Vielfach geistert im Internet die Behauptung mit einem 32 Bit Betriebssystem können technisch nur maximal 4 GB RAM verwaltet werden. Das ist falsch und Microsoft belegt es sogar selbst, daß es mit der Spezial-Version von "Windows Server 2003 Datacenter Edition" geht:
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Im Kernel der 32 Bit Version von Windows 7 ist lediglich eine Sperre eingebaut, die den Zugriff auf mehr Arbeitsspeicher verhindert. Noch drastischer sieht man die Sperre in der 32 Bit Version von Windows 7 Starter Edition: Dort ist die Sperre noch rigoroser und erlaubt nur den Zugriff auf 2 GB RAM:
Im allgemeinen hält sich hartnäckig die Meinung, daß dieser nicht nutzbare RAM
durch den Grafikkarten-RAM verdeckt wird.
Die Computerzeitschrift c't hat allerdings mal einen Test
mit verschiedenen Grafikkarten gemacht (c't 23/2009, Seite 165):
Diese Ergebnisse sind völlig unverständlich. Warum wird schon ohne Grafikkarte (0 MB, Verbindung über Remotedesktop) 512 MB RAM blockiert ? Warum sind es bei einer Grafikkarte mit 128 MB auch 512 MB - und nicht 128 MB ? Und warum sind es bei einer Grafikkarte mit 1024 MB "nur" 750 MB ?
Die russische Programmierer-Gruppe "staforce" hat ein kleines Programm geschrieben, mit dem diese Sperre im Kernel der 32 Bit Version von Windows 7 entfernt wird ("gepatched" wird). "ICE Technologie" hat dieses Programm ins deutsche übersetzt. Das Programm macht selbständig eine Kopie der Kernel-Datei "ntkrnlpa.exe", entfernt in der Kopie die Sperre und bindet die gepatchte Kernel-Datei ("ntkrlICE.exe") als zusätzlichen Bootmenü-Eintrag in das Windows 7 Bootmenü ein. Man hat also anschließend die Möglichkeit Windows 7 entweder wie gewohnt mit der original Kernel-Datei oder mit der modifizierten Kernel-Datei "ntkrlICE.exe" zu starten.
[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]Mit so einem gepatchtem (modifiziertem) Kernel kann die 32 Bit Version von Windows 7
auf einmal fast die gesamten 4 GB RAM nutzen:
Und selbst 8 GB RAM sind nun auch einmal kein Problem mehr.
Der Original-Kernel meldet noch, daß 4865 MB "Für Hardware reserviert" sind - für welche Hardware ?
Der gepatchte Kernel meldet dann korrekt, daß nur 1 MB "Für Hardware reserviert" ist:
Die RAM-Obergrenze der 32 Bit Version von Windows 7 ist damit 64 GB - so, wie es Microsoft bei der "Windows Server 2003 Datacenter Edition" beschreibt (siehe oben). Weitere ausführliche Details - noch aus Vista-Zeiten
Mit dem kleinen Programm [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] läßt sich diese Sperre im Kernel der 32 Bit Version von Windows 7 entfernen ("patchen"):
Das Programm macht selbständig eine Kopie der Kernel-Datei "ntkrnlpa.exe", entfernt in der Kopie die Sperre und bindet die gepatchte Kernel-Datei ("ntkrlICE.exe") als zusätzlichen Bootmenü-Eintrag in das Windows 7 Bootmenü ein. Man hat also anschließend die Möglichkeit Windows 7 entweder wie gewohnt mit der original Kernel-Datei oder mit der modifizierten Kernel-Datei "ntkrlICE.exe" zu starten.
Das Patch-Programm braucht nicht installiert werden - es läuft als "stand-alone" Programm; z.B. auch direkt von einem USB-Stick. Es wird auch kein Hintergrund-Programm installiert.
