Android 4, iPhone 5, LTE, APU, Hbb-TV, Cloud-Computing und 3D ohne Brille: Wir werfen einen Blick auf die Trends 2011 und zeigen, auf welche Neuheiten Sie sich freuen dürfen.
2-GHz-CPUs in Smartphones & UMTS-Nachfolger LTE
Motorola hat als erster Hersteller ein Smartphone mit 2-GHz-CPU für 2011 angekündigt. Die anderen Hersteller dürften schnell nachziehen. Die Leistungssteigerung bedeutet, dass auch Anwendungen und Spiele für mobile Endgeräte immer komplexer und grafisch aufwendiger sein werden, als sie es jetzt schon sind. Dies führt außerdem dazu, dass die Datenmengen, die über das mobile Internet übertragen werden, wie beispielsweise beim Download von Apps, noch stärker zunehmen werden.
UMTS kommt damit an seine Grenzen. Es wurde daher ein neuer Mobilfunkstandard entwickelt, der sich LTE (Long Term Evolution) nennt. Dieser erreicht Downloadraten von 100 Mbit/s. Im nächsten Jahr wird das LTE-Netz weiter ausgebaut. Falls Sie auf dem Land leben, können Sie sich glücklich schätzen, besonders schnell in den Genuss des LTE-Netzes zu kommen, denn die LTE-Lizenzen schreiben vor, dass dünn besiedelte Gebiete zuerst abgedeckt werden müssen.
Was kommt nach UMTS?
LTE verspricht nicht nur eine deutlich größere Bandbreite, sondern auch eine Signallaufzeit (Latenzzeit), die bei unter 5 Millisekunden liegt und somit geringer ist als bei UMTS (Festnetz: rund 30 ms, bei UMTS/HSPA: etwa 70ms).
Das freut Smartphone-Besitzer, die mobil spielen wollen und wirkt sich auch bei VoIP positiv aus - nahezu verzögerungsfreies Telefonieren wird so möglich.
Handys und andere mobile Geräte werden diesen neuen Standard unterstützen müssen, wenn sie mithalten wollen. Auf dem US-Markt ist mit dem Samsung SCH-r900 bereits ein erstes LTE-Handy erhältlich. 2011 können Sie auch mit ersten Modellen auf dem deutschen Markt rechnen.
PSP Phone
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Im Februar 2011 (vielleicht auch etwas später) soll das PSP Phone erscheinen. Das Gerät soll, so die Gerüchte, folgende Eigenschaften besitzen: Android 3.0, 1-GHz-CPU, 512 MB RAM, 1 GB ROM und MicroSD-Steckplatz.
Die Display-Größe soll zwischen 3,7 und 4,1 Zoll liegen. Ende 2010 tauchten immer öfters Bilder auf, auf denen angeblich das PSP Phone zu sehen war. Bisher bietet die PSP nur die Möglichkeit, unterwegs Spiele und Multimedia zu genießen. Das könnte sich dann mit PSP Phone ändern.
Sony Vaio 3D
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3D ist im Trend. 2011 könnte auch Sony sein erstes Laptop mit 3D-Unterstützung aus der beliebten Vaio-Familie herausbringen.
Den Gerüchten zufolge soll das Display eine Größe von 16" und eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bieten. Für 3D-Genuß sind "Active-Shutter Glasses" erforderlich.
Eventuell stellt Sony dieses oder ein ähnliches Modell auf der CES in Las Vegas Anfang 2011 vor.
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Windows 8
Windows 8 befindet sich seit vielen Monaten in der Entwicklung und soll spätestens 2012 erscheinen.
Das würde allerdings auch bedeuten, dass wir noch im Jahr 2011 mit den ersten Vorabversionen von Windows 8 rechnen können.
Eine offene Beta von Windows 8 noch im Jahr 2011 ist also sehr wahrscheinlich.
Android 4.0 vs. iPhone 5
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Auch 2011 können Sie damit rechnen, dass sich der Erfolgszug im Bereich der Handys, Smartphones und Tablet-PCs mit weiteren technischen Neuerungen fortsetzt.
