein paar Schritte vor ihm bleiben sie stehen und Nelvin blickt kurz zwischen den Statuen und Minearon hin und her. ´Meister Minearon wollte eben gehen, sorgt dafür dass er den Ausgang findet.´ Mit diesen Wendet sich Nelvin ab und schreitet auf das Pentagramm zu.

Die Nacht ist bereits hereingebrochen und Stille hat sich über den Berg gelegt in dessen innerem sich die Tempelanlage befindet. In der Ferne ertönt zuerst fast kaum hörbar und dann immer Lauter das Trampeln von mehreren Pferden. Immer näher kommt das Donnern der Hufe auf den Eingang des Tempels zu. Im Mondlicht glänzen die schweren Plattenrüstungen der etwa dreißig Reiter. Das Klirren von Waffen und das aufeinander Schaben von Panzerplatten ist zu hören. An der Spitze reitet auf einem Schwarzen Mustang Minearon Santorus. Als sie den Eingang erreicht haben hebt er die Hand worauf hin die Reiterschaft anhält und von den Pferden steigt. Festen Schrittes schreitet Minearon durch den Eingang, gefolgt von den gepanzerten Gardisten. Auf halbem Wege treten ihnen zwei steinernen Golems in den Weg. Langsam hebt Minearon die Hände an. ´Gebt den Weg frei!´ spricht er doch die Golems bleiben regungslos stehen. Seine Handflächen beginnen gelblich zu glühen. Langsam bilden sich auf seinen Handflächen zwei gelbliche Kugeln aus scheinbar purem Licht. ´Gebt den Weg frei!´ wiederholt er mit fester Stimme. Die Golems setzen sich langsam in Bewegung und stampfen mit zum Schlag erhobenen Händen auf ihn zu. Unter sichtlicher Anstrenung kneift er die Augen zusammen und murmelt einige Worte. Geschossartig rast jede der Kugeln auf einen der Golems zu. Beim Aufprall überzieht einen Moment ein gelbliches Schimmern deren gesamten Körper. An ihren Körpern bilden sich immer schneller Risse und die Golems bröseln in zahllosen Stücken zu Boden. Minearon schreitet über die unter seinen Stiefeln knackenden Stücke der Golems. Wenig später erreicht er mit seinem Trupp die Haupthalle.
Mit gezogenen Waffen treten die Gardisten in die Halle doch der Anblick der sich ihnen bietet lässst sie schon kurz nach der Tür innehalten. Wütend drängt sich Minearon durch die starr dastehenden Gardisten. ´Was zum Teufel ist da vorn los ?´ ertönt seine ungehaltene Stimme aus dem Gang. Als er sich endlich durch die Gardisten nach vorn gedrängt hat weitens ich seine Augen vor Schreck, er war wohl der Einzige des Trupps der wusste was dieser Anblick zu bedeuten hatte.
Hoch über dem Pentagramm in der Luft befand sich ein weisser greller Wirbel der das Pentagramm und die Bücher die an den Eckpunkten auf Sockeln angebracht waren mit einem hellen Licht erleuchtete. Blitze springen über die Sockel der Bücher in Nelvins Körper. Er steht im Mittelpunkt des Pentagramms die Arme leicht ausgebreitet, den Kopf vornüber hängend. Kaskaden gleissenden Lichtes strömen aus dem Wirbel herab auf Nelvin. Begierig legt er den Kopf zurück in den Nacken. Die Blitze zucken langsamer um er scheint das Licht förmlich in sich aufzusaugen. Als das Licht und die Blitze verschwunden sind richtet er sich wieder auf und schreitet dann langsam auf die Neuankömmline zu. Nervös umfassen die Gardisten ihre Waffen mit festem Griff, doch Minearon zischt im selben Moment: ´Los senkt die Waffen, Waffen runter wenn ihr an eurem Leben hängt!´ Zögernd lassen die Gardisten ihre Waffen sinken. Nelvin bleibt einige Meter von Minearon entfernt stehen und seine Stimme hallt in der gesammten Tempelanlage als er zu sprechen beginnt: ´Ihr seid zu spät Minearon, das Ritual ist vollendet´ Kleine schweissperlen bilden sich auf Minearons Stirn. ´Ihr seid des Wahnisnns, seht euch doch an, seht was aus euch geworden ist.´ Nelvins hallende Stimme klingt schmerzhaft in den Ohren der Anwesenden: ´Ich bin ein Gott!´ ´Ja und als ein solcher werdet ihr unser gesammtes Reich in euren verfluchten Krieg stürzen!´ brüllt ihm Minearon lauthals entgegen. Mit einem Schmunzeln tritt Nelvin wieder zurück in die Mitte des Pentagramms und erneut ertöhnt seine Stimme, voller Überheblichkeit: ´Ich werde dafür sorge tragen dass es diesen Krieg niemals gegeben hat, ich bin nun Herr über die Zeit!´ Minearon blickt ihn erschreckt an.
Kuz nachdem Nelvin seine Worte gesprochen hat flacken drei gelbliche Lichter an seiner Seite auf. Sie beginnen intensiver zu leuchten und drei warme aber dennoch hallende Stimmen ertönen zugleich: ´Keinem ist es gestattet in den Lauf der Zeit einzugreifen!´ Wütend wendet sich Nelvin den Lichtern zu. ´Verschwindet, lasst mich mein Werk zu ende führen!´ Erneut erklingen die Stimmen: ´Du wirst nicht ändern, was beteits seit Äonen besteht!´ Ihr Leuchten wird intensiver und das Licht beginnt langsam wieder Nelvins Körper zu entweichen. Langsam geht er in die Knie, zahlreiche Verwünschungen murmelnd. Hastig schreitet Minearon auf das Pentagramm zu und als er dort angelangt ist lösen sich die Bücher auf den Sockeln in hellem Licht auf. Ein Lichtkegel aus dem Wirbel scheint genau auf Nelvin der immernoch versucht sich wieder aufzurichten. Hastig wandert Minearons Blick zwischen Nelvin und den Lichtern hin und her. ´Lasst ihn am Leben, er ist nun kein Gott mehr, wir werden über ihn richten´ spricht er in beinahe flehendem Ton zu den Lichtern. Langsam schweben diese zu ihm und halten einen Schritt vor ihm inne. ´Sein Urteil wurde bereits gefällt´ erklingen die drei Stimmen wieder gleichzeitig. ´Er ist keiner der euren, er wird weiter als das auf eurer Welt wandeln was er so hasst. Bis in alle alle Ewigkeit soll er am seinem dämonischen Blute leiden und seine Unsterblichkeit verfluchen nach der er strebte.´ Resigniert lässt Minearon die Schultern sinken und blickt erneut zu Nelvin. Als dieser Die Worte der Lichter vernimmt ertönt ein schmerzvoller Schrei aus seiner Kehle und mit einem Aufbäumen wirft er sich aus dem Lichtkegel. Die Lichter wenden sich von Minearon ab und formieren sich um Nelvin. ´Hör auf dich zu wiedersetzen, die Bücher sind sind wieder gut versteckt und wohl bewacht. Hier endet dein närrisches Bestreben.´ Mit diesen Worten bewegen sie sich langsam auf ihn zu. Kraftlos liegt er am Boden, mit dem Rücken an einen der Sockel gelehnt. Er hebt seine linke Hand etwas an, blickt auf die Lichter über ihm und winkt sie zu sich. Eines der von ihnen schwebt zu ihm herab bis kurz vor sein Gesicht. Langsam hebt er den Blick zu ihm und beginnt mit leiser Stimme mühsam zu sprechen: ´Ich werde die Bücher wiederfinden, und dann werde ich wiederkehren. Ihr werdet für das was ihr mir an diesem Tage angetan habt büßen...´ Seine Augen glühen kurz rot auf bei seinen Worten, dann sinkt sein Kopf wieder vornüber und er atmet schwer. Das Licht erhebt sich wieder in die Reihe der beiden anderen. ´Durch deinen Starrsinn lässt du uns keine andere Wahl.´ langsam bewegen sie sich zu Nelvin herab und bleiben stehen als sich seine Hand erneut hebt. Kraftlos deutet ar nach oben auf den bereits kaum mehr zu sehenden Wirbel und spricht wieder ohne sie dabei anzusehen: ´Der Durchgang schliesst sich, euch bliebt nicht mehr viel Zeit:´ ´Genug um zu beenden was wir begonnen haben!´ entgegnen ihm die Drei. Ein leises Lachen ist von Nelvin zu hören. Er hebt den Kopf an und blickt mit einem grimmigen und siegessichern Lächeln auf die sich ihm nähernden Lichter. ´Wir werden uns wiedersehen´ und sein Lächeln wird dann bitter und voller Zorn. ´Was ist schon Zeit für die, die mit dem Fluch der Unsterblichkeit geschlagen sind.´ Eine Stichflamme spriesst aus dem Boden und hüllt seine Gestalt ein, als sich die Flammen lichten ist er verschwunden. Der Wirbel wird immer schwächer und es hat den Anschein als würden die Lichter in ihn hineingezogen. Als sie in ihm verschwunden sind löst sich der Wirbel auf und das Helle Licht erlischt.Langsam wendet sich Minearon wieder seinem Gefolge zu und spricht mit bedrückter Stimme: ´Wir sind hier fertig´ Dann deutet er mit einer Handbewegung auf den Ausgang.

