Übernimmt eine Teilkasko einen Auto Schaden bei Sturmschäden?

11/18/2018 05:30 Bekir123321#1
Hallo,
Ich habe eine Frage zu einem seit 10 Monate andauernden Schadensfall, doch möchte zunächst erstmal erklären worum es geht.
Am 06.01.2018 habe ich mir einen Wagen gekauft und wollte es über eine Teilkasko Versicherung bei der HUK-Coburg versichern lassen. Telefonisch habe ich mir dann ein Angebot eingeholt und beide Seiten haben sich geeinigt. Abgemacht war, dass mein Vater zum 11.01 in der HUK Filiale den Vertrag unterschreibt da er ebenfalls als Fahrer mit versichert werden sollte. Da ich arbeitsbedingt erst am Samstag, sprich den 19.01, die Möglichkeit dazu hatte ebenfalls zu unterschreiben habe ich im Vorfeld telefonisch geklärt gehabt was denn geschehe, wenn ich bis zu zum Samstag hin einen Schaden am Wagen bekommen würde, da ja nur mein Vater bisher den Vertrag unterschrieben hat.

Mir wurde mit Verständnis auf meine Arbeitszeit ausdrücklich gesagt, dass der Wagen ab Unterschrift meines Vaters bereits versichert sei und ich wie abgemacht am Samstag meine Unterschrift nachreichen müsse. Reinen Gewissens bin ich die komplette Woche mit meinem Wagen unterwegs gewesen bis am 18.01. 2018 der Sturm "Frederike" mit einer Geschwindigkeit von 120km/h mehrere Ziegelsteine des Daches unserer Wohnung direkt gegen die Heckscheibe bzw die gesamte Karosserie geschleudert hat.

Am 19.01 habe ich dann den Vertrag unterschrieben und gleichzeitig erwähnt was geschehen ist. Mir wurde dort direkt versichert, dass sich die Schadenstelle sich bei mir melden würde, ich aber erst die Hausratsersicherung kontaktieren solle, da sie sich möglicherweise drum kümmern würde. Über die Hausrasversicherung hat es nicht gekappt, da ab 80 km/h bzw Sturmstufe 8 ein Sturm als Naturkatastrophe geahndet wird wofür nur eine Zusatzversicherung aufgekommen wäre, welche diese Wohnung nicht besaß. Wir wurden von der Hausratsversicherung also zurück auf die HUK verwiesen.

Mehrere Tage gab's dann ein hin und her, da angeblich der Vertrag ein paar "Komplikationen" bzw Fehlkalkulationen gehabt hätte und ich mit meiner Unterschrift vom 19.01 einen attraktiveren Preis akzeptiert und somit einen neuen Vertrag gestartet habe. Heißt also, dass der Wagen laut HUK erst ab dem 19.01 versichert ist und deshalb kein Schadensanspruch bestehe.

Über den Anwalt haben ich dann mehrere Dokumente unter anderem den alten, von meinem Vater unterschriebenen Vertrag und ein Kostenvoranschlag von einer BMW Filiale vorgelegt und meine Situation erläutert. Es war ein langes Hin und Her bis dann am 12.05 ein Gutachter im Auftrag der HUK einfach ohne irgendeinem Termin bei uns vor der Tür stand. Nach dem Gutachten haben wir den Anwalt aufgesucht und dieser hat es als eine Art Schuldgeständniss wahrgenommen, da keine Versicherung einen Gutachter bezahlen würde wenn dies nicht nötig sei.

Nach seiner Einschätzung hat das Gutachten ein zu hohen Preis ergeben, weshalb die HUK sich erneut schwer getan hat bzw nur sehr langsam auf Anwaltsschreiben geantwortet hat bzw tut. Am 16.11 habe ich einen Brief von der HUK erhalten. Seit dem 01.07 habe ich mein Wagen abgemeldet und erst heute die Kündigung erhalten. Mit der Kündigung kam eine offene Geldforderung. Auf dem hier eingefügten Bild ist zu sehen, dass haftpflicht, Schutzbrief aber auch Teilkasko vom 11.01 - 01.07 gültig war und noch aufgrund der plötzlich erhöhten 6 Monats Zahlung nun 163 Euro zu zahlen habe.

Da der Schaden sich auf mehrere tausend Euro bezieht lautet meine Frage ob dieses Dokument nun bestätigt, was eigentlich seit Anfang an abgemacht wurde?
Also, dass die Teilkasko seit dem 11.01 gültig ist und somit ein Schadensanspruch des Sturmschaden vom 18.01besteht? Bezahle dann nämlich gerne diese 163€.


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11/18/2018 14:40 Kraizy#2
Dafür haben wir einen Sammelthread, in dem du alles zum Thema Fahrzeuge, etc. nachfragen kannst: [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]

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