Hallo, hier bin ich wieder mit Part II meines Tutorials Basic für Anfänger.
Vorraussetzungen
[-] Erfahrung mit Windows
[-] [TuT] Visual Basic für Anfänger Part I gelesen
[-] Menschenverstand
Ich würde sagen wir legen gleich los! Wir starten ein neues Projekt und ziehen und vier Buttons, sowie drei Labels in die Form und beschriftet die Buttons folgendermaßen:
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Die Schriftgröße, sowie die Schriftart könnt ihr im Eigenschaftenfenster unter Font ändern, die Farbe unter ForeColor und die Ausrichtung unter TextAlign.
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Ich rate euch im Eigenschaftenfenster der Labels „Autosize“ auf „false“ zu stellen, da sich ansonsten die Labels sofort zusammen ziehen. So allerdings kann man sie schön sehen.
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Nun doppelklicken wir auf das Label mit der Aufschrift „Klick dir zwei Zahlen“ und landen im Editor. Jetzt tippen wir erst mal folgende Zeilen:
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Jetzt haben wir da ganz schon viele unbekannte Wörter. Was bedeutet Randomize? Mit Randomize wird ein Zufallsgenerator gestartet. Der Computer berechnet nach einer Formel von Visual Basic einen zufälligen Startwert und nimmt dabei Datum und Uhrzeit zur Hilfe. Da diese sich ständig ändern, entsteht auch immer ein neuer Wert. „Rnd“ erzeugt dann eine Zufallszahl, die zwischen 0 und 1 liegt. Weil wir aber eine Zahl bis 100 haben wollen, multiplizieren wir den Zufallswert mit 100. Jedoch sind die zufälligen Werte in der Regel irgendwelche Kommazahlen, mit denen man nur schwer rechnen kann.
Aber halt! Es gibt doch die Funktion „Int“! Mit dieser Funktion sorgen wir dafür, dass uns nur ganze Zahlen zur Verfügung stehen. „Int“ kommt von Integer. Wozu diese Klammern bei Randomize und „Rnd“? Grundsätzlich trägt jede Methode in Visua Basic solche Klammern, denn dort stehen normalerweise sogenannte Parameter, also Werte, welche die Methode übernimmt und verarbeitet. Das kann man z.B. an „Int“ oder „CStr“ sehen. Und da wären wir auch schon bei „CStr“:
Denn Zahlen sind nicht einfach „Zahlen“ für einen Computer. Um unsere Zahlen aber für uns lesbar zu machen, wandeln wir es mit dem Befehl „CStr“ in eine Zeichenkette (= String) um.
Wenn wir jetzt allerdings debuggen würden, könnte es nicht gehen. Die Fehlermeldung „Zahl1 wurde nicht deklariert“ bzw. „Zahl2 wurde nicht deklariert“ würde erscheinen. Denn wir haben etwas übersehen: Zahl 1 und Zahl 2 sind auch schon unterschlängelt. Denn wenn eine Variable eingesetzt wird (was Zahl1 und Zahl2 in diesem Fall sind), muss man sie zuerst definieren. Wir können also keine Variable einfach einsetzen, ohne vorher Bescheid zu sagen. Wir müssen also erst die Variablen vereinbaren. Nur dann wird im Arbeitsspeicher Platz für eine Zahl oder Zeichenkette bereitgestellt. Darum erweitern wir den Quelltext um folgende Zeile:
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Nun können wir aber auf unser Label klicken und die Zufallszahlen erscheinen. Allerdings rechnet unser Projekt noch nicht. Dies kommt nach diesem nicht unbedingt notwendigen, aber überaus nützlichem Kapitel.