Nelvins Schwingen waren eng an den Rücken gelegt, unruhig strich der Daumen seiner gewaltigen Pranke über den Griff seines mannshohen Schwertes das in der Pranke hielt. Seit er sich entsinnen konnte hatte er stets auch unter noch so grossen Schmerzen und Anstrengung seine menschliche Gestalt beibehalten. Doch das war nun Vergangenheit. Seine Entscheidung stand fest, er würde mit Heramael und seinen Truppen das Portal durchschreiten um wenn die Zeit reif war zurückzukehren um erneut das Feuer des Krieges in der Hölle zu entfachen. Dann gaben die Rachegelüste seine Gedanken wieder frei. Er musste an Damuria denken, fragte sich immer wieder ob es falsch gewesen war ihr nichts von all dem zu erzählen. Dann schüttelte er die Zweifel von sich ab. Er war nicht für Dinge wie Liebe geschaffen, nicht mehr. Langsam schritt er in die Höhle.
Im Zentrum der Höhle stand ein Podest, ähnlich einem Altar. Seine Fläche war gross genug dass man hätte ein kleines Haus darauf bauen können und an den beiden Flanken ragten zwei Obelisken aus grünem Kristall empor in deren Innerem ein Leuchten pulsierte. Zwischen den beiden Obelisken loderte ein von grünlichen Flammen umrandeter Durchgang, seine Mitte war pechschwarz. Immerwider züngelten gewaltige Stichflammen aus dem Höhlenboden auf und ihnen entstiegen gewaltige geflügelte Kreaturen von Nelvins Gestalt. Hastig entstiegen sie den Flammen un rannten durch die Pforte auf dem Altar hindurch. In mitten des Geschehns stand eine Kreatur von selber Gestalt, die die anderen allerdings um gut einen Meter überragte. Seine Haut war bläulich gefärbt. Als er Nelvin erblickt geht er auf ihn zu. ´Du bist also gescheitert?´ spricht er mit hallender Stimme. ´Ja das bin ich, und nun werde ich mit euch gehen, ich kann nicht länger unter den Sterblichen verweilen, solange das Verlangen auf Rache in mir brennt.´ Die Gestalt nicht knapp und die letzten Kreaturen entsteigen den Flammen, eine davon schwer verwundet. Beide gehen auf sie zu. ´Wo ist Minion?´ spricht Heramael und stützt den Verwundeten. ´Er war direkt hinter mir´ entgegnet dieser kraftlos. ´Dann hat er es wahrscheinlich nicht geschafft.´ ´Nein das glaube ich nicht, er ist einer unserer besten Kämpfer´ ertönt Nelvins aufbrausende Stimme. ´Heramel, bring ihn durch das Portal, ich werde hier auf Minion warten´ Ohne weitere Worte macht Heramael sich auf mit Dem Verwundeten das Portal zu durschreiten. Nelvin begiebt sich vor die Stufen des Portals und blickt suchend durch die Höhle.

Eine Feuersäule steigt aus dem Boden empor und eine grosse geflügelte Kreatur mit gezogenem Schwert entstieg ihr. Nelvins Blick wendet sich hastig zu ihr. ´Beeil dich Minion, es sind bereits alle durch das Portal, wir sind die letzten uns bleibt nicht mehr viel Zeit.´ ´Ich werde nicht mit euch gehen´ antwortet ihm Minion und in Nelvins Stimme ist deutlich die Überaschung zu vernehmen. ´Was soll das, was redest du da?´ ´Sei kein Narr Nelvin, schliess dich uns an, weder die Lords noch Heramael können Daimos Armeen besiegen.´ Nelvins rot glühende Augen verengen sich zu Schlitzen. ´Und ich wollte es bis zum Schnluss nicht wahrhaben, du hast uns verraten!´ ´Oh ich bitte, dich erspar mir das. Nun da du dich nicht auf unsere Seite stellen willst wirst du das Schicksal der Anderen Teilen. Du warst immer zu gutgläubig, dein Festhalten an den jämmerlichen Resten deiner Menschlichkeit hat dich schwach gemacht. Du teilst das Bett mit mit sterblichen Frauen, wissen sie denn um ein Wesen? Oder geben sie dir nur für kurze Zeit das Gefühl wieder ein jämmerlicher Sterblicher zu sein?´ Minions Worte verfehlen ihre Wirkung nicht und ein wütendes Schnauben entfährt Nelvin. Mit einem boshaften Grinsen auf dem Gesicht fährt Minion fort: ´Ah und dann ist ja da noch dein anderes Freudenmädchen, diese Dunkelelfe die du vorgibst zu lieben´ Das Grinsen in Minions gesicht wird breiter. ´Ich weis nicht was es ist das dich zu ihr hinzieht, aber ich werde es erfahren wenn ich sie in mein Bett hole´ Nelvins Gesicht verzieht sich zu einer wütenden Grimasse. Mit einem Lauten Brüllen und aus gebreiteten Schwingen wirft er sich Minion entgegen, die Klinge zum Schlag erhoben. Als hätte er damit gerechnet macht Minion einen Satz zur Seite, Nelvins Angriff geht ins Leere. Der Knauf von Minions Schwert trifft ihn zwischen die Schultern und hämmert ihn zu Boden. ´Du bist so berechenbar geworden, dabei steckte doch einst ein so hohes Potential in dir´ ertönt Minions spottende Stimme. Mit einer behenden Drehung rast Nelvins Klinge auf Minion zu, Funkensprühend treffen die Klingen aufeinander und die Wucht des Schlages lässt Minion einige Schritte zurückstolpern. Langsam richtet sich Nelvin zu seiner vollen Grösse auf, jeder der Muskeln unter seiner schwarzen Haut ist zum Zerreißen gespannt. Mit beiden Pranken umfasst er den Griff seines Schwertes und stürmt auf Minion zu. Sein Schwertstreich treibt dessen Klinge nach aussen. Nelvins um den Griff des Schwertes geschlossene Pranken treffen Minion in einem Aufwärtshaken an der Unterseite seines Kopfes und der Schlag schickt ihn einige Meter durch die Luft. Er schlägt hart auf dem Boden auf, richtet sich jedoch sofort wieder auf. Mit einem kehligen Brüllen wendet er sich zu Nelvin, lässt dann mit einem Mal das Schwert sinken und beginnt lauthals zu lachen. ´Oh wie sehr du doch nachgelassen hast. Glaubst du tatsächlich ich wäre gekommen nur um gegen dir zu kämpfen?´ Nelvin legt erst den Kopf etwas schief, dann scheint er Minions Worte zu begreifen und stellt sich hastig vor das Portal. Kaum hat Minon seine Worte gesprochen türmen sich hinter ihm zahlreiche Feuersäulen auf die dann den Blick auf etwa zwei Dutzend der geflügelten Gestalten freigeben. Eine weitere Feuersäule entspringt direkt neben Minion und ihr entsteigt eine Gestalt von etwa heramaels Statur. Die Haut ist feuerrot, in seiner Pranke liegt ein mit Wiederhaken und Nebenklingen besetztes Schwert. Starr haftet Nelvins Blick auf der Kreatur und wütend zischt er: ´Daimos!´ Wieder ertönt Minions spöttische Stimme ´Mein Ziel War es lediglich etwas Zeit zu gewinnen´ ´Schweig, Verräter!´ brüllt ihm Nelvin entgegen. Dann ertönt Daimos donnernde Stimme: ´Geh uns aus dem Weg, du kannst uns nicht aufhalten.´ Krampfhaft umfassen Nelvins Finger den Griff seines Schwertes fester. ´Ich kann und ich werde! Was ich geworden bin wurde ich deinetwegen. Du wirst fallen, es grämt mich lediglich deinem Leben nicht mehr selbst ein Ende setzen zu können.´ Während er spricht geht er einige Schritte zurück und blickt kurz hinter sich auf die beiden Obelisken. Daimos folgt seinem Blick gemächlich. ´Wenn du die Portalsteine zerstörst wirst du im Zwischenraum treiben´ entgegnet ihm Daimos selbstsicher. Als er den Ausdruck in Nelvins Gesicht bemerkt fügt Minon hastig hinzu: ´Sei kein Narr, du kannst dich uns immernoch anschließen! Wir machen dich zum Herrscher über diese Welt, sie wäre dein und du könntest hier die Ewigkeit mit deiner Dunkelelfe verbringen. Warum willst du dich stattdessen die Ewigkeit über im Limbus quälen ?´ Einen Moment senkt Nelvin den Kopf, wieder sind seine Gedanken bei Damuria. Dann hebt er den Blick wieder Minion entgegen. ´Das einzige was mich quält ist dass dich einst meinen Freund genannt habe!´ Mit diesen Worten dreht er sich brüllend um und sein Schwert zertrümmert mit einem gewaltigen Hieb die beiden Obelisken deren Stücke neben ihm herabfallen. Langsam dreht er sich wieder zu Minion und Daimos. ´Zu Grunde gehen sollt ihr!´ Blitze zucken wütend über die Trümmer der Obelisken. Die flammenden Ränder der Pforte schlagen um Nelvin und hüllen ihn ein. Die Blitze werde schwächer bis schliesslich der Durchgang verschwunden ist. Das Leuchten in den Steinen erlischt und sie erkalten zu gewöhnlichem Felsgestein.

Allmählich kam Wind auf und rauschte durch die Bäume am Fuße des Berges. Was wenige Augenblicke zuvor einer nächtlichen Brise glich nahm nun immer mehr und mehr zu. Es schien als wirbelte der Wind um ein bestimmtes Zentrum um das er kreisend die losen Blätter der Bäume trieb. Auf der kleinen Lichtung um die der Wind pfiff hingegen war es annähernd windstill. Mit einem Mal war sie in ein grünes Leuchten gehühlt als sich über ihr eine Spalte in der Luft auftat aus der das grüne Licht hinab auf die Erde fiel. Es schein als befände sich ein Riß in der Luft selbst, ein Schnitt wie durch einen Schwerstreich, eine Wunde wie durch den Schlag einer Klaue. In dem Riß waren immer klarer die Umrisse einer Kreatur zu erkennen, einer gehörnten Kreatur mit ausgebreiteten Schwingen. Immer näher schien sie der Spalte von der anderen Seite zu kommen, also würde sie von dieser angezogen. Sie wurde durch den Riß hindurchgeschleudert als würde sie vom Raum dahinter ähnlich einem Fremdkörper ausgestoßen. Noch ehe die Gestalt Auf dem Boden aufschlägt schliesst sich die klaffende, grüne Wunde in der Luft. Mit dem Verschwinden des grünen Lichtes legt sich nun auch der Wind von einer Minute auf die andere. Ein schwarz gekleideter Mann liegt sichtlich entkräftet auf dem Rücken in mitten der Lichtung. Seine rechte Hand ist fest um ein in Gold eingefasstes Juwel geschlossen, langsam beginnt er sich zu bewegen. Nelvins Blick schweifte hinab auf das Juwel in seiner Hand. Er hörte wieder die Stimme des alten Drachens: ´Spiele nie mit dem gedanken seine Macht zu missbrauchen´. Er begann leise zu lachen, so amüsant erschien ihm die Situation. Seit äonen waren seine Art und die der Drachen erbitterte Feinde und ausgerechnet ihm, der sich aus freien Stücken für das Dasein eines Dämons entschied, ihm hatte der alte Drache den Schlüssel zur Unendlichkeit aller Welten anvertraut. Sein Lachen wurde etwas lauter. Er fragte sich ob Daimos bereits begriffen hatte warum er sich ohne zu zögern in den Kerker des Zwischenraums begeben hatte. Voller Genugtuung schloss er die Augen und stellte sich vor wie Daimos ausser sich vor Wut auf das Mauerwerk seines Palastes einschlug. Dann wurde aus seinem Lachen wieder ein sachtes Schmunzeln und er ließ den Kopf wieder zurückfallen. Auch wenn der Krieg noch längst nicht entschieden sein mochte so war er nun zumindest für lange Zeit vorbei. Nun hatten seine Sorgen nicht mehr diesem Krieg zu gelten, nun war es endlich an der Zeit das einzufordern was ihm zustand. Es war an der Zeit sich endlich die Welt zu nehmen für die er sich so viel aufgebürdet hatte...
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Waldelf

