PayPal Verkäuferschutz?

04/19/2018 01:50 Agrezion#1
Guten Abend,

da ich in letzter Zeit angefangen habe auf diversen Foren/Seiten Sachen zu verkaufen, musste ich leider feststellen, wie beschissen der PayPal "Verkäuferschutz" ist.

Ich verkaufe: Accounts, Programme, Lizenzen und Skins.

Mein Problem ist das einige mit der "Artikel entspricht nicht der Beschreibung " Methode versuchen ihr Geld zurück zu bekommen. Da viele erfahrene Trader hier unterwegs sind stelle ich einfach mal die Frage: Was macht ihr hierbei, oder was antwortet ihr? Natürlich kann man auch F&F nehmen oder andere Sachen akzeptieren das geht aber wegen:
  • Automatisierter Shop
  • Viel weniger Kunden bei Skrill usw

nicht. Bis jetzt habe ich 2 gewonnen und 3 verloren. Laut E-Mail griff bei einem der Verkäuferschutz nicht und bei den anderen irgendwas anderes

Hoffe auf gute Antworten, danke.
04/19/2018 02:17 Kraizy#2
Es klingt doof, aber diesen Problemen kannst du nur aus dem Weg gehen, wenn du PayPal aus dem Weg gehst. Im besten Fall wählen sie "Artikel entspricht nicht der Beschreibung", dann hast du evtl. noch eine Chance dein Geld zu behalten. Im schlimmsten Fall behaupten sie, dass ihr Account gehackt wurde, dann ist dein Geld, wenn der Käufer nicht gerade komplett dumm ist, in der Regel weg.

Also im Prinzip musst du damit leben oder PayPal nicht mehr anbieten, als Verkäufer.
04/19/2018 02:21 Agrezion#3
Quote:
Originally Posted by Kraizy View Post
Es klingt doof, aber diesen Problemen kannst du nur aus dem Weg gehen, wenn du PayPal aus dem Weg gehst. Im besten Fall wählen sie "Artikel entspricht nicht der Beschreibung", dann hast du evtl. noch eine Chance dein Geld zu behalten. Im schlimmsten Fall behaupten sie, dass ihr Account gehackt wurde, dann ist dein Geld, wenn der Käufer nicht gerade komplett dumm ist, in der Regel weg.

Also im Prinzip musst du damit leben oder PayPal nicht mehr anbieten, als Verkäufer.
Naja, ohne PayPal hat man viel weniger Kunden. Das kompensiert sich mit den Chargebacks, jedoch will ich diese natürlich auch gewinnen.

Nicht autorisiertere Zahlung gewinnt man meistens von alleine ohne Antwort, sonst einfach IP schicken. Das gleiche mit Artikel nicht erhalten (sofern PayPal keine Liefernummer will einfach IP schicken)

Bei falscher Beschreibung ist es Aussage gegen Aussage, und da PayPal immer auf der Seite des Kunden ist verliert man das halt.
04/19/2018 02:27 Jeoni#4
Wenn du mehr Umsatz machst, ist man geneigter deiner Darstellung zu folgen, habe ich so das Gefühl. Den Account als Geschäftsaccount einzurichten und vollständig zu verifizieren könnte der Seriösität gegenüber PayPal auch helfen.
Leg deine Darstellung stets ausführlich dar. Bei schwierigen Fällen kann es auch helfen bei PayPal mal anzurufen und die Lage zu schildern.
Ich verwalte selbst den Verkauf von Lizenzen (für eigene Software) und kenne dein Problem. Wir benutzen einen vollständig verifizierten PayPal Geschäftsaccount. Wegen der nicht-materiellen Lizenzen greift Verkäuferschutz für uns eh nicht. Am Anfang verloren wir allerdings wesentlich mehr Fälle als aktuell. Die Leute kommen wieder, PayPal sieht wohl, dass wir keine Betrüger sind, und sieht daher die Fälle vielleicht anders als noch zu Anfang, wo man uns gar nicht einschätzen konnte. Ferner zeigen wir bereits Kulanz, wenn jemand doch mal sein Geld zurück haben will, direkt nachdem er gekauft hat oder seine Restzeit der Lizenz wieder versilbern möchte, und höflich darum bittet. Trotzdem gewinnen auch wir nicht alle Fälle. Mit Schwund musst du bei PayPal leider rechnen. Die Gewinne müssen das halt wieder ausgleichen.
Mit freundlichen Grüßen
Jeoni