Anfang 2011 sollen bereits erste Geräte auf den Markt kommen, die mit Android 2.3 laufen. Kurze Zeit später folgen dann auch schon die ersten Geräte mit Android 3.0, das vor allem Funktionen enthalten wird, die nicht rechtzeitig für Android 2.3 fertig wurden. Android 4.0 soll dann in der zweiten Jahreshälfte 2011 fertig werden.
Ein Trend bei den Smartphones: Immer schnellere mobile CPUs. Die ersten Smartphones mit 2-GHz-CPU sollen 2011 auf den Markt kommen. Im Sommer 2011 dürfte das iPhone 5 auf den Markt kommen, dass sicherlich über eine schneller getaktete CPU verfügen wird.
Auch ein NFC-Chip (Near Field Communication) soll beim neuen iPhone 5 angeblich zum Einsatz kommen. NFC soll den schnellen und kontaktlosen Austausch von Daten mit Mac-Rechnern über kurze Strecken hinweg erlauben. Im Netz wird außerdem darüber spekuliert, dass das iPhone 5 den neuen Mobilfunkstahttp://www.elitepvpers.com/forum/editpost.php?do=updatepost&p=8484626ndard Long Term Evolution (LTE) unterstützen könnte.
Notion Ink Adam
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Besonders Tablet-PCs werden 2011 zunehmend auf den Markt drängen. Von der Masse abheben will sich das Notion Ink Adam mit einem innovativen Pixel-Qi-Display.
Die Besonderheit an diesem Hybrid-Display ist, dass Sie es in einen E-Ink-Modus umstellen können. Damit können Sie das Display wahlweise auch ohne Hintergrundbeleuchtung betreiben, wodurch viel Energie eingespart werden kann.
Die E-Ink-Displays kannte man bislang vor allem von E-Book-Readern. Als Betriebssystem soll auch beim Notion Ink Adam wieder Android zum Einsatz kommen.
Apple wird das iPad der 2ten Generation voraussichtlich im ersten Quartal 2011 vorstellen. Angeblich befinden sich die Geräte schon in der Produktion und auch ein Werbeclip soll bereits dafür gedreht worden sein. Glaubt man der Gerüchteküche, dann gibt es den iPad-Nachfolger künftig auch in einer Variante mit etwas kleinerem Bildschirm. Ansonsten kann mit einer Kamera und diversen Detail-Verbesserungen gerechnet werden.
Windows Phone
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Mobilfunkgeräte werden immer mehr zu Alleskönnern. Das liegt zum einen an der stetig erhöhten Leistungsfähigkeit und besseren technischen Ausstattung, aber zum anderen auch daran, dass mobile Anwendungen immer stärker in den Vordergrund treten.
Auch für 2011 dürfen Sie mit einer Vielzahl neuer Apps rechnen. Besonders Microsoft wird seinen noch jungen Marktplatz für Windows Phone 7 weiter ausbauen müssen, um mit dem bereits jetzt sehr großen Angebot von Apple und Google mithalten zu können.
Weil Apps im Zuge dieser Entwicklung auch immer häufiger zu einem Sicherheitsrisiko für das Gerät werden, können Sie außerdem davon ausgehen, dass auch das Angebot an Virenscannern und Firewalls für Smartphones und Co. in Zukunft zunehmen wird. Von den Apps profitieren auch soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter, die ihren Siegeszug auch im kommenden Jahr weiter fortsetzen werden.
Immer mehr Anwendungen binden eine Schnittstelle zu diesen Diensten ein, so dass Daten (etwa Bilder, Videos) direkt auf die jeweilige Plattform übertragen werden können. Messenger wie ICQ werden dank der immer einfacheren Texteingabe und der schnelleren Internetverbindung ebenfalls vermehrt nun auch auf Handys und Smartphones verwendet werden.
Microsoft Reartype
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Viele Handys und Smartphones werden heutzutage über einen Touchscreen bedient. Der Nachteil ist jedoch, dass die Texteingabe auf dem glatten Display nicht selten noch zu Fehlern führt, weil man schnell daneben greift.
Diesem Problem will man künftig mit berührungsempfindlichen Touchscreens begegnen.
Durch Elektrovibration bei Berührung des Displays sollen verschiedene Texturen simuliert werden. So kann sich der Touchscreen so anfühlen wie eine echte Tastatur. Damit wären auch Menschen mit einer schweren Sehbehinderung in der Lage, ein Mobilfunkgerät mit Touchscreen zu bedienen.
