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Kolumne: Der Free2Play-Trend - Fluch oder Segen?

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Kolumne: Der Free2Play-Trend - Fluch oder Segen?

Immer wieder ist von Plänen von bekannten Publishern die Rede, in denen eine Umstellung von Pay2Play- auf Free2Play-Titeln die Rede ist. Ob Crytek oder Ubisoft, alle gehen diesen Schritt aus den anscheinend selben Gründen: 'Zu viele Raubkopierer', 'Größere Attraktivität für Gelegenheitsspieler' und 'Finanzielle Vorteile für die Entwickler'. Viele Spieler wissen nicht so recht, was sie davon halten sollen - sollen sie sich freuen, dass Spiele zukünftig kostenlos gespielt werden können, oder sollen sie es schlecht finden, da so das Spiel schnell zum Pay2Win werden könnte?

Dieses Modell bietet sowohl für die Entwickler bzw. den Publisher als auch für den Spieler Vor- und Nachteile. Je nachdem, wie der Entwickler das Spiel konzipiert, überwiegt eines der Beiden. Viele Spieler kritisieren vor allem den Ansturm an Cheatern, welche eine Umstellung zu Free2Play meistens mit sich bringt, denn; Wo ist die Hemmschwelle zum Hacken niedriger, bei einem kostenlosen oder bei einem Spiel mit 60€ Ladenpreis? Des Weiteren ist ein Spiel dadurch leichter für Kinder erhältlich, sodass das Spiel öfter in die Hände von Jüngeren fällt, für welche es noch nicht geeignet ist. Die Überprüfung des Alters ist für Publisher oft schwierig und ist deswegen sehr selten vorhanden. Dies ist älteren Spielern meist ein Dorn im Auge, da sie sich von Jüngeren belästigt fühlen.


Den größten Kritikpunkt habe ich bisher jedoch noch nicht genannt; die Angst der Spieler, dass aus einem Free2Play- ein Pay2Win-Spiel wird. In Pay2Play-Spielen haben zahlende Spieler im etwaigen ItemShop meist nur einen sehr geringen bzw. gar keinen Vorteil gegenüber nicht zahlenden Spielern, die sich lediglich das Spiel kaufen, in einem Free2Play-Spiel sieht das jedoch meist anders aus. Der Publisher stellt den Spielern ein Spiel nicht aus Gutmütigkeit kostenlos zur Verfügung, das Ziel ist es natürlich, möglichst viel Geld zu verdienen. Manchen Publishern gelingt die Grätsche zwischen einem auch für nicht zahlende Spieler attraktivem Spiel und einem ItemShop, welcher zwar keine zu großen Vorteile bietet, aber dennoch zum Kaufen verführt.

Den Machern des bekannten MOBAs 'League of Legends' ist dies recht gut gelungen. Im Spiel gibt es, wie von anderen Spielen gewohnt, zwei Währungen: eine Währung, welche nur mit echtem Geld erworben werden kann und eine, welche der Spieler durch das Spielen selbst erhält. Gegenstände, welche dem Spieler einen Vorteil gegenüber Anderen bringen, können sowohl mit Echtgeld, als auch mit Spielgeld gekauft werden. Lediglich Gegenstände, die das Aussehen der Figuren verändern, sonst aber keine Vorteile mit sich bringen, können nur mit echtem Geld gekauft werden. Dieses Konzept ist sowohl für den Publisher, als auch für den Spieler attraktiv, da so der Publisher zwar viel verdient, die Spieler aber trotzdem die Möglichkeit haben auch komplett ohne den Einsatz von Echtgeld besser zu werden.

Das war nun die Sichtweise eines Spielers, doch wie sieht es eigentlich auf Seiten der Publisher aus? Einige Studien besagen, dass der Anteil der Raubkopierer wächst, was unter anderem mit den erhöhten Preisen von Spielen in den letzten Jahren zu tun hat. Bei einem Free2Play-Titel besteht dieses Problem nicht, da der Spieler das Spiel sowieso kostenfrei spielen kann. Der Publisher verdient also, bei einem guten ItemShop, trotzdem genug Geld. Es gibt außerdem noch einen weiteren Vorteil, denn die Langzeit-Einnahmen sind oft viel höher, da bei einem Pay2Play das Spiel in der Regel nur einmal bezahlt werden muss, bei einem Free2Play allerdings durch neuen Content meist auch neue Items für den ItemShop bereitgestellt werden. Es können so mehr Entwickler bezahlt werden, um das Spiel mit immer neuem Content zu beliefern - das ist ein großer Vorteil für Spieler und Publisher zugleich.

Im Endeffekt kann man also sagen, dass das Modell seine Vor- und Nachteile hat. Es liegt in den Händen der Entwickler, was für die Community im Endeffekt überwiegt. Nun meine Frage an euch: Was haltet ihr vom Free2Play-Trend ?
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Marcoly is offline  
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Naja lieber 1 mal Geld ausgeben für ein vernünftiges Spiel anstatt ein "Free 2 Play" Spiel anfangen und dort hunderte von Euros zu banken und am Ende Existenzgefährdend vor sich hin zocken.