Herkunft: Dorf der Sippe in den Wäldern
Eltern: Einfache aber stolze Elfen
Alter: --------
Geschlecht: Männlich
Größe: 1,89m
Augenfarbe: Blau
Hautfarbe: Dunkeles Grün
Haartyp: Langes Frei wallendes Haar
Haarfarbe: Gruen
Rasse: Waldelf
Klasse: Waldläufer
Charstory: Alae

Mein Name ist Eldûrin´del´mare
nun will ich euch von mir erzählen. Ich wurde als einziges Kind meiner Eltern in unsere Sippe hinein geboren. Zu meiner Zeit gab es in unserer Sippe nur mich als einziges Junges daher hatte ich niemanden in meinem Alter mit dem ich mich beschäftigen konnte. So hatte ich viel Zeit nachzudenken, und ich dachte über vieles nach . Ich fragte mich was außerhalb der Wälder unserer Sippe geschehen würde, fragte mich wie die anderen Völker lebten von denen ich nur aus Geschichten wusste, biss auf die Hochelfen die manchmal in unserem Dorf ein und ausgingen. Mit den Jahren wuchs ich heran und es kam der Tag an dem ich das erste mal von unseren Ältesten mit zur Jagt mitgenommen wurde. Wir streiften durch die Wälder und beobachteten ein Wildschwein Eber. Als wir mitbekommen hatte das er weder eine Gefährtin noch Familie hatte beschlossen ihn als unser Jagt Ziel zu erklären. Wir teilten uns auf und suchten Deckung hinter den Bäumen. Einer unser erfahrenen Schützen trat hinter seinem Baum hervor und zielte auf den Eber als er schon den Bogen gespannt hatte zuckte er zusammen und ließ die Sehne los und verfehlte den Eber ich hatte dies nicht mitbekommen und sprang hinter dem Baum hervor als der Eber sich aufrichtete Stand ich schon fast nur noch einen Katzensprung von ihm entfernt und erstarrte vor Furcht mein Bogen viel zu Boden und als der Eber über ihn hinweg auf mich zu sprang zerbrach er ich versuchte auszuweichen aber er traf mich an der Seite und verwundete mich. Später nach der Jagt stellte sich heraus das unser Schütze eine Fliege in sein Auge bekommen hatte. Ich musste lange auf Grund meiner Verletzung im bett liegen dort hatte ich viel Zeit meine Leidenschaft nachzugehen dem Schnitzen.
Bald jedoch verheilte die Wunde und das einzige was blieb war die Erinnerung. Eine Sache hatte ich jedoch aus diesem Unfall gelernt: ?Sei nie sicher das wenn jemand am Boden liegt das er auch tot ist?. Ich war nun 20 Jahre alt als ich auf einem Fest ein Elfen Mädchen traf die so bezaubernd war das mir der Atem stocke, ihre Schönheit glich der des Abendsterns. Ihr Name war Nelhiriae. Nach diesem Treffen trafen wir uns über die Jahre hinweg noch viele mal und erzählten und lachten. Bald könnte ich wieder auf die Jagt gehen und ich lernte noch viel in dem Umgang mit dem Bogen von den Erfahrenen der Sippe. Aber rasch kam die Zeit in der auch sie mir nichts mehr beibringen konnte. Als ich eines Tages an dem Ufer eines Sees saß sah ich ein stück Holz auf dem See auf mich zu treiben ich nahm es aus dem Wasser und was mich erstaunte war das es vollkommen glatt und trocken war .Ich lehnte mich mit dem Stück Holz in der Hand an einen Baumstamm und ohne das ich es groß beabsichtigt hatte zog ich mein Messer und begann zu schnitzen .Ich wusste nicht wie lange ich dort saß doch als ich den fertigen Bogen in mein Händen hielt spürte ich das eine wohltuende Wärme ihn durchströmte. In diesem Moment schwor ich mir das ich diese Waffe nie gegen einen Unschuldigen richten würde. Ich saß noch lange an dem Baum bis ich mich schließlich auf den Weg zurück in dass Dorf machte, später Abend war hereingebrochen und Dunkelheit überspannte das Himmelszelt welches nur noch von dem Licht der Sterne erhellt wurde. Als ich an eine kleine Lichtung kam sah ich eine Gestallt mit dem Rücken zu mir gewand auf einem umgestürzten Baumstamm sitzen, als ich etwas näher kam sagte sie ohne sich umzuwenden: ?Setz dich? langsam ging ich in ihre Richtung da ich nicht wusste ob mir von ihr Gefahr drohte, doch als der Mondschein auf ihr langes Silbriges Haar viel erkannte ich das sie ein Hochelf war. Ich setzte mich auf den Baumstamm und fragte: ?Was sucht ein Hochelf in diesen Wäldern? Greifbare Magie wird er hier bestimmt nicht finden? ?Nicht die Suche nach Magie führte mich, vielmehr das verlangen nach dem Grün der Wälder? ?Reichen euch nun eure Städte nicht mehr?? ?Ihr versteht mich falsch selbst als ich in die Stadt zog blieb mein Herz bei den Wäldern? Er blickte zum Himmel und sprach ?Seht sie euch an, die Sterne , wir Hochelfen blicken viel zu selten zu ihnen hinauf , wir sind viel zu versessen darauf die Magie zu beherrschen und erkennen nicht einmal ihren Ursprung.? Ich sah ihn an und sagte: ? Es erfüllt mein Herz mit Freude das Manche meiner Rasse auch wenn sie Abgelegen von ihm Leben immer noch an der Wald denken. Er wand sich zu mir um und lächelte ? Es ist spät geworden und mein Heimweg ist noch lang, ich werde mich besser auf den Weg machen sonst machen sich meine Freunde noch sorgen? Er erhob sich und hob die Hand zum Abschied, ich sah ihm nach bis er im Dunkel der Bäume verschwunden war. So machte auch ich mich auf den Weg zurück in mein Dorf wo ich mich zu Ruhe legte. Nun war ich 99 Jahre und mein Geburtstag rückte immer näher ich freute mich auf das Fest alle die ich kannte und schätzte waren eingeladen so gar ein paar Hochelfen sollten kommen, so hieß es zumindest. Als der tag meines Geburtstags kam war ich sehr aufgeregt. Als das Fest auf seinem Höhepunkt war erhob sich einer der Ältesten und setzte zu einer Rede an: ?Liebe Freunde, An dem heutigen Tage haben wir uns alle so zahlreich versammelt um den 100. Geburtstag von Eldûrin zu feiern. Nun zu dir Eldûrin von nun an bist du Volljährig und Reif genug deine eigenen Entscheidungen zu treffen und selbstständig zu Handeln mögen wir Alle dir Gute Freunde sein und die zu Seite stehen wenn du uns brauchst.? Er nickte mir freundlich zu und setzte sich wieder. Es war noch ein wunderschöner Abend. Nach dem Fest ging ich in meine Hütte als mir der Atem stockte ein Zettel lag auf dem Bett auf welchem stand: ?Lieber Eldurin ich muss dir leider mitteilen das deine Mutter tot ist ich fand sie ihren Körper von vielen schwarzen Pfeilen durchbohrt und große Fußabdrücke die von ihrem Leichnam wegführten ich habe mich auf ihre Verfolgung gemacht und weiß nicht ob wir uns wieder sehen dein dich liebender Vater. Tränen erfüllten meine Augen und ich brach auf dem Bett zusammen und schluchzte. Ich hob den Kopf als jemand meine Wange streichelte es war Doch immer mehr zog mich mein Fernweh. Ich war nun 120 Jahre alt , als ich beschloss hinaus in die Welt zu zeihen um mehr über andere Völker zu lernen. Für den Abschied war Nelhiriae sie war in die Hütte gekommen und saß nun auf der Kante meines Bettes und sprach; ?Nicht weinen Eldurin was ist denn passiert?? ?Meine Mutter wurde von den Orks erschlagen? ?Was?? sie stockte ? Diese unglückseligen Bestien erst brannten sie unser Dorf nieder und nun das. Du musst stark sein Eldurin sie hat dich geliebt und du liebtst sie somit werdet ihr nie getrennt sein.? Ich küsste sie und sprach danach ?Ich liebe dich, du bist der der mir Hoffnung gibt auch wenn sie noch so fern zu sein scheint? ?Ich liebe dich auch Eldurin. sie lächelte mich an, gab mir einen Kuss und ging dann langsam aus der Hütte. Lange trauerte ich noch um meine Mutter doch immer mehr drängte mich mein Fernweh. Aber wahrscheinlich war es Nelhiriae die mich noch lange 20 Jahre in den Wäldern der Sippe hielt. Ich hatte mich in sie verliebt es gab etwas in ihren Augen das mich fesselte wenn man hinein sah schien es als konnte man die ganze Welt sehen. An einen warmen Sommer Abend nach dem ausklingen eines Festes saß ich auf einem Baumstamm an einem kleinen Bach und betrachtete die Sterne plötzlich saß sie neben mir ich drehte mich zu ihr und sah ihr in die Augen sie blickte zurück in meine und küsste mich auch den Mund. Ich konnte alles sehen, alles ihr ganzes Leben, ihre Familie. Wir redeten noch bis tief in die Nacht hinein sie nannte mir ihren zweiten Namen ?Thalme?sor? und ich ihr meinen ?del Mare?. Doch immer mehr zog mich mein Fernweh. Ich war nun 120 Jahre alt , als ich beschloss hinaus in die Welt zu zeihen um mehr über andere Völker zu lernen. Für den Abschied war eine großes Fest geplant. Alles tanzten und lachten Ich hatte alles schon gepackt und ein Geschenk für unseren Ältesten bereitgelegt ich tanzte mit Nelhiriae die ganze Nacht am morgen wollte ich auf brechen ich lief zu einem großen Baum und holte ein Bündel heraus. Ich lief zu unserem Ältesten und wickelte es auf und gab ihm die hervorgebrachten Hölzerne Schnitzarbeit.
?Diese Holzfiguren sollen euch immer an mich erinnern? sagte ich es soll euch an die Hoffnung erinnern wenn auch keine mehr in sicht ist. Unser Älteste nahm sie an und bedankte sich, und sprach: ?Auch wir haben Geschenke für dich?. Er nahm eine großes Längliches Bündel aus der Tasche und wickelte es auf und sagte: ?Dies sind Elbenmesser sie sind das schärfste und leichteste was es auf unserer Erde gibt?
? Und zu Letzt haben wir dies Katana für dich es wurde von den Hochhelfen gefertigt und wird dich gut beschützen?
Ich nahm die Geschenke dankend an und Spannte den Bogen auf meinen Rücken sowie auch die Elbenmässer und das Katana . ?Nun meine Freunde ich werde nun von euch ziehen doch ich werde irgend wann wieder kommen das ist sicher? als ich mich gerade abwenden wollte Sprang Nelhiriae aus der Menge ?warte? rief sie sie streckte ihre hand aus und gab mit ein kleines Medaillon an einer Kette ?dies ist eine Zeichen meiner nie sterbenden liebe zu dir wann du auch kommen wirst ich werde auf die warten? flüsterte sie mir in das Ohr ich hängte sie Kette um meinen Hals gab ihr einen Kuss und wendete mich ab.
Ich lief lange durch die Wälder an den Steinhaufen der Menschen vorbei bis ich eine Veränderung in den Wäldern sah sie Wahre besser gepflegt als alles was ich auf meiner Reise gesehen hatte. Ich ging noch eine Weile bist ich durch die Baumkronen kleine Hütten auf ihren Nächsten sehen konnte. Es war ein Waldelfen Dorf ähnlich wie das Meinige ich schritt zwischen den Bäumen hindurch bist ich an einen Baum kam aus dessen Stamm Kristall klares Wasser sprudelte und in einen kleinen Teich mündete ich setzte mich auf einen Baumstamm nahe des Teichs und blickte in ihn ich konnte meine Ganze Geschichte in ihm sehen als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte.
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Waldelf