Kommentare
Manchmal kann es nützlich sein, Kommentare zu einzelnen Programmzeilen zu machen. So kann man sich einen besseren Überblick über das Ganze verschaffen und es sieht gleichzeitig strukturieren. In Visual Basic wird dies durch das Wörtchen „Rem“ eingeleitet, da wir aber faul sind machen wir ein einfaches ( ‘ ) .Durch diese Funktion könnte unser Quelltext im Editor z.B. so aussehen:
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Jetzt aber weiter mit unserem Projekt:
Damit nämlich gerechnet wird, müssen wir uns jetzt noch um die Methoden der vier Buttons kümmern. Die sehen dann so aus:
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Hier setzen wir eine neue Variable ein: Ergebnis. Diese haben wir aber schon in der ersten Zeile vereinbart. Wie man die Ergebnisse berechnet ist ja wohl selbstredend. Unser Label1 zeigt dann später das Ergebnis an und mit CStr wandeln wir das Ergebnis in eine Zeichenkette um. Nun können wir getrost debuggen und unser Projekt speichern.
Was aber passiert, wenn als zweite Zahl eine 0 steht und wir dividieren? Aus dem Matheunterricht sicherlich bekannt: Man darf nicht durch 0 dividieren. Also ändern wir folgende Zeilen so um:
Zahl1 = (100 * Rnd()) und Zahl2 = (100 * Rnd()) schreiben wir jetzt so:
Zahl1 = (99 * Rnd()) +1 und Zahl2 = (99 * Rnd()) +1
Durch diese Schreibweise kann keine Null mehr vorkommen und auch die Division klappt. Aber was ist das? Z.B. bei 5 geteilt durch 2 kommt eine ganze Zahl raus statt 2,5. Der Sündenbock dafür ist natürlich unser Integer, der ja nur ganze Zahlen hervorbringt. Deshalb vereinbaren wir Zahl1, Zahl2 und Ergebnis nicht mehr als Integer, sondern als sogenannten „Single“. Das heißt wir schreiben statt Shared Zahl1, Zahl2, Ergebnis as Integer Shared Zahl1, Zahl2, Ergebnis as Single. Mit Single werden Dezimalzahlen vereinbart. Mit dem Wörtchen „Double“ kann man noch mehr Kommazahlen vereinbaren, aber für uns reicht erst mal Single, der auch genug Nachkommastellen anzeigt. Und jetzt sind wir wirklich fertig mit dem Projekt.
Vorraussetzungen
[-] Erfahrung mit Windows
[-] [TuT] Visual Basic für Anfänger Part I gelesen
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Ich würde sagen wir legen gleich los! Wir starten ein neues Projekt und ziehen und vier Buttons, sowie drei Labels in die Form und beschriftet die Buttons folgendermaßen:
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Die Schriftgröße, sowie die Schriftart könnt ihr im Eigenschaftenfenster unter Font ändern, die Farbe unter ForeColor und die Ausrichtung unter TextAlign.
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Nun doppelklicken wir auf das Label mit der Aufschrift „Klick dir zwei Zahlen“ und landen im Editor. Jetzt tippen wir erst mal folgende Zeilen:
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Jetzt haben wir da ganz schon viele unbekannte Wörter. Was bedeutet Randomize? Mit Randomize wird ein Zufallsgenerator gestartet. Der Computer berechnet nach einer Formel von Visual Basic einen zufälligen Startwert und nimmt dabei Datum und Uhrzeit zur Hilfe. Da diese sich ständig ändern, entsteht auch immer ein neuer Wert. „Rnd“ erzeugt dann eine Zufallszahl, die zwischen 0 und 1 liegt. Weil wir aber eine Zahl bis 100 haben wollen, multiplizieren wir den Zufallswert mit 100. Jedoch sind die zufälligen Werte in der Regel irgendwelche Kommazahlen, mit denen man nur schwer rechnen kann.
