MacBook Air verbessern

09/13/2018 11:13 Zyrna#1
Hallo Zusammen,

ich habe leider von Hardware überhaupt keine Ahnung, daher wollte ich bevor ich etwas mache mal Experten befragen:

Ich besitze ein sehr gut gepflegtes Apple MacBook Air Mitte 2011 mit 13", 128GB Flashspeicher und 4GB DDR3 Ram.

In meinen Augen ist das gute Gerät etwas "in die Jahre" gekommen, weshalb ich über einen Verkauf nachgedacht habe. Nun wird es aber so sein, dass ich noch einen Master machen möchte, weswegen ich an für sich einen Laptop gerne behalten möchte.

Früher lief das Air ohne Probleme und wackler, allerdings haben sich die Programme schon weiterentwickelt, sodass ich mittlerweile auch bei der Fotobearbeitung (Noob-Level) mit "normalen" Programmen Probleme habe und die Leistung richtig in den Boden geht. Auch wenn mehrere "Arbeitsprogramme" wie Word, Excel und Keynote gleichzeitig laufen ist die Ladezeit der Programme und die Performance des Rechners schwach.

Ein Freund hat mir jetzt erzählt, dass er sich ein altes MacBook Pro gekauft hat und die gleichen Probleme gehabt hat. Er hat sich dann eine 1TB SSD nachrüsten lassen, sowie neuen Arbeitsspeicher und nun "läuft er wie ein neues MacBook".

Könnt ihr mir eventuell weiterhelfen? Bringt es wirklich was, in den Laptop nochmal 500€ zu investieren um die entsprechenden Komponenten nachzurüsten? Löst das auch die Performance Probleme, die ich habe?
09/13/2018 13:18 fenster3000#2
Wirklich upgraden kannst du das Ding nicht.
Der RAM ist fest verlötet und entsprechend nicht ohne weiteres erweiterbar.
Einzig die SSD könnte man von der Speicherkapazität halt erweitern. Wobei das performancebedingt nur wenig bringt, da du ja bereits Flash-Speicher besitzt.
09/15/2018 15:01 Der-Eddy#3
Eventuell könnte man den Lüfter säubern, wenn der nicht mehr genug Luft durch bringt dann kühlt der Prozessor nicht so gut => der Prozessor taktet weniger im Turbo oder taktet sogar unter Nominal-Takt

Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit ein Linux mit leichtgewichtigen Desktopoberfläche zu installieren (z.B. XFCE oder LXDE respektive Xubuntu oder Lubuntu) welche weniger Performance benötigen, wodurch mehr übrig bleibt für deine restlichen Programme
dafür gibst du halt den Komfort von macOS auf