Herkunft: May´en
Eltern: Tyon Eschenbaum und Quiriela Eschenbaum
Alter: 108
Geschlecht: Weiblich
Größe: 1,74m
Augenfarbe: Braun
Hautfarbe: Grünlich
Haartyp: Langes Haar
Haarfarbe: Blondes Haar (gefärbt)
Rasse: Waldelf
Klasse: Waldläuferin
Charstory: Tyara Eschenbaum

Tyara zählt nicht mehr als 108 sommer. Sie wurde in einem kleinen Elfendorf namens May´en geboren.
Dieses Dorf ist auf keiner bekannten Menschenkarte zu finden.
Die Elfen halten dieses Dorf sehr geheim.Ihre Eltern reisten viel durch die Lande und erforschten Iada und seine Ländereien.
Sie trafen auf ein paar Elfen auf ihren wegen und freundeten sich mit ihnen an.
Als sie dann heimkehrten wurden sie mehr als herzlich empfangen da sie die ersten Elfen waren die das dorf verlassen hatten und zurück kehrten.
Das dorf feierte Tagelang und jeder war guter Stimmung am 3. und letzten Tag der Feier gaben Tyón und Quiriela bekannt das sie ein Kind bekommen,
so fängt das leben der jungen Tyara Eschenbaum an.
Sie hatte die grünen Augen und Kampfgeist ihres Vaters und die Haare und den wohlgeformten Körper ihrer Mutter.
Sie ging viel mit ihrem Vater durch den Wald und die beiden Topten dann stunden lang und spielten fangen und verstecken meist bis spät abends.
Tyaras Mutter war davon natürlich nicht so begeistert doch sie erlaubte es den beiden weiterhin, weil sie sah wie sehr die beiden ihren Spaß daran hatten.
Tyara war eine aufgeweckte junge Elfin die den ganzen Wald um das dorf erkundete und oft die Nächte im Wald verbrachte.
Die Elfenkinder in Tyaras alter waren nur im Dorf und lauschten Tag für Tag den Worten des erfahrensten Elfenmagiers im Dorf.
Tyara wollte damit nicht viel zutun haben sie wollte den Wald erkunden auch wenn sie ihn schon bis ins kleinste Detail kannte.
Sie liebte den Wald die Blätter und die Tiere die im Wald lebten.
Sie hatte viele Tiere als Freunde die sie jeden Tag besuchen kamen. Tyaras Vater sah ein das sie nicht die Magie lernen wollte sondern das sie lieber den kampf mit Bogen lernen wollte.
Tyaras Vater lehrte ihr den Umgang mit dem Bogen und wie sie Pfeile schnitzen konnte.
Sie wuchs heran und lebte mitlerweile schon im Wald und nicht mehr daheim in dem kleinen Elfendorf.
Sie besuchte ihre Eltern trotzdem noch jeden Tag und schaute nach ob es Probleme gab.
Als sie ihren 106 Geburstag zuhause Verbrachte sagte sie ihren Eltern das sie nach Iada aufbrechen wolle und fragte sie,
ob sie noch irgend welche Karten und derweiteren für ihre Reise hatten.
Sie gaben ihr eine Karte die ihre Eltern damals aufgezeichnet hatten.
So bereitete sie sich auf die Reise vor und verabschiedete sich von ihren Freunden den Tieren und von ihren Eltern.
Sie baute zusammen mit ihrem Vater ein Boot und packte ihr Reisematerial in das Boot. Sie war fest entschlossen das Dorf ohne ein Wort zu sagen zu verlassen doch sie konnte es nicht.
Sie verabschiedete sich von allen Elfen im Dorf und mansche gaben ihr noch Reise Material mit.
Sie bedankte sich beim ältesten des Dorfes für die schöne Zeit in seinem Dorf und ging zu Hafen.
Die meisten Elfen bewunderten ihren Mut und hofften das sie zurück kommen werde. Sie stieg in ihr Boot und paddelte davon.
Sie hatte Tränen in den Augen und war sehr Traurig ihre Familie und Freunde zu verlassen.
Doch sie wollte andere Waldelfen kennen lernen und machte sich so auf den Weg Iada zu erforschen und Elfen zu finden die so waren wie sie.
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Zwerg

Herkunft: Minoc
Eltern: Gorla und Bombur
Alter: 353
Geschlecht: Männlich
Größe: 113cm
Augenfarbe: Goldbraun
Hautfarbe: Braun
Haartyp: Lang meist Zopf
Haarfarbe: Bronze Braun
Rasse: Zwerg
Klasse: Schmied

Charstory: Seichter Nieselregen legte sich fast Wellenartig über die Bäume des Waldes vor Gwarl ar Khazad als die ersten Zwergischen Wachen ein lautes brummeln aus der Dunkelheit des Weges vernehmen. Mit kurzen kräftigen Schritten trat Dwarlin selbigen entlang, über seiner Schulter eine Picke mit einem daran gebundenen Beutel ist das erste was man erkennen kann die Nasse Kleidung und der Tropfenfluss der über seinen Kopf hinabrinnt bis zu seinem Bart. Mit einem lauten lachend bedankten die Wachen ihn welche in einem kleinen Wachaus sitzen und er schleift langsma weiter seines Weges der ihn direkt auf die Örtliche Tavernen zuhaelt.

"He Wirt bring mir Bier... ein ganzes Fass direkt und einen Becher!" bruelt er laut als er endlich sein lang ersehntes Ziel ereicht hat.
"Komm nach Hause, haben sie gesagt... du wirst Reich werden, haben sie gesagt..." sein gemurmel und gebrummel ist nur leise aus seiner Ecke zu vernehmen in die er sich mitsammt seinem Fass zurueck gezogen hat. Mit einem grossen Zug leert er seinen Frisch gefuelten Becher und ein zurfriedenes Grinsen zieht sich langsma ueber sein schmutziges Gesicht und ein lauter Rülpser bestätigt nur was in seiner Mimik geschreiben steht: Er war wieder daheim... und er war zufrieden damit!

Vor 2 Jahren fast war es als ihn eine eilige Nachricht seines Vaters ereichte. Grosse Erzadern habe er gefunden. Viel zu gross um sie jemals alleine abzuschürfen. Dwarlin kannte das gesprür seines Vaters es war nichtmehr das beste gewesen als er seine Familie verliess doch der gedanke daran das er doch recht haben könnte und das es schliesslich sein Vater war reichten ihm allemal. Er packte seine Sachen und vermachte seine kleine Höhle in den Heiligen Hallen einem seiner Vettern und schon bald war er auf dem Weg. 2 Wochen bis er das massive Steinhaus Haus seines Vater ereichte welches er genau vor den Minen hatte bauen lassen.

"Reiche Erzadern... pah alles nur kleine Nuggets..." Abermals holte er mit seiner Picke aus und rammte sie in den festen Steinboden.2 Monate war er nun dort und Tag für Tag arbeiteten sie sich voran. Von den versprochenene reichen Erzadern war nichts zu sehen. Was sie am anfang gefunden hatten war kleinkram und seitdem blieb Tag um Tag ohne bedeutenden Fund... Immer wieder schlug er eine neue Eisenadern an doch dabei blieb es auch. Tag für Tag, Woche für Woche wurde ihm unwohler und sein brummeln wurde nur durch seine Flüche übertont die er immer wieder austiess wenn er wiedermal nur eisen fand.
Er hatte das schlechte Gefühl seines Vaters nicht geerbt er hatte von anfang an gerochen das das ganze schief gehen würde aber er war leicht zu begeistern und so hat er sich aber und abermale von Versprechungen leiten lassen.

