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Originally Posted by Seekin
Die beiden Sätze stechen sich gegenseitig aus. Wenn du mit etwas nicht zufrieden bist, machst du einfach nichts? Wo da der Sinn liegt, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.
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Originally Posted by ster0
Gute Wahl, ich werde exakt gleich vorgehen.
Möchte ebenfalls dazu erwähnen, dass ich meine Erststimme hauptsächlich aus wahltaktischen Gründen so vergegebe, nicht weil ich die Politik der SPD so toll finde. Trotzdem ist für mich ein SPD Politiker noch das etwas geringere Übel als jemand von der Union (vor allem wenn es die CSU ist).
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So ist es bei mir auch. Die Erststimme ist halt nur bei einer großen Partei gut aufgehoben... Außer man kommt aus einem speziellen Wahlkreis. (Siehe Karte:
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Aktuell habe ich aber einen speziellen Drang, die PARTEI zu wählen. Irgendwie finde ich die Vorstellung, eine Satirepartei im Bundestag, gar nicht so verkehrt. Eine Partei, die auch mal Sachen bei den Fakten nennen kann und sie übelst auf den Korn nimmt. (Siehe verlinkter Artikel meines vorherigen Kommentars zu Lucia in dem anderen Thread).
Werde aber wohl trotzdem bei den Linken bleiben. Sie vertreten meine Einstellung zum größten Teil (Laut Wahlomat sogar die Tierschutzspartei noch mehr), aber die hat wohl keine Chance, die 5% Hürde zu knacken. Schade. :)
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Originally Posted by '~BuFu_-©
Ich habe sehr deutlich geschrieben, dass ich mir im Gesamten nicht schlüssig bin was ich tun werde. Ich bin einfach der Meinung, dass jede Partei zwar gute Ideen hat, aber meines Erachtens nach definitiv die falsche Umsetzung.
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Dann musst du dir dein geringstes Übel aussuchen. Es gibt durchaus Partein, die, was Diesel angeht, das Thema bei... sagen wir... den Eiern anpackt.
Wenn du aber generell vielleicht gänzlich bessere Ideen hast (Und das meine ich durchaus ernst), ist die einzige Möglichkeit, diese tatsächlich auch durchzubringen, selbst in der Politik aktiv zu werden. Man hat nur zwei Möglichkeiten: Wählen oder aktiv werden. Wer nicht wählt, hat sein Recht auf Beschweren verloren (Zitat eines Mannes, der Jahrelang im DDR Gefängnis saß).
Ich finde, seine Stimme zu verwerfen, ist der falsche Weg. Es gibt genügend kleine Partein, wo man einfach sein Kreuz setzen kann, und man weiß, dass diese es eh nicht in den Bundestag schaffen. Im Leben nicht. Eine ungültige Stimme hat KEINE Auswirkung auf das Ergebnis. Die Stimme wird nicht gezählt und gilt als keine Wahlbeteiligung. So, als würdest du nicht wählen gehen. Und damit stärkst du die Partein, die es stets schaffen, ihrer Wähler zu mobilisieren. Thema: Rechte Partein. Das ist zwar nicht ganz offiziell. Aber jeder Nicht-Wähler sollte sich dessen bewusst sein.
(Obwohl ich hinzufügen mag, dass dies auch für die großen Partein gilt. Die teilweise, aber nicht unbedingt davon profitieren können)
Aber, um das mal festzuhalten. Ich kann verstehen, dass es schwierig ist, eine Partei seine Stimme zu geben. Aber wie gesagt, dann halt der Tierschutzpartei oder den freien Wählern.
Und wieder mal traurig zu sehen, wie viele auf diesem Forum die AfD anklicken. Obs ernst gemeint ist oder aus Spaß... aber spiegelt irgendwie leicht einen Großteil der Gesinnung hier wieder.