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Kolumne: Die Casualisierung von Videospielen - Fluch oder Segen?

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Kolumne: Die Casualisierung von Videospielen - Fluch oder Segen?

Wer kennt das nicht? Man ist ein treuer Spieler einer Spielereihe und bestellt sich bereits kurz nach der Ankündigung die Fortsetzung. Die Erwartungen an das Spiel sind natürlich hoch gesteckt, jedoch ist man sich anfangs noch sicher, ein gutes Spiel zu bekommen - denn die bisherigen Teile waren doch auch super!
Doch bereits kurz nach dem Erhalt des neuen Spiels macht sich Ernüchterung breit, je neuer das Spiel ist, desto leichter wird es auch für Anfänger es zu bewältigen und die erarbeiteten Fertigkeiten verlieren immer mehr an Wert.

Plötzlich muss bei einem Spiel nicht mehr viel über das eigene Tun nachgedacht werden, sondern man kann problemlos durch die gegnerischen Reihen rennen ohne ernsthaft verletzt zu werden - Lebensregeneration und gescriptete Story machen es möglich!

Viele Spieler leiden unter einer Casualisierung von Computerspielen. Casualisierung bedeutet so viel wie "Verweichlichung", ein Casual ist ein normaler Spieler, ein Gelegenheitsspieler, welcher nicht spielt um gut zu sein oder sich zu beweisen, sondern um Spaß zu haben. So wird bei Horrorspielen der Gruselfaktor vermindert, bei Shootern wird das perfekte Waffenbalancing über Bord geworfen oder bei Strategie-Spielen spielt eine gute Strategie eine immer kleinere Rolle. Aber wieso casualisieren immer mehr Spieleentwickler ihre Spiele derart?

Das Gaming hat in den letzten Jahren in der Gesellschafft sehr an Akzeptanz gewonnen, wenn früher noch von "daddeln" die Rede war, gibt es heute bereits Ligen und Meisterschaften, indenen es wie bei Weltmeisterschaften darum geht, den Besten zu ermitteln. Es sprießen täglich neue Internetseiten mit gamingbezogenen Themen aus dem Boden, auf YouTube werden minütlich Videos von verschiedenen Spielen hochgeladen und auch Fernsehsender und Serien sind bereits vertreten.

Diese Dinge bedeuten für Entwickler und Publisher vorallem eins: Geld - je einfacher ein Spiel zu bewältigen ist, desto besser wird es für die breite Masse zugänglich und es verkauft sich dementsprechend öfter; die Entwickler profitieren von höheren Einnahmen. Im Grunde ist daran nichts auszusetzen, das Ziel einer kommerziellen Firma ist es natürlich Geld zu verdienen, jedoch sollte man sich als Entwickler bereits im Vorraus über die Konsequenzen im Klaren sein. Oft werden dabei wertvolle Stammkunden vergrault, auch E-Sport Turniere sind mit dem neuen Spiel nicht möglich. Denn lediglich besonders anspruchsvolle Spiele, in denen die Spieler Fertigkeiten, auch Skills genannt, entwickeln müssen, sind für die ESL (E-Sport-League) interessant. Wenn wir in die Zukunft schauen, werden wir mit weiterer Casualisierung konfrontiert, so verkündete der Dead Space 3 Entwickler, Visceral Games, erst vor Kurzem, dass das neue Spiel weniger gruselig sein wird, um größere Kundenkreise für sich erschließen zu können - eine herbe Enttäuschung für treue Fans.


Was haltet ihr von der aktuellen Entwicklung und der Casualisierung von Videospielen? Profitieren im Endeffekt auch die Spieler von der Entwicklung, oder ist es lediglich ein gutes Geschäft für die Entwickler und Publisher?
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Marcoly is offline  
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Old   #2

 
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Nein die Spieler profitieren nie ! Siehe Diablo 3 -.-
Sehr frustrierend dieses geldgeilen Unternhmen und diese Casualisierung ist für die Tonne. Die zeigen nur gute Szenen eines Spieles was evtl. nur 1% vom ganzen Spiel oft ist !
Früher hat man noch gerne gezockt,heute zockt man aus langeweile oder wenn das Spiel wirklich GUT ist. Das ist aber nur noch selten so
Schade wirklich ich bin jemand der alten Generation die mit den ersten Konsolenspielen aufgewachsen ist,aber was die heute liefern,ist schon fast beleidigend !