1 Jahr lang setze sich dieses trauerspiel fort und auch die gelegentlich auftretenden Funde von Gold und ähnlichem konnte ihn bald nichtmehr darüber weg trösten das er dafür seine Heimat aufgegeben hat. Sein gemütliches und Erfolgreiches Leben hatte er hinter sich gelassen um dem lockenden Reichtum zu folgen. Eines Tages als er wiedermal in der Mine Stand und nur Schotter und Erde löste warf er plötzlich brummend seine Picke in die Ecke. Auf der Stelle machte er kehrt und ging schnur gerade Richtung Haus. Die wenigen habseeligkeiten die er seit damals besass und mitgebraht hatte waren schnell gepackt und eine unbeschädigte Picke nahm er als Tragehilfe. Mit seinem Hammer am Gürtel machte er sich auf den Weg und soweit er kam hörte man nur unverständliche Flüche und ein lautes brummen von ihm.

Bis er Britain ereichte war es nicht weit... die Stadt hatte sich verändert seit er damals weg ging. Mit einem skeptischen Blick schritt er langsam auf das grosse Bank Gebäude zu an welchem er eigentlich nur vorbei wolte da er auf der durchreise war. Als er dieses Jedoch ereichte war es wie eh und Je. Schnell rundeten sich die Menschen um ihn und überhäuften ihn mit Schmeide aufträgen. Seinen Hammer am Gürtelhat er nie versteckt und so war es mitsammt der Picke ein leichtes ihn zu erkennen. Einige Ausgebeutel Rüstungen und entgratete schwerter später riss er laustark an jemand der mitsammt Nadel und Faden an einem Tisch der Bank hantierte. "He du Glomtra... ich brauche neue Kleidung!" Ein kleiner Beutel mit etwas Gold und ein Mantel sowei Hose und Schuhe wechselten den Besitzer und nachdem er eine ruhige kleine Gasse gefunden hatte in der er sich umkleiden konnte ging es ihm sichtbar besser.

Mit einem zufriedenen lächeln setze er seinen Weg alsbald fort und ehe er sich versah kamen die Berge von Gwarl ar Khazad in sein Sichtfeld.
Wieder machte sich ein breites Grinsen stark und seine chritte wurdne nur noch massiver und schneller. Den Pfad kannte er noch gut.. er hatte ihn oft genommen. Nichtmehr lange und er wäre wieder daheim gewesen. Alle seine Zweifel waren verflogen. Zu begin hatte er angst was seine eloma sagen würden... Er war schlieslich fast 2 Jahre verschwunden ohne wirklichen Grund und ohne etwas zu sagen. Doch niemand Zwang ihn dazu ihnen alles zu erzählen er wolte sich einfach vornehmen ihren Fragen auszuweichen solten welche gestelt werden. Ein paar Ausflüchte... er wolte sie nicht anlügen aber ihnen in dieser Beziehung auch nicht die volle Warheit sagen... Plötzlich wandet sich sein Blick gen Himmel. vorsichtig strich er sich ueber seinen Bart und mit einem lauten brummen war nur noch zu vernehmen "Verdammter Regen...."
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Zwerg

Herkunft: -
Eltern: -
Alter: 263 Jahre
Geschlecht: Männlich
Größe: 1.23 M
Augenfarbe: Lins : Schwarz; Rechts: Grün
Hautfarbe: Kastanienbraun
Haartyp: lange haare, geflochtener Bart
Haarfarbe: Bronze
Rasse: Zwerg
Klasse: Krieger

Charstory: Die Nacht brach ins Lande ein, und ein eisiger Wind pfiff durch die Baumkronen.
Sirgud Augenfels, stapfe durch das Dickicht, dass vor dem Gebirge lag, in dem seine warme Unterkunft lag. Unter seinen Füßen brachen die Stöckchen und er ging zielstrebig dem Gebirge entgegen. Man konnte in der Ferne die Schmiedeöfen glühen sehen, sie ruhten nie, die Öfen. Sirgud, der kleine stämmige Zwerg, die Kampfmachine, wie er von vielen seiner Freunde genannt wird, sollte diesen Weg nicht ohne Unterbrechung absolvieren.
Sirgud grübelte. Er kam von einer Schlacht, die ihm in Gedanken blieb. Die Seiten die gegeneinander kämpfen waren wahrlich gemischt. Menschen, die wie Wölfe aussahen kämpften an der Seite von Dunkelelfen und kleine stämmige Gestalten, die auch aussahen wie Wölfe, kämpften an der Seite von Orks und er und seine Vettern kämpfen gegen Orks und Dunkelelfen. Sirgud begriff es endlich, es waren Söldner. Die Orks und die Dunkelelfen haben sich Söldner gekauft. Sirgud kam seinem Ziel immer näher und lies langsam von dem Gedanken an die Söldner ab. Endlich, er war an dem breiten Pfad, der in das Gebirge führte, angelangt, doch plötzlich hörte er Stöcke hinter sich knacken. Sirgud ergriff seine Axt vom Rücken und drehte sie parallel zu seiner Drehung nach hinten. Ein Mensch stand vor ihm.
Der Mensch trug einen Plattenpanzer und eine Kettenhose war breit gebaut und im Gegensatz zu Sirgud verdammt groß, der Mann trug einen Wolfskopf mit Fell. Der Zwerg lies die Axt sinken, aber behielt sie weiter in seiner Hand.
?Was erschreckst du Langbein mich so?? *brummt Sirgud*
*der Mann schaut den Zwergen an und antwortet dann laut*
?Ich habe euch von dem Schlachtfeld bis hierhin verfolgt, ich hoffe wir werden hier nicht gestört. Ich habe einige Fragen an euch, werter Zwerg.?
*grummelt nickt Sirgud mit dem Kopf und entspannt sich*
?Rede schon, was willst du denn von mir.? *er grübelt* ?Dich kenne ich irgendwoher!
Du bist einer von den Söldnern? *grummelt laut* ?Las mich lieber in Frieden?
*der Mann schüttelt den Kopf und spricht weiter*
?Ich will euch nichts tun, aber ich hätte gerne einige Fragen an euch!?
*Sirgud brummt neutral, und nickt*
*der Mann beginnt erneut* ?Also, ich habe euch gesehen, in der Schlacht und habe auch gesehen das ihr ein großes Potential habt. Nun, komme ich zur Sache, ich wurde auserkoren, eine Söldnergruppe zusammen zu Suchen und möglichst auch die Angelegenheiten zu regeln.
Also, was ich euch fragen wollte, ist, ob ihr Interesse hättet, als Sölder, nicht für mich sondern mit Mir zu arbeiten. Wir nehmen alle Arten von Aufträgen an, aber versuchen immer abzuwägen, ob diese Aufgabe sinnvoll ist oder nicht.?
*Sirgud brummt auf*
?Wie viel würde ich denn dann verdienen ??
*der Mann antwortet* ?Nun, also mehr, als nur in Höhlen jagen zu gehen.?
*Sirgud schaut begeistert* ?Ach, wirklich?? Wir werden uns nochmals treffen, uns weiter darüber reden, und ich glaube ich haben aber jetzt schon eine Entscheidung getroffen.?
*der Mann reißt die Augen auf* ?Aha, also habt ihr schon eine Anwort? Ja??
*Sirgud nickt* ?Die verrate ich euch aber nicht, bevor ihr mir euren Namen gesagt habt!!?
*der Mann nickt, und antwortet direkt* ?Mein Name ist Silberschleier! Mehr verrate ich euch aber auch nicht.?
*Sirgud brummt kurz und nickt leicht* ?Gut, wir werden uns wiedersehen!? *dreht sich um* ?Wo finde ich euch?
*Keine Antwort mehr!*
* Durch den Wind pfeift ein ?Ich finde euch? *
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Amazone

Herkunft: unbekannt
Eltern: Ziehmutter: Finwara Nirandra
Alter: knapp 20
Geschlecht: Weiblich
Größe: etwa 1 Schritt, 30 Finger
Augenfarbe: rot
Hautfarbe: dunkel
Haartyp: lang
Haarfarbe: weiss
Rasse: Amazone
Klasse: Bogenschützin
Charstory: Von Drowelfen und Amazonen


Fest wurden die Schnüre der Rüstung aus Leder gezogen. Ein jedes Teil wusste seine eigene Geschichte zu erzählen. Und doch würden gerade sie es sein, welche die junge Drowelfe begleiten würden, auf eine lange Reise. Shin?rii war fort gewesen, wieder in die Wälder gekehrt, in die sie ihr nicht folgen konnte ? oder wollte? Oft hatte sie gegrübelt, ob denn nicht gerade dies für sie die Möglichkeit gewesen wäre mehr über die Wildelfen, wie sie sie bezeichnete, herauszufinden. Doch hatte sie sich entschlossen andere Wege zu gehen.

Die letzte Nacht, welche sie an der Seite Daemias verbracht hatte sollte den Abschluss aufweisen, sollte sie bestärken all das, was ihre Neugier ihr auflud zu befriedigen. Wie würde es werden? Auf der Suche nach einem Ursprung, nach ihrem Ursprung, würde sie sicher vielen Gefahren ausgesetzt sein und hatte, wie sooft, die Befürchtung sie nicht meistern zu können.
Doch galt es sich Gedanken zu machen über all die Amazonen, welche ihr in diesen Tagen zur Seite gestanden hatten.

Finwara
Mutter ? viele Stunden hast Du Dich um mich gekümmert und viel Kummer habe ich Dir bereitet. Doch auch wenn ich nicht verstehe, was Dich bewogen hat, eine Drowelfe als Kind aufzunehmen, sah ich selten eine Frau, die ihr Herz, ihre Wärme so sehr bereit war zu teilen wie Du ? ich vermisse Dich.

Yariella
Meine Schwester. Wenn auch nicht leiblich, doch schon lieblich. Auch wenn wir uns oft gestritten haben, wenn wir uns oft geärgert haben, so verband uns dennoch immer etwas mehr als nur dass wir Schwestern waren ? ich vermisse Dich.

Tari
Meine Ausbilderin. Oft haben wir uns wehgetan und ebenso oft haben wir uns vertragen und waren ein Herz und eine Seele. Es ist gut, dass Du da bist und ein Auge auf alles hast. Dein Rat ist mir Teuer, Deine Freundschaft sehr wichtig.