Der Patch hat zwei kleine, aber behebbare Nebeneffekte:
1. Da Windows 7 die Veränderungen bemerkt läßt sich der Kernel normalerweise nicht starten. Für die Microsoft-Programmierer, die häufiger mal mit gepatchten Kernels arbeiten, hat Microsoft in den Bootparametern einen zusätzlichen Schalter eingebaut ("testsigning=Yes"), damit sie ihre gepatchten Kernels testen können. Damit läßt sich dann der gepatchte Kernel problemlos starten.
2. Dieser Schalter führt dann allerdings dazu, daß auf dem Desktop-Hintergrund unten rechts (also über der Uhr) ein Hinweis eingeblendet wird - ein "Wasserzeichen" ("Watermark"):
Zum entfernen dieses "Wasserzeichens" dient der Button "Entferne Wasserzeichen":
Anschließend sollte neu gebootet werden.
Um das Bootmenü zu verändern, kann man das Windows 7 Programm "msconfig" starten.
Auf der Registerkarte "Start" kann man festlegen:
* Welcher Bootmenü-Eintrag standardmäßig gebootet werden soll (wenn der Benutzer keine Auswahl trifft)
* Wie lange das Startmenü erscheinen soll
* Und man kann den einen oder anderen Bootmenü-Eintrag löschen
Allerdings sollte man den Bootmenü-Eintrag für den Original-Kernel nicht entfernen. Denn es gibt einige sehr wenige Programme, die nicht mit soviel RAM klarkommen wie es der Kernel-Patch zur Verfügung stellt - dann kann man jederzeit mit dem Original-Kernel neu booten.
Zum entfernen des Patches braucht man lediglich mit "msconfig" den Startmenü-Eintrag entfernen (das Programm "msconfig" erreicht man, wenn man im Suchfeld des Startmenüs "msconfig" eingibt). Das Bootmenü erscheint dann gar nicht mehr, denn solange nur ein Menüeintrag vorhanden ist, erscheint kein Bootmenü. Die kopierte, gepatchte Kernel-Datei "ntkrlICE.exe" im Ordner "C:\Windows\system32" kann dann ebenfalls gefahrlos gelöscht werden.
Wer dieses Kleine TuT verwendet/ausführt macht das auf eigene Verantwortung!!!
Quelle: [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]
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Im Kernel der 32 Bit Version von Windows 7 ist lediglich eine Sperre eingebaut, die den Zugriff auf mehr Arbeitsspeicher verhindert. Noch drastischer sieht man die Sperre in der 32 Bit Version von Windows 7 Starter Edition: Dort ist die Sperre noch rigoroser und erlaubt nur den Zugriff auf 2 GB RAM:
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In der 32 Bit Version von Windows 7 sind von 4 GB RAM normalerweise nur ca. 3,25 -3,5 GB nutzbar:[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]
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Im allgemeinen hält sich hartnäckig die Meinung, daß dieser nicht nutzbare RAM
durch den Grafikkarten-RAM verdeckt wird.
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mit verschiedenen Grafikkarten gemacht (c't 23/2009, Seite 165):
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Diese Ergebnisse sind völlig unverständlich. Warum wird schon ohne Grafikkarte (0 MB, Verbindung über Remotedesktop) 512 MB RAM blockiert ? Warum sind es bei einer Grafikkarte mit 128 MB auch 512 MB - und nicht 128 MB ? Und warum sind es bei einer Grafikkarte mit 1024 MB "nur" 750 MB ?
Die russische Programmierer-Gruppe "staforce" hat ein kleines Programm geschrieben, mit dem diese Sperre im Kernel der 32 Bit Version von Windows 7 entfernt wird ("gepatched" wird). "ICE Technologie" hat dieses Programm ins deutsche übersetzt. Das Programm macht selbständig eine Kopie der Kernel-Datei "ntkrnlpa.exe", entfernt in der Kopie die Sperre und bindet die gepatchte Kernel-Datei ("ntkrlICE.exe") als zusätzlichen Bootmenü-Eintrag in das Windows 7 Bootmenü ein. Man hat also anschließend die Möglichkeit Windows 7 entweder wie gewohnt mit der original Kernel-Datei oder mit der modifizierten Kernel-Datei "ntkrlICE.exe" zu starten.