Microsoft Research arbeitet intensiv in diesem Bereich. Die Microsoft Forscher wollen die Texteingabe speziell bei Tablet-Rechnern einfacher machen. Die Tastatur befindet sich bei dieser Technik namens „Reartype " an der Rückseite des Tablet-PCs. Diese Art der Bedienung ist ergonomisch sinnvoll, da die Finger sich bei der Bedienung eines Tablet-PCs sowieso auf der Rückseite befinden, um das Gerät festzuhalten.
Cloud Computing
Während Sie sich nun vielleicht darauf freuen, 2011 noch leistungsstärkere Geräte in Händen zu halten, hoffen andere darauf, künftig weniger abhängig von den Leistungen des eigenen Gerätes zu sein.
Cloud Computing ist hier das Stichwort, was Sie in Zukunft wohl immer häufiger hören werden.
Unter Cloud Computing versteht man, dass die Dienste, wie z.B. Office-Programme oder Spiele, die bislang auf dem eigenen PC liefen und möglicherweise eine hohe Anforderung an die Leistung des Rechners stellen, künftig über das Internet bezogen werden und so nicht mehr das eigene System belasten. Die Daten werden auf den Servern gespeichert und bei Bedarf an den Client ausgeliefert.
Rechenintensive Vorgänge können ausgelagert werden, so dass die Hardwareanforderungen an den PC sinken. Das Besondere an Cloud Computing ist außerdem, dass Sie sich die Leistungen nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen können. So ist es möglich, dass Sie nicht mehr für komplette, möglicherweise überdimensionierte, Programme zahlen müssen, sondern nach Bedarf einzelne maßgeschneiderte Leistungen ordern können. Ein weiterer Vorteil ist, dass freie Kapazitäten von Servern so nicht ungenutzt bleiben müssen.
Notizblock 2.0: Evernote
Der Dienst Evernote ist ein Beispiel dafür, was mit Cloud Computing möglich ist. Evernote bietet Speicherplatz für Notizen aller Art, die von verschiedenen Endgeräten - vom Handy bis hin zum Desktop-PC - angelegt und abgerufen werden können. Evernote hat angekündigt, künftig stärker in den deutschen Markt zu investieren und seinen Dienst weiter auszubauen.
Game-Streaming per Cloud Computing
Sogar das Spielen von grafisch aufwendigen Spielen, ohne dass der PC selber über eine teure Grafikkarte verfügen muss, ist über Cloud Computing möglich. Die Grafikberechnungen werden auf Hochleistungsservern durchgeführt. Anschließend wird das Bild an den heimischen Computer zurückgeliefert. Realisiert wurde dies in den USA bereits mit dem Game-Streaming-Service OnLive , welcher 2011 auch Westeuropa erobern will.
Nintendo 3DS
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In Sachen 3D-Gaming hat sich auch Nintendo etwas Neues einfallen lassen. Ende März 2011 soll mit dem Nintendo 3DS das neueste Modell der DS-Serie erscheinen. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, können Sie dank einer innovativen Technik auch auf der beliebten Handheld-Konsole in virtuelle 3D-Welten eintauchen.
Das Besondere daran ist, dass dazu keine 3D-Brille nötig ist, wie man es bislang von 3D-Filmen im Kino gewohnt ist. Ermöglicht wird dies durch ein autostereoskopisches Display , das durch ein Bildraster jedem Auge ein anderes Bild präsentiert, wodurch beim Betrachter eine Tiefenwirkung entsteht. Neben Spielen können so auch 3D-Fotos erstellt werden. Auch auf Fernsehern soll diese Technik in Zukunft zum Einsatz kommen.
Toshiba will zum Jahreswechsel bereits zwei 3D-Fernseher präsentieren. Die Technik steckt für Fernsehgeräte jedoch noch in den Kinderschuhen und es wird voraussichtlich noch eine Weile dauern, bis erschwingliche Geräte für die breite Masse produziert werden können.
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Was wird kommen was nicht was meint ihr dazu
ich meine 20-30% wird kommen und 5-10% ist was nütze und 1-2% Revolutionär kann mir jemand sagen wies richtig geschrieben wird wäre dankbar