DoS - Denial of Service
Was ist "DoS"?
DoS (Denial of Service = Dienstverweigerung) ist die Überlastung einer digitalen Infrastruktur wie zum Beispiel die eines Servers.
Diese werden meist absichtlich durch einen Angriff auf einen Server hervorgerufen.
Kann ich von einem DoS-Angriff betroffen sein?
Ja, jeder der sich im Internet bewegt kann von einem DoS-Angriff betroffen sein.
Der Angreifer sendet meist UDP bzw. ICMP Packete an die Ziel-IP Adresse.
Diese bekommt der Angreifer leicht selbst über die CMD heraus, indem er die DNS anpingt. Bei Privatpersonen, die keinen Webserver mit DNS hosten, ist dies schon etwas schwieriger. Gebt also nie leichtfertig eure IP-Adresse her.
Was nützt ein DoS-Angriff dem Angreifer?
DoS-Angriffe wurden zum Beispiel von einigen WikiLeaks-Fans auf die Online-Banking Anbieter "PayPal", "Visa" und "Mastercard" verübt.
Somit crasht der Angreifer den Webserver und dieser ist somit vorrübergehend nicht erreichbar.
Oft erpressen Angreifer auch die Server-Betreiber mittels DoS-Angriffen.
Wie sieht's mit der Rechtslage aus?
In Deutschland sind DoS-Angriffe verboten, und werden mit Freiheitsstrafen von 1-5 Jahren gehandet.
Was haben "BotNets" und DoS-Angriffe gemeinsam?
Ein BotNet ist ein Netzwerk aus Zombies (= Internetbenutzer, der nicht weiß, das er selbst in einem BotNet ist, bspw. Indem er durch einen Virus befallen ist), welche von einem "BotMaster" gesteuert werden. Der BotMaster gibt den Zombies Befehle (Meist über einen IRC-Channel oder via TCP/IP). Der BotMaster kann den Zombies auch dem Befehl geben, einen DoS auf eine IP zuverüben.
Somit greifen mehrere, oft tausende User, ohne das sie es selbst wissen, einen WebServer an.
Einzelnachweiße
Denial of Service
Botnet
Mariposa (Botnet)
Conficker (Botnet)
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Best Regards.