MFG


IronMan™ is offline  
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Old   #3
 
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Als du Casualisierung darunter beschrieben hast, dass bei Horrorspielen der Gruselfaktor gesenkt wird, habe ich aufgehört zu lesen. Weißt du überhaupt, was Casualisierung bedeutet?
nt​ is offline  
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Old   #4
 
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Gutes Thema Diablo 3, Ich spiele mit leidenschaft Diablo, Ich habe jeden einzelnen Teil durchgespielt und habe lange gewartet auf D3 aber das wahr echt die enttäuschung, wurde auch dort Ingame im Chat erwähnt.

Warum mach ich so eine Aussage ?

Dazu kann ich nur sagen aus reiner enttäuschung früher wahr Diablo spannend, Heute nurnoch ein durchgerenne.

MfG


.Virtuos is offline  
Old   #5
 
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Originally Posted by nt​ View Post
Als du Casualisierung darunter beschrieben hast, dass bei Horrorspielen der Gruselfaktor gesenkt wird, habe ich aufgehört zu lesen. Weißt du überhaupt, was Casualisierung bedeutet?
er hats ja noch darin geschrieben, was casualisierung ist...


Zum eigentlichen Thema: Ich finde es nervt wirklich, dass sie den "newbies" immer alles zurecht legen und somit die, die das Spiel schon seit 5 Jahren (oder wieviel auch immer) spielen genauso gut sind wie solche, die es noch nie zu vor in ihrem Leben gespielt haben...
castorsascha is offline  
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Old   #6
 
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Der Schreibstil ist in Ordnung, für eine Kolumne passend, einigermaßen gut rübergebracht und erklärt, was das Thema angeht. Ein wenig daneben war das Beispiel mit dem tiefergelegten Gruselfaktor schon, da das nicht unbedingt auf die genaue Bedeutung von Casualisierung zielt. Ein besseres Beispiel wäre wohl die neue Erweiterung "Mists of Pandaria" für World of Warcraft gewesen. Eine aufs einfachstes, verringertes Overlay, weniger Fertigkeiten, viel weniger Fenster auf dem Schirm. Das ganze kann man dann natürlich auf alle neuartigen MMORPGs übertragen: Bioware, Blizzard, etc.
Also das hätte ein bisschen besser sein können - nichtsdestotrotz eine gut zu lesende, sinnvolle Kolumne, die auch ein guter Einstieg auf die monatliche Diskussionsrunde sein dürfte - für mich zumindest.
Uniqueᴴᴰ is offline  
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Old   #7
 
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Casualisierung
Unwort Jahr 2012!


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Originally Posted by IronMan™ View Post
Sehr frustrierend dieses geldgeilen Unternhmen und diese Casualisierung ist für die Tonne.
Hallo!? Jeder will heutzutage Geld machen und gerade solche Unternehmen die an der Krankheit leiden, dass sich jeder 2. "Pseudospieler" das Spiel lieber runterlädt anstatt zu kaufen. Gerade die werden dafür sorgen, dass sie größtmöglichsten Gewinn machen.

Die Entscheidung "Dead Space 3" weniger schauriger zu machen liegt darin, dass sich EA an Kundenumfragen BEI ZAHLENDEN KUNDEN!! gehalten hat. Das Ergebnis der Umfragen war ziemlich eindeutig .. Dead Space ist nen gutes Spiel, aber zuviel Schockelemente. Und genau deshalb hatte man gesagt, dass man DS3 "entschärft". Das hat aber nichts mit "Casualisieren" zu tun.

Man macht das Spiel nicht leichter, nicht dümmer oder einfacher und gewiss nicht uninteressanter. Im Gegenteil, so sind doch eher einige Rätsel in der Schwierigkeit erhöht worden, aber nun ja dafür ist der Schockeffekt weg. Natürlich gibt es immer wieder nen kleiner Teil von Spielern die damit nicht einverstanden sind, aber damit muss man leben.

Ouh was Diablo 3 angeht, ich wette kaum einer weiß, dass das Konzept von D3 mind. 3x verworfen wurde und im Endeffekt wurde gesagt .. D3 sei ein Neuanfang und keine Anknüpfung.



Dear Staff:
dies ist keine Beleidigung, keine Anspielung, keine Troll oder Spam! nur ein Kommentar eines Kommentars.
Sui2k is offline  
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Old   #8
 
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Also finde auch, das es 'ne Klasse Kolumne ist und schon mal vorweg das Call of Duty Cover ist klasse Find es auch schade dass z.b Die Gothic-Reihe durch ne Fortsetzung wie Arcania so stark vereinfacht wurde, dass es nur noch darum ging einfach schnell auf die tasten zu hämmern, als sich eine Strategie zu überlegen. Und bei wow wurde selbst DS abgeschwächt. Bei diablo will ich gar nicht anfangen.
Dosiiii is offline  
Old   #9
 
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Finde ich alles andere als gut ....
idifox is offline  
Old   #10
 
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Ich spiele immer noch MW und MW2, wobei ich MW2 sehr viel speile (insg. 2500 std.) jetzt geht leider der MP nicht mehr richtig und ich und mein Clan sind nun leider gezwungen Black Ops 2 im ESL bereich zu spielen, da dieser bis auf in CoD4 bei Teilen vor BO nicht mehr exestiert.

