Webhosting, wer übernimmt die Kosten?

08/23/2022 22:32 unusual cat#1
Hallo
Ich hab ne Frage und zwar,
wenn ich für jemanden eine Website erstellen möchte um mir mit meinem Kleingewerbe etwas dazu zu verdienen, wie stelle ich das am Besten an?

Denn Webhosting/Domain usw. müssen ja erstmal bezahlt werden, ich habe selber keinen eigenen Server zuhause (vielleicht ist das ja auch des Rätsels Lösung) und will natürlich nicht mit meinem Namen / meiner Bezahlmethode für alle Domains bürgen etc.

Hat jemand da Tipps für?
Mag ungern zu einem potenziellen Kunden gehen und sagen: Yo, registrieren Sie sich dort mal und geben mir alle Daten dafür.

Wie machen dass denn solche Leute auf fiverr z.B ich kann mir nicht vorstellen, dass die da ja alles selber für kaufen/mieten usw. :D

Kann mir da jemand helfen oder vllt hat jemand damit ja Erfahrung? :)

LG
08/24/2022 17:10 False#2
Es gibt (meiner Meinung nach) zwei Optionen, entweder du verkaufst dem Kunden das Webhosting und die Domain, dann gehst du in Vorleistung und bekommst das Geld wieder wenn die Rechnung bezahlt wird.
Alternativ kauft der Kunde die Sachen selber (oder du übernimmst das für Ihn, mit seinen Daten - natürlich nur nach Absprache) und du kriegst dann einfach die Zugangsdaten für das Konto.

Sowohl auf meiner Arbeit, als auch mit meinem Kleingewerbe nutze ich immer die zweite Methode.
Wenn du es selbst kaufst gehört dir die Domain und der Webspace i. d, R., somit hast du auch Verpflichtungen und haftest ggf. für Inhalte etc. (Was man normalerweise nicht haben will).
Dazu ist es für dich leichter und einfacher wenn der Kunde nicht verlängern will, dann musst du nichts mehr erledigen.

Achso... das mit dem eigenen Server Zuhause würde ich aus einigen Gründen nicht machen, wie z.B. weitere Kosten (Strom, Wartung, Verschleiß), Ladegeschwindigkeit, Skalierung, Rechtliche Verpflichtungen, statische Ip's, etc.
08/29/2022 01:31 Cuppon#3
Quote:
Originally Posted by False View Post
Es gibt (meiner Meinung nach) zwei Optionen, entweder du verkaufst dem Kunden das Webhosting und die Domain, dann gehst du in Vorleistung und bekommst das Geld wieder wenn die Rechnung bezahlt wird.
Alternativ kauft der Kunde die Sachen selber (oder du übernimmst das für Ihn, mit seinen Daten - natürlich nur nach Absprache) und du kriegst dann einfach die Zugangsdaten für das Konto.

Sowohl auf meiner Arbeit, als auch mit meinem Kleingewerbe nutze ich immer die zweite Methode.
Wenn du es selbst kaufst gehört dir die Domain und der Webspace i. d, R., somit hast du auch Verpflichtungen und haftest ggf. für Inhalte etc. (Was man normalerweise nicht haben will).
Dazu ist es für dich leichter und einfacher wenn der Kunde nicht verlängern will, dann musst du nichts mehr erledigen.

Achso... das mit dem eigenen Server Zuhause würde ich aus einigen Gründen nicht machen, wie z.B. weitere Kosten (Strom, Wartung, Verschleiß), Ladegeschwindigkeit, Skalierung, Rechtliche Verpflichtungen, statische Ip's, etc.
eig. schon perfekt beschrieben.
Hatte anfangs genau die gleichen Fragen haha.
Bis jetzt hat es aber mit jedem Kunden funktioniert.
Meistens gibt der Kunde seine Daten und stimmt dem erstellen der Webseite zu. Da kann man sich auch noch zusätzlich Geld verdienen. Ich biete dann immer ein "Pflege-Abo" an, sprich ich überprüfe und Update die Seite ständig und kümmere mich um sowas wie Vertragsverlängerungen etc. :)
11/22/2022 20:01 Valomirant#4
Du kannst dir auch einfach Local einen Webspace erstellen mit z.B XMPAA. Auf Fiverr werden so oder so nur Bilder verschickt, weshalb du die Seite einfach Screenshoten kannst und dort hinschickst ggf. ein Video.

Man sollte immer Local coden/scripten what ever.
12/06/2023 23:40 JezArts#5
Ich persönlich hoste meine Kunden auf einem Server. Ich hab das Businesspaket bei zwei großen Hostern, X Datenbanken, App Installer, FTP etc.

Ich hoste meine Kunden ALLE auf meinem Hosting, es sei denn, die kommen bei mir an mit einer bereits bestehenden Website, die ich nur überarbeiten muss.

Ich bezahle beispielsweise Jährlich für mein Businesspaket 240€.
Egal wie viele Kunden ich drauf habe, ich berechne dem das Hosting selbstverständlich mit. In der Regel 49,90€ Jahresgebühr. Dann gebe ich das in meiner Rechnungsoftware ein für Wiederkehrende Rechnungen und nach einem Jahr bekomme ich eine Erinnerung. Versende dann die Mail mit der Rechnung und das wird dann überwiesen. Alleine 10 Kunden würden 500€ Hostingkosten abdecken pro Jahr, sprich du gehst da sogar mit Plus raus.

Dafür übernimmst du Aufgaben wie Updates oder Backups.

Bei Fragen, kannst du dich gerne bei mir melden. Lg
03/17/2024 19:30 Draken1213#6
Wenn dein Kunde keine Ahnung von Web-Development/IT hat würde ich empfehlen ihm ein Angebot für die komplette Verwaltung zu machen.
Somit kannst du die Seite Up to date halten, verdienst etwas nebenbei und dein Kunde muss nicht mit Tools/Anbietern hantieren, die er nicht kennt.

LG
03/18/2024 01:39 Devsome#7
Quote:
Originally Posted by Draken1213 View Post
Wenn dein Kunde keine Ahnung von Web-Development/IT hat würde ich empfehlen ihm ein Angebot für die komplette Verwaltung zu machen.
Somit kannst du die Seite Up to date halten, verdienst etwas nebenbei und dein Kunde muss nicht mit Tools/Anbietern hantieren, die er nicht kennt.

LG
Sofern er nach einem Jahr und sechs Monaten noch Hilfe braucht ...

Ich schließe hier dann mal.