Dieses sind sich jedoch nicht viele Bewusst. In den Werbungen werben die großen Firmen wie Bigpoint mit: "Dark Orbit, das kostenlose Online Game."
Da denken sich viele, besonders das jüngere Publikum wie ich auch (14): Oh man geil! Ein kostenloses Spiel! Schnell das muss ich jetzt spielen! Nun ja, wenn erstmal das Prinzip "Free 2 Play" zugeschlagen hat ist man in der sucht. Dann will man aber auch erfolgreicher werden. Entweder mit viel Geduld oder dem lieben Button: "Gold kaufen, Uridium Kaufen, Diamant kaufen..." so und was bringt mir das? VIEL! Und das ist das gefährliche.
Das Banken verändert das Spiel immer wieder Positiv. Das ist auch die große Gefahr regelmäßig immer und immer wieder zu Banken. Aber wo soll das Enden?

Da bezahle ich doch lieber für z.B. GTA V einmal 50 oder 70 Euro und gut ist!

Sollte man mal drüber nachdenken ob das so gut für uns Konsumenten ist wenn die Zukunft der elektronischen Medienunterhaltungen nur aus "Free 2 Play" besteht.


PR-Hosting / Thorben S. is offline  
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da muss ich meinem vorposter zustimmen...

Free2Play games sollten eine "sperre" haben wieviel man pro monat maximal dafür ausgeben kann da es sehr ähnlich wie geldspielsucht sein kann in manchen fällen...
da muss ein EU gesetz her !
max. 100€ pro monat und basta egal welches spiel...
On3m4nsh0w is offline  
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Old   #4
 
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Ich halte nicht viel von Free2Play - Spiele. Die meisten sind eh wie beschrieben Spiele in denen man dann sowieso mehr Geld ausgibt als wenn man für ein Spiel einmalig zahlt.


Dєѕтіпатіоп is offline  
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Old   #5
 
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Free to Play ist einfach nur mist. Kostenlos schön und gut aber free to play heist heutzutage meist auch Pay to win und Kiddies on mass.
comentdenner is offline  
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eindeutig ein Fluch,reine Abzocke, da lohnt es sich mehr das Geld in Drogen zu stecken. Gleiche Wirkung. Man schafft was(z.b. Luck beim Upgraden), kurzer Gehirnstoß der Happy macht und danach will man den immer und immer wieder !
IronMan™ is offline  
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Free 2 Play muss nicht immer sofort Pay2Win sein. Schaut euch TeamFortress2 oder LoL an, dort habt ihr auch kein Pay2Win, aber dies sind leider die einzigen Ausnahmen die ich kenne.
Zone-Sama is offline  
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Ich hasse f2p
HellPain is offline  
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Einige free2play tietel sind wirklich Super gestaltet vom Itemshop her was für mich immer ein + ist

auf der anderen seite gibt es aber auch leider entweder (A) Das spiel ist einfach nur grotten schlecht und nutzt eine steinzeit engine oder (B) das spiekl ist gut bis sehr gur schaft es aber nicht einen guten Itemshop hinzukriegen ohne pay2win

ein zweiseitiges schwert eben ich zocke gerne game wie Blacklight lol oder Vindictus auf der anderen seite zocke ich aber auch gerne online games wo man monatlich zahlen muss immoment the secret world

und zu den raubkopen ich bin ja selber ein ziemlicher saug esel was games angeht ich sauge lieber statt kaufen aber wenn mir das game gefällt kaufe ich es auch da würde es schon helfen wenn es zu den meisten game eine demo version geben würde dann würde ich zb weniger an games laden und nur noch demo laden und dann kaufen oder nicht kaufen
Melodead is offline  
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Originally Posted by Marcoly View Post
was unter anderem mit den erhöhten Preisen von Spielen in den letzten Jahren zu tun hat.
Also ganz ehrlich, damals zahlte man auch noch für Spiele über 150 Mark, und bekam im vergleich zu heute viel schlechtere Spiele, also von der Grafik, Sound usw. her.

Edit. Und meine Meinung:

Spiele momentan keine MMORPG´s mehr, da ich damals auch viel Geld rein steckte und mir mal irgendwann klar wurde, das man als "norm" Spieler nie das erreichen kann was die Suchtis erreichen, auch durch das Inventieren von Echtgeld.
Und bei MMORPG´s gibt es nie ein Ziel, also man hat nie einen Punkt an dem man sagen kann, "jetzt habe ich das Spiel durch".
Vivalaa is offline  
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Schade, hoffe nicht jeder Publisher geht nun auf die F2P schiene.
.QaDusch is online now  
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Man kann sich streiten, wenn sie es wie LoL schaffen klingt es doch vielversprechend! wie er sagte man hat dann kaum vorteile ABER es kaufen sich viele das heißt doch das beide seiten glücklich sind?
PuduPudu is offline  
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Old   #13

 
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Originally Posted by Pr-Hosting* View Post
Naja lieber 1 mal Geld ausgeben für ein vernünftiges Spiel anstatt ein "Free 2 Play" Spiel anfangen und dort hunderte von Euros zu banken und am Ende Existenzgefährdend vor sich hin zocken.
Und 15 fürn DLC und nochmal 15 fürn DLC usw.

1x Zahlen für n spielist schon lange nichtmehr der fall(meistens)
Gentleman Jack is offline  
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Ich vertrete die Meinung das Free2Play weder Segen noch Fluch ist.
Wer sein Geld nicht im Griff hat wird es früher oder später sowieso woanders verballern.

Etwas mehr Selbstkontrolle und gut ist.
Yishai is offline  
Old   #15
 
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Originally Posted by Gentleman Jack View Post
Und 15 fürn DLC und nochmal 15 fürn DLC usw.

1x Zahlen für n spielist schon lange nichtmehr der fall(meistens)
Wohl war, aber es wird bei F2P trotzdem stärker ausgeprägt.


PR-Hosting / Thorben S. is offline  
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