Lynela
Manchmal erschien es mir, als wüsstest Du nicht, was Du tun sollst. Auch wir haben uns oft in die Haare bekommen und ich habe Dich mehr als einmal provoziert. Der ständige Kampf zwischen Sinea und Raytscha haben uns oft aufgefressen ? Friede Dir.

Daemia
Du überraschst mich immer wieder aufs Neue. Manche Tage habe ich den Eindruck, als würdest Du mich umbringen wollen, an anderen wiederum kommt es mir so vor, als würdest mich nahe bei Dir wünschen. Aber so oder so bist Du mir eine wahre Freundin.

Yvonne
Mit Dir konnte ich immer gut auf die Jagd gehen und rangeln. Hier wirklich nur körperlich gemeint. Ich kannte kaum eine wie Dich, die sich so schnell entwickelt hat und uns alle in Erstaunen versetzt hat ? wo bist Du?

Alliana
So kühl und unbeeindruckt. Selten einmal habe ich eine Gefühlsregung bei Dir gesehen und selten einmal waren es mehr als trockene Worte, auch wenn es um Tatsachen geht, die nicht zu leugnen sind.

Mai
Mit Mai unterwegs zu sein war immer sehr lustig. Wir haben uns oft amüsiert und doch sind wir uns nie wirklich nahe gekommen. Du bist eine sehr liebe Frau, Mai, aber zu zurückhaltend ? wo bist du, Mai?

Shin?rii
Meine letzte Liebe, ehe ich mich auf meine lange Reise gemacht habe. Sie hat mir die Kultur der Waldelfe, oder Wildelfen, wie ich sie nenne, nahe gebracht. Viele schöne stunden haben wir verlebt, deren Harmonie noch heute meinen Geist beruhigt ? ich vermisse Dich.
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Amazone

Herkunft: Amazonenstamm
Eltern: Mutter: Deidre, Vater: unbekannt
Alter: 17
Geschlecht: Weiblich
Größe: 157 cm
Augenfarbe: dunkelrot
Hautfarbe: samtbraun
Haartyp: lang, meist offen
Haarfarbe: goldbraun
Rasse: Amazone
Klasse: Bogenschuetzin
Charstory: Charakterstory (bisherige Lebensgeschichte deines Charakters)

"Abschaum!"
Die Worte schmetterten dem jungen Jäger scharf entgegen, welcher jetzt erst zu begreifen schien, was um ihn herum geschah. Der Körper der jungen Gestalt hatte sich wieder aufgerichtet und noch ehe der Mann auch nur fähig war ein Wort herauszubringen war er schon gewaltsam zu Boden geschubst worden. Zwei zornige Augen starrten ihn an.
"Am liebsten würde ich dich auf der Stelle.." der Satz endete in einem jähen Stöhnen, halb vor Wut, halb vor Qual. Die Frau umschloss mit mit einer Hand den Pfeil, welcher sich in ihren linken Arm gebohrt hatte und ihr Gesicht verzerrte sich stark vor Schmerz, als sie die Zähne fest zusammenbiss und das scharfe Eisen aus ihrem Fleisch zog. Wutentbrannt warf sie die blutverschmierten Überreste auf den Waldboden und packte die vor Schreck regungslose Gestalt des Jägers. Er war vielleicht gerademal mitte 16 und in einen Lederharnisch gehüllt, welcher in einer Vielzahl von Grüntönen nahezu nahtlos in den prächtige Bild passte, das sich in diesem Urwald bot. An seinem schmalen Gürtel waren verschiedenste Dinge befestigt - Köder, Fallen, ein schlicht verzierter Dolch. Zweifellos verstand er sich auf sein Handwerk, doch diesmal hatte er einen Fehler begangen.
"Was denkst du eigentlich wen du hier vor dir hast?"
Unsanft wurde der Jüngling wieder auf den Boden geschleudert, welcher außer einem dumpfen Ächzen keine Antwort gab. Dazu wäre er wohl auch garnicht gekommen, denn die scharfe Stimme der Frau spikte ihn mit einigen weiteren Flüchen, viele von ihnen in der Zunge der Amazonen. Erst als sie langsam auf die Knie sank, um Kraft zu schöpfen und die immer noch stark blutende Wunde an ihrem Oberarm zu verbinden, fiel sie in ein angespanntes Schweigen. Leise und zaghaft erklangen die Worte des Jägers, welcher sich mittlerweile wieder aufgesetzt hatte und sich mit beiden Armen vom Boden abstütze. Er schien nicht vor ihr Angst zu haben, offenbar war er mehr von seiner eigenen Tat schockiert.
"Ich.. ich sah nur dieses Rascheln.. ich dachte.."
"Du dachtest?!", zischte es ihm entgegen, noch ehe er die Chance hatte den Satz zu beenden. "Ihr Männer denkt doch nie!"
Freilich, Ysaide ist von Natur aus etwas leicht reizbar. Es braucht nicht viel, ein kleiner Streich nur, eine unangebrachte Bemerkung oder gar nur der falsche Blick, da ist die junge Amazone schon eingeschnappt. Oft hatte sie sich mit den Schwestern ihres Stammes wegen Nichtigkeiten gestritten, und oftmals fanden diese Auseinandersetzungen nur sehr schwer ein Ende. Sie ist eben sehr eigen, in allem; ein Sturkopf, und stolz darauf. Doch dies hier war auch noch ein Mann. Dieses feige und unehrenhafte Gesindel braucht eigentlich nur anwesend sein um eine Beleidigung darzustellen. Doch wäre das nicht schon genug - er hatte sie verletzt.. sie, Ysaide Naheniel, stolze Kriegern vom Stamm der Amazonen. Schon der Gedanke daran hätte sie in Rage gebracht, aber diese erbärmliche Wicht hatte es doch tatsächlich gewagt.
"Es war wirklich keine Absicht.", warf der Jäger zögerlich ein, ein letzter eher verzweifelter Versuch einer Entschuldigung. "Warum werdet Ihr denn gleich so ausfallend?"
Schon im zornigen, durchdringenden Blick Ysaides, welche erneut aufbrauste, bemerkte der Jüngling, dass er die letzten Worte besser hätte nicht sagen sollen.
"Warum?! Verlangst du etwa von mir, dass ich einem jämmerlichen Feigling wie dir verzeihe?" Ein leiser, schmerzverzerrter Laut folgte dem wütenden Geschrei, als sie leicht zusammenzuckte. Dann dämpfte sich ihre Stimme leicht, doch ihre feurigen, dunkelroten Augen verrieten deutlich, dass sie dies nur widerwillig tat. "Ich kann nicht glauben, dass meine Mutter sich jemals mit sowas..". Sie ließ den Satz unbeendet in der Luft hängen und knirschte mit den Zähnen.
Immer wieder kam ihr dieser Gedanke und immer wieder rief er dieselbe Unverständnis hervor. Natürlich hatte ihre Mutter sie aufgeklärt und sie weiß, dass der Stamm der Amazonen auf männliche Wesen angewiesen war um ihren Fortbestand sicherzustellen. Dies will sie jedoch bis heute einfach nicht wahrhaben. Sie würde ja nicht einmal auf derselben Insel wie ein Sproß dieses schwächlichen Geschlechts sein wollen, doch noch eher trieb sie sich einen Speer durch die eigene Brust, als das Bett mit einem solchen zu teilen. Dass ihre Einstellung, wie sie selbst weiß, naiv und kurzsichtig ist, ignoriert sie meistens.
"Nun mach dass du hier wegkommst, bevor ich mich vergesse", presste Ysaide mit giftiger Stimme aus sich heraus, die Worte unterstreichend, indem sie ihr Krummschwert von ihrem Waffenrock riss. "Und wage es nicht mir noch einmal unter die Augen zu treten", fügte sie in einem leisen, bedrohlichen Tonfall an. Doch die letzten Worte konnte der Jäger höchstwahrscheinlich gar nicht mehr hören, denn dieser war ohne auch nur einen Moment lang zu zögern zwischen den dichten Farnen und Sträuchern verschwunden. Schon in diesem Augenblick bereute sie ihre Gnade wieder. Sie würde noch den halben Tag wütend sein, das wusste sie, und es würden wohl wieder ihre Schwestern sein, die Ysaides schlechte Laune ertragen müssen.

Nachdem die Waffe wieder befestigt war schwang sie sich behende auf ihr Pferd, das noch immer wenige Meter entfernt ruhig verharrte. Sie verließ den Pfad, welchen sie ursprünglich eingeschlagen hatte. Bei einem kleinen Waldsee angekommen löste sie den blutgetränkten Verband und wusch sich die Wunde gründlich aus. Als sie dann auf ihre Fersen sank, stieß sie einen leisen, erschöpften Seufzer aus. Mit halboffenen Augen beobachtete sie die kleinen Wellen, die sich kreisförmig über dem Wasser ausbreiteten, sich überlagerten und langsam immer schwächer wurden. Allmählich begann ihr Blick über die spiegelglatte Oberfläche des Wassers zu schweifen, bis sie in ihr eigenes Gesicht sah.
Eine Weile musterte sie ihre eigenen Züge. Sie sah nicht aus wie eine Kriegern - das machte ihr am meisten zu schaffen. Anders als der Großteil ihrer Schwestern sind Ysaides Züge eher lieblich, ihre Gesichtsform rund, mit markanten Wangen. Man könnte sagen, dass ihr Äußeres einen starken Kontrast zu ihrem Temperament darstellt. Obwohl sie schon ganze 17 Jahre alt ist schätzen sie viele gut zwei Jahre jünger ein, nicht zuletzt wegen ihrer Größe, denn mit 1.57 Metern ist sie einen Kopf kleiner als die meisten Amazonen ihres Stammes. Kaum etwas wünscht sie sich sehnlicher als ein strenges, furchteinflößendes Auftreten womit sie sich bei ihren Feinden und auch bei ihren Schwestern Respekt verschaffen kann, aber selbst ihr hartes Training hat dem keine Abhilfe verschafft. Man kann sie mit nichts leichter reizen, als sie als "niedlich" oder "Kleine" zu betitulieren, oder dementsprechend mit ihr umzugehen. Ihrem wilden Temperament am ähnlichsten kommen noch ihre tiefen, dunkelroten Augen, welche in ihrer Ausdrucksstärke kaum eine Emotion im Verborgenen lassen, weshalb man ihr in den meisten Fällen ihre Launen sofort anmerkt, auch wenn sie ohnehin nie versuchen würde diese zu verbergen. Aber auch ihre langen, meist offen getragenen, goldbraunen Haare sind ihrem Gemüt ähnlich, denn obwohl dieses sehr fein und dünn ist hat sie meistens mit widerspenstigen Strähnen zu kämpfen.
Langsam verengten sich ihre Augen sie verzog ihre Mundwinkel, sich selbst möglichst böse anstarrend. Oft übte sie sich an ihrem eigenen Spiegelbild möglichst furchteinflössend zu wirken, doch es gelang ihr nie wirklich. Auch diesmal nicht.. mit einem leisen Seufzen erhob sie sich, wenige zielstrebige Bewegungen später war sie dann wieder auf dem Rücken ihres Pferdes. Alles was sie nun noch wollte ist so schnell wie möglich zurück zum Stamm, denn von diesem Tag hatte sie genug. Der nächste geistesgestörte Jäger würde vielleicht nicht nur ihren Arm trefen.