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auf einmal fast die gesamten 4 GB RAM nutzen:
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Und selbst 8 GB RAM sind nun auch einmal kein Problem mehr.
Der Original-Kernel meldet noch, daß 4865 MB "Für Hardware reserviert" sind - für welche Hardware ?
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Der gepatchte Kernel meldet dann korrekt, daß nur 1 MB "Für Hardware reserviert" ist:
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Die RAM-Obergrenze der 32 Bit Version von Windows 7 ist damit 64 GB - so, wie es Microsoft bei der "Windows Server 2003 Datacenter Edition" beschreibt (siehe oben). Weitere ausführliche Details - noch aus Vista-Zeiten
Der Patch
Mit dem kleinen Programm [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] läßt sich diese Sperre im Kernel der 32 Bit Version von Windows 7 entfernen ("patchen"):
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Das Programm macht selbständig eine Kopie der Kernel-Datei "ntkrnlpa.exe", entfernt in der Kopie die Sperre und bindet die gepatchte Kernel-Datei ("ntkrlICE.exe") als zusätzlichen Bootmenü-Eintrag in das Windows 7 Bootmenü ein. Man hat also anschließend die Möglichkeit Windows 7 entweder wie gewohnt mit der original Kernel-Datei oder mit der modifizierten Kernel-Datei "ntkrlICE.exe" zu starten.
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Das Patch-Programm braucht nicht installiert werden - es läuft als "stand-alone" Programm; z.B. auch direkt von einem USB-Stick. Es wird auch kein Hintergrund-Programm installiert.
Der Patch hat zwei kleine, aber behebbare Nebeneffekte:
1. Da Windows 7 die Veränderungen bemerkt läßt sich der Kernel normalerweise nicht starten. Für die Microsoft-Programmierer, die häufiger mal mit gepatchten Kernels arbeiten, hat Microsoft in den Bootparametern einen zusätzlichen Schalter eingebaut ("testsigning=Yes"), damit sie ihre gepatchten Kernels testen können. Damit läßt sich dann der gepatchte Kernel problemlos starten.
2. Dieser Schalter führt dann allerdings dazu, daß auf dem Desktop-Hintergrund unten rechts (also über der Uhr) ein Hinweis eingeblendet wird - ein "Wasserzeichen" ("Watermark"):
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Zum entfernen dieses "Wasserzeichens" dient der Button "Entferne Wasserzeichen":
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Anschließend sollte neu gebootet werden.
Um das Bootmenü zu verändern, kann man das Windows 7 Programm "msconfig" starten.
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Auf der Registerkarte "Start" kann man festlegen:
* Welcher Bootmenü-Eintrag standardmäßig gebootet werden soll (wenn der Benutzer keine Auswahl trifft)
* Wie lange das Startmenü erscheinen soll
* Und man kann den einen oder anderen Bootmenü-Eintrag löschen
Allerdings sollte man den Bootmenü-Eintrag für den Original-Kernel nicht entfernen. Denn es gibt einige sehr wenige Programme, die nicht mit soviel RAM klarkommen wie es der Kernel-Patch zur Verfügung stellt - dann kann man jederzeit mit dem Original-Kernel neu booten.
Zum entfernen des Patches braucht man lediglich mit "msconfig" den Startmenü-Eintrag entfernen (das Programm "msconfig" erreicht man, wenn man im Suchfeld des Startmenüs "msconfig" eingibt). Das Bootmenü erscheint dann gar nicht mehr, denn solange nur ein Menüeintrag vorhanden ist, erscheint kein Bootmenü. Die kopierte, gepatchte Kernel-Datei "ntkrlICE.exe" im Ordner "C:\Windows\system32" kann dann ebenfalls gefahrlos gelöscht werden.
Wer dieses Kleine TuT verwendet/ausführt macht das auf eigene Verantwortung!!!
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