Aber halt! Es gibt doch die Funktion „Int“! Mit dieser Funktion sorgen wir dafür, dass uns nur ganze Zahlen zur Verfügung stehen. „Int“ kommt von Integer. Wozu diese Klammern bei Randomize und „Rnd“? Grundsätzlich trägt jede Methode in Visua Basic solche Klammern, denn dort stehen normalerweise sogenannte Parameter, also Werte, welche die Methode übernimmt und verarbeitet. Das kann man z.B. an „Int“ oder „CStr“ sehen. Und da wären wir auch schon bei „CStr“:
Denn Zahlen sind nicht einfach „Zahlen“ für einen Computer. Um unsere Zahlen aber für uns lesbar zu machen, wandeln wir es mit dem Befehl „CStr“ in eine Zeichenkette (= String) um.
Wenn wir jetzt allerdings debuggen würden, könnte es nicht gehen. Die Fehlermeldung „Zahl1 wurde nicht deklariert“ bzw. „Zahl2 wurde nicht deklariert“ würde erscheinen. Denn wir haben etwas übersehen: Zahl 1 und Zahl 2 sind auch schon unterschlängelt. Denn wenn eine Variable eingesetzt wird (was Zahl1 und Zahl2 in diesem Fall sind), muss man sie zuerst definieren. Wir können also keine Variable einfach einsetzen, ohne vorher Bescheid zu sagen. Wir müssen also erst die Variablen vereinbaren. Nur dann wird im Arbeitsspeicher Platz für eine Zahl oder Zeichenkette bereitgestellt. Darum erweitern wir den Quelltext um folgende Zeile:
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Nun können wir aber auf unser Label klicken und die Zufallszahlen erscheinen. Allerdings rechnet unser Projekt noch nicht. Dies kommt nach diesem nicht unbedingt notwendigen, aber überaus nützlichem Kapitel.
Kommentare
Manchmal kann es nützlich sein, Kommentare zu einzelnen Programmzeilen zu machen. So kann man sich einen besseren Überblick über das Ganze verschaffen und es sieht gleichzeitig strukturieren. In Visual Basic wird dies durch das Wörtchen „Rem“ eingeleitet, da wir aber faul sind machen wir ein einfaches ( ‘ ) .Durch diese Funktion könnte unser Quelltext im Editor z.B. so aussehen:
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Jetzt aber weiter mit unserem Projekt:
Damit nämlich gerechnet wird, müssen wir uns jetzt noch um die Methoden der vier Buttons kümmern. Die sehen dann so aus:
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Hier setzen wir eine neue Variable ein: Ergebnis. Diese haben wir aber schon in der ersten Zeile vereinbart. Wie man die Ergebnisse berechnet ist ja wohl selbstredend. Unser Label1 zeigt dann später das Ergebnis an und mit CStr wandeln wir das Ergebnis in eine Zeichenkette um. Nun können wir getrost debuggen und unser Projekt speichern.
Was aber passiert, wenn als zweite Zahl eine 0 steht und wir dividieren? Aus dem Matheunterricht sicherlich bekannt: Man darf nicht durch 0 dividieren. Also ändern wir folgende Zeilen so um:
Zahl1 = (100 * Rnd()) und Zahl2 = (100 * Rnd()) schreiben wir jetzt so:
Zahl1 = (99 * Rnd()) +1 und Zahl2 = (99 * Rnd()) +1
Durch diese Schreibweise kann keine Null mehr vorkommen und auch die Division klappt. Aber was ist das? Z.B. bei 5 geteilt durch 2 kommt eine ganze Zahl raus statt 2,5. Der Sündenbock dafür ist natürlich unser Integer, der ja nur ganze Zahlen hervorbringt. Deshalb vereinbaren wir Zahl1, Zahl2 und Ergebnis nicht mehr als Integer, sondern als sogenannten „Single“. Das heißt wir schreiben statt Shared Zahl1, Zahl2, Ergebnis as Integer Shared Zahl1, Zahl2, Ergebnis as Single. Mit Single werden Dezimalzahlen vereinbart. Mit dem Wörtchen „Double“ kann man noch mehr Kommazahlen vereinbaren, aber für uns reicht erst mal Single, der auch genug Nachkommastellen anzeigt. Und jetzt sind wir wirklich fertig mit dem Projekt.