Ungeduldig trieb sie ihr Pferd durch den dichten Urwald, wobei immer wieder herabhängendes Gewächs oder übergroße Farnen ihr Gesicht striffen. Eine schwüle Hitze lag wie ein dicker Mantel über dem Pflanzenreich, dessen zahllose Farbtöne wie in einem Rausch an Ysaide vorbeizogen. Ihre Umgebung schien nicht mehr zu sein wie ein Schleier, welcher sie dicht einhüllte, und auch die Luft war feucht und schwer. Einzelne Bänder, die um den langen Rock der Amazone gewickelt sind, wurden wie ihr langes Haar vom Wind getragen, als sie durch die engen, verschlungenen Pfade ritt. Ein Teil ihrer Gedanken hing immer noch an dem Ereignis, das sich eben zugetragen hatte. Jedesmal wenn sie so einem Schwächling begegnete, musste sie zwangsläufig an ihren Vater denken. Sie hatte ihn zwar nie gesehen, doch sie würde es nicht ertragen erfahren zu müssen, dass er auch so ein ehrloser Versager war. Sie könnte gar nicht sagen, ob Deidre, ihre Mutter, nie über ihn sprach, oder ob sie es einfach nur aus ihren Gedanken verdrängt hatte, jedenfalls wusste sie nicht das Geringste über ihn. Nicht einmal an seinen Namen konnt sie sich erinnern.

Rasch verdrängte sie die Gedanken wieder als sich das Dickicht zu lösen begann und sie die ersten Befestigungen ihres Stammes ausmachen konnte. Endlich war sie wieder daheim, dort konnte sie sich wenigstens sicher sein nur unter ihresgleichen zu sein. In einer schnellen, grazilen Bewegung schwang sie sich von ihrem Pferd und führte ihn die letzten Meter zu Fuß, als ihr schon eine ihrer Schwestern entgegenkam.
Es war nur ein weiterer Tag in ihrem Leben gewesen.. ein weiterer Schritt auf einem langen Pfad.
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Hochelfe

Herkunft: Trinsic
Eltern: Taliondil und Avanya
Alter: 87 Sommer
Geschlecht: Weiblich
Größe: 1,78
Augenfarbe: grün
Hautfarbe: bronze
Haartyp: lang, offen
Haarfarbe: beige blond
Rasse: Hochelf
Klasse: Fechterin

Charstory: Früh schon erwachte Alyndra an diesem Tag und sprang munter aus dem weichen Bett. Schnell griff sie nach ihrem Elfenbeinkamm und glättete ihr langes Haar. Anschließend tapste sie fröhlich die kunstvoll behauene Treppe nach unten, grüßte mit einem freundlichen lächeln auf ihren Lippen: ?Alae?, ihre Mutter und öffnete langsam die Tür des kleinen, mittlerweile von Flechten, in denen Nistvögel ihr Nest erbaut haben, bewachsenen Sandsteinhäuschens. Mit einem tiefen Luftzug, lief sie erfrischt zu ihrem Pferd und sprang geschickt auf dessen Rücken. Schnell, aber dennoch vorsichtig, galoppierte sie dann mit ihm, an dem kleinen, mit Seerosen geschmückten, Teich vorbei, in Richtung Stadttor der prächtigen Hafenstadt Trinsics. Nach einiger Zeit stieg sie wieder ab und führte das Tier an den Zügeln weiter. Langsam glitten ihre Füße an diesem noch dämmernden Tag durch das noch vom Morgen-Tau feuchte Gras. Die Sonne schickte ihre ersten wärmenden Strahlen nach Iada und hüllte die Felder in ein rot-goldenes Licht. Weich und sacht strich der säuselnde Wind durch das raschelnde Laubwerk, der einzelnen verschiedenen Bäume auf der Wiese, und durch Alyndras hellblondes, mattes Haar, das sie gern offen trägt und nun etwas mit dem Luftigen und dennoch Eleganten Kleid umherwehte. Allein blieb sie auf einem von blühenden Blumen übersäten Hügel stehen und blickte aus ihren grünlich schimmernden Augen, Gedankenversunken ins Frühlings-grüne Tal. Ihre Zarte, weiche Haut ist durch einen leichten Hauch von Bronze geprägt und lässt sie jung und zierlich wie alle ihrer Art erscheinen. Nun ist sie wohl im Menschlichen alter um die 17 Sommer alt und voller Drang die Welt die sie bisher noch als farbenfrohes Paradies kennen gelernt hatte, zu erkunden.
Verträumt, vom lieblichen Zwitschern der Waldvögel begleitet, schlenderte sie dann weiter. Dort wo die Sonne den neuen Tag grüßt wollte sie hin. Weit von entfernt von allem Trubel, allein für sich. An einem gleichmäßig ruhig plätscherndem Bach suchte sie den Schatten einer mächtigen alten Eiche, die abgeschieden von den andern Bäumen stand, und lies sich ins weiche Grasbett fallen. Leise und stetig rauschte der kleine Strom vor sich hin und Frühlingsgeruch lag duftend in der klaren kühlen Luft. Es war einer ihrer liebsten Orte, viel Zeit verbrachte sie hier mit Tagträumen oder einfach nur den lauf der Dinge zu beobachten?
Nach einiger Zeit, als die gelbe Scheibe schon hoch am klaren Blauen Himmel stand, schlug sie, am Baum gekuschelt wieder die Augen auf. Sie muss wohl unmerklich, von der Idylle, in Trance gefallen sein. Einen kurzen Moment kniff sie die Augen durch das grelle Licht zusammen, gewöhnte sich dann aber wieder daran und erhob sich um sich zu strecken. Dann flüsterte sie hauchend einige Worte zu ihrem Pferd, jenes hob den Kopf aus dem Wasser und schnaubte kurz, ehe es zu ihr getrabt kam und sie aufsteigen konnte. Kurze Zeit blickte sie den Schmetterlinge, die wirrend umherflatterten nach, wisperte dann leise ihrem Pferd das sie Mondschein genannt hatte, leise ins Ohr und preschte mit ihm über die Wiese, in Windeseile davon. Wild und frei wirbelte ihre Haar herum und kühl blies der Wind in ihr junges Gesicht.
Noch eine Weile ritt sie so ungestört durch die Gegend, über Wege und Felder, bis sie sich entschloss, nach Haus zurück zu kehren.
Als langsam die Sonne sich ein letztes mal im Meer spiegelt, dann schließlich gänzlich hinter den Wellenhügeln verschwand und der Mond den Einbruch der Nacht ankündigte lag Alyndra noch in ihrem Bettchen und las im fahlen Silberlicht, eines der alten Bücher, welche über die Geschichten der Elfen und des Reiches erzählte. ?War die Welt überall so friedlich?? Sie wusste es nicht, doch bald schon würde sie einmal ihre Heimat verlassen und neues kennen lernen, neue Menschen mit denen sie sonst so gut auskam treffen und herausfinden was für Geheimnisse das Leben birgt.
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Hochelfe

Herkunft: Trinsic
Eltern: Vater: Galadrieng Mutter: Ráclya
Alter: 324
Geschlecht: Männlich
Größe: 187 cm
Augenfarbe: blau
Hautfarbe: Gelblich
Haartyp: Lang
Haarfarbe: Hell Blond
Rasse: Hochelf
Klasse: Magier