Zu der Casualisierung von spielen muss man beide Seiten betrachten.
Es muss Modis geben wie TDM, wo auch jeder anfänger spielen kann, aber es sollte halt auch Modis wie Sn'D geben, wo man mehr durch Taktik voran kommt.

Was natürlich auch schlecht an den neusten CoD-Teilen ist, ist das die Maps einfach sch**** sind.
Es gibt keine Maps merh die fast alle mögen, wie z.B. Highrise, Terminal oder Favela.
Nur noch Maps wo zu viel Müll rumsteht alles voll gepumt mit unnötigen Sachen, aber man kann noch nicht einmal auf eine Kiste springen...
Ich fühle mich nicht mehr so frei auf den neuen Maps

EDIT://

@Marcoly du schreibst immer sehr gute Artikel
Keyparadies is offline  
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Old   #11
 
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Ich glaub es liegt wirklich zum größten Teil an der Geldgeilheit der Unternehmen! "Viel" ist einfach nicht genug, es muss immer noch mehr und mehr werden. Irgendwann kommt halt der JoJo Effekt. Ich halte von der Casualisierung sämtlicher spiele nix!

Es gab schon immer "Gamer" die es toll fanden sich durch ein Spiel richtig "zu spielen" Das ganze vereinfache trübt nur den Spielspass auf lange Sicht! Klar hat man vllt zuerst mal mehr Kunden, aber es hören auf viel schneller wieder Leute auf!

Alles muss immer ganz schnell gehen. Vom eigentlichen Zeitvertreib des "Spielens" bleibt immer weniger!
saakee is offline  
Old   #12
 
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Also für mich ist die Casualisierung ein deutlicher Fluch
Warum?
Da man derzeitig nurnoch durch die Spiele durchrennt ohne das es einem Spaß macht.
Donrevallo is offline  
Old   #13
 
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Originally Posted by saakee View Post
Ich glaub es liegt wirklich zum größten Teil an der Geldgeilheit der Unternehmen!
Was denn sonst?
Was ist wohl das Interesse einer Firma, nätürlich: Geld zu machen.
Alles andere ist wunschdenken.
Und Sie haben es sich ja auch verdient für ein vernünftiges Spiel Millionen zu bekommen.
Keyparadies is offline  
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Old   #14
 
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In "kurzen" Spielen, bzw. "Casual"-Games wie Handyspielen oder den PC-Versionen von z.B. Angry Birds ist eine Casualisierung vollkommen sinnvoll und Folgerichtig.

Bei Spiele-Reihen ist es ein zweischneides Schwert. Grad bei einer Reihe mit viel Story fängt man eben mit Teil 1 an, ich zumindest, und nicht mit Teil 4. Wenn dann Teil 4 Casual wird, nutzt das niemandem etwas. "alte" Spieler springen ab, Casuals kaufen sich es nicht, weil Teil 1-3 zu schwer.
Naja gut, Spiele die keine richtige Story haben sind ja nicht das Problem. Call of Duty kann man ja ersetzen durch einen anderen Shooter.

Richtig ins Knie schießen sich Entwickler, die Langzeitspiele, wie eben MMORPGs entwickeln. Da vergrault man Kunden nur und die richtigen Casuals brauchen ohnehin lang für den Content.


Was ich ein bisschen bescheuert finde ist diese Gleichsetzung Casual = Mieser Spieler. Das ist einfach Blödsinn. Casuals sind Wenigspieler bzw Gelegenheitsspieler.
Wobei ich denke, dass Casualisierung immer noch das richtige Wort ist, denn ein einfaches Spiel kann man eben in geringerem Zeitaufwand durchspielen, wollte nur anmerken, dass das nicht bedeutet, dass die "Casuals" deswegen schlecht spielen.
Jalhalla is offline  
Old   #15
 
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Ich bin ein Gelegenheitsspieler und spiele nur zum Spaß und lasse deshalb oft Spiele mit langer Story ausfallen, weil ich keine Zeit dafür habe. Mein großer Bruder ist das Gegenteil von mir und würde (fast) jedes Spiel, natürlich mit Ausnahmen, in einem Tag oder kürzer durchspielen können. Am Schluss sagt er dann öfters, es sei viel zu kurz gewesen, was auf dieses Thema mit der Casualisierung schließt.


habibo_h is offline  
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