Charstory: Symeon wurde an einem sonnigen Tag geboren so wie er fast immer in Trinsic ist.Sein Vater war ein großer Magier der Hochelfen und seine Mutter eine begabte Schützin. Seine Mutter kümmert sich ausschließlich um ihn nach seiner geburt und trat aus der Armee aus.Er war sehr verspielt in seiner Kindheit und bereitet seiner Mutter einige Sorgen, wie er zum Beispiel durchs Haus krabbelte und überall seine Finger hatte, seine Mutter war den ganzen Tag damit beschäftigt dies aufzuräumen was er daher räumte. Sein Vater sah die doch alles sehr gelockert. Symeon machte es viel Freude wenn sein Vater daheim war und er mit ihm spielen konnte. Doch leider war dies nicht all zu oft der Fall den sein Vater war oft in Britainien, um den Mensch zu helfen,weil sie ihre Problem meist nicht selber lösen konnten. Er wuchs zu einem zünfitgen Elfenmann heran und lernte von seinem Vater die Künste der Magie und die Kunst der Alchemie. Es dauert nicht sehr lange und er konnte schwache Sprüche aussprechen wie eine kleine wunde heilen oder etwas zu essen herbei rufen. Er bewunderte immer wieder seine Vater wie er einen Käfer in einen Frosch verwandelte oder sich selbst in ein größeres Wesen. Aber wie gesagt diese Freude konnte er nicht so oft erleben da dieser nicht so oft im Lande war. Er bereitet nun seine Mutter auch nicht mehr soviele Sorgen den er laß bevorzugt nur noch Bücher über die Künste der Magie und Alchemie, aber nicht nur das tat er, er war auch noch sehr verspielt und spielt gerne mit anderen Kindern aus Trinsic. Auch seine beste Freundin Sylvena war sehr interssiert in den Künsten der Magie und Alchemie. Ihnen beiden macht es Spaß etwas neues mit den Künsten der Magie anzuwenden, der ein oder andere Versuch missglückt zwar aber im großen und ganzen konnten sie die einfachen Zauberspruche recht gut, und wurden von Tag zu Tag besser. Sie hatten viel Spaß zusammen und ihr Verhältnis zueinander wurde immer besser. Eines Tages beschlossen die beiden durch die Länder zu ziehen um ihre bisherigen Erfahrungen zu erweitern. Symeons Vater gab Symeon einen Beutel mit,in diesem befan sich eine Rune eine Spruchrolle und ein paar Kräuter. Er klärt ihm das wenn sie in Gefahr waren oder sich verirrten, soll er diese Rune auf den Boden legen, die Worte von der Spruchrolle lesen und während dessen die Kräuter auf die Rune streuen, dann würde sich ein Tor öffnen das sie hier her nach Trinsic zurück bringen würrde.....! Sie zogen mit ihren Rucksäcken los, in den sich ein Beutel voller Gold, ein Buch mit ein paar Schwachen Zaubern, etwas zu essen und Kleidung befand. Sie sahen bei ihren Reisen viele verschiedene Völker von denen sie schon gehört, aber sie noch nie gesehen haben. Am sympatischten fanden sie jedoch die Huenen, sie waren weise und nicht so grummlig wie die Zwerge,voreillig wie die Menschen oder brutal wie die Orks. Eines abends saßen sie vor ihrer Unterkunft und redeten noch über die geschnisse des Tages da passierte es....Sie küssten sich. Nach einem sehr intensiven Kuss hörten sie auf und schauten beide fröhlich darein. In ihren beiden Köpfen ging der gleich Gedanke um: War es das richtige was ich gerade geamcht hab....war es, es nur: Am nächsten Tag als beide aus ihren Zimmer kamen grinsten sie sich nur an und gingen Hand in Hand aus dem Gasthaus. Einige Jahre später kehrten sie zurück nach Trinsic. Ihre Eltern waren erstaunt das die beiden nun ein Paar waren und wie sie sich entwickelt haben. Beide besuchten nun die Magierakademie. Die Eltern von Symeon und Sylvena legten zusammen und kauften den beiden ein kleines,aber schönes Haus. Symeon trat in die Armee Trinsics ein, wie sein Vater, Sylvena entschiedet sich doch nicht in die Armee zu gehen und nur die Magierakademie weiter zu besuchen....! Was sich nicht vermeiden lies es brach ein Krieg aus zwischen den Hochelfen und ihren Dunklen Brüdern den Dunkelelfen,auch genant Drow. Symeon musste in den Krieg ziehen......er vermisste Sylvena sehr er schreib ihr oft Briefe und sie ihm auch zurück. Durch dies wurde ihre Liebe noch größer und stärker. Jahre vergangen und Sylvena erreichte kein Brief mehr von Symeon sie schwankte in der Unruhe ob ihm wohl etwas zu gestossen sei. Einige Monate später klopfte es an der Tuer von Sylvena sie schritt langsam und in trauer gewogen zu Tuer öffnete sie langsam und es kam nur ein schwaches Ja wer ist da zu hören doch als sie ihren Blick nach oben warf und Symeon erblickte ließ sie einen Freundenschrei hinaus umarmte ihn und gab ihm einen Kuss, sowie sie noch nie zuvor geküsst hatte.. SIe gingen hinein und die erste Frage war: Symeon warum hast du dich nicht mehr gemeldet ich war so besorgt. Symeon antwortet: Wir haben unseren Standpunkt gewchselt, ich gehörte einer Sondereinheit von Kundschaftern an, wir wussten manchmal selber nicht wo wir waren, so konnten mich deine Brief auch nicht erreichen und ich konnte auch keine mehr schreiben, doch fuer die nächste Zeit werden wir vereint sein, denn wir haben usnere feinde zurück in ihr Gebiet verdrängt..

Seitdem hörte ich nichts mehr von Symeon und Sylvena,ausser das sie glücklich in ihrem kleinen aber schönen Haus in Trinsic lebten.
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Hexe

Herkunft: Dunkelwald
Eltern: La'una
Alter: 23
Geschlecht: Weiblich
Größe: 1.72 m
Augenfarbe: tiefblau
Hautfarbe: leicht gebräunt
Haartyp: langes Haar
Haarfarbe: ein dunkles Blau
Rasse: Hexe
Klasse: Hexe

Charstory: Es war noch früh am morgen, die Sonne welche sich ihren Weg langsam an den Horizont bahnte, streichelte über ihre samtig weiche Haut. Allmählich krochen die Vögel aus ihren Nestern und erfüllten die Stille des Waldes mit ihrem lieblichen Gesang. Der Wind der leise und mild durch ihr langes, gelocktes Haar wehte, wiegte sanft die Blumen vor ihr hin und her.

Noch immer erschöpft von dem langen Fußmarsch den sie am gestrigen Tag hinter sich gelegt hatte, saß sie an eine große, alte Buche gelehnt. Sie genoß den Anblick der aufgehenden Sonne und die verschiedenen Düfte des Waldes.

Mit einem Lächeln auf ihren Lippen erhob sie sich sachte und lief graziös und leicht wie eine Feder durch den Wald hindurch. Nach einigen Schritten kam sie an einen wundervollen See in dessen Wasser sich die aufgehende Sonne spiegelte.

Langsam begab sie sich auf ihre Knie und streifte ihr langes Haar auf ihren Rücken... Ihre zierlichen Hände tauchten in das klare, warme Wasser ein. So spritze sie sich sachte das Wasser in ihr junges und hübsches Gesicht, um den Schlaf der immer noch leicht über ihren Augen lag zu vertreiben.

Ihre tiefblauen Augen wußten nicht wo sie zu erst hinschauen sollten, so neu und wunderschön war diese, ihr noch fremde, Gegend. Sie spürte das es nun nicht mehr lange dauern konnte, bis sie auf die anderen Frauen des Zirkels, von dem ihre Ziehmutter immer sprach, treffen würde.

La? Una hatte Casandria als kleines Kind im Wald gefunden. Es war an einem sehr kalten Herbstmorgen. Die ganze Nacht hatte es hindurch geregnet und hätte La? Una sie nicht gefunden, hätte sie eine weitere Nacht wahrscheinlich nicht überlebt. Völlig durchgefroren war die Kleine und La? Una konnte gar nicht anders als sie einfach mit zu sich nach Hause nehmen.

Ihr Haus stand in mitten eines großen Waldes, einsam und verlassen... es war einige Stunden Fußmarsch ehe sie in die Stadt kam. Schon vor Jahren hatte sich La? Una hierher zurück gezogen und sie war glücklich so allein wie sie war. Dennoch kümmerte sie sich äußerst liebevoll und fürsorglich um die kleine.

Auch wenn sie immer sagte wie gut ihr das Leben alleine in den Wäldern gefiel, so spürte man wie sie mit der Kleinen aufblühte. Casandria hatte somit ihr ganzes Leben in den Wäldern und der freien Natur verbracht. Kein wunder das sie die Natur einfach liebte.
Die Bäume, die Pflanzen, die Blumen deren Duft im Frühling den ganzen Wald erfülten. Die unheimlich schöne Stille die durch den Gesang der Vögel immer wieder unterbrochen wurde.

Begeistert von den Ritualen und Rieten ihrer ?Mutter? sah sie ihr schon von klein auf dabei zu. Neugierig wollte sie immer alles hargenau wissen und sie lernte sehr schnell. Das alles faszinierte Casandria so sehr, dass sie sich gar nicht vorstellen konnte, jemals einen anderen Weg einzuschlagen. Nein, sie wollte so werden wie ihre ?Mutter? und schenkte somit sehr früh schon ihrer Göttin Hekate ihren Glauben und ihre Treue.

La? Una brachte ihr alles bei, was sie für ihr Leben brauchen würde. Den Umgang mit den verschiedensten Kräutern des Waldes, das Brauen von Tränken, so wie die Magie welche ihr ganzes Umfeld umgab. Casandria konnte gar nicht genug davon bekommen. Wann immer sie auch nur ein wenig Zeit fand, nahm sie sich eines der alten und großen Bücher ihrer Mutter und machte sich auf in den Wald. An einem stillen Plätzchen angekommen verschlang sie die Bücher fast.

Sie lernte gerne und es bereitete ihr unheimlich große Freude zu sehen, wie sie die Kunst immer besser beherschte. Oft lief sie durch den Wald auf der Suche nach den verschiedensten Kräuter um zu schauen ob sie sich noch erinnert wie diese hießen und für welche Zwecke man sie nutzen kann. So stolz war sie damals, als sie ihren ersten Trank gebraut hatte, so ganz alleine und ohne fremde Hilfe und von Tag zu Tag wurde sie besser darin...

Eines Tages jedoch erzählte ihr La? Una wieder von dem Hexenzirkel indem sie auch einst lebte. Sie hielt es für das beste wenn Casandria fort ginge um diesen aufzusuchen. Sie war nun alt genug um auf eigenen Beinen zu stehen, sollte nicht mehr einsam und zurückgezogen hier im tiefsten Wald mit ihr leben.

Auch wenn sie anfangs nicht verstand wieso sie nun fortziehen sollte, so freute sie sich doch darauf endlich mit ihresgleichen ihr Wissen zu teilen und noch mehr lernen zu können.
Nun war für sie die Zeit gekommen fort zu gehen um diesen Zirkel aufzusuchen um fortan mit ihren Schwestern gemeinsam in diesem Bund zu leben und ihrer Göttin Hekate zu dienen.

So machte sie sich schließlich vor einigen Monden, im frühsten Morgengrauen, mit nur sehr leichtem Gepäck auf den Weg um diesen Zirkel aufzusuchen. Nur die wichtigsten Dinge und etwas Proviant hatte sie sich mitgenommen. Ihr Gespür alleine und ihre zarten Füße waren es, die sie in dieses Land führten, von dem sie sicher war, hier ihre Schwestern zu finden.

So beschloß sie noch etwas Nahrung zu sich zu nehmen und wenn die Sonne hoch am Horizont stand, sich auf den Weg zu machen um sich ihren Schwestern und dem Zirkel vorzustellen.


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